Anm. Moderation:
abgetrennt von http://www.vatersein.de/Forum-topic-18111-start-625.html
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Tach
So, nun ist es bald so weit. Wir stehen kurz vor den Feiertagen und die Twins werden 18 Jahre alt.
Nach dem letzten Schreiben hat sich noch nichts wieder getan und ich denke bis zum Geburtstag der Kinder wird sich auch nichts tun.
Da sich ab 18 ja vieles ändert, möchte/muss ich meine Kinder anschreiben um den Unterhalt zu ändern.
Wie gehe ich da am besten vor?
Gruss Wedi
Servus wedi,
ich habe gerade nicht auf dem Schirm ob es Titel gibt; ich vermute aber, dass dem so ist.
Insofern wäre der erste Schritt die Herausgabe dieser zu fordern.
Für alles Weitere müssten die Kids m.E. auf Dich zukommen, da sie wahrscheinlich Unterhalt begehren werden...Du bräuchtest erstmal nix tun.
Grüßung
Marco
P.S.
Ich habs mal abgetrennt und ins Unterhaltsforum verschoben: übersichtlicher!
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
ich habe gerade nicht auf dem Schirm ob es Titel gibt; ich vermute aber, dass dem so ist.
Ja, dem ist so.
Wenn ich nun den Titel fordere und die Kinder geben diesen nicht heraus, mit der Begründung, das sie noch bedürftig seien (was ja auch der Fall ist). Wenn ich so weiterzahle gilt das gezahlte als verbraucht. Muss ich den Titel dann abändern lassen? und die Unterhaltszahlungen vorerst einstellen?
Servus wedi,
Du kannst als Zeichen guten Willens den bisherigen KU als zinsloses Darlehen den Kids weiter zukommen lassen (so hat mir meine RAin geraten), sofern der Titel befristet und eine Neuberechnung erfolgt.
Wenn die Kids den (unbefristeten?) Titel nicht herausgeben (wenn dieser befristet ist, ist die Herausgabe bedeutungslos), müsstest Du auf Herausgabe bzw. Abänderung klagen, wenn eine Neuberechnung extreme Änderungen im Zahlbetrag ergäben.
Weiter müssten Dir die Kids ihre BV (oder eine entsprechende Vollmacht, dass die bisherige BV gültig ist) bekanntgeben, da sie ab Volljährigkeit nicht mehr durch KM vertreten werden...
Grüßung
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Moin Wedi,
normalerweise würde man empfehlen, zunächst einen freundlichen Brief mit Gesprächsangebot an die Kinder zu schicken ...
... was in Deinem Falle passiert, lässt sich absehen (wirst schließlich als unwillig zahlender Stalker betrachtet).
Ich find´s zwar ausgesprochen doof, aber ich denke Du solltest schon jetzt zum Anwalt gehen und ein Schreiben vorbereiten, in dem Du die beiden um Offenlegung der mütterlichen Einkünfte bittest.
Das Schreiben dann pünktlich zum Geburtstag eingehen lassen ...
Ferner solltest Du Dich mit ihm über die Vollstreckungsabwehr unterhalten.
Deine Einkommensauskunft können Sie sich ja noch frisch von der Mutter besorgen (was ist daraus eigentlich geworden).
Gruß
United
(was ist daraus eigentlich geworden).
Ich hab heute beim Gericht angerufen, die haben mir erklärt das der Prozesskostenhilfe-Antrag nicht beziffert wird. Das ist also vom Tisch, denke ich.
Ich würde die Kinder vor dem anwaltlichen Geplänkel(wo es wohl drauf hinauslaufen wird)gerne selber erstmal schreiben, auch deshalb, weil diese anwatlichen Schreiben Geld kosten.
Ich würde schreiben:
Hallo Sohn,
zunächst möchte ich dir zu deinem 18. Geburtstag gratulieren.
Die Volljährigkeit bringt es natürlich mit sich, das der Unterhalt abzuändern ist.
1. wird der unbefristete Titel angefordert
2. die Offenlegung der Einkünfte deiner Mutter erwartet
3. da deine Mutter nicht mehr bevollmächtigt ist, ist dieses bekannt zu geben.
