Hallo,
meine Geschichte habe ich schon ausführlich hier an anderer Stelle geschildert. Die Kurzform: War mit der KM meines Sohnes bis Ende 2005 zusammen, sie ist mir nach einem langen psychiatrischen Aufenthalt (wegen einem zerrütteten Elternhaus und einer Abtreibung) mit einem Anderen fremd gegangen und mit jede Menge Geld aus unserer gemeinsamen Wohnung verschwunden. Anfang 2006 erfuhr ich von ihr, dass sie (laut ihrer Aussage) die Pille abgesetzt hat um ein Kind von mir zu bekommen, damit sie nicht mehr arbeiten muss und nun schwanger sei. Mein "Nachfolger" hat sie deswegen im Stich gelassen und ich war trotz allem für sie da und wollte (und will noch immer) mich um unseren Sohn kümmern. Mit Aussagen, dass sie sich keinen besseren Vater vorstellen kann und das sie mich trotz allem gern bei der Geburt dabei hätte, bekräftigte sie mein Verhalten noch mehr.
Kurz vor der Geburt (August 2006) brach sie den Kontakt zu mir völlig ab und ich erfuhr über eine ihr Bekannte von der Geburt unseres Sohnes - der aufgrund einer neueren Therapie in der Umgebung der Nervenklinik zur Welt gebracht wurde. Natürlich wollte ich wissen ob es ihm a) gut geht und er b) von mir ist. Somit bot ich ihr an einen Vaterschaftstest machen zu lassen, dessen Kosten ich trage und dann wissen wir Bescheid und ich kümmer mich natürlich auch darum. Hat sie abgelehnt, sie wolle kein Geld und auch nicht das ich ihn sehe. Anfang 2007 zog ich somit vor Gericht um die Vaterschaft klären zu lassen - wollte ja auch meinen Sohn mal sehen - welche Mitte 2007 einwandfrei geklärt wurde. Dennoch verweigerte sie strikt den Kontakt zu mir und auch zu meinem Sohn.
Durch das JA kam ich dann zu einem begleiteten Umgangstermin und durfte das erste Mal meinen Sohn sehen - es gab bis heute kein besseres Erlebnis in meinem Leben zum ersten mal sein eigen Fleisch und Blut auf dem Arm zu haben. Die KM erkannte das eine Bindung zwischen Vater und Sohn zu entstehen schien und sagte danach (oft grundlos) mehr als die Hälfte der Umgangstermine ab. Bis sogar mir das JA schrieb, dass sie in dem Fall keine andere Lösung sehen, als das ich vor Gericht gehen müsste. Dies tat ich auch und bekam im November 2007 "Recht" und durch eine Umgangsvereinbarung (!) wurden mir wöchentlich 2 Stunden begleiteten Umgang zugesichert.
Aufgrund der "fehlenden Kapazitäten des JA" wurde der begleitete Umgang auf die AWO verwiesen und somit fand im Januar 2008 (!) der erste Umgangstermin seit langem wieder statt. Die Sachbearbeiterin lobte mich sehr für mein Verhalten dem Kleinen gegenüber - nicht stürmisch den Kontakt gesucht usw. - und zum Ende des Termines kam er sogar mit offenen Armen auf mich zugelaufen - GENIAL! 😉 Dies sah zu meinem Leidwesen auch die KM, somit sagte sie die Folgetermine auch wieder ab (sie konnte keiner fahren, Kind krank - was gelogen war da kein ärztlicher Attest usw.)
Dies ist ja noch nicht mal alles.... Seit dem feststeht, dass ich der Vater des Kleinen bin, bombardiert sie mich regelrecht mit Anzeigen (Körperverletzung, Vergewaltigung, Veröffentlichung von "Nacktbildern", Stalking usw.) Teile der Anzeigen wurden wegen Grundlosigkeit schon eingestellt, der Rest wird wohl auch wegen diesen Lügen im Ermittlungsverfahren eingestellt.
Jetzt stellt sich die Frage: Die KM boykottiert den Umgang trotz gerichtlicher Auflage, hält mich auch so völlig fern des Lebens meines Sohnes. Soll sie nicht anrufen, da sie eh nicht dran geht, Kontakt nur über SMS. Ich habe ihn in seinen 1,5 Lebensjahren bisher, wenn es hoch kommt, 8 Stunden gesehen und auch ihre Verhaltensweisen mit Geld klauen, Schulden machen usw. wird kurz oder lang unserem Sohn schaden. Dies bekam nicht nur ich zu spüren, sondern auch ihre rege wechselnden Freunde!
