Hallo Skorpion,
Mit der Verheimlichung einhergehend kann das Kind massiv geschädigt werden, etwa wenn davon ausgegangen wird, daß Veranlagungen des Vaters auch beim Kind zu finden wären und falsch therapiert werden. Da sind die unterschiedlichsten Szenarien denkbar, von inkompatiblem Blut bis hin zu falschen Rückschlüssen in der Familienanamnese.
weil du das auch schon wieder ansprichst, ich hoffe doch du glaubst nicht ernsthaft daß man ein Kind therapiert weil bei den Eltern eine genetische Veranlagung einer Krankheit vorliegt.
Die Gedankengänge über Bluttransfusion faszinieren mich total, ist dir eigentlich bewusst das Blutspenden überwiegend!! von Fremdspendern kommen? Oder warum glaubst du gibt es Blutspendedienste?
Nicht mal Mutter und Kind müssen kompatible Blutgruppen haben, hierbei entscheidend ist meistens der Rhesusfaktor.
Die Blutgruppe wird bei Kindern direkt nach der Geburt bestimmt, um notfalls der Mutter ein Präperat zu verabreichen wenn die Rhesusfaktoren sich nicht vertragen, damit im Falle einer zweiten Schwangerschaft nicht zu massiven Problemen kommt.
Ich finde es erscheckend wie hier immer wieder mit dem Szenario Krankheit, Blutspenden usw. um sich geworfen wird, in den wenigsten Fällen sind die Eltern geeignete Spender da sich hier "nur" 50% DNA von jeder Seite im Kind findet, oftmals sind Geschwister viel geeigneter,
was dann dieser Seltsamen Logik nach bedeuten müsste auf gar keinen Fall Einzelkinder in die Welt zu setzen denn diese sind offensichtlich dem Tode geweiht :knockout:
Ich hoffe das sich Martina in einem ruhigen Gespräch mit der KM einig werden kann über den weiteren Weg.
Gruss
Kruemel1
Ok, lassen wir die Antigene mal alle weg, ist zugegebenermaßen alles ziemlich spekulativ und unwahrscheinlich, außerdem ist die Argumentation auch ohne diesen Punkt kraftvoll genug.
Eben bekam ich SMS das ich nicht der Vater sei. Sie hat einen Test mit ihrem Ehemann, Sohn und sich selbst gemacht. Ich sagte, daß ich das erst glaube wenn ich es schwarz auf weiss sehe sprich eine Kopie von dem Test bekomme. Der liegt beim Anwalt und dort bleibt er auch. Die Gefahr sei zu groß das irgendwas rauskommt. OK, dann möchte ich gerne ein Schreiben vom Anwalt haben, in dem eindeutig zu lesen ist, das per genetischem Test der Erzeuger festgestellt wurde und ich somit nicht der Vater/Erzeuger sein kann. Würde denn rein rechtlich solch ein Schreiben ausreichen? Oder soll ich doch darauf bestehen, das ich einen Test mit mir, dem Jungen und der Mutter mache. Das hatte ich eigentlich auch vor. Als ich dann aber die KM anrief und einen Termin ausmachen wollte, sagte sie mir sie hätte sich schon darum gekümmert. Ich dachte, mir solls recht sein. Wenn er der Erzeuger ist, ist ja alles geklärt.
Sorry die wirre Schreibweise. Aber ich bin noch ziemlich durcheinander/stocksauer! Komme mir verdammt vera.... vor.
Moin "Martina",
Komme mir verdammt vera.... vor.
das dürfte Dich mit dem Ehemann Deines Ex-Verhältnisses verbinden; der wird aufgrund der Affäre seiner Ehefrau ähnliche Empfindungen (gehabt) haben.
Aber nachdem Dein Ex-Verhältnis Dich nun aufgeklärt hat, dass Du nicht der Vater dieses Kindest seiest, stellt sich die Frage: Was würdest Du mit einem weiteren Vaterschaftstest erreichen wollen? Bist Du wild darauf, die nächsten (mindestens) 18 Jahre Kindesunterhalt für ein Kind zu bezahlen, das Du vermutlich nur selten sehen dürftest? Glaubst Du, Du könntest auf diese Weise die Ehe Deines Ex-Verhältnisses sprengen, damit dieses reumütig zu Dir zurückkehrt und mit Dir eine Familie gründet? Und abgesehen davon: Auf welchem Weg wolltest Du Dich überhaupt in den Besitz von verwertbarem Analysematerial bringen? Dein Ex-Verhältnis wird ja kaum bei Dir aufschlagen und sagen " Hey, hier ist das Baby von meinem Ehemann und mir, aber pass Du ruhig mal ein paar Stunden darauf auf!"?
