Und dewegen kann ich die Jammerei ungewollter Väter auch langsam nicht mehr hören...
Es ist immer die Frage, worüber gejammert wird.
Schließlich gibt es auch genug Fälle, in denen dem Mann große Liebe und Familie vorgegaukelt wird und dann mit dem Wunschkind verduftet.
Das können Väter zwar auch aber auch hier gilt:
Wenn der Vater das tut, verliert er sein Kind und bekommt die Rechnung.
Wenn die Mutter das tut, verliert er auch sein Kind und bekommt trotzdem die Rechnung.
Wenn die Folgen geteilt würden, würde sicher niemand jammern.
In Deutschland bekommt die Mutter das Kind und der Vater die Rechnung.
Und wenn du das für gerecht hältst, warum entscheiden sich dann 95% der Frauen für das Paket "Kind + Kohle" statt für das "Paket Zahlen + Maul" halten?
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Bin voll Deiner Meinung aber es bringt nichts diese Diskussion über Kinder gewollt/ungewollt, Vertrauen oder Misstrauen, Moral oder Unmoral weiterzufuehren. Fakt ist eine Frau hat alle Vorteile auf ihrer Seite und alle Unterstuetzung des Staates auch.
Ich bleibe bei meinen 3 Moglichkeiten :
1.) Sofort nach Bekanntwerden das.Partnerin.schwanger die Erwerbstaetigkeit einstellen und auch zuhause bleiben und.sich AKTIV um die.Erziehung des.Kindes kümmern.
2.) Wenn.dieses.Recht ( hat der Mann ja genauso ) leider verwirkt ist schauen das man selbst zum Sozialfall wird. Finde ich aber da es zu Lasten der allgemeinheit geht verwerflich.
3.) versuchen bzw. hoffen das sich das Kind für den.Vater entscheidet und dort leben will
Damit jetzt nicht gleich wieder alle.auf mich losgehen. Diese Möglichkeiten nur bei querfinanzierten Mutterglucken bzw. Kindsbesitzerinnen die.keinerlei Einsicht haben.
Schließlich gibt es auch genug Fälle, in denen dem Mann große Liebe und Familie vorgegaukelt wird und dann mit dem Wunschkind verduftet.
Das war jetzt zwar nicht mein Thema, aber: Ja, die gibt's...und das bestreitet auch niemand. Der Normalfall wird allerdings sein, dass es in der Beziehung nicht mehr stimmt und man bzw. Frau sich deswegen trennt. Und es ist auch in den seltensten Fällen so, dass einer alleine für das Scheitern seiner Beziehung verantwortlich ist...im Regelfall gehören dazu mindestens zwei.
Wenn die Folgen geteilt würden, würde sicher niemand jammern.
In Deutschland bekommt die Mutter das Kind und der Vater die Rechnung.Und wenn du das für gerecht hältst, warum entscheiden sich dann 95% der Frauen für das Paket "Kind + Kohle" statt für das "Paket Zahlen + Maul" halten?
Ich weiß immer noch nicht, wie du dir die praktische Umsetzung vorstellst (darauf bist du leider nicht eingegangen), aber ich stimme dir durchaus zu, dass hier (noch) keine Gerechtigkeit herrscht. Auf der anderen Seite finde ich es nachvollziehbar, dass ein Kind, das vowiegend von der Mutter betreut wurde, auch im Trennungsfall bei ihr bleibt.
Ich weiß immer noch nicht, wie du dir die praktische Umsetzung vorstellst (darauf bist du leider nicht eingegangen), aber ich stimme dir durchaus zu, dass hier (noch) keine Gerechtigkeit herrscht. Auf der anderen Seite finde ich es nachvollziehbar, dass ein Kind, das vowiegend von der Mutter betreut wurde, auch im Trennungsfall bei ihr bleibt.
Hatte ich doch schon geschrieben.
Der Standardfall sollte der sein, dass beide Eltern zunächst mal weiter für alle Aufgaben je zur Hälfte weiter verantwortlich sind, können sich aber natürlich auch gerne auf etwas anderes verständigen.
Nur wenn ein Elternteil sich der Betreuung verweigert, muss er eben entsprechend mehr bezahlen.
