Kann dir leider keine PN schicken oder finde die Funktion nicht 😀
schicke es einfach an xxxxx
Hab dir die Email geschickt.
Ich denke aber auch, dass du das Abstillen noch abwarten solltest. Das Thema Stillen wird vom JuA oder FamG noch sehr ernst genommen. Auch wenn er mit fast 2 Jahren durchaus ohne auskommt.
Arbeite daran, dass er abgestillt wird und setze dann neu an.
Änderung durch Malachit: auch hier Email-Adresse entfernt.
Mail ist angekommen, vielen Dank 🙂
Der Mutter ist das durchaus bewusst dass stillen ein Thema ist womit sie weiterhin verhindern kann dass unser Sohn bei mir schläft.
Die Frage ist bis wann ich das dulden sollte. Laut WHO bis Ende des zweiten Jahres. Um ehrlich zu sein finde ich das aber zu lang. Wenn er so lang noch nirgendwo anders schlafen durfte wird das der absolute Stress für ihn werden 🙁
Ich warte jetzt auf jeden Fall erst einmal den Beratungstermin ab und schaue dann weiter. Kein Stress mehr deshalb in diesem Jahr, gerade funktioniert der Umgang mal wieder 🙂
Hallo,
klingt besserwisserisch, aber
Laut WHO bis Ende des zweiten Jahres.
Ende des 2. Lebensjahres ist aber jetzt bzw. bei 24 Monaten, also nicht erst in einem Jahr.
VG Susi
Moin
Zunächst: Susi hat Recht! :thumbup:
Des Weiteren:
Um ehrlich zu sein finde ich das aber zu lang.
Auch wenn die WHO-Empfehlung noch ein Jahr länger wäre, es kommt nicht darauf an was Du wie findest. Wenn nämlich Deine Meinung gg die KM Meinung steht, die KM aber eine sehr gute Empfehlungsquelle vorweisen kann (hier WHO), dann wirst Du nicht durchdringen... Vielleicht hilft das zukünftig mal bei der Einschätzung und erfolgsarmen Durchsetzungsversuchen von eigenen Wunschmeinungen... 😉
Und dann noch folgendes:
Wenn er so lang noch nirgendwo anders schlafen durfte wird das der absolute Stress für ihn werden 🙁
Weder wird das für ein Kind mit 2 oder 3 Jahren der absolute Stress werden, wenn es (erstmals) woanders schläft, noch solltest Du die Erwartung haben, dass das immer reibungslos abläuft - auch später mit 8 od. 9 Jahren kann sich wieder Heimweh (nach Mama, der gewohnten Umgebung, der bekannten Bettwäsche und dem Nachtlicht) entwickeln... Was ich Dir nahebringen will: Mach Dich nicht verrückt, dass es nie klappen wird, wenn es jetzt nicht unmittelbar daran gewöhnt wird - denn damit gibst Du nur der Meinung der KM Futter, dass auswärts schlafen ja per se schlecht fürs Kind ist... Kinder sind viel viel flexibler als wir alle denken. Alleine solange halt das Kind gestillt wird, ist es schwierig... dies Argument wird der KM aber ausgehen :Phantom:
gruß. toto
Hallo Canis,
schön zu lesen, dass du euren Sohn wieder regelmäßig siehst. Du lässt dich m. E. aber immer noch unnötigerweise zu sehr auf das Argument "Stillen" als Hinderungsgrund für Übernachtungen ein. Mit welcher Absicht? Willst du deiner Ex das Stillen verbieten lassen?
Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir als Vater sagen, dass ein Kind beim Vater übernachten kann, auch wenn es bei der Mutter noch gestillt wird. Mit zwei oder drei Jahren ist das Stillen zwar keine biologische Notwendigkeit mehr, es kann aber durchaus nachvollziehbare Gründe für das anlassbezogene Stillen eines Kindes in diesem Alter geben. Wenn der Vater das Stillen deshalb nicht in Frage stellt, kann dies bei der Mutter mitunter die Fähigkeit zum "Loslassen" verstärken.
Da deine Ex in diesem Punkt wenig Kooperationswillen zeigt, liegt es an dir, die Umstände dafür zu schaffen, dass euer Sohn trotz Stillens irgendwann bei dir übernachten kann.
Dafür ist es erforderlich, dass du zunächst Kontinuität in der Betreuung eures Sohnes erreichst. Denn solange eure Vereinbarungen nicht stabil und verlässlich sind, sehe ich die Gefahr, dass jederzeit aus irgendeinem Grund deine vereinbarten Betreuungszeiten durch die Mutter beschnitten werden könnten. Und dann wäre der plötzliche Wegfall einer soeben neu gewonnenen Qualität der Betreuungssituation, z. B. die Übernachtung, für euren Sohn in diesem Alter vermutlich schwerer zu verarbeiten als der derzeitige "Verzicht".
