moralisches Dilemma...
 
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moralisches Dilemma, benötige dringend euren Rat

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Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

:heu:

Ja, der idealistische Kampf ist eine Möglichkeit Mateusz, aber dafür muss der TO auch wie Ingo schon schrieb

Hi,

bei allem Idealismus. Wenn man kämpfen will, dann aber vielleicht unter diesen Voraussetzungen:

- monatliches Nettoeinkommen 5000 Euro aufwärts,
- Top-Anwalt für FamRecht,
- gesunde Psyche und Durchhaltewillen, am besten mal amtlich bewiesen in Spezialeinheiten, KSK oder ähnlichem,
- gutes sonstiges familäres Umfeld,
- neue feste LG als Auffangpunkt und Unterstützung,
- Spaß und Freude an juristischem Schriftverkehr,
- Zusatzbildung: Studium Verwaltungswirt, vertiefende Kenntnisse FamRecht und SGB,
- to be continued....

Erfüllst Du diese Auflagen? Dann hätte ich auch nichts gegen einen Kampf einzuwenden 😉 Wenn nicht, soltte der Nachdenkprozess noch etwas anhalten... Gruß Ingo

objektiv "durchdenken".

Es ist einfach nicht vergleichbar, ob man schon Monate oder Jahre mit einem Kind zusammengelebt hat oder ob es ein Kind ist, das so fremd ist wie Paul Müller 4 Straßen weiter.

Erwachsenen- und Kindersicht sind grundverschieden. Dies hatten wir ja bereits schon in einem anderen Thema behandelt. Aber da standest du auch schon auf dem Schlauch

Ich bewundere solche aufrichtige Arroganz!

Gruß, LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 06.09.2011 21:36
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

@ Mateusz,

Hmm schön wie du wieder meinen "Fall" recherchiert hast. Die Zeit hätte ich auch gerne  :rofl2:

für einen geübten User sind das 3 Klicks oder 10 Sekunden - wo ist das Problem?

Bloss was dies hier mit dem Thread zu tun hat erschließt sich wohl nur dir !

ja, das scheint tatsächlich so, leider. Ich dachte, Du hättest inzwischen selbst bemerkt, dass Du Äpfel mit Kirschkernen vergleichst...

Ich bspweise. hätte kein plausibles Argument, wenn irgentwann mein Kind vor mir steht und mich fragt wo warst du.

welches plausible Argument hast Du denn, wenn ein Kind irgendwann zu Dir sagt "warum hast Du fauler Sack nicht Abitur gemacht und Medizin studiert; dann könntest Du mir jetzt auch ein Auto, Markenklamotten und ein IPhone kaufen wie die anderen Väter in meiner Klasse das für ihre Kinder tun!

Sollte in einem Fall wie dem des TO tatsächlich eines Tages ein junger Mensch vor der Tür stehen und fragen "warum warst Du nicht da?", gibt es eine sachlich richtige und verständliche Antwort; sie lautet: "weil Deine Mutter das nicht wollte." Für einen denkenden Menschen ist das nichts, worauf er sich 20 Jahre lang vorbereiten müsste. Und nichts, weshalb er sein Spiegelbild nicht mehr ertragen könnte.

Dies hatten wir ja bereits schon in einem anderen Thema behandelt. Aber da standest du auch schon auf dem Schlauch

meinst Du das Thema, in dem Du hier vehement verlangt hast, dass auch zerstrittene Eltern um jeden Preis und unter allen Umständen zusammenbleiben müssten, weil es den Kindern damit besser ginge? Da stand ich nicht auf dem Schlauch, sondern habe nur eine Ansicht aus dem 21. Jahrhundert vertreten... 😉

Just my 2 cents
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 06.09.2011 22:00
(@mateusz74)
Nicht wegzudenken Registriert

Martin du scheinst wirklich zu gerne immer wieder die alte Kacke aufarbeiten zu wollen. Deine EX scheint dir echt übel mitgespielt zu haben. Scheinbar hat dich diese Erfahrung sehr geprägt....