Dann würde endlich keiner mehr dafür belohnt, dass er dem anderen die Kinder entzieht.
Das wäre endlich die Abkehr vom völligen absurden Destruktionsprinzip hin zu einem Kooperationsprinzip.
Der einzige Nachteil wäre, dass sich nicht mehr soviele Anwälte und sonstige parasitäre Heerscharen daran mästen könnten.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hatte ich doch schon geschrieben.
Der Standardfall sollte der sein, dass beide Eltern zunächst mal weiter für alle Aufgaben je zur Hälfte weiter verantwortlich sind, können sich aber natürlich auch gerne auf etwas anderes verständigen.
Nur wenn ein Elternteil sich der Betreuung verweigert, muss er eben entsprechend mehr bezahlen.
Die Verständigung ist ja oft das Problem. Und -wie du ja selber einräumst- hat nicht jeder Vater Interesse daran, sein Kind hälftig zu betreuen...bei manch einem hapert es ja bereits am regelmäßigen Umgang. Und ob das alles so praktikabel ist, wäre halt die nächste Frage. Ein vollzeitbeschäftigter Mann, der vielleicht noch andere finanzielle Verpflichtungen hat, wird nicht mal eben seinen Job auf Teilzeit herunterschrauben können, um die hälftige Betreuung seines Kindes zu gewährleisten...
Ist doch kein Problem.
Wenn er nicht will oder kann muss er ja nicht. Dann muss er eben zahlen.
Bisher ist es nur so, dass ihm dieses Modell von der Justiz verweigert wird, wenn die Mutter lieber Geld will.
Und das ist wird heute eben gerne so angenommen.
So schlimm scheint die AE-Mutter Rolle also nicht zu sein.
Hast du deinem Ex mal das Wechselmodell angeboten?
Oder dass er euer Kind betreut und du zahlst?
Wenn nein, warum nicht?
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hast du deinem Ex mal das Wechselmodell angeboten?
Oder dass er euer Kind betreut und du zahlst?Wenn nein, warum nicht?
Du, ich hätte das super gefunden. Leider bestand seinerseits über den normalen Umgang hinaus (14-tägig am WE) so gut wie kein Interesse an seinem Kind. Und wenn sich das so offensichtlich darstellt, werde ich natürlich kein Wechselmodell o.Ä. anbieten...was auch verständlich sein dürfte.
Hallo Eckchen,
Wenn ich mich recht erinnere, redeten wir über Frauen, die ohne Zustimmung des Mannes/ihres Partners die Verhütung weglassen...
Genau diese Frage meinte ich.
So ist es...
Und dewegen kann ich die Jammerei ungewollter Väter auch langsam nicht mehr hören...
Hallo Eckchen,
Es gab Männer die wollten auch die Jammerei von Frauen ohne Wahlrecht nicht mehr hören. Weil sich aber durch das "Nicht-Hören-Wollen" eines eklatanten Mißstandes dieser nicht in Luft auflöst, wurde inzwischen selbst in der Schweiz das Frauenwahlrecht eingeführt.
gegen dessen Willen :puzz: uups - das überrascht mich, Beppo.
Hier muss ich dich korrigieren: Die Richter (nicht nur in Deutschland) unterstellen dir, dass du als erwachsener Mann in der Lage bist, genau das zu tun, was der Papst dir gerne untersagen würde: Selbst Verantwortung für deine eigene Fruchtbarkeit zu übernehmen.
Dass Sperma bei gesunden Frauen zu Schwangerschaften führen kann, wissen doch mittlerweile schon Kindergartenkinder. Dass man sich seine Partner für ungeschützen GV sehr genau ansehen sollte, ebenfalls.
Du hast eine merkwürdige Vorstellung von Partnerschaft, die mich nun wieder überrascht.
Für mich ist eine Partnerschaft undenkbar, bei der ich der Partnerin unterstellen muss, dass sie mein Grundrecht auf Selbstbestimmung zu entscheiden ob ich Vater werden will absichtlich untergräbt. Es geht hier nicht um "Verhütungspannen" sondern um vorsätzlichen Betrug.