Und warum Du nun unbedingt ein Anwaltsschreiben haben möchtest, ist mir auch nicht ganz klar - niemand stellt Forderungen an Dich, also bist Du raus aus dem Spiel. Also hake es ab und lebe Dein Leben. Und leg Dir für die Zukunft eine Grosspackung Lümmeltüten zu... 😉
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Moin brille,
ich denke da an eine andere Richtung: die Angst vor dem "Herausfinden" der Mutter des Kindes liegt meiner Meinung nach eher darin begündet, dass der Test heimlich gemacht wurde - sonst wüßte der Ehemann was davon, und davon kann man nicht ausgehen, insbesondere unter diesen Umständen nicht.
Rechtlich absichern kann sich der Opener nicht wirklich, denn entweder ist er der Vater oder auch nicht, die Aussage der Kindesmutter ist da rechtlich sowieso nicht bindend. Wenn dann in wer weiß wievielen Jahren rauskommt, dass der Ehemann nicht der Vater ist, ist er so oder so regreßpflichtig für den Kindesunterhalt (hier: Naturalunterhalt), das haben wir auch schon oft genug erlebt.
Ich habe eher den Eindruck, dass seitens der Kindesmutter versucht wird, die Bilderbuchfamilie zusammenzuhalten - was mir in dieser Situation, unter Umständen doch nur der Finanzvater sein zu dürfen vermutlich recht wäre. Sie hätte mehr zu verlieren als ich. Wozu dieser Test bei einem Anwalt deponiert wird, entzieht sich meiner Kenntnis.
Zur Identitätsfrage des Kindes habe ich keine Meinung, offen gesagt, da nur die Wahl zwischen "schlecht" und "schlecht" besteht, noch dazu irreversibel. Ich sehe hier allerdings als Verlierer das Kind und den Ehemann der Kindsmutter, da diese in einer Lüge leben, die möglicherweise irgendwann PENG! macht und ihnen dann um die Ohren fliegt.
Gruß, Xe
Moin Xe,
über die Details dieses Falles, beispielsweise, warum der Test beim Anwalt liegt, können wir alle nur spekulieren; er kann dort ja auch liegen, weil der Ehemann sich gar nicht die Frage stellen soll, warum überhaupt einer gemacht wurde...
Fakt ist: Die Dinge sind wie sie sind. Ich könnte auch nicht in einen Kindergarten gehen und verlangen, dass festgestellt wird, ob ich der Vater eines der Kinder dort wäre; ebensowenig eine anwaltliche oder sonstige Bestätigung bekommen, dass ich es nicht bin. Auch nicht mit der Behauptung, mit der Mutter des Kindes zur "richtigen" Zeit ein Verhältnis gehabt zu haben. Es ist einfach so, basta. Moralisch mag ich das alles nicht bewerten; mir geht es dabei nur um die juristische Seite.
Natürlich könnte der Thread-Opener jetzt den Ehemann aufsuchen, um ihm die "Augen zu öffnen". Dann fliegt mit einiger Wahrscheinlichkeit eine Familie auseinander, ohne dass er selbst Teil einer neuen Familie wird, denn so furchtbar riesig scheint die Liebe seines Ex-Verhältnisses zu ihm ja nicht zu sein. Also ist das - wie ich schon schrieb - keine gute Idee. Davon unberührt ist natürlich das Recht des neugeborenen Kindes, seine Abstammung zu kennen. Dieses Recht KANN die Mutter des Kindes gar nicht abtreten; es ist zeitlich auch nicht befristet. User "Martina" kann also in keinem Fall ausschliessen, dass in vielleicht 15 Jahren ein Teenie in seiner Tür steht und "Hallo Papa" sagt.
Bleibt die Frage des "Schadenersatzes", falls der Ehemann irgendwann darauf bestehen sollte, den für ein "fremdes" Kind bezahlten Unterhalt zurückzubekommen. Ich halte das - zumal nach vielen Jahren sozialer Vaterschaft - zwar für unwahrscheinlich, weil ein geliebtes Kind kein "Schaden" ist, aber es ist zumindest theoretisch denkbar. Dann müsste geklärt werden, wer den "Schaden" verursacht hat. Ich neige dazu, die Ehefrau zu vermuten: Sie wäre die einzige gewesen, die ihn hätte "verhindern" können.
Zusammenfassend bin ich immer noch der Meinung, dass niemandem der Beteiligten gedient ist, wenn "Martina" jetzt nachträglich ein längst beendetes Verhältnis offenbart. Immerhin besteht ja auch die Möglichkeit, dass der Ehemann tatsächlich der biologische Vater ist. "Wahr" ist nur, dass dieses Verhältnis bestand; alles andere ist Spekulation. Vielleicht ist es die Wahl zwischen Pest und Cholera - aber ich würde auch keinem Nachbarn erzählen, dass seine Frau ein Verhältnis hat oder hatte - und sei es noch so "wahr".
