Fragen zu Namensrec...
 
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Fragen zu Namensrecht..

 
(@hajoco)
Nicht wegzudenken Registriert

Guten Abend Allerseitz...

nach langer  "Abwesenheit" wieder `mal da -
und gleich mit einem neuen Problem.

Meine Ex-Frau wird im Mai wohl heiraten (nein, nicht mich).
Habe ja zu unserer gemeinsamen Hochzeit  1991 ihren Familiennamen angenommen.
Für unseren gemeinsamen Sohn J. hat sie das alleinige SR-(habe meine Hälfte wg. unüberbrückbarer Diff. abgegeben.
Es gibt einen weiteren, vorehelichen Sohn (19 - der ist da wohl aussen vor) und eine nacheheliche Tochter 8 J. für die sie auch das alleinige Sorgerecht hat.

Frage:
Wie kann die zuküftige "Familie" ihr Namensrecht gestalten?

Gruß,
Jochen


Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 01.03.2008 20:58
(@oldie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi hajoco,

schön mal wieder was von Dir zu hören.
Beim Namensrecht ist es doch relativ einfach. Bei GSR bestimmen beide, bei ASR (nach einer Ehe)wird der nichtsorgeberechtigte ET zwar um Zustimmung gebeten, aber letztendlich dann im Interesse des Kindes entschieden. Volljährige bestimmen für sich selbst.

gruss oldie


Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.

AntwortZitat
Geschrieben : 01.03.2008 21:03
(@hajoco)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi oldie -
und Dank

aber: Bei GSR bestimmen "beide" (viel Vergnügen)!!!
Werde meinem Sohn die Entscheidung aber nicht abnehmen -
die Situation wird ihn eh in eine Zwickmühle treiben.
Wie würden Sie entscheiden?

Jochen

ps. wo find ich denn die Kto.Nr. für "Deeps Kaution"   😉

Mit Dank erhalten...


Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 01.03.2008 21:11
(@andreadd)
Registriert

Hallo Jochen,

du hast eine PN.

Liebe Grüße
Andrea


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Dalai Lama

AntwortZitat
Geschrieben : 01.03.2008 21:22
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Jochen,

was genau ist denn deine Frage?

Bin heute irgendwie begriffstutzig.

Willst du wissen, ob sie ihn umbenennen darf?
Oder ob du in dem Falle zustimmen darfst/musst/sollst?

Meine uneheliche Tochter wurde damals auch ohne meine Zustimmung umbenannt, allerdings trug sie auch nicht meinen Namen und ich hätte auch zugestimmt, da sie noch klein war und nicht anders als ihre Geschwister heissen sollte.

Ist bei dir ja wohl etwas anders.

Was will denn dein Sohn?


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 01.03.2008 22:41
 Uli
(@Uli)

Werde meinem Sohn die Entscheidung aber nicht abnehmen -

Hallo Jochen,

schön, einmal wieder von Dir zu lesen!!!

Zu Deiner Frage: Die Entscheidung kann Deinem Sohnemann auch niemand abnehmen. Er ist in einem Alter, wo er in dieser Angelegenheit gehört werden muss. Wenn er gerne einen gemeinsamen (anderen) Namen führen möchte, wärest Du aussen vor und wenn er dies par tout nicht möchte, kann seine Mutter mit den Füßen stampfen, es würde ihr nix helfen.

LG, Uli

p.s. hast Du schon diese beiden Threads entdeckt?

>> Der NRW-Biker-Thread<< und >>"Schlammschlacht<<  Interesse deinerseits?


AntwortZitat
Geschrieben : 02.03.2008 12:07
(@hajoco)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,

Gruß & Dank an Uli -

diese Antwort wollt` ich hören.
Da kann ich mich beruhigt zurücklehnen.

Vielleicht hab` ich auch einen a.d.W.

Aber berührt mich irgendwie eben doch.

Meine Mutter hat auch damals etwas "sparsam" aus der Wäsche geguckt, als der Standesbeamte sagte:
"Sie wollen den gemeinsamen Familiennamen "C" führen" -  und das war eben nicht mein Name  - "P".

Gruß,
Jochen


Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 02.03.2008 18:41
(@hajoco)
Nicht wegzudenken Registriert

PENG

Sohnemann hat sich wohl entschieden... 😡

Gebt mir bitte gute, plausible Gründe dafür...
Gruß,
Jochen


Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 02.03.2008 21:19
(@schmusepapa)
Registriert

Hallo Jochen,

Sohnemann hat sich wohl entschieden... 😡

wozu hat er sich entschieden?

gute Ratschläge können nur gegeben werden, wenn man alle Tatsachen kennt.

Gruß

Martin


AntwortZitat
Geschrieben : 02.03.2008 21:22
(@hajoco)
Nicht wegzudenken Registriert

Habe für meinen Sohn vor einiger Zeit eine Domäin eingerichtet.
www.JulianConrad.
Heute kam dann eine mail mit der Frage, ob man die Domäin noch ändern könne -

wegen seiner Namensänderung

jetzt ok??
Jochen


Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 02.03.2008 21:29




(@schmusepapa)
Registriert

Hallo Jochen,

O.K.

aber Uli hatte doch schon geschrieben, dass es alleine seine Entscheidung ist - er wird doch dennoch immer noch dein bzw. euer Sohn sein, unabhängig vom Namen.

