Ganz kurz zu den Umständen:
- Die Trennung war letztes Jahr Anfang November. Seitdem habe ich nicht mehr bei meinem Sohn geschlafen. Ich sehe ihn aber regelmäßig 4 mal die Woche und bringe ihn davon 2 bis 3 mal mit ins Bett.
- Mein Zwerg ist 1 Jahr und 10 Monate alt.
- Wir haben ein geteiltes Sorgerecht.
- Wenn er länger bei mir ist Tagsüber macht er auch Mittagsschlaf bei/mit mir.
Ich versuche schon seit über einen halben Jahr dass mein Zwerg bei mir schlafen kann. Die Mutter lässt das nicht zu mit der Aussage er würde sich von mir nicht beruhigen lassen und er braucht seine Mutter zum einschlafen. Außerdem wird er noch gestillt. Zumindest wenn es darum geht ins Bett zu gehen. Wenn er bei mir Mittagsschlaf macht klappt das auch ohne Brust völlig Problemlos.
Habe der Mutter auch schon angeboten dass sie dann für die ersten male mit bei mir bleibt. Das lehnt sie mit diversen Dingen ab.
Nun meine Frage: Aus welchen Gründen kann die KM verhindern dass der Kleine bei mir schläft? Die von ihr genannten Gründe sind für mich kein. Und selbst wenn der Kleine ein Weilchen weint weil Mama nicht da ist ist das mein Problem und nicht ihres, oder seht ihr da was anders?
Kann die Mutter überhaupt verhindern dass der Kleine bei mir schläft? Wie gesagt, er schläft auch Tagsüber bei mir und wir sehen uns oft.
Eine Begründung ist noch dass ich in der Nacht solange nicht für ihn da war. Sie vergisst dabei aber dass wir in Trennung leb(t)en und ein Kontakt von uns beiden fast immer zu Streit, Beschimpfungen, Beleidigungen etc. geführt hat. Das auch in der Beziehung schon, bis ich gesagt habe es reicht mir ich gehe jetzt und komme nicht wieder.
Seit einiger Zeit ist das besser aber immer wenn es auf das Thema kommt dass ich möchte dass er bei mir schlafen kann geht es von vorne los.
Wie sollte ich weiter vorgehen.
Das JA weiß schon bescheid. Die letzte Aussage war allerdings "Ich weiß nicht wie ich Ihnen da helfen soll, dann müssen Sie halt vor Gericht gehen". Außerdem habe ich das Gefühl als ob die gute Dame eher Männerverachtend ist. Das ist aber bisher nur ein Gefühl.
Mein Plan wäre jetzt:
- Nochmaliger Kontakt zur Hilfestellung beim JA
- Termin bei einer Beratunsstelle zur Vermittlung für uns beide vereibaren und KM darüber informieren
- Bei keiner Einigung -> Gerichtsverfahren
Wären die Schritte so in Ordnung? Wie kann ich ein Gerichtsverfahren darüber anstoßen? Brauche ich dazu einen Anwalt, oder kann ich das alleine machen?
Wie der Umgang aussehen soll wenn der Kleine bei mir schlafen kann habe ich genau als Plan.
Ich habe außerdem die Befürchtung dass sollte es eine Gerichtliche Entscheidung geben die Mutter den weiteren Umgang soweit es möglich ist einschränken wird. Sie hat auch schon mehrfach das Kind entzogen als sie sauer auf mich war.
Vielen Dank für die Hilfe.
Gruß
Ich kann Dir leider zur rechtlichen Seite nichts dazu sagen. Aber ich habe auch so ein Exemplar zuhause sitzen.
Diese "Er kann nicht ohne mich..."-Geschichten sind allesamt nur Vorwände, weil sie selbst Angst davor hat, ihn los zu lassen. Wenn ihr noch ein gutes Verhältnis habt, versuch sie doch mal positiv einzubinden.
Moin Canis,
vor einem Monat beschriebst Du die Situation so:
Ja es war bisher so dass ich den Zwerg 3 mal die Woche mit ins Bett bringen und vorher sehen konnte und am Wochenende habe ich ihn Samstags lang und Sonntags ab nach dem Mittagsschlag bis ca. 18 Uhr.
Momentan ist nur noch 1 mal die Woche mit ins Bett bringen.
Jetzt seid Ihr wieder da:
- Die Trennung war letztes Jahr Anfang November. Seitdem habe ich nicht mehr bei meinem Sohn geschlafen. Ich sehe ihn aber regelmäßig 4 mal die Woche und bringe ihn davon 2 bis 3 mal mit ins Bett.