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Oin,
ich mutmaße, der Test ist nicht gemacht worden.
Betrachten wir doch mal ausschließlich die rechtliche Seite, nämlich den Unterhalt. Wenn irgendwann rauskommt, der Ehemann kann als Vater ausgeschlossen werden, kann dieser Martin(a) in Regress nehmen. Das Schreiben der KM hilft ihm nicht, sich dieses Regresses zu entziehen.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hallo,
sorry das ich mich erst jetzt melde aber ich habe ein klitzekleines bischen Stress. Es war eh schon komisch das außer die Sache mit dem Kukukskind alles sehr harmonisch lief. Naja, jetzt gehts halt wieder rund.
Jetzt aber zu dem Thema hier. Ich telefonierte mit der KM und sagte ihr das wir jetzt einen Test machen werden. Einen Tag später rief ich an, weil ich mich im Netz schlau gemacht und die Stäbchen bestellt hatte. Da sagte sie mir, sie hätte schon mit den Zahnbürsten vom vermeindlichem KV und Sohnemann machen lassen. Da ich schon informiert war, wusste ich das sowas nicht geht. Ich habe halt mal abgewartet. 4 Wochen später bekam ich eine SMS wo sie mir schrieb ich sei nicht der Vater und ob ich sehr traurig wäre. Ich wollte eine Kopie von dem Test um einfach auf der sicheren Seite zu sein. Die bekomme ich nicht, weil das zu gefährlich wäre. Es könnte ja was rauskommen. Also bot ich an das der Anwalt mir in einem 3Zeiler mitteilt, das der Vater per Gebntest ermittelt wurde und ich es somit nicht sein kann. Das wollte sie in die Wege leiten. Wo da jetzt der Unterschied zu der Kopie vom Vaterschaftstest ist, kann ich nicht erkennen. Aber egal. Jetzt sind wieder 2 Wochen vorbei gegangen. Ich setzte ihr eine letzte Frist diese verdammt Lügengerüst einstürzen zu lassen und wie erwachsene Menschen mit was in der Birne das Thema zu besprechen. Frist läuft am Sonntag ab. Wenn ich nichts höre, rufe ich ihren Mann am Montag an und erzähle alles. Ehrlich mir reichts. Ich bin echt stinksauer aber im Grunde am meisten auf mich weil ich so dämlich war meinen Dödel weder bei meiner Ex noch bei der Samenklauerin einfach baumeln lassen habe. Bin echt ein Oberarsch und bekomme halt jetzt die Quittung dafür!
Moin "Martina",
wie ich Dir schon vor Wochen schrieb: Es ist NICHT Dein Bier, hier für irgendeine "Klarheit" zu sorgen - den Ehemann anzurufen mit dem Tenor "Weisst Du eigentlich, was Deine Frau für eine ost" oder "vielleicht bist Du gar nicht der Vater Deines jüngsten Kindes" bewegt sich auf dem Niveau pubertierender Petzen ("...Herr Lehrer, ich weiss was...")
Du hast keinen einzigen Beleg dafür, der Vater dieses Kindes zu sein; also wäre es eigentlich gut und sinnvoll, den Äusserungen Deines Ex-Verhältnisses erst einmal zu glauben - sie könnten ja tatsächlich stimmen. Oder eierst Du jeder Deiner gewesenen Bettpartnerinnen hinterher, wenn sie irgendwann ein Kind kriegen, weil dieses ja - zumindest irgendwie theoretisch - auch von Dir sein könnte?
Auch den moralischen solltest Du jetzt nicht heraushängen lassen - Du hattest ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau, und Du wusstest das von Anfang an. Also ist es wenig glaubhaft, Dich jetzt darüber zu entrüsten. Worin also liegt der Sinn, dem Ehemann heute ein gewesenes Verhältnis zu verpetzen, an dem Du genauso grossen Anteil hattest? Du killst damit mit einiger Wahrscheinlichkeit eine Ehe und bringst die davon betroffenen Kinder in eine Situation, die uns hier allzu gut bekannt ist - Und diese Verantwortung wird an Dir kleben bleiben. Und das nur, um Dein Mütchen zu kühlen oder Dich dafür zu rächen, dass Du Dich gerade als Oberarsch fühlst? Kauf Dir für die Zukunft eine Grosspackung Kondome und lerne aus Deinen Fehlern - das ist ungleich besser, als jetzt neue zu machen.
Ohne jedes Verständnis
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
