Hi
Die andere Seite können wir überhaupt nicht berücksichtigen, weil niemand die "objektive Wahrheit" kennt.
Wir hier kennen weder die eine noch die andere Seite. Lediglich die Wahrnehmung eines Dritten (sorry weserfrosch, doch ich denke Du verstehst schon).
GSR, ABR oder sowas spielt - so wie ich entnehmen konnte - keine Rolle. Für mich hört sich das eher so an, als ob sich zwei ehemals liebende Menschen anfeinden. Lediglich die Wahl der Mittel des KV wurden ansatzweise beschrieben. Warum, wieso, was sonst noch passiert - Null Info.
Wenn beide vergessen haben, das GSR festzuschreiben kann genauso gut behauptet werden, beide haben vergessen einen schriftl. Arbeitsvertrag aufzusetzen. Doch es kann auch behauptet werden, beide Dinge sind im Glauben auf Vertrauen genau deshalb und so geschehen. Jetzt lediglich eine Partei dafür verantwortlich zu machen ist m.E. völlig falsch. Da kann ja gleich wieder das Schuldprinzip bei gescheiterten Beziehungen oder für's Kinder kriegen eingeführt werden.
Ich möchte nur sagen, gut und böse kann hier weder eingeschätzt noch proklamiert werden, eine moralische Wertung ist nur unter Hinzunahme von eigenen (Vor-)Urteilen möglich. Und lässt man die ganze Schuldfindung und - zuweisung weg bleibt nur der "normale" Weg übrig: Klage, ALG2 beantragen, JA involvieren und und und. Oder man setzt sich zusammen und regelt das vernünftig - vielleich im Rahmen einer Familienberatung - untereinander.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Oldie, mein Reden.
Eine Sache möchte ich allerdings noch grade rücken:
Krass finde ich allerdings, dass du die Mutter mit den gemeinsamen Kinder auf die Straße setzen würdest!
Ich würde nicht die Kinder auf die Straße setzen, sondern die Mutter, wenn sie von mir Unterhalt für Kinder verlangen würde, die in meinem Haushalt leben und aus meinem Kühlschrank essen.
Ich würde mir dann das Recht raus nehmen, dafür zu sorgen, dass diese Person nicht mehr in meinem Haushalt und aus meinem Kühlschrank lebt.
Ich würde sie aber andererseits auch nicht von heute auf morgen aus der Firma werfen, solange sie da ihren Job macht.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo Beppo,
KV zahlt nicht mehr für irgendwas, lässt lediglich die Kids und KM im Haus weiter wohnen. Lebensunterhalt bestreitet die KM ausschließlich über Kindergeld und kleinere Nebenjobs.
Daraus lese ich, dass nicht mehr gemeinsam aus einem Kühlschrank gegessen wird und erst recht nicht, dass der KV diesen füllt - eher genau das Gegenteil. Ich gehe davon aus, dass die Mutter eben nicht 400 Euro plus Kindergeld 458 Euro als Taschengeld zur Verfügung hat, sondern auch weiterhin davon Lebensmittel, Kleidung etc. für die gesamte Familie kauft.
Und ehrlich, wenn man die KM aus dem Haus wirft, muss man davon ausgehen, dass auch die Kinder sofort mit der Mutter gehen!
Aber wie alles nun wirklich gehandhabt wird, kann ich in der Glaskugel auch nicht sehen.
Lassen wir es gut sein. Die rechtlichen Möglichkeiten haben wir wohl alle aufgezählt.
Schönes Wochenende
Sternchen
Ok, das hatte ich übersehen.
Lassen wir es gut sein. Die rechtlichen Möglichkeiten haben wir wohl alle aufgezählt.
Schönes Wochenende
Genau
Dir auch!
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hi Folks....
sorry, ich wolte hier bestimmt keine Grundsatzdiskussion auslösen und hatte auch nicht die Absicht, hier soviel Raum für Spekulationen zu lassen. Das ist mir unangenehm und macht mich ein wenig verschämt. Aber nur ein wenig 😉
Also noch mal zum Sachverhalt:
- Natürlich berichte ich aus "3."Hand und kann auch nicht ausschließen, dass diese Darstellung nur einseitig ist. Aber wer kriecht schon ständig mit allen beteiligten unter die Decke? Ich denke, das ist eher die regel hier, dass die Darstellungen einseitig oder gar gefärbt sind. Dennoch glaube ich, dass ich hier versucht habe, das soweit irgend möglich objektiv darzustellen. Ich fühle mich auch nicht verunglimpft, wenn hier durch fehlenden Details einfach Raum für Fragezeichen bzw. Spekulationen bleibt. Dafür bin ich ja auch lange genug dabei.... :-))
Die KM lebt zusammen mit dem KV im Elternhaus des KV. Dort leben auch noch die Oma (Mutter des KV) und die Schwester des KV. Der Lebensunterhalt (Lebensmittel, Bekleidung, Taschengeld, Schulkosten etc.) für die drei Kids wird ausschließlich von der KM bestritten, die hierfür Kindergeld und momentan ihr Auskommen im Nebenjob hat. Davon finanziert sie auch ihren eigfenen Lebensunterhalt, aber nicht den des KV! Der kauft seine Klamotten selbst( wenn er es denn mal macht) und wirtschafte zusammen mit seiner Mutter und Schwester.
- Es geht auch nicht um moralische Zeigefinger oder emotionale "Lösungen" - mir geht es nur um die inhaltlich-materiellen Möglichkeiten und Erfahrungen an anderer Stelle.
Da hier schon eine Menge gesagt wurde, was mir hilft: danke dafür!
Gruss
Matthias
Und immer immer wieder geht die Sonne auf.....
hatte auch nicht die Absicht, hier soviel Raum für Spekulationen zu lassen. Das ist mir unangenehm und macht mich ein wenig verschämt.
Das ist nicht nötig.
Auch nicht ein wenig.
Du kannst nichts dafür, dass wir hier angefangen haben zu spekulieren.
Und dafür dass, du bestimmte Sachverhalte nicht weißt, kannst du auch nichts.
Es ist nur einfach ein Unterschied, ob man jemand selbst fragen kann, oder nur seinen Nachbarn. Überspitzt gesagt.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Moin weserfrosch,
die Grundsatzfrage ist eine andere: Es hilft in Trennungssituationen selten bis nie, wenn nicht die Beteiligten selbst, sondern gefragte oder ungefragte Berater nach "Lösungen" suchen. Deswegen brauchst Du Dich nicht zu schämen.
Selbst wenn es für die von Dir geschilderten Probleme einen Königsweg oder eine Patentlösung gäbe, wären diese nicht das Geringste wert, wenn die Protagonisten des Spektakels dem nichts abgewinnen können. Alle (juristischen) Verpflichtungen, die wir hier benennen können (Kindesunterhalt, Weiterbeschäftigung, Lohnfortzahlung, Zeugnis etc.) nützen ebenfalls niemandem was, solange sie nicht eingeklagt werden. Denn Menschen tun nun einmal nicht automatisch, wozu sie verpflichtet sind; die meisten reagieren nur auf Druck - und den kannst weder Du noch sonst jemand aus diesem Forum ausüben.
Grüssles
Martin
(der es sowieso immer für problematisch hält, sich in Trennungskonflikte anderer Leute reinzuhängen)
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