Eine Ansicht aus dem 21. Jahrhundert die Erwachsene vertreten. Die der Kinder ist gleich geblieben und wird immer so bleiben.

Deine Arroganz dem gegenüber ist bezeichnend für dich  :thumbdown:


Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)

AntwortZitat
Geschrieben : 07.09.2011 09:39
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi Mateutz

Was hat denn diese Antwort mit wildcards ''moralischem Dilemma'' zu tun?

Wenn du ein Problem hast, kläre das bitte per PN oder mache einen eigenen Thread auf.

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 07.09.2011 09:50
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi Mateusz,

so gern wir das wahrscheinlich hätten. Es gibt nie den einzig richtigen Weg. Was für dich gut und richtig ist, muß für deinen Nachbarn aber nicht richtig sein.
Wenn meine heute fast volljährige Tochter zu ihrem Papa und zu mir sagt: "Ich kann mir gar nicht vorstellen, warum Papa und Mama überhaupt mal geheiratet haben. Ich bin froh, das ich Papa und midnightwish zusammen welebe erlebe, weil, wenn ich nur Mama und ihre Beziehung kennen würde, würde ich mich gar nicht trauen irgendwann mal einen Freund zu haben und mit ihm zusammenzuleben..."

Dann ahne ich, das die Verletzungen, die mit Sicherheit bei den Kindern entstanden sind, nicht so gravierend sind, wie die Bindungsunfähigkeit in die sie hineinerzogen worden wären, wenn die Eltern zusammengeblieben wären.

Die andere Seite ist auch die, das man beachten muß welche Stärke der kämpfende Elternteil hat. Ein Kind hat auch nichts von einem Elternteil, der irgendwann psychisch und physisch krank ist, weil dieser Elternteil gegen den Unwillen des anderen kämpfen muß und immer wieder vor eine Mauer läuft.

Ja Kinder brauchen Vater und Mutter, ja Kinder brauchen ihre Wurzeln. Nur denke ich ,das sie das nicht um jeden Preis benötigen. Manchmal kann es auch richtig sein, wenn sie in einem Stiefelternteilverhältnis oder als Adoptivkinder aufwachsen. Wenn man deinen Gedanken konsequent anwendet, müßte eine Mutter, die ein Kind durch Vergewaltigung bekommt, ein Leben lang mit diesem Mann zusammenleben oder wenigstens wegen des Kindes ständig Kontakt zu ihm haben. Meinst du, das so eine Situation dem Kind wirklich gut tut?

Gruß Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 07.09.2011 09:54
(@wildcard)
Schon was gesagt Registriert

bitte nicht streiten..., ich bin dankbar für jede brauchbare Information. Ich bin ganz ehrlich froh, dieses Forum gefunden zu haben.

Alle von euch zu diesem Thema geschriebenen Argumente kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich glaube, dass es die aktuellen Situation nur noch schlimmer machen würde, wenn man jetzt den gerichtlichen Weg beschreitet. Ich kann einfach nur an ihr Gewissen appellieren und hoffen, dass sie ihre negativen Gefühle zum Wohle des Kindes abstellt und mir die Möglichkeit gibt ein guter Vater zu sein (kein Papa 🙁 ). Wenn Sie natürlich den Umzug durchzieht, dann wird es für mich leider mehr als schwer bis fast unmöglich werden.

Ich habe mit der Mutter nie zusammengelebt, wir haben uns nie gestritten. Es gibt eigentlich kaum Argumente, die gegen einen regelmäßigen Kontakt mit dem Kind sprechen sollten.

Entspricht es eigentlich dem Kindeswohl, wenn man weit weg zieht und die gesamte Familien hinter sich lässt? Ist es nicht für ein Kind in diesem Alter für die nächsten Jahre von essentieller Bedeutung regelmäßig Kontakt zu allen Familienangehörigen zu haben?


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 07.09.2011 10:25
(@staengler)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Servus wildcard,

Entspricht es eigentlich dem Kindeswohl, wenn man weit weg zieht und die gesamte Familien hinter sich lässt? Ist es nicht für ein Kind in diesem Alter für die nächsten Jahre von essentieller Bedeutung regelmäßig Kontakt zu allen Familienangehörigen zu haben?