Ich weiß nicht wie Du eine Partnerschaft mit jemandem führen kannst, dem du zutraust unter dem Deckmantel der Intimität vorsätzlichen Betrug zu begehen. Zu was ist ein solcher Mensch noch fähig? Vielleicht bestiehlt er dich auch, weil du mal Geld zu Hause liegen gelassen hast. Willst du deinen Partner dann auch immer beaufsichtigen, damit nicht ein Zyniker ankommt und sagt: Ach wie konntest du nur annehmen, dass dein Lebensgefährte dich NICHT bestiehlt. Warum hast du nicht alles weggeschlossen?
Und leider kann man einem Betrüger oder einer Betrügerin nicht von außen ansehen, dass er/sie eine solche ist. Das hindert den Gesetzgeber aber auch in anderen Bereichen nicht, Betrug unter Strafe zu stellen. Da wird auch nicht darauf verwiesen, dass man sich seinen "(Geschäfts-)Partner" eben genauer hätte ansehen müssen.
Deshalb finde ich Deine Antwort auf einen betrügerischen Vertrauensbruch, der ein elementares Grundrecht auf Selbstbestimmung mißachtet mit einem lapidaren "der Mann müsse eben Verantwortung für "seine Fruchtbarkeit" übernehmen" an Zynismus kaum zu überbieten.
Es ist immer die Frage, worüber gejammert wird.
Schließlich gibt es auch genug Fälle, in denen dem Mann große Liebe und Familie vorgegaukelt wird und dann mit dem Wunschkind verduftet.
Das können Väter zwar auch aber auch hier gilt:
Wenn der Vater das tut, verliert er sein Kind und bekommt die Rechnung.
Wenn die Mutter das tut, verliert er auch sein Kind und bekommt trotzdem die Rechnung.Wenn die Folgen geteilt würden, würde sicher niemand jammern.
In Deutschland bekommt die Mutter das Kind und der Vater die Rechnung.Und wenn du das für gerecht hältst, warum entscheiden sich dann 95% der Frauen für das Paket "Kind + Kohle" statt für das "Paket Zahlen + Maul" halten?
Genau so ist es. Als Vater darfst du das gemeinsame Kind nicht selber großziehen, wenn die Mutter es nicht will. Auch nicht wenn die Mutter sogar einräumt, dass es durch Betrug entstanden ist.
Dazu kann ich nur sagen: Vertrauen ist gut, Eigenverantwortung ist besser.
Was hindert einen Mann, der nicht Vater werden möchte daran, entsprechend selber für die Verhütung zu sorgen? Sei es durch eine Vasektomie oder Kondome...
Im Übrigen sollte man sich dessen bewusst sein, dass kein Verhütungsmittel 100% Sicherheit bietet. Es muss also nicht in jedem Fall die böse Absicht dahinterstecken, den armen Mann über den Leisten zu ziehen...
Ja, Eigenverantwortung wäre besser. Aber wie oben gesagt, was soll das für eine Partnerschaft sein, in der ich davon ausgehe in einem elementaren Grundrecht rücksichtslos betrogen zu werden. Das wäre beinahe so, wie wenn ich von einer Frau verlangen würde, sie solle sich nicht mit dem Partner alleine treffen, denn sonst würde sie ihm ja schließlich eine Gelegenheit bieten, dass er sie vergewaltigen könne. Bei einem Übergriff des Mannes auf seine Partnerin käme doch auch keiner auf die Idee zu sagen, warum hast du keine Vorsorge (Kontrollanrufe, Zeugen) getroffen?
Und nein, es ist nicht in jedem Fall böse Absicht wenn eine Frau ungeplant schwanger wird. Aber hier geht es nicht um Verhütungspannen sondern um Vorsatz. Und es gibt Mütter, die den Vorsatz nicht einmal bestreiten. Warum auch? Es wird ja nicht rechtlich geahndet. Ein Kind verursacht erhebliche Kosten, die alleine dem Vater auferlegt werden (weil er ja nicht das Kind bekommt, selbst wenn er will). Jeder andere Betrug, der ähnlich hohe Kosten verursacht, ist mit mehreren Jahren Gefängnis bedroht. Die durch Täuschung herbeigeführte Schwangerschaft wird dagegen mit mindestens 3 Jahren Unterhaltsanspruch für die Mutter belohnt.
