Guten Morgen alle zusammen!
Ich habe zu dem Thema Männer und Gesundheit auch mal eine Frage.
Meine eigenen Erfahrungen mit den Männern, mit denen ich Beziehungen geführt habe, mit Männern in meiner Familie, mit Männern in meinem Umfeld haben mich Folgendes gelehrt *übertriebenformuliert*:
Männer gehen erst zum Arzt, wenn sie halb tot sind.
Beispiele:
Mein Mann hat Hexenschuss, er weiß, dass die Spritze von Onkel Dokor hilft, aber nee, er wehrt sich wie ne Zicke am Strick.
Er sieht schlechter und weiß das, aber nee, er geht nicht zum Augenarzt.
Mein Vater damals hat auch die Zeitung zum Lesen auf den Boden legen müssen, aber zum Augenarzt? Nee, wir kaufen ne Lesebrille bei Woolworth.
Zahnschmerzen? Ach, die gehen von alleine wieder weg!
Mein Schwiegervater: Hat Lipome (Fettverkapselungen) in Tennisballgröße im Nacken, geht aber nicht in die Klinik, die entfernen lassen, weil er Angst hat.
Krebsvorsorge??? NEEE, man könnte doch was finden!
Blutdrucktabletten verschrieben bekommen! Was? Ich nehm doch nicht mit 31 schon täglich Tabletten!!!
Und außerdem hab ich ja keinen Bock, ne Stunde im Wartezimmer zu sitzen.
Wegen einem psychischem Problem zu einem Therapeuten? Ja, ich hab doch keinen Dachschaden!!!!
So ein bißchen Marke "einen wahren Kerl bringt NIX um!"
Ich könnte ewig so weitermachen. Frau ist es gewöhnt, alle halbe Jahre zum Frauenarzt zu gehen, weil sonst gibts auch keine Pille. Zahnarzt 2x im Jahr ist auch bei den meisten Pflicht (man weiß, Zahnersatz ist teuer). Krebsvorsorge ne Selbstverständlichkeit, die macht der Frauenarzt nebenbei. Wenn ich nicht gucken kann, gehe ich zum Augenarzt, wenn mir irgendwo was weh tut, zum Hausarzt. Für Frau irgendwie normal, zumindest mich, meine Familiendamen und Frauen im Umfeld.
These: Kann es nicht einfach sein, dass Männer sowieso dazu neigen, Krankheiten und körperliche Angeschlagenheiten länger zu verschleppen und dass sie daher in so einem Zeitpunkt des emotionalen Desasters "ausbrennen", richtig krank werden, etc.?
Der Beitrag ist jetzt keine Stellungnahme im Sinne "clevere, vernünftige Frau", "blöder, unvernünftiger Mann" sondern einfach ein Erfahrungsbericht mit These.
LG Lausebackesmama
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo Lausebackesmama,
also leider kann ich dir nicht zustimmen. 🙂
Mein Ex-Partner, mein Vater, mein Großvater und auch mein LG sind bzw. waren sehr ausgeprägte Arztgänger. Mein LG ist da sehr korrekt, geht immer zur Krebsvorsorge, bei jedem Zipperlein zu seinen Ärzten.
Was ich jedoch feststelle ist, dass eine Erkältung schlimmer ist als eine OP. Beziehungsweise wird bei einer Erkältung mehr gejammert.
Liebe Grüße, Cherry
Was ich jedoch feststelle ist, dass eine Erkältung schlimmer ist als eine OP. Beziehungsweise wird bei einer Erkältung mehr gejammert.
Liebe Cherry,
wo würdest Du denn den Trennungsschmerz des Mannes ansiedeln? Mehr in Richtung OP, oder eher in Richtung Erkältung.
Gruß, Uli (der sich wundert welch eine kettenreaktion der bloße wunsch eines wissenschaftlers auslöst, sich des themas männergesundheit anzunehmen! :phantom:)
Moin,
ein Bekannter meiner Wenigkeit hat einmal ein Experiment durchgeführt.
In einem Forum mit ungefähr gleicher Gewichtung der Geschlechter hat er die These gut plaziert losgelassen, die da war:
"Die meisten Männer rasieren sich jeden Tag. Der Schmerz bei einem Schnitt dabei ist schlimmer als der Schmerz, den eine Frau bei einer Geburt erleben muß."
Es ging ihm um die Reaktionen der Teilnehmer, die von Lustigmachen über Entrüstung bis hin zu tatsächlich konstruktiven Ansätzen gingen. Worauf er hinauswollte ist die Tatsache, dass bestimmte Dinge für den einen eine Katastrophe, für den anderen aber nur ein kleineres Problemchen darstellen können, auch unabhängig von Geschlechtergrenzen, und selbst unter Frauen oder Männern kann man von außen kaum die Gewichtung des Problems angemessen gewichten und beurteilen - wird übrigens auch unseren Kollegen vom Helldesk... öhm... Helpdesk erklärt. 🙂
Gruß, Xe
Moin,
ein Bekannter meiner Wenigkeit hat einmal ein Experiment durchgeführt.
In einem Forum mit ungefähr gleicher Gewichtung der Geschlechter hat er die These gut plaziert losgelassen, die da war:
"Die meisten Männer rasieren sich jeden Tag. Der Schmerz bei einem Schnitt dabei ist schlimmer als der Schmerz, den eine Frau bei einer Geburt erleben muß."
Es ging ihm um die Reaktionen der Teilnehmer, die von Lustigmachen über Entrüstung bis hin zu tatsächlich konstruktiven Ansätzen gingen. Worauf er hinauswollte ist die Tatsache, dass bestimmte Dinge für den einen eine Katastrophe, für den anderen aber nur ein kleineres Problemchen darstellen können, auch unabhängig von Geschlechtergrenzen, und selbst unter Frauen oder Männern kann man von außen kaum die Gewichtung des Problems angemessen gewichten und beurteilen - wird übrigens auch unseren Kollegen vom Helldesk... öhm... Helpdesk erklärt. 🙂
Gruß, Xe
naja, da sich viele frauen aber sehr wohl rasieren (wenn auch kaum im gesicht) ist es für sie doch möglch den schmerz zu vergleichen, zumindest wenn diese frauen schon einmal ein kind geboren haben. und aus eigener erfahrung kann ich nur sagen: eine geburt tut weh, rasieren ist angenehmer(aber irgendwie lästiger), das ergenbis der geburt aber erfreulicher!
lg
bazeba
Moin!
Verdrängung ist doch des Mannes größte Überlebensstrategie. Würden wir uns offen unseren "Trennungs-Wehwechen" stellen, wären wir doch alle schon tot. Solchermaßen konditioniert nehme ich auch erstmal 5 Packungen Dolomos, bevor ich mir nen Zahn ziehen lasse. Könnte ja von alleine aufhören zu schmerzen. Und wenn nicht ... irgendwann wirken die Dolomos nicht mehr und dann muß der Zahn halt raus.
Grüße,
Milan
