Hallo und einen schönen guten Tag
Ich war schön öfters auf dieser Seite und bekam gute Informationen.
Nun möchte ich mich mal wieder um eure Sichtweise nachfragen.
Ich bin seit 2007 geschieden, eine gemeinsame Tochter 8 Jahre, beide Elternteile teilen sich das Sorgerecht , Aufenthalt bei der KM.
Umgang mit unserer Tochter regeln wir inzwischen selbst, da die Familiengerichte nur noch mehr dazu beigetragen haben, Unmut auszulösen.
Ich habe unsere Tochter fast jedes Wochenende, Urlaubszeit hälftig.
Meine geschiedene Frau stammt aus Äthiopien.
Die deutsche Sprache ist nicht so ihr Ding und bei den Hausaufgaben und schulischen Angelegenheiten ist Sie unserer Tochter überhaupt keine Hilfe.
Ich lerne mit meiner Tochter während den Umgangszeiten, ich tue es gerne.
Sie ist lernfähig, gewillt und motiviert, sie ist ein freundliches und soziales Kind.
Sie hat gute Noten, sie hat zu ganz vielen Menschen einen herzlichen Kontakt.
Die Kindsmutter meint lediglich, unsere Tochter soll auf die Uni gehen.
Aber die Mama lernt nie mit unserem Kind.
Die KM versteht die deutsche Sprache nicht und in Mathe keine Vorbildung aus ihrem Schulleben usw.
Meine Tochter wurde und wird oft von Ihrer Mama geschlagen (nicht ins Gesicht, in Äthiopien gehört bei einigen Eltern, das schlagen zur Kindererziehung) und wird ständig an gemeckert „du bist respektlos“, „du musst gehorchen was die Mama zu dir sagt“, „ du bist ein böses Kind“ usw.
Auch als wir im gemeinsamen Urlaub in Äthiopien waren, wurde unsere Tochter geschlagen (weil sie was anderes anziehen wollte), vor unserer Verwandtschaft, die das auch nicht gut fanden.
Sie wird geschlagen, wenn sie den Teller nicht leer ist, manchmal sogar mit Flip Flops (Schuhe). Sie wird gezwungen, alles zu essen, was ihre Mama auf den Teller tut. Ich habe den Eindruck, das sie schon leichte Essstörungen hat.
Ich habe mit unserem Kind überhaupt keine Probleme, sie ist sehr lieb, ist freundlich, sagt oft „Danke“ , „Bitte“, „Papa darf ich dies oder jenes“.
Sie ist folgsam und viele Menschen in meinem Umkreis lieben meine Tochter, sie ist ruhig und ausgeglichen und sehr, sehr hübsch und auch sozial, sie hat sehr wenig Streit mit anderen Kindern. Ich spreche oft mit meiner Tochter über alltägliches, über sinnvolles, über das Leben und Lernen, über Gefühle und Erfahrungen, über alles was ein Kind interessiert.
Ich beziehe meine Tochter in vielen Dingen mit ein und frage sie was sie gerne möchte, z.B. Urlaubsplanung (Meer oder Bauernhof oder hast du eine andere Idee?)
Sie engagiert sich auch in den alltäglichen Verrichtungen, Geschirr abwaschen, Wäsche aufhängen und zusammenlegen, Backen und kochen usw.
In der Tat, ich habe keine Problem mit meiner Tochter.
Wenn meine Tochter längere Zeit (z.B. letzte Weihnachtsferien 16 Tage) bei mir war, möchte sie nicht mehr heim zu ihrer Mama.
Sie hat in der Wohnung bei Ihrer Mama kein eigenes Zimmer, dass sogenannte Kinderzimmer ist eine Rumpelkammer. Das Zimmer ist eh klein, passt nur ein Bett rein und ein Nachtisch, kaum Platz zum spielen. Es gibt kaum Rückzugsmöglichkeiten für unser Kind. Sie bekommt kaum Spielsachen von ihrer Mama, keine Bücher zum lesen oder ihre Mama spielt nicht mit ihrer Tochter.