Ich frage mich was Frauen, die einen derartigen skrupellosen Missbrauch eines rechtlichen und biologischen Vorteils, mit einem "selber Schuld der Mann, warum hat er ihr auch vertraut" kommentieren, eigentlich für ein Bild von ihren Geschlechtsgenossinnen haben. Denkt ihr wirklich so einen Betrug muss man jeder Frau unterstellen?
Denn nur dann, wenn man davon ausgehen kann, dass jede Frau im Grunde eine potentielle Betrügerin ist, wird man berechtigterweise sagen können: selber Schuld.
Beste Grüße,
Hoffmann
:thumbup: :thumbup: :thumbup:
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Moin,
Du hast eine merkwürdige Vorstellung von Partnerschaft, die mich nun wieder überrascht.
Für mich ist eine Partnerschaft undenkbar, bei der ich der Partnerin unterstellen muss, dass sie mein Grundrecht auf Selbstbestimmung zu entscheiden ob ich Vater werden will absichtlich untergräbt. Es geht hier nicht um "Verhütungspannen" sondern um vorsätzlichen Betrug.
Langsam wird's echt drollig. Welche Unterscheidung soll der Gesetzgeber denn da treffen, wenn nicht einmal die unmittelbar Beteiligten das Thema Verhütung im Griff haben? Etwa zwischen "1. Verhütungspanne trotz beiderseitigen Nicht-Kinderwunsches", "2. Verhütungspanne wegen einseitiger Schlamperei" und "3. vorsätzlicher Verhütungspanne" - am Ende mit gestaffeltem KU nach dem Motto "bei 1. gibt's vollen KU, bei 2. den halben und bei 3. gar keinen"?
Dass eine Frau vor Gericht zugibt "ich wollte nur ein Kind, aber nicht den Kerl dazu" wäre dann wohl eher die Ausnahme. Wie sonst sollte das Ganze dann gerichtsfest bewiesen werden? Indem beide (!) Beteiligten vor jedem GV einen Vertrag ausfüllen und unterschreiben mit einem Inhalt wie "nur zum Spass" oder "unter Inkaufnahme einer Schwangerschaft"? Ansonsten kann man sich ausmalen, dass vielen Vätern erst Jahre nach der Geburt, beispielsweise anlässlich der Trennung von der Mutter, einfällt, dass sie "damals" eigentlich ja gar keine Kinder wollten und hereingelegt wurden.
Leut's, kauft Euch eine Familienpackung Kondome und benutzt die Dinger auch, wenn Ihr keine Kinder wollt! Jedes Mal! (Oder macht einen Termin beim Urologen; dann ist das Thema für alle Zeiten erledigt.) So wie Ihr Euch im Auto jedes Mal anschnallt, auch wenn Ihr Euch für den besten Autofahrer der Welt haltet. Es ist nicht die Aufgabe des Gesetzgebers, im Nachhinein festzustellen, was die Beteiligten gewollt haben könnten; der kann nur feststellen, wer Vater und Mutter eines Kindes ist - mit entsprechenden (auch unterhaltsrechtlichen) Konsequenzen. Alles andere sind feuchte Träume!
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Welche Unterscheidung soll der Gesetzgeber denn da treffen, wenn nicht einmal die unmittelbar Beteiligten das Thema Verhütung im Griff haben?
Vielleicht die gleichen, die auch bei der Frage ob der Verkehr denn nun einvernehmlich stattgefunden hat oder durch Gewalt- anwendung/androhung/empfindung/befürchtung.
Bei Herrn Kachelmann und vielen Anderen ist es der Staatsgewalt ja auch nicht zu mühsam, nach fadenscheinigen Indizien für die Glaubwürdigkeit der Beschuldigerin zu suchen und einen Hexenprozess ohne Gleichen zu führen.
Ich möchte nicht den gellenden Aufschrei in Politik, Presse, Justiz und sonstigen Betroffenheitsprofis hören, wenn mal ein Mann es wagen sollte, eine Vergewaltigung zuzugeben und für seine Mühen eine Entschädigung verlangen sollte.
