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(@soulsister)

Hallo,

wir blicken nicht mehr durch. Vielleicht könnt ihr uns helfen.

wie ich ja in einem anderen Thread geschrieben habe, haben wir im Dezember einen Eilantrag zur übertragung des ABR auf den Vater gestellt. Beim Gericht hier in unserem Wohnort.

Dieses Gericht schickte uns dann das Jugendamt wegen einer Stellungnahme.-

Am 15.01. kam dann die Antragserwiderung der Mutter und  der Antrag von ihr das Verfahren an ihren Heimatort zu verlegen.
Das Gericht fragte bei uns an, ob wir das wollten, wir lehnten das ab und stellten am 6. Februar einen antrag auf Prozesskostenhilfe.
Seitdem haben wir von dem Gericht hier an unserem Heimatort nichts mehr gehört.

so, und nun kommt das was wir nicht mehr so ganz verstehen.

Die KM stellte Anfang Januar, noch bevor sie von unserem Antrag auf ABR wusste, einen Antrage auf Regelung der elterlichen Sorge. Darin begehrt sie aber nur eine Regelung des Umgangsrechts. Diesen Antrag stellte sie in ihrem Heimatort.

Wir stellten daraufhin einen Prozesskostenhilfeantrag für dieses Verfahren und waren natrürlich mit einer solchen Neuregelung einverstanden, Teilten jedoch dem Gericht mit, dass die ganze Angelegenheit überholt sei, da die Kinder ja inzwischen beim Vater leben würden und daher eine Umgangsregelung für den Vater nicht getroffen werden müsste.

Darauf kam dann am 31. 01. die Bewilligung der Prozesskostenhilfe eben von dem Amtsgericht im Wohnort der Mutter, sowie der richterliche Beschluss auf Bestellung einer Verfahrenspfelgerin. ( Für einen Antrag auf Umgangsregelung, die im Moment irrelevant ist, da die Kinder ja sowieso beim Vater leben !!!! Ist das nicht etwas seltsam ??? )

Gleichzeitig kam dann aber der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung von der Mutter, den sie am 18.01. gestellt hatte eben auch auf Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts.
In diesem Antrag erklärt die Mutter eidesstattlich, dass die Kinder bei ihr gemeldet seien und daher das Gericht auch dort  zuständig wäre. die Kinder sind aber seit 25. Dezember NUR hier bei uns gemeldet.

Am 4. Februar beantragten wir dann Prozesskostenhilfe für den neuen Antrag auf übertragung des ABR. Das wurde inzwischen bewilligt und ein Anhörungstermin für den 25. Februar festgelegt.

Das ist also nun der Stand.

Wir verstehen nicht, wieso das Gericht am Wohnort der Mutter zuständig ist, obwohl die Kinder hier leben. Ausserdem haben wir unseren Antrag 4 Wochen früher gestellt und da bisher noch nicht einmal die Prozesskostenhilfe bewilligt bekommen.

Wisst ihr ob einer Anhörung auch gleich ein Urteil folgt ? Müssen wir das akzeptieren ? Und was ist mit unserem Antrag der hier bei uns läuft ? Ist der dann uninteressant ? Darf überhaupt dort entschieden werden, obwohl die Kinder hier bei uns leben ? wir verstehen überhaupt nichts mehr. Ist eine Anhörung einer Verhandlung gleichzusetzen ?

Bitte um schnelle antworten, da wir ziemlich durcheinander sind.


Zitat
Geschrieben : 21.02.2008 00:52
(@soulsister)

Ich nochmal, hallo

da ist noch eine Sache. Wir haben ja schon geschrieben, dass die älteste Tochter meines LG sich strikt weigert mit ihrer Mutter überhaupt zu sprechen. Weder am Telefon, noch per Brief oder auch nur hallo zu sagen, wenn diese die anderen Kinder abholt.

