Hallo *weiße Fahne schwenk*
Ich habe gestern einen eklatanten Fehler gemacht und dafür entschuldige mich in aller Form :redhead:
Dies hier ist ein thread über die gesundheitlichen Scheidungsfolgen der Männer und ich hab hier von etwas geredet, was gar nicht hierher gehört. Ich hab Mist gebaut, sorry, das muss für Einige oder Viele ja so aussehen, als ob ich ihnen was absprechen will und das will ich mit Sicherheit nicht.
Gruß
eskima
Hallo zusammen,
ein echt gutes Thema.
Meine Daten :
24.01.2005 -> Trennung ( nach 18 Jahren Ehe und 2 Kindern 13 m und 16 w)
Ich bin Ausgezogen ( sie mal in den alten "Meine Geschichte" )
04.06.2005 -> Habe viele "Hintergründe" erfahren. ( Meine <Noch>Frau hat seit 2001 was mit ihrem Chef )
12.2005 -> Habe die Scheidung über meinen RA eingereicht
09.01.2006 -> Post von Ihrem RA ans Gericht -> Dem Scheidungsantrag wird wiedersprochen !!!!!!!
10.01.2006 -> Herzinfakt
Ich habe bis zum 08.01.2006 Leistungssport ( Eishockey ) betrieben und hatte eigentlich nie Probleme.
Bis heute habe ich nun 3 Stants in 3 Koros ( Herzkatheter) bekommen. ( Termin für die 4. Koro steht bereits )
Eine Ursache ist Bluthochdruck gewesen. ( Nie vorher festgestellt worden ) Den Ärzten ist es nur mit sehr hohen Dosen an Betablockern
möglich gewesen, die Blutdruckschwankungen ( in 24 Stunden von 110 zu 60 bis 220 zu 160 ) in den Griff zu bekommen.
Im Juni 2006 habe ich mich dann zu einer psychiatrischen Behandlung entschlossen, da der "Rosenkrieg" ( Unterhalt/Sorgerecht etc.. <die ganze Palette > ) mich aufgefressen hatte. Seit Beginn der Behandlung bekomme ich leichte Andidepressiva ( Remergil ) !
Als Folge -> Nur noch kleine Dosis Betablocker !!!!!!!!
Tja, das waren die Fakten !!
LG an Alle
Harald
Hi,
@Albatros_9 ...man man was soll man dazu sagen.
Ich weiß nur, der Herzinfarkt ist der Tod, der an erster Stelle BEI UNS MÄNNERN steht.
Ich kenne so einen ähnlichen Fall, bei mir im Bekanntenkreis.
Über den Bluthochdruck mache ich mir schon seit einiger Zeit Gedanken.
Ich wußte schon vor der Trennung, daß ich den habe. Wahrscheinlich zum Glück.
Obwohl (außer Betablocker) mache ich seit der Trennung nicht mehr viel dagegen,
außer das ich mich versuche -selbst- zu beruhigen.
Jetzt werde ich den doch wieder häufiger messen :puzz:
...und ich denke, wenn die Kleine bei der KM hätte bleiben müssen, ginge es mir viel schlechter. ;(
Gruß
babbedeckel, der vorher zwar kein Leistungssport gemacht hat, aber mind. 3-mal die Woche Fahrrad gefahren ist und Sauna gemacht hat.
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Ich weiß nur, der Herzinfarkt ist der Tod, der an erster Stelle BEI UNS MÄNNERN steht.
Ich kenne so einen ähnlichen Fall, bei mir im Bekanntenkreis.
Vielleicht ist das ja sogar beabsichtigt. So ist, nachdem man uns vollständig ausgesaugt hat, auch noch das sozialverträgliche Frühableben garantiert.
Sauna und Hypertonie (Bluthochdruck) Ich darf das nicht !!!
Ich gehe trotz Hypertonie mind. 2x Woche in die Sauna. Dies ist einer der wenigen Orte an dem ich wirklich entspannen kann (der andere ist neben meiner Frau! :heartpump:). Dies wirkt sich dann auch wieder regulierend auf den Blutdruck aus.
Uli
@babbedeckel
Sauna und Hypertonie (Bluthochdruck) ?????? Ich darf das nicht !!!