Die Devise ihrer Mama ist, Kinder haben zu gehorchen und müssen das tun, was der Elternteil dem Kind aufträgt. Kinder dürfen sich nicht an Entscheidungsprozessen beteiligen, haben keine Mitsprache und dürfen keine eigenen Meinung haben.
Den ganzen Tag läuft die Flimmer Kiste von ihrer Mama. Meine Tochter mag nicht gerne fernsehen, lieber spielen.
Es tut mir sehr weh im Herzen und manche Nacht bin ich schlaflos. Ich möchte nicht, dass meine Tochter im Laufe der Zeit noch mehr seelische Verletzungen erlebt.
Vor das Gericht werde ich nicht ziehen, weil ich glaube das es dann wieder Umgangseinschränkungen gibt.
Wer hat Ideen oder Anregungen, damit meine geliebte Tochter nicht noch mehr seelische und körperliche Schäden erleidet.
Herzlichen Dank für die Antworten, Danke!
Moin Marcello,
erstmal ist es gut, dass Euer Umgang wohl stabil läuft, obwohl es wohl auch schon so heftige Konfrontationen gab, das es bis zum FamGericht ging.
Natürlich ist die Gewalt gegenüber Eurer Tochter abzulehnen und zu verurteilen. Kinder haben Anspruch auf eine gewaltfreie Erziehung.
In der Praxis wirst Du allerdings wenig ausrichten können. Du könntest das JA über den Vorfall informieren. Der Erfolg ist aber sicherlich fragwürdig. Insbesondere spielen wohl auch "kulturelle Unterschiede" bei Deiner Ex eine Rolle. Ob hier überhaupt ein Umdenken eingeleitet werden kann ist fraglich.
Sinnvoll wäre es, wenn Eure Tochter selbst den Umzug zu Dir thematisieren bzw. ihr diesen freiwillig umsetzen würdet. Ein Ansatzpunkt wäre, der KM zu verkaufen, dass es um die Bildung der Tochter geht. Denn hier scheint sie ein Interesse zu haben.
Theoretisch ist für einen Umzug nichts weiter nötig. GSR habt ihr. In der Praxis wird allerdings die finanzielle Seite eine Rolle spielen. Solltest Du gegenüber der KM Unterhaltsforderungen stellen bzw. ihr den Entzug des Kindergeldes in Aussicht stellen, wird es aus der Erfahrung wohl nichts mit einem Umzug. Du müsstest Dir somit den Umzug finanziell "erkaufen" müssen (falls das für Dich finanziell möglich ist).
Mit 14 Jahren kann Eure Tochter übrigens gerichtsfest entscheiden, wo sie leben möchte. Vorher ist dies schwierig. Gruß Ingo
Danke Ingo,
Gerichte und Jugendämter haben nicht mein Vertrauen und sind nicht wirklich kompetent, so meine gelebten Erfahrungen.
Auf das Geld würde ich gerne verzichten, wenn dafür meine Tochter eine schöne und gehaltvolle Kindheit erleben kann.
Da macht die KM sicherlich nicht mit, denn es ist nur ihr Kind und der Papa hat keine Ahnung was dem Kind gut tut, was es alles braucht um gut zu gedeihen.
Bedürfnisse nach Wärme, Erleichterung + Angstfreiheit, Freude, Genuss + Humor, Erleben von individueller Einzigartigkeit.
Liebe geben, Zeit, Geduld, Feinfühligkeit, Verstehen, Pflege des Kindes und körperliche Versorgung, den Alltag des Kindes ausreichend strukturieren, Tagesgestaltung und räumliche Gestaltung,
Sicherheit und das Gefühl von Sicherheit geben, dem Kind Orientierung geben, dem Kind angemessene Anregungen vermitteln und solche zulassen, Wertevermittlung, positive, verbal und körperlich friedliche
Kommunikation, Unterstützung, Fähigkeit, sich zu einigen.
Ich denke es ist in dieser Situation äußerst wichtig, mit dem Kind über diese Situationen zu sprechen.