Meine Meinung:
Übe Dich in Geduld.
Ich sehe nicht, daß Du bei einer Eskalation via Dreisprung viel gewinnen kannst.
Gruß
United
Diese "Er kann nicht ohne mich..."-Geschichten sind allesamt nur Vorwände, weil sie selbst Angst davor hat, ihn los zu lassen. Wenn ihr noch ein gutes Verhältnis habt, versuch sie doch mal positiv einzubinden.
Das habe ich ja schon mehrfach probiert, aber da blockt sie leider voll ab.
Meine Meinung:
Übe Dich in Geduld.
Ich sehe nicht, daß Du bei einer Eskalation via Dreisprung viel gewinnen kannst.
Wenn das so einfach wäre. Ich sehe das so dass es mit jeden Tag an dem er nicht bei mir oder jemand anderen schlafen kann/darf es schwieriger für ihn macht wenn es dann mal soweit sein sollte.
Außerdem sehe ich bis auf ihre Worte keine Änderung in ihrem verhalten. Sie hat auch schon mehrfach angekündigt dass sie solange es geht verhindern wird dass er bei mir schlafen kann.
Ich kann leider schwer einschätzen wie ernst sie das meint denn wenn sie in Wut ist traue ich ihr alles zu. In der eziehung durfte ich mir schon diverse harte Drohungen neben Schlägen, Tritten und mit Sachen bewerfen lassen von ihr anhören. Wenn sie so ist ist sie absolut unberechenbar.
Wie lang soll ich mich denn noch in Geduld üben? Bis er 4 ist und bis dahin die positiven Erfahrungen für einen Zwerg verhindern die er macht wenn er mehr Zeit mit Papa hat und mit mir aufwachen kann mit allem was dazu gehört?
Es ist leicht gesagt aber für mich echt schwer dass ich nicht so für den Kleinen da sein kann wie es sein sollte. ;(
Moin Canis,
Es ist leicht gesagt aber für mich echt schwer dass ich nicht so für den Kleinen da sein kann wie es sein sollte.
Wie solltest Du denn in Deinen Augen für den Sohn da sein ?
In meinen Augen bist Du jedenfalls so da, wie Du da sein solltest und kannst.
Wie lang soll ich mich denn noch in Geduld üben?
Das Argument "Stillen" wird sich ja wohl hoffentlich demnächst erledigt haben.
Zunächst wäre mal die Frage an sie interessant, wann sie denn meint, daß Euer Sohn die Mama nicht mehr zum Einschlafen bräuchte.
Wenn die Antwort lautet "nie", dann hast Du mal eine Antwort (auf Basis derer ich Dir zustimmen würde, daß ein Abwarten unangebracht erscheint).
Wenn die Antwort lautet "in 6 Monaten", dann wäre - so der Umgang denn regelmäßig funktioniert - das m.E. eine Basis, auf der man die Füße stillhalten könnte.
Wenn die Antwort lautet "weiß nicht", dann schlägst Du vor, das Thema x Monate zur Seite zu packen.
Wohlgemerkt: Meine Meinung.
Gruß
United
Hallo Canis,
ich kann sehr gut verstehen, dass du dir mehr Normalität in eurem Vater-Sohn-Verhältnis wünschst. Das Übernachten mit seinen Einschlaf-Ritualen trägt selbstverständlich auch dazu bei.
Auch wenn euer Sohn noch gestillt wird, könnte er vermutlich leicht lernen, bei dir auch ohne Mamas Brust ein- und durchzuschlafen. Mitunter erfordert dies zu Beginn etwas Flexibilität in der Strukturierung des Tagesablaufs eures Sohnes, um die Abstände zwischen den Stillzeiten allmählich zu vergrößern. Dies ist möglich - mit beiderseitigem Verständnis und gutem Willen.
Du schreibst nicht viel dazu, in welchem zeitlichen Umfang die Betreuung eures Sohnes durch dich erfolgt, wie verlässlich diese Regelung ist und seit wann sie zwischen euch Eltern vereinbart ist. Denn so gut und wichtig Übernachtungen für euren Sohn wären, viel bedeutsamer sind in seinem jetzigen Alter von knapp zwei Jahren, dass ihr Eltern eine regelmäßige, "großzügige" Betreuung eures Sohnes durch dich über einen längeren Zeitraum gewährleistet.