Nun hat die Verfahrenspflegerin aber bestimmt, dass J. am nächsten Montag mit ihr zusammen zur Mutter gehen muss und mit ihr sprechen. Sie muss der Mutter dann erklären, warum sie unbedingt beim Papa leben möchte, und warum sie nichts mehr mit der Mama zu tun haben möchte.

J, möchte das aber nicht. Sie hat jetzt schon Bauchschmerzen, wenn sie nur daran denkt.

wir können aber nichts daran ändern, da die VP uns damit gedroht hat, wenn wir es verhindern würden, dann würde sie der Richter für einen Tag das ABR an die Mutter geben und dann würde J. eben gezwungen werden dahin zu gehen.

Kann das denn sein ? dürfen die das tun ? Man kann doch das Kind nicht zu sowas zwingen.
Mein LG hat darum gebeten, wenigstens dabei sein zu dürfen, damit J. sich nicht ganz alleine fühlt. Aber auch das wurde verweigert.


AntwortZitat
Geschrieben : 21.02.2008 00:57
(@PhoeniX)

Moin

Bei diesem Wirrwarr, solltet ihr mit eurem RA reden und evtl auch mal bei einem Rechtspfleger bei eurem AG vorbeischauen.

Wisst ihr ob einer Anhörung auch gleich ein Urteil folgt ? Müssen wir das akzeptieren ?

Im Regelfall kann ein Beschluß erfolgen und / oder eine Empfehlung (z.B. Einigungsversuch beim JA) ausgesprochen werden. Es gibt diverse Rechtsmittel. Ein Beschluß wird erst 14 Tage mach Zustellung gültig, wenn niemand ein Rechtsmittel begehrt.

Gruß

Martin


AntwortZitat
Geschrieben : 21.02.2008 01:59
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin,

der Aufenthaltsort der Kinder ist strittig, aktuell jedoch rechtlich über den sog. Lebensmittelpunkt definiert, bei der KM. Aus diesem Grunde fühlt sich das AG am Wohnort der KM für die Regelung des Umgangs zuständig. Wegen des schwebenden ABR-Verfahrens würde ich über den eigenen RA beantragen, das Verfahren bis zur ABR-Entscheidung ruhend zus tellen. Dies auch unter dem Gesichtspunkt der Kostenreduzierung sowohl für die Prozessparteien als auch den Staat.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 21.02.2008 10:07
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin,

die Anwesenheit des KV bei diesem Gespräch ist verfahrensrechtlich unzulässig. So eine Beeinflussung zu vermuten wäre, wäre diese Vermutung damit bekräftigt.

Wie soll das denn ablaufen? Holt die VP das Kind ab?

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 21.02.2008 13:52
(@soulsister)

Entschuldige, aber ich verstehe nicht ganz was Du schreibst. :redhead:

Also, es wäre unzulässig, wenn der Vater dabei wäre ? Warum ?

Ja, die VP holt das Kind bei uns ab und fährt mit ihr zur Mutter.


AntwortZitat
Geschrieben : 21.02.2008 17:59
(@soulsister)

Wir haben heute nochmal mit unserer RAin gesprochen.

Sie sagt, dass bei dieser Anhörung alles möglich ist, wir aber nichts akzeptieren müssen.

Sie hat mit dem Richter gesprochen und der hat gesagt, dass er versuchen wird eine Einigung zu finden. Also, dass zum Beispiel  die Kinder erstmal bis zu den Sommerferien hierbleiben und dann eine neue Anhörung gemacht wird um festzustellen was die Kinder dann wollen.

Es kann auch sein, dass man sich darauf einigt das die Kinder getrennt werden und die mittlere Tochter bei der Mutter bleibt usw.

Aber das alles eben nur bei einer Einigung.

Falls der Richter aber nun sich entschliesen sollte, dass er ganz einfach bestimmt, was zu tun ist und ein Urteil spricht, dann können wir dagegen Einspruch erheben. Und die Kinder bleiben dann auf jeden Fall erstmal bis zu einem endgütligen Urteil bei uns.