Dieses erwarte ich innerhalb 14 Tage nach Eingang dieses Schreibens. Nur ungern würde ich einen Rechtsanwalt damit beauftragen müssen.
Gerne würde ich ein persönliches Gespräch mit dir führen, wie ich dir in Zukunft finanziell helfen kann.
Lieben Gruß
Dein Vater
Selbiges Schreiben an meine Tochter
Kann ich das so machen?
Gruss Wedi
Hi wedi,
bei deiner Vorgeschichte:
EIN KLARES NEIN.
Lass das gleich durch einen Anwalt bearbeiten. Darauf wird es so wieso hinaus laufen. Vorallem
spart es Zeit.
Gruß
Nichtplatt
Von meiner Seite,
Ein klares DOCH.
Ich würde es so machen.
Und den Schrieb auch noch etwas persönlicher unterfüttern.
Ich würde das Signal, dass sie deine Kinder und du ihr Vater bist immer wiederholen.
Und das gerade jetzt, wo sie beginnen, sich aus dem Windschatten ihrer zu befreien.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Moin
Ich bin bei Beppo!
Jeweils ein persönliches (handgeschriebenes?) Schreiben, indem Du zunächst einmal von Herzen gratuliert, erzählst, fragst, Dich als Vater anbietest/ interessant machst und Ihnen was vom Erwachsenwerden und Eigenverantwortung und Selbständigkeit schreibst - möglichst ohne fordernd und oberlehrerhaft zu wirken.
Die Eigenverantwortung ist dann die Überleitung, dass sie sich sich nun selbst mit Dir auseinandersetzen müssen und nicht mehr Mama und ihren Rechtsverdreher haben. Das gilt für Dich als Person (wenn sie denn wollen), aber auch für die Neuregelung des Unterhalts. In diesem Kontext bittest(!) Du zunächst, Dir den Titel auszuhändigen. Noch keine "Drohung" mit Anwalt und Klage. Und um das zu tun, müssen KM und KV jeweils das Einkommen des anderen offengelegt werden. Bzgl. Deines Einkommens kannst Du sie an ihre Mutter verweisen und bittest deshalb um Überleitung des mütterlichen Einkommens.
Wenn es Dir nicht auf einen Monat ankommt, dann könntest Du ja in einem ersten Brief das Thema Titelherausgabe, Neuberechnung, Bevollmächtigung noch herauslassen - ansonsten wird eventuell gemault, dass das ganze nette Geschreibsel kein echtes Interesse von Dir war, eigentlich ginge es Dir ja nur ums Geld.
Gruß, viel Erfolg, toto
Genau so!
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hab gerade mit meinem Anwalt telefoniert.
Er hat mir davon abgeraten selber einen Brief an die Kinder zu schicken. Es würden gerade bei Unterhaltssachen die Emotionen hochkochen und selbst das netteste Schreiben als ''Angriff'' gewertet werden.
Er würde das Mandat gerne übernehmen, aber nur, wenn ich Ihn machen lasse.
Auch sagte er mir, da die Kinder noch zur Schule gehen und bei der Mutter wohnen, zahlt die Mutter den Unterhalt in Naturalien, Ihre Einkünfte sind dann egal?
Es müsste sich auf meiner Seite schon erhebliches geändert haben um bei einer Klage Erfolg zu haben.
Ich habe erstmal einen Termin bei Ihm gemacht, der ist aber erst nach dem 18. Geburtstag.
Nu bin ich wieder durcheinander :exclam:
Gruss Wedi
Hi wedi,
such die einen anderen RA.
Ob die KM ihren Anteil am Bedarf der Kinder in Moneten und diese dafür daheim was für Kost und Logis abgeben müssen oder in Naturalien begleicht ist Sache zwischen den Kindern und Mama.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, das zur Berechnung der Haftungsquote das Einkommen beider Elternteile bekannt sein muss. Der Gesetzgeber geht nunmal davon aus, dass ab 18 der Betreuungunterhalt endet und es nur noch einen Barunterhaltsanspruch ggü.beiden Elternteilen gibt.