Dazu müsst ihr vielleicht auch mal den Druck aus eurem angespannten Elternverhältnis nehmen. Und wenn dies die Mama nicht schafft, dann musst du's trotzdem immer wieder versuchen. Dabei wird es dir nicht helfen, wenn du in deinen Befürchtungen übertreibst. Denn du musst weder mit den Übernachtungen warten, bis euer Sohn vier Jahre alt ist, noch wird es für ihn schwieriger, wenn er in 3 oder 6 Monaten das erste Mal bei dir übernachtet.
Du wirst als getrennter Vater noch oft vor emotionalen Herausforderungen stehen - da ist es hilfreich, wenn du lernst, nicht alles sofort auf Biegen und Brechen durchsetzen zu wollen. Sei geduldig und geh kleine Schritte.
Eventuell ist es deshalb zielführender, gegenüber der Mama Verständnis zu äußern, wenn sie glaubt, euer Sohn könne ohne Mamas Brust nachts nicht ein- oder durchschlafen. Vereinbar statt der Übernachtungen längere Papa-Sohn-Zeiten und verabredet euch, in drei oder sechs Monaten die Situation erneut zu betrachten.
Dieser Kompromiss würde dir und eurem Sohn nutzen und der Mutter eventuell etwas Angst nehmen und Sicherheit und Vertrauen geben. Und wenn diese Regelung durchgehalten wird, sieht die Situation (auch argumentativ) in einigen Monaten vermutlich schon besser aus.
Gruß
Graham
Du schreibst nicht viel dazu, in welchem zeitlichen Umfang die Betreuung eures Sohnes durch dich erfolgt, wie verlässlich diese Regelung ist und seit wann sie zwischen euch Eltern vereinbart ist. Denn so gut und wichtig Übernachtungen für euren Sohn wären, viel bedeutsamer sind in seinem jetzigen Alter von knapp zwei Jahren, dass ihr Eltern eine regelmäßige, "großzügige" Betreuung eures Sohnes durch dich über einen längeren Zeitraum gewährleistet.
Der Einzig längere Zeitraum ist Samstags. Da habe ich meinen Kleinen von Morgens bis zum Nachmittag inklusive Mittagsschlaf und was dazu gehört.
Unter der Woche komme ich Abends nach der Arbeit und esse mit ihm Abendbrot, mache ihn Bettfertig und lege ihn mit ins Bett. Wobei ich außer dass ich dabei bin dann keine Große Rolle spiele da er dann gestillt wird. Wenn er mag schaue ich mir meist noch ein Buch mit ihm an bis er sich an die Brust legt.
Dadurch dass ich es gewagt habe das Thema der Übernachtung erneut anzusprechen hat die Mutter in ihrer Wut das ganze wieder gecancelt. Das hat sie aber schon aus verschiedenen Gründen getan. Eben dann wenn ich nicht so mache wie sie gern möchte. Es ist leider nicht so wir sprechen etwas ab und einigen uns sondern sie sagt und ich habe zu machen. Ist das nicht der Fall gibt es Stress.
Das ist auch ein Grund dass ich endlich möchte dass er bei mir schlafen kann. Um mich ein Stückweit von ihr und davon abgrenzen zu können.
Eventuell ist es deshalb zielführender, gegenüber der Mama Verständnis zu äußern, wenn sie glaubt, euer Sohn könne ohne Mamas Brust nachts nicht ein- oder durchschlafen. Vereinbar statt der Übernachtungen längere Papa-Sohn-Zeiten und verabredet euch, in drei oder sechs Monaten die Situation erneut zu betrachten.
Das habe ich sie schon mehrfach gefragt. Ihre Antwort darauf ist dass das nicht sie bestimmt sondern der Kleine.
Und das ist genau der Knackpunkt meine ich. Denn wirklich IMMER wenn etwas ist, er hat sich gestoßen, er ist müde oder einfach schlecht drauf bekommt er die Brust in den Mund gesteckt. Somit bestimmt eben doch sie wie lange er noch gestillt wird und nicht der Kleine. Sie nennt es dann das Urvertrauen welches er angeblich zu mir nicht hat. Ich schaffe es aber eben auch ohne Brust sondern nur durch Nähe und Zuneigung.
Ich denke auch dass gerade ein so kleines Kind soetwas gut lernen kann.
Das angeblich fehlende Urvertrauen ist auch ein häufiger Grund den sie bringt warum der Kleine nicht bei mir schlafen kann. Sie sagt das Problem habe ich mir selbst geschaffen weil ich nach der Trennung von ihr Nachts nicht mehr für ihn da war.