:question: Ist das Sorgerecht in ihren Händen wirklich so gut aufgehoben???
Habe mir echt lange überlegt was ich machen soll, von Anwälten und Bekannten gar geraten bekommen sie einfach links liegen zu lassen und mich nicht um den Kleinen zu kümmern, aber ich finde unser Sohn verdient dieses Schicksal nicht und bin fest davon überzeugt, wie viele Andere auch, dass er in meinem Umfeld eine ungestörtere Entwicklung erleben wird. Wie im kaukasischen Kreidekreis möchte ich nicht, dass mein Sohn leidet und halte mich mit (durchaus gerechtfertigten) Gegenanzeigen usw. der Mutter gegenüber zurück, aber ich kann doch nicht als ein- und zurückstecken und das alles auf dem Rücken meines Sohnes austragen lassen. Möchte doch einfach das Beste für unseren Sohn und mich drum kümmern dürfen und an seinem Entwicklungsprozess teilhaben!
:question: Was kann ich tun? ;(
Hallo tobilicious,
auf was wartest Du eigentlich noch?
An Deiner Stelle würde ich eine sofortige einstweilige Verfügung über die Durchführung Deines Umgangs mit Deinem Sohn stellen.
Wenn Du meinst, dass der Kleine bei Dir besser aufgehoben ist als bei der Mutter, dann stelle ein Antrag auf das alleinige Sorgerecht.
Ich hoffe, dass Du bald wieder Kontakt zu Deinem Sohn bekommst, nur jetzt heißt es handeln.
MfG
Batman74
Die Kurzform: War mit der KM meines Sohnes bis Ende 2005 zusammen, sie ist mir nach einem langen psychiatrischen Aufenthalt (wegen einem zerrütteten Elternhaus und einer Abtreibung) mit einem Anderen fremd gegangen und mit jede Menge Geld aus unserer gemeinsamen Wohnung verschwunden. !
:question: Was kann ich tun? ;(
Hi,
meine ganz persönliche und subjektive Meinung:
Das mit Fremdgehen und Geld würde ich bei der Entscheidung über weitere Schritte aussen vor lassen. Spielt für das Kind keine Rolle.
ABER: Der psychische Zustand der KM der spielt eine Rolle für das Kind. Der ist sozial vererbbar. Ebenso das zerrüttete Elternhaus - das ist auch sozial vererbbar. Der einzige Ausweg hierfür lautet erfolgreiche Psychotherapie. Wenn die KM das geschafft hätte, dann dürftest Du vermutlich auch mit dem Kind öfter spielen...
Daher: Wenn Du davon überzeugt bist, DEIN Kind psychisch besser ins Leben begleiten zu können, dann kämpfe !
Ich ziehe nicht aus.
Hey
Jungs nu aber mal langsam mit den Pferden!!!
Wenn Du meinst, dass der Kleine bei Dir besser aufgehoben ist als bei der Mutter, dann stelle ein Antrag auf das alleinige Sorgerecht.
Mit solchen Tipps gleich zu kommen sollte man etwas vorsichtig sein, da hier zu vermuten ist das kein GSR besteht, denn es ist bisher nur die rede von der Lebengefährtin, also ist das Kind wohl unehelich u es dürfte wohl kaum von der KM eine anderlautende Sorgeerklärung abgegeben worden sein...
Einfach jetzt einen Antrag auf ASR zu stellen dürfte da eher voll nach hinten dann los gehen..
So etwas sollte wenn überhaupt Hand u Fuss haben...
Ebenso das zerrüttete Elternhaus
Naja auch damit sollte man vorsichtig umgehen...
Einzigst die psychischen Problem der KM, können da "interessant" sein, u selsbt damit ist vorsichtig umzugehen..
Der einzige Ausweg hierfür lautet erfolgreiche Psychotherapie. Wenn die KM das geschafft hätte, dann dürftest Du vermutlich auch mit dem Kind öfter spielen...
Naja u auch das halte ich eher für ein Gerücht...
U so eine Therapie kann der KM nicht auferzwungen werden..
Und selbst wenn sie eine Therapie duchmacht, muß sie erstmal wirklich erfolgreich sein..u das heißt dann noch lange nicht das das den Umgang sichert...
Muß eingestehen das ich deine Geschichte jetzt niht wirklich kenne.
Aber eine psychische Erkrankung der KM ist sicherlich nicht gut, nicht gut für das Kind, besonders wenn es nicht "behandelt" wird...
Aber um das:
Ist das Sorgerecht in ihren Händen wirklich so gut aufgehoben???