Wir können auch verlangen, dass das ein kinderpsychologisches Gutachten erstellt wird und dann entschieden.

Also, auf jeden Fall bleiben die Kinder nach diesem Montag erstmal bei uns. Wie lange, das wissen wir jetzt mal noch nicht.


AntwortZitat
Geschrieben : 21.02.2008 18:06
(@soulsister)

der Aufenthaltsort der Kinder ist strittig, aktuell jedoch rechtlich über den sog. Lebensmittelpunkt definiert, bei der KM.

Wieso ist der Lebensmittelpunkt bei der Kindsmutter ? Die Kinder leben seit dem 25. Dezember hier bei uns, gehen hier zur Schule.


AntwortZitat
Geschrieben : 21.02.2008 18:09
(@soulsister)

Noch eine Frage.

Also. Die Älteste hat sich eindeutig für den Vater ausgesprochen. Sie wird nun dazu gezwungen der Mutter das ins Gesicht  zu sagen und auch ihr zu erklären, warum sie das möchte.

Die mittlere Tochter spricht sich mehr oder weniger eindeutig dafür aus, bei der Mama leben zu wollen. Von ihr verlangt aber keiner, dass sie sich hinstellt und das dem Vater sagt und sie muss auch nicht erklären warum sie das unbedingt möchte. Da wird das einfach so akzeptiert. Uns würde nämlich schon interessieren, warum das Mädchen unbedingt zur Mama möchte.


AntwortZitat
Geschrieben : 21.02.2008 18:22
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

*** Threads zusammengeführt


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 21.02.2008 19:04




(@soulsister)

Heute haben wir nun erfahren, dass die Verfahrenspflegerin am Samstag zur Mutter kommt und dann mit ihr gemeinsam die Kinder auf das Verfahren vorbereiten wird.

Es ist nämlich Besuchswochenende und morgen holt die Mama die beiden kleinen Kinder ab.
Nun hat der Junge gesagt, er wolle morgen nicht mit zur Mama fahren, sondern das Wochenende hierbleiben.

Mein LG hat der Mama das mitgeteilt. Nach längerem Einreden war sie dann einverstanden, doch 10 minuten später kam dann eine SMS, dass es doch nicht ginge, weil eben die VP am Samstag kommen würde um mit den Kindern zu sprechen.

Wir wundern uns nun natürlich sehr. Erstens weil uns die VP das nicht gesagt hat, dass sie nochmals mit den Kindern bei der Mama sprechen will ( das ist nun schon das dritte Mal bei der Mama, bei uns war sie nur einmal ) und zweitensmal warum muss sie mit der MUTTER zusammen die Kinder auf das Verfahren vorbereiten. Wenn das wirklich nötig ist, dann könnte sie das ja auch bei uns machen oder zumindest den Vater mit dazuholen zum Gespräch


AntwortZitat
Geschrieben : 21.02.2008 22:40
(@oldie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo soulsister

Also die Aufregung um die Grosse verstehe ich nur halb, weiss allerdings auch nicht, wie alt sie ist.
Da sie euch gegenüber  so eine bestimmte Meinung bezüglich ihrer Mutter hat sollte sie auch akzeptieren dass es zum Leben gehört, diese Meinung auch dem/der Betroffenen gegenüber auszusprechen.
Hört sich jetzt vielleicht hart an, doch ich meine, dass sie (ihr) lernen muss (müsst), damit umzugehen. Also Ehrlichkeit und Offenheit gehören für mich in solchen Fragen dazu. Helft ihr, ihren eigenen Standpunkt zu vertreten, auch wenn die Bedingungen 'unschön' sind.

mfg oldie


Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.

AntwortZitat
Geschrieben : 22.02.2008 00:27
(@soulsister)

Das Mädchen ist 11 Jahre alt.