Was sie dabei nicht sagt ist dass ich das häufig hinterfragt und auch probiert habe, sie das ganze aber geblockt hat. Selbst wenn es so wäre und er kein Urvertrauen zu mir haben sollte verhindert sie so (meine Meinung) dass es aufgebaut werden kann.
Alles in allen sehe ich meinen Sohn in der Woche zur Zeit ca. 18 Stunden was für mich deutlich zu wenig ist. Da der Kontakt zur Mutter weiterhin meist schlecht ist und von ihrer Seite oftmals von neuen aufgestachelt wird mit Vorwürfen beruhend auf der Beziehung und damit Jonah oft aufs neue Stress und Streit mitbekommt ist es für den Kleinen denke ich gut dass der Umgang in der Form bald ein Ende findet und andere Wege findet.
Die Vorwürfe und schlecht gerade ihrer Taten habe ich schon vor langer Zeit abgelegt. Es bringt uns als Eltern nicht nach vorne immer wieder nach hinten zu schauen. Das würde ich mir von ihr auch wünschen...
Hallo Canis,
natürlich hast Du recht. Wenn das Kind fast 2 Jahre alt ist, dann ist Stillen für die Ernährung nicht mehr notwendig. Sicher ist er daran gewöhnt sich in den Schlaf zu nuckeln, das geht an der Brust, mit einem Nuckel (Beruhigungssauger), wird aber von einigen abgelehnt, und in Perspektive ohne alles, einfach weil er dann alt genug ist.
Psyschich kann es für die KM durchaus eine Belastung sein ihn nicht bei sich zu haben, aber praktisch hast Du durchaus das Recht auf normalen Umgang aller 14 Tage bei Dir und wenn ihn auch unter der Woche ein paar Stunden betreuen willst ist das sehr erfreulich.
Andererseits sehe ich wenig Chancen ein Wechselmodell oder einen großzügigen Umgang gerichtlich durchzusetzen. Du wirst da gern auf den Standardumgang (ein Wochenende aller 2 Wochen plus Ferien und Feiertage) verwiesen. Andererseits denke ich, dass Du zumindest ein vollständiges Wochenende pro Monat haben solltest. Wie Du (man) die KM davon überzeugen kann weiss ich leider auch nicht.
Es ist leider typisch, dass gerade in belasteten Beziehungen jede Kleinigkeit, Ungeschicklichkeit und vielleicht auch Dummheit genutzt wird um den anderen als unfähig und böse darzustellen. Jeder macht Fehler, alle Eltern machen Fehler, das sollte kein Grund sein gegen eine ÜBernachtung zu sein.
VG Susi
Hallo,
die Frage, die du klären solltest ist, ob du bei einem Gerichtsverfahren mehr rausschlagen kannst.
Die KM wird argumentieren, dass sie den Umgang fördert, schließlich hast du den Kleinen 18h in der Woche (Wachzeit). Oft wird Vätern in dem Alter der Kinder Umgang iHV 2-3 x pro Woche 2-3h gewährt.
Du brauchst also jemanden der einschätzen kann, ob dir das zuständige Gericht signalisieren würde, dass du schon mehr Umgang hast als gewöhnlich empfohlen wird oder sich dir anschliesst und Umgang über Nacht gewährt.
Du könntest selbst einen sich steigernden Plan vorschlagen. ZB ab Februar das ganze Wochenende ohne Übernachtung, ab Juni dann mit Übernachtung.
Zum Stillen wirst du verschiedene Meinungen finden. Die WHO empfiehlt eine längere Stilldauer als hier zu Lande üblich, vom Gefühl her ist das Stillen eines 2jährigen für viele Menschen schräg, weil das Kind sich ja problemlos anders ernähren kann. Ich vermute schon, dass die Mutter so eine Symbiose künstlich am Leben erhält. Da würde uch allerdings taktisch vorgehen und nicht gegen das Stillen wettern (eher Ex loben) sondern argumentieren, dass euer Kind ja weiß, dass du keine Brust hast und eine Umarmung als Trost akzeptiert oder sich bei Wunsch nach Nähe einfach einkuschelt.
Ich denke, Taktik ist hier alles.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
die Frage, die du klären solltest ist, ob du bei einem Gerichtsverfahren mehr rausschlagen kannst.
Ja das ist eine sehr gute Frage.
