hallo erst einmal zusammen!
ich bin durch zufall auf eure seite gestossen und habe jetzt mal ein paar fragen. aber vielleicht erst mal zu meiner hintergundsgeschichte. im november 2003 bin ich nach 10 jähriger ehe aus dem gemeinsam erbauten haus ausgezogen, da unsere ehe nicht mehr funktionierte und ich eine neue lebenspartnerin gefunden habe. die erste zeit, in der mit meiner lebensgefährtin neu bezogenen wohnung, verlief ohne grosse probleme mit meiner ex. privat einigte man sich auf ein trennungsunterhalt und da ich darum bemüht war - auch im sinne unseres 10 jährigen gemeinsamen sohnes - möglichst alles ruhig verlaufen zu lassen, gab ich oftmals nach.
ich zahlte mehr trennungsgeld als ich vielleicht müsste (schliesslich soll unser sohn ja nicht leiden), verzichtete bei der haushaltsaufteilung auf viele viele dinge die mir waren und akzeptierte kurzfristige änderungen im besuchsrecht meines sohnes.
aber im laufe des jahres wurde das verhältniss auch durch ihren anwalt immer destruktiver. als damoklesschwert schwebte während der ganzen zeit unser haus über uns. 2002 erbaut und fertiggestellt. natürlich noch mit schulden behaftet. meine ex wohnt bis heute darin und gemeinsam haben wir uns die raten geteilt. offensichtlich hat sie ihre ursprüngliche idee mich für das haus auszuzahlen und selbst darin wohnen zu bleiben längst aufgegeben, da ihr der von mir veranschlagte auszahlungsbetrag viel zu hoch erschien!
anfang 2005 änderte ich und sie unsere lohnsteuerklassen - ich ging in die 1. dadurch wurde mein nette erheblich weniger und ich erklärte ihr das ich das trennungsgeld von ca 1000 euro nicht länger zahlen könne (1000 euro beinhalteten kindesunterhalt/ehegattenunterhalt/1/2 rate des hauses mit 370 euro).
ich setzte sie davon in kenntniss das ich noch 650 euro zahlen werde, da sie nun auch erheblich mehr durch den lohnsteuerklassenwechsel hat und ich zwischenzeitlich vater eines sohnes von meiner lebensgefährtin geworden war. soviel zunächst zum hintergrund....
letzte woche kam von ihrem anwalt ein brief, indem er mich aufforderte in zukunft die hälftige hausrate selbst zu überweisen und zwar zusätzlich zu den 650 euro die ich eh schon zahle. bei allen überweisungen an meine ex habe ich immer das überwiesene geld in kindesunterhalt/ehegattentrennunggeld/anteilige hausrate aufgeteilt. meine ex hat sich also im januar die 650 euro eigesteckt und will jetzt noch 370 euro hausrate von mir.
wie soll das gehen??? kann sie sich einfach diesen betrag so einstecken???
obendrein - und ich habe immer pünktlich bezahlt, droht ihr anwalt mit dem gericht wenn ich bis zu einem fristtermin nicht einen titel auf dem jugendamt für meinen sohn vorlege!!! die einstufung die sie vornimmt liegt nach aussage meiner anwältin mit 128% viel zu hoch!! ich habe schliesslich einen ehelichen sohn und einen aus der neuen beziehung. berücksichtigt man das ich durch den lohnsteuerklassenwechsel statt 2400 nur noch 2000 euro habe, dazu noch - wie meine frau es offensichtlich erwartet - verbindlichkeiten ihr gegenüber von 650 euro + 370 euro hausrate kommen, wird es langsam eng mit der miete in der neuen wohnung. noch dazu habe ich jeden monat als pendler 200 euro spritgeld an meine 70 km entfernte arbeitsstelle aufzubringen.
was passiert nun wenn ich die hälftige hausrate nicht mehr zahle?? kann ich das ohne weiteres oder habe ich gleich wieder meine ex im nacken??
vielleicht versteht man hier meine geschichte und kann mir helfen. natürlich habe ich auch einen anwalt, aber erfahrungen sind oft sehr viel wert! langsam habe ich nämlich das gefühl das meine ex sehr geldgierig wird, seitdem sie selbst ebenfals einen neuen partner hat. ich soll bluten! und ihr ihren lebensstandard weiterhin ermöglichen. als entschuldigung sagt sie mir das sie ja auch für sich selbst sorgt, indem sie 2 mal die woche arbeiten geht.
für die hilfe im voraus vielen dank
- einer der im regen steht -