Sie hat im August letzten Jahres schon einmal der Mama gesagt, dass sie beim Vater leben möchte. Daraufhin wurde sie von der Mama Tag für Tag niedergemacht. Sie musste die ganze Arbeit im Haus erledigen, für die anderen Kinder alles aufräumen und es wurde ihr Tag für Tag gesagt, dass sie das Leben der Mutter und der Geschwister zerstören würde, weil die jetzt umziehen müssten.

Wenn sie krank war oder es ihr nachts mal schlecht wurde, hiess es nur, " hab keine Zeit für dich ". viele solche Dinge liefen ab. Wir konnten damals nicht gleich helfen, kämpfen aber seitdem um das Kind.

An Weihnachten hat die Mutter es dann geschafft J. zu überzeugen bei ihr zu bleiben, indem sie J. versprochen hat, es würde sich nun alles ändern. Die Mama würde alles tun, damit alles wieder schön werden würde, sie würde ihr auto verkaufen um Geld für die Kinder zu haben, und vor allem würde sie J. wieder genauso lieb haben wie früher.

J. hat ihr geglaubt, und zum Papa gesagt, sie wolle nun doch hierbleiben. Das war am Tag vor Heilig Abend. Wir mussten damals ohne Kinder wieder wegfahren, da die drei sagten wie wollen bei Mama bleiben. Als der Papa weg war, sagte der LG von der Mama zu J. : " Heute bin ich sehr stolz auf dich. Denn heute hast du deinen Papa so richtig fertig gemacht."
Da hat J. schon bemerkt, dass sie einen Fehler gemacht hat. Die Mama ging dann auch sofort nachdem der Papa und ich weg waren wieder an den PC und die Kinder waren wieder vergessen. Und geändert hat sich eben nichts.

J. hat uns in den Wochen vorher fast täglich angerufen und erzählt, sie habe Bauchschmerzen, weil sie nicht mehr bei der Mama leben wolle, aber Angst habe der Mama zu sagen warum. Als Mama dahinter kam, dass sie uns ständig angerufen hat, hat sie ihr das Handy weggenommen.

So, und nun frag nochmal warum wir ein Problem damit haben, dass das Mädchen gezwungen wird, das alles nochmals sagen zu müssen. Ausserdem hat J. der Mama bereits eine Email geschrieben in der sie ihr die Gründe gesagt hat. Was soll sie noch alles tun ?


AntwortZitat
Geschrieben : 22.02.2008 01:24
(@oldie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Ok, das war die Kurzform. Akzeptiert. Entschuldige, aber das war kein Vorwurf, ihr hättet ein Problem damit. Ich sagte, ihr alle müsst lernen damit umzugehen, auch wenn es 'unschön' ist. Oder hast Du einen besseren Vorschlag, auf den sich JA , VP oder auch das Gericht einlassen werden? Genau das meinte ich mit hart.
Ich sehe durchaus, dass die Grosse im Konflikt steht: Mama, Papa, Geschwister. Das Problem ist doch, ihr habt es mit JA, VP und was weiss ich noch zu tun. Diese Leute halten sich für objektiv und gesetzeskonform, ob es einem passt oder nicht, ob ein Mensch (Kind) darunter leidet oder nicht. So sehe ich erstmal Eure Situation.
Darum ja mein Hinweis: haltet ihr den Rücken frei, bestärkt sie darin, sich zu äussern und auch einer Konfrontation gewachsen zu sein. Helft ihr, ihren Weg zu finden und dann auch zu gehen. Auf kurze zeitliche Distanz geht das wohl kaum, aber mittelfristig sollte es durchaus helfen.

Gruss oldie


Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.

AntwortZitat
Geschrieben : 22.02.2008 01:56
(@soulsister)

Wir wollen ja auch, dass die Kleine den Kontakt zur Mutter wieder aufnimmt.