Die Gründe der Namnsänderung kannst du m.E. nur bei deinem Sohn erfragen. Hie im Forum können wir nur spekulieren...

Gruß

Martin


AntwortZitat
Geschrieben : 02.03.2008 21:42
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Wie gesagt, ich kenne das Thema von meiner eigenen Tochter und von meiner, äähh, Stiefnichte.

Die Mutter meiner Ältesten hat geheiratet und war da auch schon Schwanger.

Sie hat den Namen ihres Mannes angenommen und ich hätte es auch doof gefunden, wenn alle in ihrer Familie S. heissen und nur meine Tochter O. Als Stieftochter ist sie ja eh schon irgendwie Aussenseiter. Gut, sie war noch klein.

Als meine Schwester geheiratet hat, hat ihr Mann ihren Namen angenommen.
Die Mutter seiner Tochter aus erster Ehe hat dann ihren Mädchennamen wieder angenommen. Damit hatte seine Tochter den Namen A., ihre Mutter den Namen B. und ihr Vater den Namen C.
Auch blöd!

Vielleicht möchte dein Sohn dort einfach kein Aussenseiter sein. Er ist dort zu Hause und die Türklingel soll vielleicht nicht wie bei einem Untermieter aussehen.

Wie alt ist er denn?

Kannst du ihn fragen?

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 02.03.2008 21:56
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Hajoco,

ich kann Deinen Frust verstehen, irgendwo aber auch Deinen Sohn. Ich finde diese Namensproblematik total blöd. Mal davon abgesehen, dass ich nicht heiraten und noch mal ein Kind bekommen möchte, hätte ich auch ein absolutes Problem damit, anders zu heißen, als mein Sohn. Gerade in Patchworkfamilien kann aber dieses Problem auf beiden Seiten herrschen und ein Doppelname als Familienname ist nicht zulässig. Aber anders zu heißen, als ein Ehepartner ist auch irgendwie daneben.

Mal davon abgesehen, dass ich an keinen meiner Nachnamen hing/hänge, vermittelt in der Kernfamilie (damit meine ich jetzt die, die unmittelbar zusammenlebt) ein gemeinsamer Name auch ein Gemeinschaftsgefühl. Als Kind kann ich mir schon vorstellen, dass das ein "Ich bin draußen"-Gefühl vermittelt.

Mein Mann ist ebenfalls nur einbenannt, von seinem Stiefvater den er eh nicht leiden kann, von daher würde ich vielleicht auch auf die Idee kommen, ihn zu bitten, im Falle dass..., einer Namensänderung zuzustimmen.

Ich finde, es gibt dafür keine befriedigende Lösung. Wenn es wirklich der Wunsch Deines Sohnes ist, dann würde ich den Brocken schlucken...

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 02.03.2008 22:11
(@hajoco)
Nicht wegzudenken Registriert

altes Chinesensprichwort:

Schreibe nie einen Brief im Zorn

aber die "Türklingel" ist eine "Hilfe"  für mich
J. wird im Juni  16

werde bei Gelegenheit natürlich das Thema ansprechen - da ist ja auch noch Tochter P., wird im Juni 8
hat jetzt den Fam.Namen der Mutter und wird dann "umgetauft"

Döneken am Rande:
Die kath. Kirche hat mir damals eine kirchliche Trauung verweigert:
1. weil ich keiner Konfession angehörte
2. weil ich vorher mit einer konfessionslosen Frau verheiratet und geschieden war...

meine EX Frau hat jetzt mit unserem Sohn die Konfession gewechselt..
Protestanten haben da wohl weniger Probleme :rofl2:

Gruß,
Jochen  


Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 02.03.2008 22:11
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Die Protestanten nehmen jeden  😉

Bin selber einer.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 02.03.2008 22:17
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hey Hajoco,

mal ne Frage, hab ich das jetzt richtig so verstanden, dass die Kinder erst den Namen X hatten, dann den Mädchennamen der Mutter Y?
Dann können sie nämlich nicht noch mal wechseln. So meine ich, das im Namensrecht gelesen zu haben.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 02.03.2008 22:21
(@hajoco)
Nicht wegzudenken Registriert

ziemlich verworren:

Sie hatte einen nichtehelichen Sohn (damals 2,5)
Wir wurden gemeinsam schwanger
Ich habe ihren Familiennamen angenommen.
So hatten alle 4 den selben Namen.
Dann hatte sie nach unserer Trennung eine nicht eheliche Tochter,
die hatte dann ihren Familiennamen.
Jetzt wird sie ihren Abschnittsgefährten heiraten -
und mit den Kindern seinen Namen annehmen.
Der große Sohn ist jetzt 19 - wohl da außen vor.

ok?
Jochen


Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 02.03.2008 22:28