Für ein Kind und jeden anderen Menschen auch ist es von ganz wesentlicher Bedeutung, dass es soziale Kontakte zu anderen Menschen hat.
Familienmitglieder müssen dies nicht zwangsläufig sein.

In einem Umzug die Gefährdung des Kindeswohles zu sehen geht nicht.

Gruß, Michael


sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle

AntwortZitat
Geschrieben : 07.09.2011 10:34
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi wildcard,

Entspricht es eigentlich dem Kindeswohl, wenn man weit weg zieht und die gesamte Familien hinter sich lässt? Ist es nicht für ein Kind in diesem Alter für die nächsten Jahre von essentieller Bedeutung regelmäßig Kontakt zu allen Familienangehörigen zu haben?

Wenn ichs nun richtig verstanden haben, ist das Kind noch keine  Monate alt. Von daher sind die Bindungen zur Verwandtschaft noch nicht so groß. Aber auch in späteren Jahren bedeutet Kindeswohl nicht, das ein Kind bis es erwachsen ist möglichst in ein und derselben Wohnung leben muß, um gesund aufzuwachsen.
Wenn das so wäre, dürften Eltern niemals berufsbedingt wegziehen oder gar ins Ausland gehen. Wie bei allen Dingen ist es immer eine Sache, wie man mit diesen Situationen umgeht. Kinder sind unheimlich anpassungsfähig. Meine z.B. haben eine sehr intensive Bindung zu meinen Eltern. Nun bin ich vor einigen Jahren 400 km weggezogen. Die Kinder haben aber unter dem Umzug nicht gelitten. Es gab halt dann in den Ferien Zeiten bei Oma und Opa, es gibt emails, skype etc.
Natürlich ist der Kontakt nicht mehr so häufig und intensiv. Dafür werden die gemeinsamen Zeiten eben besser genutzt  😉

Gruß Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 07.09.2011 10:35
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Entspricht es eigentlich dem Kindeswohl, wenn man weit weg zieht und die gesamte Familien hinter sich lässt?

Wenn du mich fragst. Nein.
Wenn du die Justiz fragst. Ja.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 07.09.2011 11:18
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

@ Mateusz,

Martin du scheinst wirklich zu gerne immer wieder die alte Kacke aufarbeiten zu wollen. Deine EX scheint dir echt übel mitgespielt zu haben. Scheinbar hat dich diese Erfahrung sehr geprägt....

meine Trennung ist fast 10 Jahre her und meine Scheidung über 6. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Meine Ex ist mir so egal wie das Wetter vom vorletzten Jahr. Ich bin mit einer wunderbaren Frau verheiratet und geniesse mein Leben. Derjenige, der hier propagiert, krampfhaft an der Vergangenheit festzuhalten, bist Du, nicht ich. Aber es ist ein Merkmal schlechten Diskussionsstils und/oder fehlender eigener Argumente, das eigene Fehlverhalten einfach dem anderen zu unterstellen.

Eine Ansicht aus dem 21. Jahrhundert die Erwachsene vertreten. Die der Kinder ist gleich geblieben und wird immer so bleiben.

Kinder wollen ihre Eltern vorbehaltlos lieben dürfen. Die Ansicht, dass hierfür unter allen Umständen an einmal geschlossenen Ehen festgehalten werden und selbst zerstrittene Eltern unter einem Dach wohnen bleiben müssten, ist eine reine Erwachsenenperspektive. Für die Kinder ist eine solche Kindheit die Hölle.

Deine Arroganz dem gegenüber ist bezeichnend für dich  :thumbdown:

naja, dass Du mit anderen Ansichten als den eigenen nicht umgehen kannst, hatten wir schon. Allerdings hilft das dem Opener dieses Themas nicht das Geringste.