Aber wir wollen, dass es langsam geschieht und so wie das Mädchen das auch selber will. Wir haben bei der Erziehungsberatung eine Therapie für das Kind beantragt und werden dort auch bald einen Termin bekommen. Wir wollen, dass man ihr hilft wieder Vertrauen zu ihrer Mutter zu bekommen und es zu schaffen wenigstens ab und an Zeit mit der Mama zu verbringen.

Wir sind nämlich davon überzeugt, dass das Hauptproblem von J. ist, dass sie sich nichts sehnlicher wünscht von ihrer Mama geliebt und akzeptiert zu werden. Und zwar so wie sie ist, und dass  ihre Entscheidung beim Papa und mir, und vor allem bei meinen Kindern leben wollen, von der Mama anerkannt wird.

Aber Mama schafft das eben nicht. Bei ihr heißt es " wenn du mich nicht willst, dann will ich dich auch nicht." Ist sehr schlimm für das Kind.


AntwortZitat
Geschrieben : 22.02.2008 02:49
(@soulsister)

Hab jetzt noch ein wenig hier rumgelesen. Und leider festgestellt, dass anscheinend noch niemand hier mit einer Verfahrenspflegerin gute Erfahrungen gemacht hat.

Nun mit unserer habe ich auch kein gutes Gefühl. Sie ist zwar Vorsitzende des Kinderschutzbundes in Deggendorf, aber ob ihr wirklich am Schutz der Kinder liegt, da bin ich nicht so sicher. Hab eher das Gefühl, dass die KM hier mehr geschützt werden muss.

Warum ist das eigentlich so ? Ich bin auch eine KM. Ich würde meine Kinder auch gegen alles schlechte beschützen. Aber doch niemals zu Lasten der Kinder und zu Lasten des Vaters?

Kann es denn wirklich sein, dass das Wohl der Mutter mehr zählt, als das Wohl der Kinder ?
In welcher Welt leben wir denn ?

Ich verstehe die Welt nicht mehr.

Alle Leute sprechen sich für uns aus. Die Schulen, die Schulpsychologin, das JA am Wohnort der Mutter. Und trotzdem stellt sich die VP auf die Seite der Mutter. Da stimmt doch was nicht ????


AntwortZitat
Geschrieben : 23.02.2008 00:36
(@andreadd)
Registriert

Hallo soulsister,

da stellt sich die Frage, wie man Kindeswohl definiert.

Kurzsichtig gesehen, mag es vorteilhaft erscheinen, wenn man den Wünschen der Kinder entspricht und Umgangskontakte reduziert. Langfristig gesehen ist das völlig falsch, weil man damit vereitelt, dass sich das Verhältnis zwischen Mutter und Kindern bessert. Du kannst davon ausgehen, dass der Kinderschutzbund das auch so sieht.

Aus diesem Sichtwinkel liegt ihr momentan voll daneben. Denkt mal darüber nach.

Liebe Grüße
Andrea


Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama

AntwortZitat
Geschrieben : 23.02.2008 01:27
(@soulsister)

Wir wollen doch den Umgang nicht reduzieren oder boykottieren.
Es hat ja auch die ganzen Jahre ziemlich gut geklappt. Bis Weihnachten eben umgekehrt. Da mussten ja wir die kinder immer zu uns holen zum Besuchswochenende. Haben wir auch so oft wie nur möglich getan. Da war die Mutter ja auch froh wenn sie ihre Ruhe hatte , und hat die Kinder so oft es nur ging zu uns gegeben. Auch alle Ferien.

An Weihnachten hat sie dann auf einmal beschlossen die Kinder müssen das Weihnachtsfest bei ihr feiern und hat uns die Kinder nicht gegeben. Das was Umgangsboykott.