Gefühlt bin ich zur Zeit der Mutter und ihren "Launen" ausgeliefert. Sie weiß ganz genau wie wichtig mir mein Kleiner ist und dass ich so oft wie möglich sehen möchte.
Und genau das nutzt sie schamlos aus um mich unter Druck zu setzen.
Frei nach dem Motto wenn nicht das passiert was ich möchte dann kann ich halt meinen Kleinen nicht mehr so oft sehen. Das macht mich fertig und ich fühle mich ausgeliefert 🙁
Bin ständig zwischen es reicht entgültig was sie mit mir macht und der Angst dass ich mein Zwerg nicht sehen kann.
So ein Exemplar KM hab ich auch.
Mein Sohn ist nun 26 Monate, also etwas mehr als 2 Jahre.
Ich habe auch fast ein Jahr gekämpft bis er bei mir übernachten durfte. Obwohl er auch den Mittagsschlaf schon bei mir gemacht hat.
Ihr einziges Argument war "er sei noch zu klein"...
Ich habe auch das JuA eingeschaltet. Der Schritt war notwendig aber wenig hilfreich. Die MA war in meinen Augen nicht wirklich engagiert sich mit der KM auseinander zu setzen.
Egal.
Bleib dran und bleibe beharrlich. Du hast ein Recht auf vollen Umgang und der Kleine sowieso.
Und das Thema Brust ist in meinen Augen ihr Versuch die Mutter-Kind-Bindung zu zementieren. Aber nicht auf die gesunde Weise.
Hallo Samson 🙂
Bleib dran und bleibe beharrlich. Du hast ein Recht auf vollen Umgang und der Kleine sowieso.
Und das Thema Brust ist in meinen Augen ihr Versuch die Mutter-Kind-Bindung zu zementieren. Aber nicht auf die gesunde Weise.
Das werde ich definitiv auch weiterhin versuchen. Wie hast du es denn umsetzen können dass der Zwerg dann endlich bei dir schlafen darf? Das würde mich interessieren.
Vielen Dank
Natürlich erstmal den 3er-Schritt.
Mit KM gesprochen. Mehrmals und immer wieder versucht sie für das Thema sachlich zu sensibilisieren.
Dann das JuA eingeschaltet. Es kam zu einem Gespräch zw. der JuA-MA, KM und mir. Dort wurde m.M.n aber nicht wirklich viel erreicht.
Wie bereits geschrieben, hätte die MA deutlich intensiver einwirken können.
Nachdem die KM nun auch erneute Anfragen mit immer fadenscheinigen Ausreden abblockte, habe ich mich hier angemeldet. Dort erhielt ich entsprechende Rückendeckung, Infos und auch Zuspruch.
Da auch ein erneuter Eingriff der JuA-MA an der KM scheiterte (keine Reaktion auf Anrufe, Emails, Schreiben vom JuA) habe ich deutliche Worte formuliert und der KM geschrieben, dass Umgangsrecht nicht eine Sache ist, die sie allein entscheiden kann. Wenn wir keine Einigung finden, dann muss es halt ein FamG tun.
Und plötzlich ging es zu wie auf dem Basar. Ich wollte von Fr- So. Sie nur 2h mehr. Als ich sie aufforderte einen deutlichen Schritt zu machen, sonst geht es vor Gericht, kam dann plötzlich die Übernachtung von Sa auf So.
Ganz ehrlich: ich brauche den Kampf nicht. Mir wäre es deutlich lieber, wenn wir konstruktiv an der Zukunft für unseren Sohn arbeiten würden. Unklarheiten gibt es immer, aber was sie macht ist konsequente Querstellung. Damit schadet sie vorallem dem Sohn. Denn mir tut sie zwar auch damit weh, aber ich kann mich wehren und kenne die möglichen Waffen.
Oh man, mir scheint wir haben da wirklich sehr ähnliche Mütter (das Wort Exemplar finde ich sehr abwertend, auch wenn das durchaus verdeint wäre)
Ich habe aber gelernt dass werten gerade in Konflikten gar nichts bis das Gegenteil bewirkt.
Hast du zufällig diesen Brief noch und kannst ihn mir in irgendeiner Art und Weise zukommen lassen? Ich glaube das würde mir sehr helfen.
Bin aber gerade auch dran einen gemeinsamen Termin bei einer Beratungsstelle zu bekommen (warte gerade auf Rückruf zur Klärung und Terminvereinbarung).