Wenn deine RA dieses kleine Einmaleins des Volljährigenunterhalts nicht kennt, dann ist sie für die nächsten Jahre die falsche für dich.
Gruß Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hallo Wedi,
Auch sagte er mir, da die Kinder noch zur Schule gehen und bei der Mutter wohnen, zahlt die Mutter den Unterhalt in Naturalien, Ihre Einkünfte sind dann egal?
Sicher, dass Dein Anwalt studiert hat? :phantom: Beide Eltern sind ab Volljährigkeit barunterhaltspflichtig. Wenn die Kinder mit der Mutter vereinbaren, dass sie ihren Anteil am Unterhalt durch Versorgungsleistungen erbringt, ist das so. Für die Berechnung, wie viel Du zu zahlen hast, ist das Einkommen der KM selbstverständlich relevant.
lg
sleepy
Sleepy
Danke
Ich such mir einen anderen, ich dachte schon ICH wäre durcheinander. :puzz:
Hab gerade mit meinem Anwalt telefoniert.
Er hat mir davon abgeraten selber einen Brief an die Kinder zu schicken. Es würden gerade bei Unterhaltssachen die Emotionen hochkochen und selbst das netteste Schreiben als ''Angriff'' gewertet werden.
Und ich hab mich auch gefragt, was eher als ''Angriff'' gewertet werden könnte, ein persönlicher Brief vom Vater, oder ein Schreiben von einem Rechtsanwalt.
Es müsste sich auf meiner Seite schon erhebliches geändert haben um bei einer Klage Erfolg zu haben.
...
Er würde das Mandat gerne übernehmen, aber nur, wenn ich Ihn machen lasse.
Stark!
Übersetzt heißt das:
"Ich kann zwar nichts für sie tun, will aber trotzdem Ihre Kohle!"
War der früher auch schon für dich tätig?
Das würde so einiges erklären.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
War der früher auch schon für dich tätig?
Das würde so einiges erklären.
Nein, der hat meine Frau im Arbeitsrecht vertreten. Auf mich machte der einen guten, kämpferischen Eindruck.
Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist neben Arbeitsrecht auch das Familienrecht, hat aber wohl wenig Interesse daran, er wusste auch nichts von der Erhöhung des Selbsbehalts ab 2015. :puzz:
Hi Wedi,
nur für mich,
es handelt sich dabei um die Zwillinge die nichts mehr mit dir zu tun haben wollen. Deine Tochter tituliert dich als Alki? Deinen Namen wollen sie auch nicht mehr,
am besten noch eine Adoption (wenn da nicht der Unterhalt wäre). Kurz vor der Volljährigkeit werden noch einmal Deine Unterlagen über einen Anwalt angefordert.
Ich bin davon überzeugt, dass du durch einen netten Brief gar nichts erreichst. Such dir einen knackigen Anwalt und lass den machen. Das ist die einzige Sprache die diese Menschen verstehen. Die Kinder werden sich nicht auf einmal anders verhalten nur weil sie volljährig sind, und es geht auch nicht um die Kinder (der Zug ist nach deinen Äußerungen schon lange abgefahren), sondern darum ob deine Ex sich am Unterhalt beteiligen muss oder nicht.
Ich bleibe dabei, dein handschriftliches Geschreibsel kannst du dir sparen. Da kommt nichts und du verlierst Zeit und Geld. Das Geld kannst du besser für deine Familie verwenden. Ist bald Weihnachten.
Gruß
nichtplatt
Hallo Wedi,
ich habe Deine Geschichte auch mitgelesen und finde sie schon tragisch. Die Frage an Dich ist, willst Du weiter die tragische Figur spielen oder handelst Du endlich mal knackig.
So wie nichtplatt denke ich auch, dass Deine Kinder irgendwelche Nettigkeiten, die im Normalfall angesagt wären, nur wieder als Schwäche deinerseits ausgelegt werden ( "jetzt bettelt er wieder"). Erspar Dir das und die Zeit und Nerven, die Du mit keinen/sinnlosen/provokanten Antworten zubringen müsstest.
Auch wenn es mit dem Geld knapp ist, es landet sowieso beim Anwalt.
VG Susi