Die älteste Tochter weigert sich nun überhaupt mit der Mutter Kontakt zu haben. Wir tun alles um sie davon zu überzeugen, dass das nicht richtig sei. Wir werden sie sogar in eine Therapie schicken, damit sie wieder bereit sein wird, mit ihrer Mama zusammen zu treffen. Denn wie ich schon gesagt habe, auch ich bin  Mutter. Und ich finde es fürchterlich, wenn man mit seinen Kindern keinen Kontakt haben darf. Das würde ich niemals jemand antun wollen. Und ich weiss, dass das auch für die Entwicklung eines Kindes nicht gut ist. Und daher wollen wir, dass die Kinder, alle drei, regelmässig Kontakt zu ihrer Mutter haben werden, genauso wie wir es umgekehrt haben wollten.

Ausserdem, da bin ich ganz ehrlich, tut es auch unserer Beziehung gut, wenn wir mal ein Wochenende für uns alleine haben. Meine Kinder sind zwar auch noch da, da gibt es keinen Vater, der sie haben möchte, aber die sind schon so gross, dass wir dann wenigstens ab und zu mal ein wenig für uns etwas unternehmen können.

Aber ich kann mich trotzdem nicht damit anfreunden ein Kind zu etwas zu zwingen. Man muss doch gemeinsam Lösungen finden können. Vielleicht hat er ja nächstes WE Lust zur Mama zu gehen, dann kann er es ja da tun. Was spricht dagegen ?

Ich kann aber trotz allem nicht akzeptieren, dass die VP mit der Mutter gemeinsam die Kinder auf die Verhandlung am Montag vorbereitet.
Für mich ist das nicht in Ordnung. Wenn ihr das für normal empfindet, ich nicht.


AntwortZitat
Geschrieben : 23.02.2008 02:01
(@soulsister)

WIR HABEN VERLOREN !!

Was sollen wir noch schreiben.

Die ganze Nacht sitzen wir nun schon hier zusammen und fragen uns, wie das passieren konnte.

WIR WAREN DOCH IM RECHT ???!!!!

Warum hat uns niemand geglaubt ??

Warum hat die Verfahrenspflegerin und der Richter jedes Wort geglaubt dass die KM gesagt hat und uns nicht ?

Wir verstehen überhaupt nichts mehr.

Der Typ vom Jugendamt, der uns im Dezember gesagt hat, wir sollen die Kinder nicht mehr zur Mutter zurückgeben, sondern bei uns lassen, weil er die Mutter für psychisch krank hält, hat alles abgeleugnet. Er hat das alles niemals gesagt !!!!
Obwohl er es vor einer unparteiischen Zeugin gesagt hat. Er hat damals gesagt, er stehe hunderprozentig hinter uns. Un gestern sagt er, das sei alles gelogen.

Und damit war natürlich auch alles andere was wir gesagt haben gelogen.
DIe KM ist die perfekte Mutter, die niemals auch nur etwas schlechtes getan hat.

Die VP hat bezeugt, dass die Kinder sich nicht verändert hätten in den letzten zwei Jahren. Dabei kennt sie die Kinder erst seit 2 Wochen.

Warum macht diese Frau das ? Warum war diese Frau von Anfang an auf der Seite der Mutter ?? Kann mir das jemand erklären ?

Sie war schon bei ihrem ersten Besuch hier bei uns der Überzeugung, dass die Kinder zur Mutter müssen. Warum ??

Warum hat diese Frau so eine Macht ? Der Richter hat uns, also den KV überhaupt nicht angehört. Er hat nur das getan was die VP gesagt hat, ohne wenn und aber.
Und die VP hat gelogen und gelogen und gelogen.

Erklärt uns bitte WARUM ???

Wir wissen zu 100 % dass es den Kindern dort bei der KM nicht gut geht. Wie sollen wir uns jemals damit abfinden ?

Was können wir überhaupt noch tun ??

Momentan sind wir nur noch verzweifelt.


AntwortZitat
Geschrieben : 26.02.2008 07:29
(@andreadd)
Registriert

Hallo soulsister,

das tut mir sehr leid für euch. Hat der Richter die Kinder noch persönlich angehört oder nicht?

Liebe Grüße
Andrea


Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama

AntwortZitat
Geschrieben : 26.02.2008 10:56




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