( Ich messe Grundsätzlich vor und nach lesen der RA - Post / JA-Termin etc.... !!! Ich staune immer wie ein Blatt Papier sich auf den Körper auswirken kann. )
Ja, du hast Recht, aber bei meinem "geringen" Bluthochdruck (Durchschnitt 140/100), kann ich mir das leisten, meinte
der Kardiologe. Nur, wie gesagt, ich "getraue" mir den -z.Zt.- nicht mehr zu messen, besonders, wenn "die" Post kommt.
...und es gibt auch Entspannungssaunen...so mit Licht und Musik ... Diese sind nur auf 60 Grad.
Habe ich auch schon ausprobiert, das wäre vielleicht was für dich. Ich schlaf dabei immer wunderbar ein 😉
Gruß
babbedeckel
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Hi,
mir ist vollkommen bewusst, dass ich die Diskussion für mich abschließen sollte. Das kann ich aber nicht. Ich bin kurz vorn explodieren. Ich hoffe nur, dass ich mein Überdruckventil noch rechtzeitig geöffnet bekomme.
Du hast zwar entschuldigt, aber ich muss trotzdem darauf eingehen. Männer verstehen Signale nicht. Diesen Spruch hören sich, da bin ich mir 100% sicher, alle Männer an, deren Frauen die Trennung von sich aus betreiben. Dieser wirklich inhaltslose und vollkommen nichts sagende Satz, soll also als Begründung her halten, warum Frauen sich trennen.
@all
Auch ich habe mir den Satz anhören müssen, ich hätte die Signale nicht verstanden. Ich habe dann ganz entspannt gefragt, ob meine Ex doch so nett wäre und mir erklärt was für Signale ich nicht verstanden habe. Beispielhaft wurde dann folgendes genannt:
Du hättest merken müssen, dass ich unzufrieden bin.
Wieder so eine platte Bemerkung, die ich gerne auch erklärt haben möchte. Dann habe ich genau nachgefragt.
Wann warst Du unzufrieden? Was hat deine Unzufriedenheit ausgelöst? Wen betraf deine Unzufriedenheit? Wie sah das Signal denn aus? War es non verbal? Wurde es akustisch übermittelt?
Meine Erwartungshaltung war sehr hoch. Ich dachte mir, dass nach 10 Jahren Beziehung, meine Fragen wie aus der Pistole geschossen beantwortet werden. Dem war aber nicht so, denn Madame wurde aggressiv und wollte das Thema wechseln. Ich habe sie weiter auf das Thema nicht verstandene Signale festgenagelt. Mir war bewusst, dass in diesem Moment das Signal, halt die Schnauze ich will darüber nicht reden, weil mir fällt gerade nichts Passendes dazu ein, absichtlich ignoriert habe.
Wie kommt es, dass ich innerhalb von 10 Jahren die vielen Signale nicht erkannt habe, aber der Absender dieser Signale nicht in der Lage ist, nur annähernd diese zu erklären. Hätte ich fair gefunden.
Bei meiner Ex war es lediglich der absolut klägliche Versuch, der Umwelt zu erklären, warum sie sich jetzt einen anderen Mann gesucht hat. Ich habe ihre Signale nicht verstanden. Ihre Beraterinnen haben diesen Satz und Signal richtig verstanden. Dieser Satz wird immer dann angebracht, wenn Frau dem Mann eigentlich nichts vorwerfen kann. Jedenfalls nichts greifbares, oder wenn es Frau nicht gelungen ist, den Mann in ihre Richtung zu erziehen.
Das ist aber für mich auch bei Vs. ein absolutes Phänomen. Ich lese eifrig die einzelnen Geschichten. Bis auf ganz wenige Ausnahmen kann ich den Trennungsgrund nicht richtig erkennen. Ich dachte das wäre viel spannender.
Z.B.
Mein Ex ist dauernd fremdgegangen
Er hat mich geschlagen
Lässt seine Wut an den Kindern aus
Beleidigt mich vor anderen Leuten
Macht absolut nichts im Haushalt
Kümmert sich generell nicht um die Kinder
Geht nur seinen Hobbies nach
Ist Alkoholiker
Usw.
