Hi Wildcard,
ich denke Du wirst hier immer ein offenes Ohr erhalten und alle Mitglieder werden ihr geballtes Wissen einbringen, egal welchen Weg du gehen willst. Wir können Dir nur Tipps geben, Deine Gewissensentscheidung können wir Dir nicht abnehmen.
Ich würde alle gehörten Pro- und Contraargumente mal zu Papier bringen und dann abwägen. Aus der Forenerfahrung limitieren im Schwerpunkt folgende Faktoren ein aktives Vorgehen:
1. Geld (wenn Du genug hast für monatliche Unterhaltszahlungen, u.U. Unterhaltszahlungen an die KM bis zum 3. Lebensjahr - im Zweifel wird das Geld durch die ARGE von Dir eingezogen, falls sie mal auf das Sozialsystem angewiesen ist - plus sehr viel Geld für Umgangsfahrten (600 km Distanz war durch die KM ins Spiel gebracht worden) und Rechtsanwaltskosten in nicht abschätzbarer Höhe. Unter 4000 Euro netto Gehalt würde ich persönlich mit soetwas gar nicht anfangen.
2. Zeit (wenn Dein Job Dir die Flexibilität lässt, okay).
3. Psychische Gesundheit und Kondition (Du wirst eine hohe Frustrationstoleranz besitzen müssen).
4. Bindung zur KM (Es war eine Affaire nach Deiner Aussage. Bindungsaufbau = 0. Sie hat bis jetzt alles alleine durchgezogen. Du wirst bei 0 anfangen müssen, bzw. mit sehr viel Druck arbeiten müssen.
5. Rechtssystem (Wahrscheinlich nur juristische Lösung möglich bei dem Vorlauf. Ob ohne Zwangsmittel und Verfahrenspfleger überhaupt Bewegung in die Sache kommen kann, bleibt fraglich).