Da die KM sowieso nicht auf meine Argumente hört auch wenn sie noch so richtig sind erhoffe ich mir so eine vernünftige Regelung zu finden.
Ich bin diesen Krieg auch mehr als Satt und es leidet letzendlich immer der Kleine darunter.
Wie du schon sagst: "Wir auch", aber das ist im Prinzip unerheblich. Wichtig ist das Wohl des Kindes und da sieht sich die KM voll im Recht (auch wenn das Recht etwas anderes sagt)
Wie lang hast du von deiner Partnerin getrennt gelebt bis du es geschafft hast dass euer Sohn bei dir schlafen durfte?
Und wie oft siehtst du euern Sohn wenn er nicht bei dir schlafen darf?
Ich befürchte eben dass der sonstige Umgang durch ihr auf mich sauer sein dann soweit sie kann eingeschränkt wird. Ich befürchte auch dass es für den Zwerg sehr merkwürdig wird wenn er Papa nur noch alle 2 Wochen sieht. Wie soll man denn wenn man jemanden nur alle 2 Wochen sieht eine innige und vertraute Beziehung aufbauen?
Ich sah ihn vorm Übernachten alle 2 Wochen für 7h. Das war selbst für das JuA zu wenig. Ich konnte es auf 9h erhöhen, aber dann war Schluß.
Schick mir mal deine Emailadresse per PN. Dann leite ich dir das Schreiben weiter. Vielleicht kannst Du Ansätze verwenden.
Ansonsten habe ich viele Argumente von hier genommen: http://trennungmitkind.com/trennen-mit-kind-aber-richtig/umgangsrecht-umgangsregelungen-und-umgangsmodelle/umgang-wie-oft-und-wie-lange
Kann dir leider keine PN schicken oder finde die Funktion nicht 😀
schicke es einfach an xxxxx
Danke schon einmal im Voraus 🙂
Zitat einfügen
Ich sah ihn vorm Übernachten alle 2 Wochen für 7h. Das war selbst für das JuA zu wenig. Ich konnte es auf 9h erhöhen, aber dann war Schluß.
Siehst du, ich sehe meinen wesentlich mehr und habe die Befürchtung dass das darunter leiden wird. Es ist ein schmaler Grat und leider sitzen die Mütter oft am längeren Hebel....
Änderung durch Malachit: Da die Email nun inzwischen verschickt ist, hab' ich die angegebene Email-Adresse mal lieber entfernt.
Moin.
Siehst du, ich sehe meinen wesentlich mehr und habe die Befürchtung dass das darunter leiden wird. Es ist ein schmaler Grat und leider sitzen die Mütter oft am längeren Hebel....
... und das ist leider nicht ganz von der Hand zu weisen.
Deshalb war ja auch einer der ersten Ratschläge hier, dass Du Dir zum einen vor Augen führst, dass Du den kleinen Wurm derzeit schon relativ lang siehst in seiner Wachphase- und darauf kommt es doch schließlich an. Ich will das Verhalten der KM gar nicht in Schutz nehmen, aber bei so nem kleinen Kind ist der Übernachtungsumgang auch von Dir überschätzt. Deshalb würde ich das Abstillen erstmal abwarten (wird sicher gar nicht mehr so lange dauern), dann fällt dieses Argument weg. Mit viel Glück hast Du dann auch mal spitz gekriegt, dass das Kleinkind bei Oma & Opa übernachtet hat oder ein Babysitter aufgepasst hat, wenn Mama endlich mal wieder im Kino war, und dann würde ich zu schlagen und eine Umgangsregelung anfangs mit einer Übernachtung am WE und dem Ausweiten auf 2 oder gar 3 Übernachtungen sowie eine Ferienregelung durchsetzen (notfalls via Umgangs3sprung).
toto
Mit viel Glück hast Du dann auch mal spitz gekriegt, dass das Kleinkind bei Oma & Opa übernachtet hat oder ein Babysitter aufgepasst hat, wenn Mama endlich mal wieder im Kino war
Das wird niemals passieren. Mama gibt ihren Zwerg nicht weg, genau darum geht es ja :-
Ihre Mutter hat meine ich einmal aufgepasst als sie Nachmittags im Kino war, das war es aber auch schon.
Das wird niemals passieren. Mama gibt ihren Zwerg nicht weg, genau darum geht es ja :-
Ihre Mutter hat meine ich einmal aufgepasst als sie Nachmittags im Kino war, das war es aber auch schon.
... abwarten...