Halt was Dramatisches. Wirklich greifbare Punkte die ich nachvollziehen kann und vor allem sind das Punkte, bei denen man keine Signale senden muss, sondern die man klar ansprechen kann und was ganz wichtig ist, man kann mit denen arbeiten, wenn man seine Ehe retten will.
Stattdessen kommt ich war unzufrieden und er hat die Signale nicht erkannt.
Nein meine lieben Damen, dass ist mir zu einfach. Ich bin davon überzeugt, dass wesentlich mehr Männer die Scheidung/Trennung herbeiführen würden, wenn uns Männern nicht immer im Vorfeld bewusst wäre, dass mit der Trennung, die Kinder und das Einkommen weg wären. Wir verstehen eure Signale sehr genau. Es gibt eigentlich nur ein Signal, wenn Du nicht genau das machst was ich will, kann ich jederzeit ohne finazielle Einbußen dich mit den Kindern verlassen. Ich entscheide was gemacht wird.
Eins sagt mir dieser Satz aber auch noch. Anscheinend sind Frauen fehlerfrei und nur die Männer müssen von den Frauen in die richtige Spur gebracht werden.
Ganz provokativ möchte ich jetzt enden.
Hätte jeder Mann die Möglichkeit seine Frau weg zu zaubern, dann könnte ich mir vorstellen, dass viele dann nicht mehr da wären.
Platt
Hi Platt,
für mich (und für viele andere?) hast Du hast mit Deinem Beitrag den Nagel auf den Kopf getroffen !
Ich, für meinen Teil, kann jedenfalls die (Deine?) gemachten Erfahrungen nur bestätigen -
Männer verstehen Signale nicht.
Die Signale beim "Kennenlernen" haben wir Männer doch sehr wohl verstanden, sie waren ja auch eindeutig !
Die anderen Signale, die zur Trennung führen, haben wir nicht verstanden - wir hätten nämlich eigentlich nach der "Paarungszeit" gehen sollen - unsere Aufgabe war erfüllt !
Hätte jeder Mann die Möglichkeit seine Frau weg zu zaubern, dann könnte ich mir vorstellen, dass viele dann nicht mehr da wären.
Und in vielen Momenten wünscht sie dann doch wieder herbei - warum ?
Sind die Trennungen ohne Kinder nicht viel einfacher?
LG Jochen
Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis
Hi,
Und in vielen Momenten wünscht sie dann doch wieder herbei - warum ?
Immer dann, wenn wir nicht rational denken.
Sind die Trennungen ohne Kinder nicht viel einfacher?
Das ist klar. Mich würde nur interessieren, wie das Verhältnis Trennung durch Mann , Trennung durch Frau, bei kinderlosen Doppelverdienern Statistisch aussieht.
Platt der so ne Idee hat
Hi Platt,
eigentlich könnte ich mich abmelden, Du übernimmst meinen "Part" 😉
LG Jochen
Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis
hi platt,
nun, wer hat das nicht erlebt. ich weiss bis heute nicht, was das denn für signale sein sollten. ich hatte auch signale gesendet, verbale und körpersprachliche.
die haben den empfänger auch nicht erreicht. es gehören 2 dazu: sender und empfänger.,aber wenn der sender und empfänger und vice versa die frequenz gewechselt haben ,war es das. dann ist es auch müssig etwas zu ergründen zu wollen. du versuchts ja auch nicht einem nepalesen deine gefühlswelt auf deutsch zu erzählen und erwartest obendrein noch eine verständliche antwort.
es ist wie es ist und begann viel früher. das ist sicher.
gruss
bengel
Immer dann, wenn wir nicht rational denken.
denken ist rational,
"signale senden" hingegen emotional ...
mittlerweile bin ich mir relativ sicher,
dass in der unterschiedlichen intensität der, das verhalten massgeblich beeinflussenden,
anteile von rationalem und emotionalem viele trennungen ihre ursache haben
unsereiner, das "starke geschlecht" läßt sich in seinem verhalten massgeblich von der birne leiten,
das "schwache geschlecht" hingegen achtet mehr auf das, was der bauch so sagt
"die signale", die uns über die emotionale schiene gesandt wurden, waren vom verstand nicht einzuordnen
und nahmen wir sie auf der gefühlsebene wahr, so gelang es dem verstand, sie zu "überhören" ...