Oder kennst du sonst irgendeinen Rechtsbereich, in dem auf die Strafbarkeit selbst bei Geständnis von vornherein verzichtet, nur weil die Beweisführung schwirig sein könnte?
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Moin Beppo,
Bei Herrn Kachelmann und vielen Anderen ist es der Staatsgewalt ja auch nicht zu mühsam, nach fadenscheinigen Indizien für die Glaubwürdigkeit der Beschuldigerin zu suchen und einen Hexenprozess ohne Gleichen zu führen.
[...]
Oder kennst du sonst irgendeinen Rechtsbereich, in dem auf die Strafbarkeit selbst bei Geständnis von vornherein verzichtet, nur weil die Beweisführung schwirig sein könnte?
mal abgesehen davon, dass zwischen beiden Vorgängen noch der "klitzekleine" Unterschied liegt, dass das eine eine schwere Straftat und das andere nicht einmal eine Ordnungswidrigkeit ist (schwanger werden ist nicht verboten; für die Verhütung sind ausschliesslich die direkt Beteiligten verantwortlich): Wie wollte man nach Monaten oder gar Jahren den juristisch haltbaren Beweis führen, was von wem beim GV an einem bestimmten Tag beabsichtigt war (oder zumindest billigend in Kauf genommen wurde) und was nicht? Etwa durch einen obligatorischen Videobeweis während jedes GV, in dessen Verlauf der Mann mindestens einmal laut und vernehmlich fragen muss "Hast Du auch die Pille genommen?", was die Frau mit einem deutlichen "Ja!" beantworten muss?
Das Benutzen von Kondomen ist mit Sicherheit erheblich weniger Aufwand.
Grüssles
Martin
(der seinen Kindern Eigenverantwortung beigebracht hat - und sich nicht wünscht, dass "der Staat" bei jedem Bums seiner Bürger auf der Bettkante sitzt)
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
(der seinen Kindern Eigenverantwortung beigebracht hat - und sich nicht wünscht, dass "der Staat" bei jedem Bums seiner Bürger auf der Bettkante sitzt)
Darüber sind wir uns ja einig.
Das steht aber nicht im Widerspruch zu den Worten Hoffmanns.
Z.B. würde dann zumindest so etwas
http://blog.beck.de/2013/02/06/der-dortmunder-samen-raub-der-keiner-war
nicht mehr mit Unterhalt durch das Opfer belohnt werden.
(Man beachte auch die Leserkommentare dazu)
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo zusammen,
Langsam wird's echt drollig. Welche Unterscheidung soll der Gesetzgeber denn da treffen, wenn nicht einmal die unmittelbar Beteiligten das Thema Verhütung im Griff haben?
Das ist keineswegs drollig, man muss nur den ganzen juristischen Unfug mal wieder mit dem Boden der Tatsachen in Berührung bringen. Der ganze Schlamassel um "geplant unerwartete Schwangerschaften" rührt doch daher, dass sich Gesetzgeber und Justiz nicht einmal im Alptraum vorstellen können, dass eine Frau so etwas auch nur denken, geschweige denn tun könnte - und legt seine Gesetze bzw. Urteile auch entsprechend aus: Es ist grundsätzlich der Mann schuld, es hat grundsätzlich der Mann die Verantwortung, es ist grundsätzlich der Mann schadenersatzpflichtig.
Dies ist aber nicht einmal dann angemessen, wenn wir über Sorglosigkeit oder Verhütungspannen reden, was vermutlich sogar die deutlich häufigeren Gründe für unerwartete Schwangerschaften sind; denn in diesen Fällen waren offensichtlich Mann und Frau alle beide sorglos, oder haben alle beide gleichermaßen Pech gehabt. Völlig absurd wird dies aber, wenn eine Frau tatsächlich mit Vorsatz gehandelt hat: In diesem Fall wird das Familienrecht nämlich zum Vehikel dafür, dass die Dame einen durch und durch egoistischen Lebensplan auf Kosten eines anderen Menschen ausleben darf, mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung durch unseren Staat.