Gemeinsame Gespräche führen und nach Lösungen zu suchen und zu finden, damit unser Kind durch diese schlechte und unangenehme Zeit, ohne größere Ängste und Verhaltens- und Entwicklungsstörungen durchleben kann.
Nur wie setze ich dies am besten um?
Moin Marcello,
Ich denke es ist in dieser Situation äußerst wichtig, mit dem Kind über diese Situationen zu sprechen.
Gemeinsame Gespräche führen und nach Lösungen zu suchen und zu finden, damit unser Kind durch diese schlechte und unangenehme Zeit, ohne größere Ängste und Verhaltens- und Entwicklungsstörungen durchleben kann.
Du musst hier halt die richtige Balance finden. Du musst genau abwägen, ab wann Du als verantwortungsbewußter Eltenteil eingreifen solltest oder nicht. Natürlich kannst Du mit Deiner Tochter sprechen. Die Gefahr besteht aber, dass sie sich dann in einer Druckssituation fühlt. Manchmal ist es auch besser, wenn ein Erwachsener eine Entscheidung trifft, insbesondere wenn sich ein Kind nicht wehren kann. Diese Entscheidungen können wir Dir aber nicht abnehmen.
Ansonsten machst Du sicherlich alles richtig. Der Umgang läuft gut und Eure Tochter lernt bei Dir, dass es in der Erziehung auch anders gehen kann. Sei offen und wachsam. Wenn sich die Vorfälle jedoch häufen sollten und Du einer Veränerung bei Eurer Tochter feststellen solltest, wirst Du über weitere Schritte gegen die KM nicht herumkommen. Gruß Ingo
Hallo marecello,
Meine Tochter wurde und wird oft von Ihrer Mama geschlagen ...
Was genau hast Du gegen diese Misshandlungen unternommen, hast Du z.B. beim Kinderschutzbund vorgesprochen ?
Schläge gegen Kinder verstoßen gegen gleich mehrere gesetzliche Vorgaben in Deutschland, z.B. § 1631 BGB und stellen eine Straftat gemäß § 223 StGB dar.
Vor das Gericht werde ich nicht ziehen, weil ich glaube das es dann wieder Umgangseinschränkungen gibt.
Diese Begründung kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Aus Sorge vor möglichen Umgangseinschränkungen (warum eigentlich ?) willst Du einen großen Bogen um "offizielle Stellen" machen und dabei zusehen, wie Deine Tochter misshandelt wird ?
Hallo diskurso,
ich habe mehrere Gerichtsverhandlungen bei Familiengerichten hinter mir, auch u.a. Ausweitung des Umgangsrechts, Gewalt gegen unsere Tochter.
Letzte Gerichtsverhandlung mit Task Force Hamburg die ich anstrengte, drehte sich um ein Verbot einer Ausreise meiner Tochter mit ihrer Mama aus Deutschland nach Äthiopien
wegen der Möglichkeit der Genitalverstümmelung bei ihrer Familie in Äthiopien.
Meine geschiedene Frau selbst ist genital verstümmelt.
Eine dumme Antwort der Familienrichterin war, dass wenn ich noch einmal prozessiere, Sie mir das Sorgerecht entziehe.
Oder, eine Genitalverstümmlung ist genauso schlimm, als wenn ein Kind in Deutschland von einem Auto angefahren wird.
Sicherlich weißt du auch, das die Jugendämter (nicht verallgemeinern) und die Familiengerichte zum größten Teil die Väter benachteiligen.
Und es hat sich heraus gestellt, so raffiniert sind manche Mütter, dass sie den Umgang zwischen Vater und Kinder/n boykottieren.
Aus Rache, weil du staatliche Stellen um Hilfe gebeten hast.
Natürlich werde ich, wenn ich Schäden oder Verletzungen am Körper meiner Tochter feststelle, den Arzt hinzuziehen und dies attestieren lassen.
Ok. Deine ganze Vorgeschichte kenne ich nicht, die war aus diesem Thread auch so nicht ersichtlich.
War die KM mit Kind nun in ihrer Heimat ?
Das Verfahren hast Du ja offenbar verloren.