nach dem motto: "warum geht es ihr schlecht, sie hat doch alles"
mit der trennung, den trennungsfolgen und den damit verbundenen gefühlen,
die in uns, in einem bis dahin nicht bekanntem mass an intensität, losbrachen,
funktionierte das bis dahin durchaus probate verdrängungsprinzip nicht mehr
die gefühle wurden "unüberhörbar"
und den umgang mit denselben nicht gewohnt, schlägt dieses
- um den kreis zum ausgangsthema zu schliessen-
auf die gesundheit
wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun
(j.b.molière)
Hi,
@bengel, lonesomewolf
These:
Mann=rational Frau=emotional
komisch ist dann nur, dass Mann bei Trennung=emotional (wird krank), Frau=rational (bleibt gesund)
Aber einmal angenommen, Männer wären während der Ehe nur rational, dann würde doch m.E. folgendes passieren.
Nach guter alter Buchhaltermanier würde Mann eine positv/negativ Liste erstellen.
Was bringt mir die Beziehung und welche Nachteile hat sie. Rein rational gesehen natürlich nur.
Die Ergebnisse wären äußerst spannend. Wenn Kinder noch im Spiel sind, dann sind Männer sehr emotional und würden alle Signale erkennen.
Platt
hi all,
ist alles kein widerspruch.
wie du selbst sagst, platt, hat deine auf dein nachbohren, nicht antworten können. klar, es war emotional. in worte zu fassen nur selten möglich. du hast das nicht verstanden: es war "nepalesisch". es gibt offensichtlich keinen rationalen grund für sie. "mann" ist diese welt verborgen. er sucht verzweifelt dieses universum mit hilfe selbstzerfleichender retrospektive der beziehung. natürlich ohne erfolg. als wenn man die 5 dimension erklären sollte.
ergo: erfolglosigkeit, unsicherheit=psychosomatische antwort des körpers=kränklich bzw. psychische probs, wie depressionen.
ok. war vielleicht etwas flott der krankheitsverlauf, aber treffend bei mir.
das fatale ist nur: selbst wenn dich deine ex lückenlos aufgeklärt hätte, warum du nicht mehr gut genug für sie warst, hilft dir das nicht.
die nächste kann völlig anders sein und alles was du dann aus der erfahrung heraus vermeidest, genau das mag sie als liebenswert empfinden.
...und dann fängt das spiel von vorne an.
also....umkehrschluss
ich lass es und geniesse mein leben, soweit es geht.
gruss
bengel
ich lass es und geniesse mein leben, soweit es geht.
Dito....
Mann muß nur wissen wie !
..und wir werden 162,4 :rofl2:
Gruß
babbedeckel
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Auf die Signale möchte ich noch mal näher eingehen.
Wieder logischerweise nur aus meiner Sicht geschrieben. Ich habe nicht Signale gesendet, sondern ich bin irgendwann dazu übergegangen tacheles zu reden. Unser Beziehung stimmt nicht mehr, lass uns Hilfe suchen.
Lapidare Antwort: wenn du ein Problem hast, dann such dir Hilfe, ich habe kein Problem. Das hat mich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Ich habe einen Therapeuten aufgesucht, den ich unter dem Deckmäntelchen meiner damaligen Totgeburt von der Krankenkasse finanziert bekam. Bereits in der dritten Stunde wurde einzig und allein über unsere Ehe gesprochen. Am Ende dieser Therapie war ich einerseits so weit, dass ich der Ansicht war, dass ich mich zumindest von der Familie meines Ex trennen muss, auf der anderen Seite in der 10. Woche schwanger.
Darüber habe ich wieder und wieder versucht, mit meinem Ex zu sprechen. Diese Familie macht uns kaputt, es KANN so nicht weiter gehen. Er hat geblockt, immer wieder alles als mein Problem hingestellt.
Es gab danach noch mehrere Eskalationen seinerseits, bis ich dann den endgültigen Entschluss gefasst habe.