.. wirklich beantworten zu können, denke ich müßte man mehr darüber wissen, also über die psychischen Probleme u welche Auswirkungen sie haben, auch auf das Kind!!
Das sie den Umgang regelrecht verhindert, ist sicherlich ein großes Zeichen einer mangelnden Bindungstoleranz, u auch weiterer Probleme..
Aber ob deshalb gleich ds SR hier nicht gut aufgehoben ist , ist etwas anderes noch..
Teile der Anzeigen wurden wegen Grundlosigkeit schon eingestellt, der Rest wird wohl auch wegen diesen Lügen im Ermittlungsverfahren eingestellt.
Auch so etwas deutet nicht unbedingt auf Erzeihungsunfähigkeit z.B. hin ..
Allerdings werden ihr die vielen unbegründeten Anzeigen, bald wohl eher ihr das Genick brechen, nämlich dann wenn irgendwann die StA anfängt nämlich gegen sie zu ermitteln, wegen ihrer ständigen unbegründeten, falschen Strafanzeigen..
Dennoch, bei allem muß man u kann man sich evtl. Gedanken machen, ob es nicht auf Dauer besser wäre wenn das Kind bei dir lebt, wenn die Problematik bei der KM entsprechend gelagert ist, aber das ist ein langer u schwieriger Weg, der ansich erstmal wenig Aussichten auf Erfolg hat...
Und wenn man den meint gehen zu müssen, dann solte man es überlegt u richtig tun, eben solte die Sache Hand u Fuss haben..
U um dir da etwas wirklich raten zu können, denke ich wären ein paar Infos mehr nötig...auch besonders eben was die Problematik der KM für Auswirkungen auf das Kind hat...
Wird es z.B.vernachlässigt, kümmert sie sich nicht richtig um das Kind, gesundheitlich gefährdet, seelisch gefährdet, oder oder...
Ansonsten muß du bezüglich des Umganges, da du ja einen Beschluss in der Hand hast, jetzt entsprechend weiter vor gehen...
Gruß
Jens
Moin tobilicious,
auch ich muss da stark bremsen; man sollte Wunschdenken und (familienrechtliche) Realität nicht vermischen.
Bei allem, was in Deinem Fall mit "Psycho" beginnt, handelt es sich zunächst einmal um "Privatdiagnosen". Diese sind ohne jegliche Relevanz. Und ganz ehrlich: Das ist auch gut so - keiner hier wünscht sich einen Zustand, in dem eine Ex-Partnerin mal eben ein paar selbst beobachtete "Fakten" in den Ring wirft, um den Vater des gemeinsamen Kindes aus dem Rennen zu schiessen. Das gilt in beide Richtungen.
Halten wir uns an die Fakten: Du hast ein Umgangsrecht mit Eurem Sohn; dieses wird von Deiner Ex boykottiert. Da (und nur da!) kannst Du ansetzen und mit gerichtlicher Hilfe - ggf. auch mit dem Einsatz von Zwangsmassnahmen - weiterhin versuchen, für geregelte Umgänge zu sorgen. Alles, was darüber hinausgeht, kann sich vielleicht eventuell möglicherweise in ein paar Jahren einmal ergeben, aber die Wahrscheinlichkeit ist SEHR gering.
Deine persönliche Überzeugung, dass Euer Sohn es bei Dir besser hätte, mag Dich ehren - aber Deine Ex hat dieselbe Überzeugung in Bezug auf sich - und sie ist die Mutter. Vor diesem Hintergrund und mit einem "persönlichen Erfahrungsschatz" von gerade mal 8 Stunden Umgang in 1,5 Jahren auch nur an das alleinige Sorgerecht zu denken wäre jedenfalls ausgemachter Schwachsinn. Jeglicher Versuch in diese Richtung würde Dir um die Ohren fliegen.
Befasse Dich nicht mit der Lebensführung Deiner Ex; die geht Dich nichts an. Deine Marschrichtung kann im Moment und für lange Zeit nur "Umgang" heissen - nichts sonst. Und vor allem: Konzentriere Dich auf real erreichbare Ziele, aber verschwende keine Zeit für Utopien! Das Sorgerecht ist für Dich derzeit weiter weg als die Sonne vom Mond.
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Nein wir haben kein GSR, da nicht verheiratet.
Also heisst das, nochmals vor Gericht zu gehen um dort einen Umgangsbeschluss samt Zwangsgeld usw zu bekommen.
Dann boykottiert sie wieder den Umgang, Zwangsgeld ist bei ihr wegen einer EV eh nicht vollstreckbar und somit hat sie wieder die Entfremdung zwischen mir und meinem Sohn erreicht.