Deshalb kann ich dir aus eigener Erfahrung folgende "Strategie" empfehlen:
Vermeide in der nächsten Zeit das Thema Übernachtung und führe keine Diskussionen über das Stillen und sonstige Reizthemen. Wenn deine Ex keine vermeintlichen Machtkämpfe mehr austragen muss, fördert dies eventuell ihre Kompromissbereitschaft. Nutz dies und versuch, mehr Zeit mit eurem Sohn allein zu verbringen.
Ziel eurer nächsten Beratung sollte die Übereinkunft sein, dass die gemeinsamen Zeiten eures Sohnes mit dir konsequent eingehalten werden und du als Vater somit eurem Sohn stets verlässlich und oft als Betreuungsperson zur Verfügung stehst. Die Beratung sollte am besten so verlaufen, dass keiner von euch Eltern sich als Verlierer oder Sieger fühlt. Denn nur so besteht die Chance, dass ihr zukünftig einen respektvollen Umgang miteinander pflegt und eure Vereinbarungen im Sinne eures Sohnes auch Bestand haben werden.
Wenn euch dies gelingt und deine Ex sieht, wie gut du eurem Sohn tust und wie wichtig du für ihn bist, wird dies möglicherweise auch bei ihr ein Umdenken hinsichtlich der Übernachtungen bewirken. Sollte dies nicht so eintreten, kannst du - wenn du die Übernachtungen dennoch unbedingt durchsetzen möchtest - nach sechs oder neun Monaten regelmäßiger, gut funktionierender Betreuung eures Sohnes vermutlich mehr Verständnis für deinen Übernachtungswunsch beim Jugendamt oder beim Familiengericht erwarten als zum jetzigen Zeitpunkt.
Bemerkenswert finde ich übrigens, dass deine Ex es zulässt, dass du euren Sohn auch in ihrer Wohnung betreuen und ins Bett bringen kannst. Auch wenn dies möglicherweise mit einer Kontrollabsicht erfolgt, so scheint dennoch ein Mindestmaß an Vertrauen zwischen euch zu bestehen. Das ist ein Basis, die ihr euch als Eltern bewahren solltet.
Gruß
Graham
@Graham: ich finde sehr viel gute Hinweise die Du hier dem TO mitgibst. Wenn er diesen Weg konsequent geht, dem ganzen aber auch die Zeit gibt, die es brauchen wird, dann erledigt sich das Thema stillen ganz von alleine!
toto
Hallo Graham,
ja an dieser Basis arbeite ich aber seit der Trennung auch schwer. Das ist nicht immer einfach, da die KM sehr aufbrausend ist und manchmal ein Kleinigkeit ausreicht um sie völlig aus dem Häuschen zu bringen. Das war für mich auch ein Grund der Trennung denn diese ewigen Streits die auch nie ein Ende nehmen wollten wegen banalitäten (um die es am Ende gar nicht mehr ging) war zu viel für mich und wollte ich unserem Sohn nicht mehr an tun. Gemeinsame Hilfe wurde nicht angenommen, trotz mehrerer Termine die ich vereinbart hatte. Nun denn, man muss irgendwann seine Konsequenzen ziehen auch wenn es weh tut.
Ich habe es mir immer anders gewünscht und gehofft!
Die Mutter geht leider davon aus dass ich ihr das stillen "weg nehmen" möchte. Sie hört gar nicht auf mich und macht sofort dicht wenn es um das Thema Übernachtung geht. Habe ihr schon oft genug gesagt dass sie gern weiter stillen kann, das aber für mich kein Grund ist warum der Kleine nicht trotzdem bei mir schlafen kann, und sei es erst einmal nur eine Nacht.
Ich habe manchmal das Gefühl als ob sie prinzipiell glaubt ich möchte ihr unseren Sohn weg nehmen, oder dass sie Angst davor hat dass er nicht mehr bei ihr ist. (Ich weiß auch warum das wahrcheinlich so ist, aber das ist ein Thema was hier nicht hin gehört).
Wenn sie das möchte kann sie den Kleinen stillen solang sie möchte, das aber als Grund anzugeben und durchzusetzen dass er nicht bei Papa übernachten darf ist nicht richtig.
Wie gesagt ich arbeite schwer daran, aber manchmal reicht es auch dass ich gar nichts mache. Gestern konnten wir noch gemeinsam mit unserem Zwerg was Unternehmen (was ich sehr begrüße da es für den Kleinen bestimmt super ist wenn Mama und Papa da sind, solang wir uns verstehen) und heute kommt wieder irgendeine blöde Nachricht wegen Nichtigkeiten.
Gefühlt wird es aber immer besser und ich gehe davon aus dass sobald sie einen neuen Partner hat ihre schlechten Gefühle gegen mich verblassen werden. Kann sie ihren neuen Rund machen und ich bin aus der Zielfläche 🙂
Vielen Dank für die vielen guten Tipps, ich bleibe beharrlich dran. Am 3ten habe ich nun endlich erst einmal einen Termin für mich bei einer Beratungsstelle, der nächste wird dann zu dritt sein (so hoffe ich).