Noch heute leidet er unter dem Druck, den diese Familie auf uns ausgeübt hat, und jetzt auf ihn ausübt. Von daher hat er wohl allen Grund auch krank zu sein und das gibt er auch frank und frei zu. Hat aber nichts, aber auch gar nichts mit unserer Trennung zu tun.
Ich hatte den Mut, mich aus diesem Wahnsinn zu befreien und fühle mich jetzt nicht mehr krank. Mir ist klar, dass ich Leichen hinterlassen habe, aber deswegen habe ich kein schlechtes Gewissen. Ich habe unsere Beziehung und alles, was dran hängt, als sinkendes Schiff empfunden und das war es wohl auch.
Wohlgemerkt - ich habe keine Signale gesendet, sondern ich habe ganz klar verbalisiert, was da los ist!
Mir tut es heute noch weh, dass meine Kinder Scheidungskinder sind und ich sehe, dass sie ihre Probleme damit haben.
Aber ich möchte nicht wissen, was passiert wäre, wenn ich diese Ehe weiter aufrecht erhalten hätte. Wahrscheinlich wäre ICH jetzt in der "Klapse" und ich weiss nicht, ob das besser für die Kinder wäre.
Ich kenne eure Geschichten, Uli, Deep, aber ich bin trotzdem der Meinung, dass das zwar bedenkens- und würdigungswerte Fälle sind, aber keine Allgemeinplätze.
In euren Fällen würde ich eure Exen am liebsten selbst mal :gunman:
Trotzdem habe ich ein wenig Bedenken, wenn es um Gutachten oder so geht - die kriegt man leicht - und dann hat man wieder das endlich abgeschaffte Schuldprinzip.
Bei der Gelegenheit fällt mir auch wieder mein Gedanke ein, den ich vor Jahren schon hatte: bevor Anwälte verdienen und Ehen geschieden werden, sollte mal endlich versucht werden (von mir aus auch mit gesetzlichem Druck) die beiden zu verdonnern in eine Therapie oder zumindest in eine Beratung zu gehen.
Gruß AJA
Ähem, Grummel,
Bitte wieder zum Thema zurück: MÄNNERGESUNDHEIT !!!
Uli
warum grummelst du, uli? 😉
aja´s letzter post passt doch genau in´s thema
ich bin der festen überzeugung, die ursprungsfamilie, die partnerin/spätere ehefrau, die kinder und letztlich die trennung
haben erheblichen einfluss auf die gesundheit des mannes
aja, verzeih´ wenn ich jetzt zitate von dir, zusammenkopiert aus zwei threads, dazu verwende,
um an deinem letzten post an sowie deinen beiträgen zu deiner frage "wann ist ein vater ein guter vater"
diese these m.e. zu verdeutlichen
unstrittig ist MANN vermutlich überall durch FRAU zu ersetzen, aber wir reden ja über MÄNNERGESUNDHEIT:
MANN sucht sich seine eltern nicht aus, sondern MANN wird irgendwo/irgendwie "in die welt gesetzt"
und in eben dieser welt wird er groß
er muss sich mit seiner familie / seiner umwelt, ob sie ihm nun passt oder nicht, arrangieren,
muss lernen, sein verhalten den äußeren rahmenbedindungen anzupassen,
es den eltern /seiner umwelt recht zu machen ...
die "prägenden" jahre
nachdem er es irgendwie geschafft hat, sich von seinen familiären bindungen soweit zu befreien,
dass er auf eigenen füssen stehen kann (oder er befindet sich womöglich noch in dem prozess)
lernt er eine frau kennen oder vielleicht besser: lernt ihn eine frau kennen
und obwohl er
... zwei Jahre vor der Geburt unseres ersten Kindes davon gesprochen hat, dass wir nicht zusammen passen. ICH war diejenige, die um diese Beziehung gekämpft hat.
... versucht er, sich den neuen anforderungen / rahmenbedindungen anzupassen, sein verhalten zu ändern
es frau - je nach seinen erworbenen fähigkeiten (sh.oben) - recht zu machen ...
das allein jedoch genügt noch nicht, denn frau besteht darauf, dass er sich von seiner familie (noch weiter) löse
Am Ende dieser Therapie war ich einerseits so weit, dass ich der Ansicht war, dass ich mich zumindest von der Familie meines Ex trennen muss, auf der anderen Seite in der 10. Woche schwanger. Darüber habe ich wieder und wieder versucht, mit meinem Ex zu sprechen. Diese Familie macht uns kaputt, es KANN so nicht weiter gehen. Er hat geblockt, immer wieder alles als mein Problem hingestellt.