Es ist klar, dass man einen solchen Vorsatz höchst selten nachweisen kann. Aus meiner Sicht müsste ein geändertes Familienrecht folglich nicht einmal so sehr dafür sorgen, dass in solchen Fällen nachträglich "Gerechtigkeit" ausgeurteilt werden kann (jede Definition von "Gerechtigkeit" ist in solchen Dingen ohnehin anfechtbar) - es müsste vielmehr dafür sorgen, dass keine falschen Anreize mehr gegeben werden, dann kommen von vornherein auch wesentlich weniger Leute auf dumme Gedanken.
Womit ich wieder einmal bei meiner Lieblingsthese wäre: Wechselmodell als Standard, von dem nur in gegenseitigem Einvernehmen abgewichen wird, oder wenn eine objektiv nachweisbare Gefährdung des Kindeswohls vorliegt. Das gräbt einerseits jenen Frauen das Wasser ab, die "Kind ja, Mann nein" und "Unterhalt ja, Umgang nein" für ein brauchbares Konzept halten; andererseits könnte es bei manchen Männern einen ganz anderen Blick auf das Thema "Verhütung" bewirken, wenn man ihnen klarmachen kann, dass sie sich beim Unterlassen derselben auf alle Fälle höchstpersönlich mit Babybrei und Windeln befassen dürfen.
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Hallo Martin,
Moin,
Langsam wird's echt drollig. Welche Unterscheidung soll der Gesetzgeber denn da treffen, wenn nicht einmal die unmittelbar Beteiligten das Thema Verhütung im Griff haben?
Du verkennst, dass einer der Beteiligten das Thema Verhütung sehr wohl "im Griff" hat. Allerdings nicht im Sinne gemeinsamer Absprachen.
Dass eine Frau vor Gericht zugibt "ich wollte nur ein Kind, aber nicht den Kerl dazu" wäre dann wohl eher die Ausnahme.
Das ist wahrscheinlich die Ausnahme, aber es kommt vor. Es ist für die Frau aber auch gar kein Problem, denn das Gericht interessiert sich schlicht nicht dafür.
Wie sonst sollte das Ganze dann gerichtsfest bewiesen werden? Indem beide (!) Beteiligten vor jedem GV einen Vertrag ausfüllen und unterschreiben mit einem Inhalt wie "nur zum Spass" oder "unter Inkaufnahme einer Schwangerschaft"? Ansonsten kann man sich ausmalen, dass vielen Vätern erst Jahre nach der Geburt, beispielsweise anlässlich der Trennung von der Mutter, einfällt, dass sie "damals" eigentlich ja gar keine Kinder wollten und hereingelegt wurden.
Dieser Vorwurf könnte logischerweise erst schlecht nach Jahren geltend gemacht werden. Aber die Tatsache, dass ein Unrecht, und Schwangerschaftsbetrug ist Unrecht, schwer zu beweisen ist, kann doch nicht dazu führen, dass man es grundsätzlich ignoriert. Vergewaltigung war lange Zeit in der Ehe nicht strafbar, weil der Gesetzgeber gesagt hat, dass man in der Ehe einen erzwungenen Geschlechtsverkehr schlecht von den "ehelichen Pflichten" unterscheiden kann. Inzwischen ist Vergewaltigung in der Ehe zu Recht strafbar. Leichter zu beweisen ist der Tatbestand deswegen nicht.
Auch könnte man Schwangerschaftsbetrug auch schlicht unattraktiver machen. Zum Beispiel in dem man es der Mutter und besonders der nicht ehelichen Mutter nicht so einfach macht, den Vater auszugrenzen und trotzdem in voller Höhe abzukassieren. Sorgerecht ab Geburt und eine echte Chance, dass das Kind beim Vater aufwächst, wären zum Beispiel solche Maßnahmen. Außerdem dürften nicht alle finanziellen Lasten, vor allem BU in voller Höhe des letzten Einkommens der Mutter, einfach dem Vater auferlegt werden. Das ist geradezu eine Einladung sich ein Kind zu verschaffen und vom Vater voll finanzieren zu lassen, einschließlich des eigenen Einkommens.
Im Gegensatz zu Dir bin ich schon der Meinung, dass es Aufgabe des Gesetzgebers ist Unrecht zu minimieren.
Beste Grüße,
Hoffmann
Alles muessig die Diskussion. Ihr habt alle auf eure Art und Weise recht.