Just my 2 cents
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 07.09.2011 11:40




(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin wildcard,

Ich glaube, dass es die aktuellen Situation nur noch schlimmer machen würde, wenn man jetzt den gerichtlichen Weg beschreitet. Ich kann einfach nur an ihr Gewissen appellieren und hoffen, dass sie ihre negativen Gefühle zum Wohle des Kindes abstellt und mir die Möglichkeit gibt ein guter Vater zu sein (kein Papa 🙁 ). Wenn Sie natürlich den Umzug durchzieht, dann wird es für mich leider mehr als schwer bis fast unmöglich werden.

aus Sicht dieser Frau sind das keine negativen Gefühle: Sie wollte ein Kind und sie bekommt eines; also hat sie, was sie wollte. Die Rolle des Versorgers ist heute eine andere als früher; ggf. springt der Staat ein. Aber: Bislang weisst Du nicht einmal, ob Du der Vater bist; Du vermutest es oder wünschst es Dir. Mehr als das Wissen, mit dieser Frau im Bett gewesen zu sein, steht Dir dafür nicht zur Verfügung.
"Schwer" wird Deine Vaterrolle nicht durch einen Umzug, sondern lange vorher: Es gibt nun einmal kein Gesetz, mit dem man einen Vaterschaftstest gegen den Willen der Mutter durchdrücken kann. Wenn die Dame Dich nicht als Vater angibt, sondern beispielsweise ihren aktuellen Partner, war es das.

Ich habe mit der Mutter nie zusammengelebt, wir haben uns nie gestritten. Es gibt eigentlich kaum Argumente, die gegen einen regelmäßigen Kontakt mit dem Kind sprechen sollten.

"Streit mit der Mutter" ist (glücklicherweise) kein Kriterium für Kontakt mit einem Kind; sonst hätten vermutlich alle User dieses Forums keinen Kontakt mehr zu ihren Kindern. Das Hauptargument, das gegen den regelmässigen Kontakt spricht, ist schlicht Deine nicht nachgewiesene und damit nicht existente Vaterschaft.

Entspricht es eigentlich dem Kindeswohl, wenn man weit weg zieht und die gesamte Familien hinter sich lässt? Ist es nicht für ein Kind in diesem Alter für die nächsten Jahre von essentieller Bedeutung regelmäßig Kontakt zu allen Familienangehörigen zu haben?

diese Frage stellt sich so nicht. Kindeswohl hat ja nichts mit genetischer Verwandtschaft zu tun; sonst müssten Adoptionen augenblicklich verboten werden. Kinder müssen in einer kindgerechten und liebevollen Umgebung aufwachsen. Von "Blutsverwandten" müssen sie dafür nicht umgeben sein; daran macht sich Kindeswohl auch nicht fest.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 07.09.2011 11:55
(@united)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Wildcard,

... dass sie ihre negativen Gefühle zum Wohle des Kindes abstellt

Deine Argumentation hat leider den Haken, dass aus ihrer Sicht die negativen Gefühle Dir gegenüber, überhaupt keinen Einfluss auf das Kindeswohl haben.

Ich habe mit der Mutter nie zusammengelebt, wir haben uns nie gestritten. Es gibt eigentlich kaum Argumente, die gegen einen regelmäßigen Kontakt mit dem Kind sprechen sollten.

Welche Argumente könnten denn aus ihrer Sicht für regelmässigen Kontakt sprechen ?
Ich befürchte, die Suche nach solchen Argumenten wird sehr schwierig ...

Besten Gruß
United


AntwortZitat
Geschrieben : 07.09.2011 11:56
(@wildcard)
Schon was gesagt Registriert

ok, vielleicht hätte ich die Frage anders formulieren sollen. Was entspricht mehr dem Kindeswohl? Beim biologischen Vater in der Nähe zu sein, der sich um sein Kind ausreichend kümmern möchte. Die Großeltern beider Seiten (4x), Onkel und Tanten und und und. Sicherlich wird das Kind vielleicht keine bleibenen Schäden davon tragen, aber wenn es darum geht zu entscheiden, ob es besser für das Kind ist beim Vater in der Nähe der anderen Familienmitglieder zu leben oder bei der Mutter 600 km entfernt, dann denke ich auch, dass die Entscheidung moralisch klar sein sollte. Die letzte Sendung von hart aber fair vom Montag hat gezeigt, dass Skype nicht die persönliche Nähe ersetzen kann.

