Hallo an alle,
meine Geschichte schrieb ich hier schon an anderer Stelle. Jetzt nun eine Frage. Ich schreibe schon seit längerem Tagebusch über den Umgang und den verlauf der Dinge.
Ich habe auch unter der Woche Kontakt mit meinem Sohn. Ich tel. mit ihm und frage nach ob er zum Training geht und schaue es mir dann auch an. Diese Woche war es allerdings so das ich es erst gestern geschafft habe.
Nun habe ich gestern morgen erfahren von der Tante der KM das der Kleine am Montag wohl von nem Hund gebissen wurde und auch eine Tetanusspritze bekommen hat. Dieses wurde mir gegenüber weder von der KM noch meinem Sohn erwähnt.
Als ich die Km dann gestern darauf angesprochen habe regte sie sich erstmal über meine vermeintliche Quelle auf und meinte wenn ich was wissen wolle könne ich ja sie fragen. Ich meinte nur das wenn sie mir darüber Auskunft geben solle. Sie meinte nur wenn es ja schlimm gewesen wäre hätte sie mir schon Bescheid gegeben. Ausserdem hätte ich ja mehrmals doie Woche angerufen und ja auch fragen können. Was ich ja auch getan hätte enn ich was gewußt hätte.
Da wir das GSR haben stellt sich jetzt die Frage ob sie mich hätte darüber informieren müssen. Klar das ich meine Einverständnisserklärung für die Spritze gegeben hätte und sie deswegen ja auch rechtlich nicht hätte fragen müssen(oder???) Wie gesagt mir geht es nur darum ob sie rein rechtlich gesehen mich hätte unmittelbar informieren müssen.
Danke im voraus für die Antworten.
Gruß Daredevil
Moin daredevil,
mal eine Frage: Was wäre anders oder besser, wenn Deine Ex Dich vorher gefragt/informiert hätte? Ich will Deine Ex ganz sicher nicht in Schutz nehmen, aber dieses "immer alles sofort wissen wollen" kann vom betreuenden Elternteil auch als dauerhaft nervender Versuch des Ex-Partners verstanden werden, sich ins eigene Leben einzumischen. Auf Dein "Du musst..." wird sie dann eben mit einem "ich will aber nicht" reagieren. Was nützt Dir dann Dein "Recht" oder ihre "Pflicht"? Unabhängig von der sogenannten "Rechtslage" wird kein Gericht sich mit solchen Nickeligkeiten beschäftigen; also gibst Du mit solchen Aktionen Deiner Ex nur die Gelegenheit, Dir mal wieder zu zeigen, wo der Hammer hängt. Wo genau liegt Dein Vorteil dabei?
Es bringt nichts, dem oder der Ex fortlaufend kinderschädliches Verhalten zu unterstellen und "beweisen" zu wollen. Rein sachlich betrachtet hat Deine Ex vernünftig und richtig gehandelt, als sie nach dem Hundebiss zum Arzt ging. Jetzt kommst Du weinerlich mit Wissen aus zweiter Hand um die Ecke, um ihr ihr "Fehlverhalten" vor Augen zu führen und pochst auf Deine "Rechte" - ganz ehrlich: Da würde ich mich an ihrer Stelle auch angepisst fühlen. "Die hat..." und "die darf das doch aber nicht..." ist keine erwachsene Kommunikationsebene, sondern Kinderkram. Mir scheint, zwischen Euch besteht noch ganz erheblicher Gesprächsbedarf, bis Ihr auf eine vernünftige Elternebene kommt.
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Moin,
lebtet ihr als Eltern zusammen, wäre umgehend ein (hysterischer?) Anruf auf dem Handy gekommen.
Dies bleibt nun aus, weil ihr getrennt seid.
Es ist normal, dass der nicht mit Kind zusammenlebende Elternteil beim betreuenden Elternteil zumeist unbewusst ausgeblendet wird oder die Gewichtung eines Vorkommnisses sich in Richtung "unbedeutend" verschiebt.
Auf der anderen Seite will der nicht mit Kind zusammenlebende Elternteil am Leben seiner Kinder weiter teilhaben, bekommt aber täglich nichts mit. Aus diesem Grunde verschiebt sich die Gewichtung eines Vorkommnisses in Richtung "megawichtig".
Du siehst, die Schere klafft weiter auseinander und das könnt ihr nur durch gemeinsame Absprachen und Verständnis auf beiden Seiten hinbekommen.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