... und er wird vater (vermutlich auch noch ungewollt, so kann frau auch einen "kampf" gewinnen)
neue anforderungen und rahmenbedindungen kommen auf ihn zu,
erneut ist er gefragt, sein verhalten anzupassen
es frau -soweit er es eben kann- recht zu machen ...
und gleichzeitig werden seine eltern großeltern ...
Noch heute leidet er unter dem Druck, den diese Familie auf uns ausgeübt hat, und jetzt auf ihn ausübt. Von daher hat er wohl allen Grund auch krank zu sein und das gibt er auch frank und frei zu. Hat aber nichts, aber auch gar nichts mit unserer Trennung zu tun.
was letztendlich dann dazu führte, bleibt für ihn zumeist im dunkeln
nur, plötzlich und völlig unvorbereitet kommt frau mit
ICH war diejenige, die die Trennung wollte und ICH war diejenige, die Distanz wollte.
obwohl er sich -nach seinen fähigkeiten- darum bemühte, es allen recht zu machen,
der familie, der frau, den kindern, dem arbeitgeber u. ggfs. noch vielen anderen mehr ...
... und wieder neue anforderungen, neue rahmenbedingungen, kommen auf ihn zu,
denen MANN dann jedoch irgendwann endgültig nicht mehr gewachsen ist
und wenn dann noch die frau, die ihn einst so sehr begehrte und um ihn kämpfte,
ihn plötzlich nur noch als weichei, schwuchtel oder was auch immer sieht
Aber das ist Schnee von gestern und ich muss mir einfach den Vorwurf machen, dass ich die Kinder von eben diesem Mann bekommen habe, der einfach nur auf dem Papier ein Mann ist.
wenn er mit ansehen muss, wie seine kinder leiden
Mir tut es heute noch weh, dass meine Kinder Scheidungskinder sind und ich sehe, dass sie ihre Probleme damit haben.
und wenn er erlebt, wie seine ex,
(die er irgendwann als seine frau, als mutter seiner kinder anerkannte, die er tatsächlich liebte)
ohne jedes schlechte gewissen über "leichen" geht, nur damit es ihr besser geht
Ich hatte den Mut, mich aus diesem Wahnsinn zu befreien und fühle mich jetzt nicht mehr krank. Mir ist klar, dass ich Leichen hinterlassen habe, aber deswegen habe ich kein schlechtes Gewissen. Ich habe unsere Beziehung und alles, was dran hängt, als sinkendes Schiff empfunden und das war es wohl auch.
dann muss es einen letztlich nicht wundern,
wenn seine gesundheit irgendwann den bach runter geht
wem soll er jetzt es wie noch recht machen?
Aber ich möchte nicht wissen, was passiert wäre, wenn ich diese Ehe weiter aufrecht erhalten hätte. Wahrscheinlich wäre ICH jetzt in der "Klapse" und ich weiss nicht, ob das besser für die Kinder wäre.
und kriegt er es nicht irgendwie hin, endlich seine interessen in den vordergrund zu stellen,
stellt die "klapse" womöglich tatsächlich das ende dar ...
p.s.
klar hätte MANN die signale hören müssen,
hätte MANN sein verhalten (noch mehr) ändern müssen,
gereicht hätte es vermutlich nie ...
wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun
(j.b.molière)
Hi,
Mutig, mutig mein lieber lonesomewolf.
Ich glaube, mit diesem Post könntest Du jetzt den Geschlechterkampf in eine neue Runde geführt haben.
Wundere Dich also nicht, dass einige Frauen sich jetzt angegriffen fühlen und sich über den rüden Ton im Forum beklagen.
Platt
unstrittig ist MANN vermutlich überall durch FRAU zu ersetzen, aber wir reden ja über MÄNNERGESUNDHEIT:
wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun
(j.b.molière)