Eine dumme Antwort der Familienrichterin war, dass wenn ich noch einmal prozessiere, Sie mir das Sorgerecht entziehe.
Und davon hast Du Dich beeindrucken lassen ? War das am AG oder schon OLG ?
Natürlich werde ich, wenn ich Schäden oder Verletzungen am Körper meiner Tochter feststelle, den Arzt hinzuziehen und dies attestieren lassen.
... und hoffentlich Strafanzeige stellen ...
... sage ich - trotzdem - als des sexuellen Missbrauchs falsch Beschuldigter ...
Noch einmal - was sagt der Kinderschutzbund zu den mütterlichen Misshandlungen ?
Sicher hast Du Deiner Tochter zur Stärkung ihres Selbstbewusstseins schon erklärt, dass ihre Mama etwas streng verbotenes tut, wenn sie sie schlägt.
PS
Und natürlich kenne ich als selbst Betroffener und nach u. a. hier über 1000 Beiträgen die Situation von vielen Trennungsvätern in Deutschland.
Das OLG in Frankfurt war zuständig..
Natürlich war ich damals ganz schön geschockt und man braucht Zeit dies zu verarbeiten und nachgedacht was das für Konsequenzen haben könnte in der Beziehung: Vater - Kind / Kind - Vater.
Ob diese Drohung rechtens war, ist in so einer Situation erst einmal zweitrangig gewesen.
Natürlich konntest du das nicht wissen, was bisher sich zugetragen hatte.
Ich bin gerne bereit, mich darüber auszulassen, weil auch ein gewisser Abstand vom Geschehen besteht und ich habe Ruhe einkehren lassen und mein Herz und Verstand haben sich beruhigt.
Nun, weil meine Tochter auch eine zweite Kultur inne hat, empfinde ich es richtig und nötig, das mein liebes Kind ihre zweite Kultur und Heimat kennenlernen soll.
Darum hatte ich der Mutter unserer Tochter letztes Jahr vorgeschlagen, mir unserem Kind gemeinsam eine Reise nach Äthiopien zu unternehmen.
Und das unsere Tochter auch die Familie und alles was dazu gehört kennenzulernen.
Ich war in diesen 5 Wochen immer in der Nähe unserer Tochter und ein bisschen Vertrauen habe ich auch noch.
Es war ein wunderschönes Erlebnis für unser Kind, eine Reise die ihr eine andere Seite des Lebens zeigte.
Armut, wahrhaftiges Christentum, Traditionen, Kaffeezeremonie, Menschen mit lachenden Herzen, zweisprachig, Weihrauch, Märkte, orientalische Düfte, Nationalgerichte, amharische Musik, Tanz, Natürlichkeit usw.
Moin.
Schlagen geht gar nicht. Wenn Du da was beweisbares hast, solltest Du dringend handeln. Aber im Sinne der Tochter hoffen wir doch mal, dass es dazu nicht kommt. Und bis dahin würde ich KM warnen, dass Du, solltest Du Schläge bemerken, Dir das volle Programm vorbehältst und, das finde ich übrigens eine sehr gute Idee, der Tochter erklären, dass Schläge nicht in Ordnung sind.
Und ansonsten hilfst Du Deiner Tochter am meisten mit Umgang, Umgang, noch mehr Umgang und Ferienumgang. Du bist da offensichtlich schon gut unterwegs, das würde ich baw nicht gefährden.
Und offensichtlich ist ja eine gewisse grundkommunikation mit KM noch möglich (Euer Urlaub)
Gruß, Toto
Zuerst einmal herzlichen Dank für die zahlreichen Zuschriften, die Zeit für meine Sorgen und die Tipps.
Vor einer Weile hat mich meine Tochter angerufen und wir redeten über Fasching, Urlaub, die bevorstehende Mathearbeit über Würfelnetze, Symmetrie, Baupläne, über unseren Sommerurlaub am schwarzen Meer usw.
Ich hole Sie morgen von der Schule / Hort ab und dann begleite ich sie zum Ballett, sie tanzt gerne Ballett.