Nur wie kann man in Deutschland als Mann gegen eine Kindsbesitzerin bestehen ?
Gar nicht ! Man wird nie über die Minimal-Regelung 14 Tage / hälftige Ferienzeit hinauskommen.
Es gibt wie beschrieben folgende Möglichkeiten :
- Selbst bedürftig werden um seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen zu können. Wird die Kindsbesitzerinnnen aber nicht in die Knie zwingen. Kann ich mir nicht vorstellen.
- das Kind manipulieren das es sich für den Vater entscheidet. Wird aber noch weniger gelingen.
Alles andere ist Wunschdenken. Und vorher gefriert die Hölle zu als das.sich in Deutschland daran was ändert.
Und geht alles zu Lasten der Kinder.
Hi DGM,
Nur wie kann man in Deutschland als Mann gegen eine Kindsbesitzerin bestehen ?
Gar nicht ! Man wird nie über die Minimal-Regelung 14 Tage / hälftige Ferienzeit hinauskommen.
Die Gegebenheiten werden sich nicht so schnell ändern, wenn sie sich überhaupt ändern.
Du musst dich halt mal entscheiden was du willst. Ohne Kooperation durch die KM wirst du mehr als das genannte nicht bekommen.
Wenn du keine Lust hast dich beim Umgang immer von der KM schickanieren zu lassen, dann bleibt dir noch die Möglichkeit darauf zu verzichten. Das muss nicht unbedingt die schlechteste Lösung sein. Niemand kann von Dir verlangen einen Kampf zu führen, bei dem der Staat bzw. seine Gerichte dir die Unterstützung verweigern.
Es gibt wie beschrieben folgende Möglichkeiten :
- Selbst bedürftig werden um seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen zu können. Wird die Kindsbesitzerinnnen aber nicht in die Knie zwingen. Kann ich mir nicht vorstellen.
Wenn du auf den Selbstbehalt gekürzt wirst ist das eine Option, allerdings ohne Rückfahrkarte. Erreichen wirst du nichts damit, außer dass die KM deine Arbeitskraft nicht nutzen kann. Du selber kannst sie aber dann auch nicht mehr nutzen.
Wenn du keinen funktionierenden Umgang hinbekommen kannst, spar dir den Umgang und zahl den Unterhalt und fertig. Hak es ab und verschwende nicht deine Zeit damit zu versuchen etwas zu ändern, was du nicht ändern kannst.
- das Kind manipulieren das es sich für den Vater entscheidet. Wird aber noch weniger gelingen.
Diesen Quatsch hast du an anderer Stelle schon mal geschrieben. Vergiss es! Dazu hast du keine Gelegenheit und im Übrigen frage ich mich, ob du das deinem Kind antun willst?
Beste Grüße,
Hoffmann, der dir rät Frieden mit der Situation zu schließen, die du nicht ändern kannst. Hol dir Hilfe. Manchmal hilft nur ein Kontaktabbruch, dazu solltest du dich beraten lassen. Aber hör auf Dich mit irgendwelchen Manipulationsfantasien zu beschäftigen. Kein Kind sollte manipuliert werden. Und wenn die KM keine Kindesmisshandlerin ist, ist es allemal besser das Kind wächst dort ohne Kontakt zum Vater auf, als es ist ständig in einem nicht zu lösenden Kriegsgebiet der Eltern unterwegs.
Hallo DG,
Alles andere ist Wunschdenken.
Mein ganz persönliches Wunschdenken ist: Dass alle diejenigen, die immer nur die vernagelten Türen beklagen, zumindest gelegentlich mithelfen bei der Suche nach jenen Fenstern, die einen Spalt weit offenstehen.
Man wird nie über die Minimal-Regelung 14 Tage / hälftige Ferienzeit hinauskommen.
Zur Verdeutlichung: Umgang an jedem zweiten Wochenende, plus die halben Ferien - nun, das ist zwar keine Tür, durch die man mit breiten Schultern hindurchgeht, aber es ist ein Fenster, das mehr als nur einen Spalt weit offen steht: Bereits diese Zeit ist durchaus ausreichend, einem Kind wenigstens ein gewisses väterliches Vorbild zu geben. Klar wünscht man sich mehr; bis dahin aber versuche man, erstens aus den gegebenen Bedingungen das Beste zu machen und zweitens, die gegebenen Grenzen, wo irgend möglich, Schritt für Schritt zu dehnen. Vielleicht findet man drittens sogar noch die Kraft, anderen dabei zu helfen, ähnliches zu tun.