@United Es geht um das Wohl des Kindes und nicht der Mutter. Was unterscheidet mich aus bilogischer Sicht von der Mutter? Nur weil Sie von der Natur dafür ausgestattet wurde das Kind auszutragen hat sie automatisch das Hausrecht?

Ich verstehe deine Argumentation, ich bin auch nur frustriert, weil ich einer von wenigen bin, der sich um sein Kind kümmern möchte, aber dafür kein Recht bekommt.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 07.09.2011 12:08
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi wildcard,

Du willst also eine Entscheidung

600 km weit weg bei der KM oder am Ort beim (noch nicht anerkannten) leiblichen Vater und den 4 Großeltern. Ersteres bedeutet, das das Kind bei der KM ist und hoffentlich Kontakt zu den anderen genannten Personen hat, zweiteres bedeutet, das ein Säugling von der KM getrennt wird, um bei den Großeltern und beim evtl. KV zu bleiben. Wie meinst du wird im Zweifelsfall ein Gericht entscheiden? (lassen wir mal die Kleinigkeit der Vaterschaftsfestellung und dem ASR der KM außer acht)
Betrachten wir es mal von der anderen Seite. Dein Arbeitgeber verlangt von dir, das du in eine andere Stadt ziehst. Müßte die KM hinterherziehen, würdest du dann lieber Arbeitslosigkeit in Kauf nehmen, als umzuziehen?

Dem Kindeswohl entspricht es Kontakt zu beiden Elternteilen zu haben, desweiteren wenn möglich Kontakt zu anderen Verwandten.

Ich kann verstehen, das du dich um dieses Baby kümmern willst und nach Strohalmen suchst. Aber so lange du nicht rechtlich der Vater bist, brauchst du über den Rest schlicht und einfach nicht nachdenken. Bist du als rechtlicher vater festgestellt, kannst du die KM trotzdem nicht zum bleiben zwingen, zu 99% wirst du das auch für das Kind nicht schaffen, außer die KM wäre völlig unfähig und eine Gefährdung für das Kind. Selbst dann wäre es wahrscheinlicher, das das Kind dann in eine Pflegefamilie kommt, bevor du es zu dir nehmen könntest.

Gruß Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 07.09.2011 12:15
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi Wild,

Du bist ja erst in der Sammlungsphase. Du bekommst viele Pro- und Kontraargumente, ob Du in diesen "Krieg" ziehen möchtest oder nicht. Die Entscheidung musst letztlich Du treffen.

Beim Militär werden Einsätze grob so geplant: Lagefeststellung - Planung - Befehlsgebung / Durchführung - Kontrolle. Vielleicht auch in anderen Lebensbereichen nicht der schlechteste Weg, um zu einer Entscheidung zu kommen. Gruß Ingo


AntwortZitat
Geschrieben : 07.09.2011 12:16
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

...weil ich einer von wenigen bin, der sich um sein Kind kümmern möchte,...

Du scheinst in genau den Denkmustern hängen geblieben zu sein, wie diejenigen, die dich von deinem Kind fern halten.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 07.09.2011 13:28
 elwu
(@elwu)

Du scheinst in genau den Denkmustern hängen geblieben zu sein, wie diejenigen, die dich von deinem Kind fern halten.

Hallo,

es ist ja nicht mal sicher, dass es tatsächlich sein Kind ist.

/elwu


AntwortZitat
Geschrieben : 07.09.2011 13:31
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Ok, potentiellen Kind.
Aber selbst wenn es erwiesenermaßen sein Kind wäre, würden ihm von Leuten mit genau dem Vorurteil, dass Väter ehrlose Lumpen sind, ständig Steine in den Weg gelegt werden.
Aber wem sage ich das.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 07.09.2011 13:33
(@wildcard)
Schon was gesagt Registriert

Ok, ich ziehe diese Aussage wieder zurück. Frustrierend ist es aber trotzdem...


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 07.09.2011 13:40
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Yep!


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 07.09.2011 13:43




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