Dann fahren wir zum Wochenende mit dem Zug in meine und ihre Herberge.
Wir wünschen uns zum Abschluss des Gesprächs alles Liebe und schöne Träume.
Es war ein ruhiges und gelassenes Gespräch, mit Respekt und Sympathie.
Kurze Zeit später rief mich Ihre Mama an und schimpfte lauthals über unsere Tochter, "sie macht mich fertig, sie hört nicht auf mich, sie macht nicht was ich ihr sage usw.
Ich solle doch unserer Tochter dies beibringen.
Ich gab zur Antwort, ich habe keine Probleme mit unserem Kind.
Unsere Tochter weinte fürchterlich im Hintergrund.
Ich gab an, das unsere Tochter ein liebes Kind ist, ich habe keine Probleme und behandele unsere Tochter mir Respekt, Achtung und Würde.
Regeln sollen eingehalten werden, sonst hat dies Konsequenzen, was bisher nicht aufgetreten ist.
Unsere Tochter ist sehr sensibel und empfindsam, was ich überhaupt nicht bemängele.
Mit so einem Kind muss schon behutsam umgehen, mit im verständlich sprechen und es auffordern dies oder jenes zu tun, weil es nötig ist.
Sie versteht dies gut.
Ihre Mutter macht genau das Gegenteil, sie hat keinen Respekt vor unserer Tochter, schreit sie an, verbietet ihr alles (Bestrafungsaktion) und unsere Tochter wehrt sich lautstark gegen dieses Verhalten ihrer Mama.
Es schaukelt sich auf und sie schreien sich gegenseitig an und ihre Mama schlägt sie dann, weil sie mit ihrem Latein am Ende ist.
Und natürlich sind da auch Kommunikationsprobleme, weil ihre Mutter wenig deutsch versteht.
Ich versuchte der Mama unserer Tochter zu erklären, in einem ruhigen Ton miteinander zu sprechen und bitte das Kind nicht zu schlagen.
Zur Antwort bekam, dass sie jetzt Schluss macht mit dem telefonieren.
Ich möchte nochmals eindringlich betonen, unser Kind ist bei allen Menschen beliebt, hat selten Streit mit anderen Spiel- und Schulkameraden, sie ist hoch angesehen.
Ich bete nur, dass unser Kind keine negativen Schäden erleidet.
Zudem ist seit Ende Januar arbeitslos.
Hinsichtlich der Reaktionen der KM möchte ich feststellen, das die KM mit der Erziehung überfordert ist.
Sie reflektiert in keinster Weise ihr Verhalten.
Sehr, sehr bedauerlich.
Unser Kind ist in Not.
Moin Marecello,
Unser Kind ist in Not.
Veranwortliche Erwachsene greifen in dieser Situation ein bzw. holen sich Hilfe von Außen in dieser Situation.
Du solltest also mal eine Beratungstelle / Jugendamt zu einem persönlichen Gespräch aufsuchen, wenn Du nicht mehr weiter weisst.
Nun, weil meine Tochter auch eine zweite Kultur inne hat, empfinde ich es richtig und nötig, das mein liebes Kind ihre zweite Kultur und Heimat kennenlernen soll.
Die Mutter des Kindes ist halt nicht "so lieb". Deshalb würde ich einen Teufel tun, mich aus dem Einflussbereichs des Grundgesetzes mit dem Kind zu entfernen. Insbesondere nicht in ein Land, dass zumindest an Nachbarländer angrenzt, die sich im Bürgerkrieg befinden bzw. in denen ich keine Rechtsssicherheit finden kann. Bzw. auch noch Beschneidungsrituale oder ähliches gepflegt werden.
Aus meiner Sicht könntest Du mit einer Mischung aus väterlicher Fürsorge "ich sorge für eine gute Erziehung unserer Tochter / eine gute Bildung" einen Umzug der Tochter zu Dir ermöglichen. Die KM kann dann auch weiterhin als Umgangselternteil zur Verfügung stehen. Vielleicht verbessert sich so auch das soziale Verhalten der KM. Gruß Ingo