Alles muessig die Diskussion. (...) Alles andere ist Wunschdenken. Und vorher gefriert die Hölle zu (...)
Wo du gerade von der Hölle sprichst: Bin ich froh, dass die Herren Voltaire und Diderot und all ihre Vorgänger sich nicht als Gelackmeierte gefühlt haben - denn dann würde die Inquisition noch heute mit schöner Regelmäßigkeit Hexen, Zauberer und Ketzer auf dem kleinen Dienstweg zur Hölle schicken. Auch das war nämlich einst ein Spektakel, bei dem ein nennenswerter Teil der Zeitgenossen jubelnd danebenstand und "so muss es sein!" brüllte, während andere sich gesagt haben mögen: "Das ist nun mal so, das kann man nie und nimmer ändern, ich hoffe nur, dass es mich nicht selber erwischt". Und ich behaupte mal: Die Kirchenkritiker standen von der beginnenden Neuzeit bis ins Zeitalter der Aufklärung hinein einem derart übermächtigen Gegner gegenüber, wie wir ihn uns heute kaum noch vorstellen können.
Heute allerdings gehört zumindest hier in Mitteleuropa dieser religiöse Wahn der Vergangenheit an (und ich hoffe, endgültig) - also möge ein jeder von uns seinen eigenen kleinen Beitrag dazu liefern, dass die Menschen der Zukunft dereinst genau so verständnislos auf uns zurückblicken werden, wie wir selbst zurückblicken auf jene Zeit als es üblich war, sich gegenseitig auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen - und zwar z.B. wegen der Frage, ob man beim Wort "Gott" bis Eins, bis Zwei, oder bis Drei zählen muss ...
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
andererseits könnte es bei manchen Männern einen ganz anderen Blick auf das Thema "Verhütung" bewirken, wenn man ihnen klarmachen kann, dass sie sich beim Unterlassen derselben auf alle Fälle höchstpersönlich mit Babybrei und Windeln befassen dürfen.
:applaus1: Ja, das wäre wirklich ein Weg, beide (potentiellen) Elternteile grundsätzlich in die Pflicht zu nehmen. Zugleich wäre damit das alberne Vorurteil vieler Arbeitgeber "Frauen können Kinder kriegen und sind deshalb als Arbeitnehmerinnen zwischen 16 und 60 mit Vorsicht zu genießen. Männern kann das nicht passieren." automatisch ad acta gelegt.
Das ebenso alberne Vorurteil traditioneller Eltern: "Mädchen brauchen keine teure Ausbildung, die heiraten ja sowieso." wäre auch stark entkräftet. Ich bin immer wieder erschüttert, in wie vielen Familien diese innere Haltung ganz selbstverständlich von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Hätt' ich dir gar nicht zugetraut, dass du für derartig orignär feministische Positionen offen bist, Malacht.
LG 🙂 Biggi
Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
(J. W. von Goethe)
Das ebenso alberne Vorurteil traditioneller Eltern: "Mädchen brauchen keine teure Ausbildung, die heiraten ja sowieso." wäre auch stark entkräftet. Ich bin immer wieder erschüttert, in wie vielen Familien diese innere Haltung ganz selbstverständlich von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Hallo,
als ich Dieser Einstellung zum ersten mal begegnete (als siebzehnjährige bis dahin vorbildlich sozialistisch erzogene junge Dame :wink:), als ich Verwandte im "Westen" besuchte, konnte ich es gar nicht glauben, und es geht mir bis heute so. Es kann doch nicht ernsthaft das Anliegen von Eltern sein, ihre Töchter von vornherein zur lebenslangen Abhängigkeit zu verurteilen.
Die Mädels, die es damals betraf, haben sich allerdings gegen den Willen ihrer Eltern selbst um Ausbildungsplätze gekümmert und diese Ausbildungen auch durchgezogen.
Liebe Grüße
Frieda
Glaub nicht alles was Du denkst.