Ich werde berichten 🙂
Moin
Die Mutter geht leider davon aus dass ich ihr das stillen "weg nehmen" möchte. Sie hört gar nicht auf mich und macht sofort dicht wenn es um das Thema Übernachtung geht. Habe ihr schon oft genug gesagt dass sie gern weiter stillen kann, das aber für mich kein Grund ist warum der Kleine nicht trotzdem bei mir schlafen kann, und sei es erst einmal nur eine Nacht.
(...)
Wenn sie das möchte kann sie den Kleinen stillen solang sie möchte, das aber als Grund anzugeben und durchzusetzen dass er nicht bei Papa übernachten darf ist nicht richtig.
Gerne nochmal: Das ist die falsche Reihenfolge. Schaffe erst die Grundlagen (so oder ähnlich wie von Graham dargelegt) und forciere dann das Thema mit der Übernachtung. Räume mit den Grundlagen einfach schon mal die größten Steine aus dem Weg ("Kind kennt Dich nicht", "Kind ist nie länger als xx Minuten mit Dir alleine", "Du weisst gar nicht mit dem Kind umzugehen" etc). Damit geht auch Zeit ins Land, in der Du hoffentlich auch mehr Umgangszeit alleine mit dem Kind hast und die Übernachtung ist nur noch der letzte kleine Schritt. Stillen hat sich bis dahin höchstwahrsch schon von ganz alleine erledigt (und braucht deshalb baw auch gar nicht mehr thematisiert werden) und vielleicht hat KM ja sogar einen gewissen Drang entwickelt, auch mal alleine rausgehen zu wollen. Im Besten Fall hat sie dich gefragt. Und wenn doch Oma, Tante od. Babysitter, dann hast Du gute Argumente à la "siehst es geht doch - sogar bei "fremden" Menschen).
Ich habe manchmal das Gefühl als ob sie prinzipiell glaubt ich möchte ihr unseren Sohn weg nehmen, oder dass sie Angst davor hat dass er nicht mehr bei ihr ist. (Ich weiß auch warum das wahrcheinlich so ist, aber das ist ein Thema was hier nicht hin gehört).
Ich will nicht neugierig sein, aber vielleicht es uns bei der Einschätzung Eures Problems...?!
Gruß, toto
Hallo,
auch ich sehe es so, dass ein stabiler, regelmäßiger Umgang die Grundvoraussetzung für alles weitere ist. Wenn Du eine friedliche Lösung willst, die letzlich auch viel stabiler ist als alles andere, dann wirst Du Dich in Bescheidenheit und Geduld üben müssen, wie es Graham und Toto schon erklärt haben.
Trotzdem sehe ich auch die Gefahr, dass sich das Verhalten der KM verstetigt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sie mit ihrer "kleinen Familie" glaubt glücklich zu sein und nichts weiter braucht. Sie wird sich also immer wieder gegen Übernachtung und mehr Umgang wehren und ihr Kind praktisch immer bei sich haben wollen.
Ein neuer Partner ist nicht vorgesehen und wird auch nicht angestrebt. Sollte es doch passieren, dann erwarte ich eher eine Verschlechterung der Beziehung zum KV, da dann die neue "Familie" als höchstes Ziel verteidigt wird.
VG Susi
Na du machst mir ja Hoffnung :-
Na du machst mir ja Hoffnung :-
Das kann Dich doch nicht wirklich überraschen :puzz:
Warum macht die KM denn das ganze Theater? Doch nicht, weil sie das Argument mit dem Stillen so ernst nimmt. Sondern, um Deinen Umgang mit dem Kind so gering wie möglich zu halten.
Das Gute ist: Der sog. "Standardumgang" (jedes 2. WE und die halben Ferien) wird regelmäßig ausgeurteilt, wenn es dazu kommen muss. Zusatztage unter der Woche und die Anzahl der Übernachtungen an den WE sind "Verhandlungssache"... Gegen den Standardumgang wird sich die KM nur mit sehr fiesen Tricks wehren können.
Du machst mE den Fehler, jetzt schon viel zu viel auf die Übernachtung zu schielen. Je jünger die Kinder sind, desto mehr zählt die Devise öfter statt länger. Deshalb fang an, den eigenständigen Umgang tagsüber auszubauen. Wie schon geschrieben- nachts schläft dass Kind eh, da hast Du nicht so viel von ihm. Und der faule Sonntag Morgen mit Kuscheln und Frühstück in Papas Bett hat auch noch ein paar Tage Zeit. Wenn Du jetzt das Thema Übernachtung zu sehr stresst, machst Du mE Türen zu, die Du später brauchst!
gruß, toto
