Eine Fahrt dauert 5,15 Std. mit 3 x umsteigen, wenn alles gut geht.
Schönes Wochenende Ticket geht Freitag Nachmittag noch nicht.
Der Kleine kriegt die Strecke allein noch nicht gebacken.
Aber ich schau mal, was mit der Mitfahrzentrale möglich ist.
Allerdings gibt´s ja dann Übernachtungs- u. Verpflegungskosten
in XYZ für mich.
t.
'n Abend
Meine Zweifel bekommen Nahrung. Kann freilich auch alles ein Irrtum sein. Vielleicht wäre es hilfreich zu erfahren, was Dein Beruf bzw. Tätigkeit oder gar Hobby ist. Ich bin nun mal ein nüchtern analytisch denkender Mensch, der theatralischen Beschreibungen mit Skepsis begegnet. Das hier
antwort mandina: Wenn es mir nicht um das Kindeswohl ginge, würde ich mir wohl nicht so viele Gedanken machen.
erklärt so gar nichts. Ist ja auch nicht notwendig. Meine einzelne Meinung ist unerheblich.
antwort mandina: der Begriff "Loyalitätskonflikt" besteht seitens des Gerichts seit der Verhandlung über das ABR. Damals hat eine massive Manipulation seitens des Vaters stattgefunden, so dass die Hortleitung unseren Sohn fast in eine Pflegefamilie gesteckt hätte. Sie hatte das JA kontaktet und die SB war nicht da. Sonst wäre wohl alles anders gelaufen. Da unser Sohn damals schon nicht klar kam, ob Loyalitätskonflikt oder whatever, wurde halt am Wohnsitz beim Vater festgehalten und um Ruhe einkehren zu lassen, ihm eben das ABR zugesprochen.
Wie begründet das Gericht den Loyalitätskonflikt?
Warum kam es zur ABR-Verhandlung, warum war die Entscheidung des Gerichts genau so und nicht anders? Gab es einen Verfahrenspfleger, was sagte das JA, gab es Gutachten?
Warum wäre es bei anwesendem JA-SB für die Hortleitung anders gelaufen? Wie wäre es denn dann gelaufen? Gibt/Gab es keine Möglichkeit der schriftl. Stellungnahme?
Wie wurde der Sohn beim Vater festgehalten? Was war der Zwang? Wer hat über diesen befunden?
Wie kommst Du zu der Auffassung, das die Entscheidung für den Vater und gegen die Mutter unter der Prämisse gefällt wurde, Ruhe einkehren zu lassen? Wovor sollte Ruhe einkehren, was war vorgefallen, wie sah die Unruhe aus?
Solange jeder Halbsatz von Dir bei mir mindestens eine Frage aufwirft, werden meine Zweifel nicht weniger. Aus solchem Stoff entstehen m.E. Romane. Das läuft wie Öl zwischen meinen Fingern hindurch und tropft zu Boden. Es gibt bisher für mich noch keinen Grund, hier irgendwo einen "Schuldigen" oder eien "Guten" auszumachen. Ich habe eher die Vermutung, es wird hier mit sehr perfiden Mitteln gefochten. Freilich alles zum Wohle des Kindes. Doch genau das Kind kommt mir hier zu kurz, viel zu kurz. Es soll ja seltene Momente rein gefühlsmässiger Agrumente geben - doch selbst da fehlt mir noch die Substanz.
Ich glaube, ich komme mit Deiner Art nicht klar. Kann ja mal passieren.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Guten Morgen oldie,
na, da forderst du ja wieder eine ganze Menge von mir.
Fast hätte ich all deine Fragen brav beantwortet...
Ich habe mich jedoch nun dagegen entschieden, denn ich komme
mit deiner Art auch nicht zurecht. Klar, man muss selbstreflektiert
und verantwortungsbewusst sein. Ob du mir nun glaubst, dass
ich das bin und es mir um das Wohl des Kindes geht oder ich da
was nicht verarbeitet habe... ist mir momentan erstmal nicht so
wichtig.
Fakt ist, dass ich mich auf die aktuelle Situation konzentrieren
und Lösungen für die Zukunft finden möchte.
Ich habe mich soeben an eine Beratungsstelle gewandt und
werde dort einen Termin mit einem Familientherapeuten haben.
In der Vergangenheit wühlen bringt mir in der jetztigen Phase der
Suche nach Lösungen nichts und dem Kleinen auch nicht.
Das mag sich im Verlauf der Suche nach Gestaltung des zukünftigen
Umgangs und der "Bearbeitung" des Trennungsschmerzes ändern.
Die Energie der Vergangenheit ist hier fehl am Platz. Es sind einfach
zu schreckliche Dinge geschehen und... sorry, ich müsste, ob du es
glaubst oder nicht, extrem viel Negatives über den Vater berichten.
Diese Energie möchte ich momentan nicht aufkommen lassen.
Alles zu seiner Zeit.
t.
Moin mandina,
Die Energie der Vergangenheit ist hier fehl am Platz. Es sind einfach
zu schreckliche Dinge geschehen und... sorry, ich müsste, ob du es
glaubst oder nicht, extrem viel Negatives über den Vater berichten.
gerade Sätze wie dieser bestärken auch mich in der Annahme, dass es gar nicht in erster Linie um Euren Sohn geht, sondern um eine unaufgearbeitete Ehe oder Trennung, die mit dem Wohl des Sohnes bemäntelt wird (um nicht zu sagen: Für die Du Eurem Sohn die Verantwortung auflädst nach der Devise "wenn Du nur bei mir leben würdest, wäre alles gut").
Anderes Beispiel: Am Anfang Deiner Schilderungen las sich seine Lebenssituation so:
Ich rechne einfach damit, weil er auch seinen Vater sehr liebt, dass, wenn er bei mir ist, er genauso leidet
und dann seinen Vater, Freunde, Geschwisterchen (Lebensgefährtin des Vaters weniger...) vermisssen wird.
nur drei Stunden später ist Dein Ex ein wankelmütiger Hallodri mit einer fragwürdigen Beziehung zur Mutter seines zweiten Kindes:
Mein Ex hat eine on/off Beziehung und wenn der sich trennt, kann es auch sein,
das er in meine Gegend hier zurückkommt. Das ist eine Aussage unseres Sohnes
und nicht gesichert. Das nervt mich auch massiv, dass sein Vater alle paar Monate
die Richtung in seinem Leben ändert und unseren Sohn unbeschwert daran teilhaben
lässt.
Die Lebensumstände Deines Ex kennst Du nur vom Hörensagen durch Euren Sohn. Es ist recht wahrscheinlich, dass er Dir bei entsprechenden Nachfragen das erzählt, von dem er annimmt, dass Du es hören möchtest; den tatsächlichen Gegebenheiten muss es nicht entsprechen. Kinder in Loyalitätskonflikten erzählen gerne, dass ihr Leben beim jeweils anderen Elternteil irgendwie "schrecklich" sei, wenn sie das Leuchten der Augen des einen Elternteils bei solchen Schilderungen erkennen.
Deine eigene Lebenssituation beschreibst Du mit einem vagen Teilzeit-Job-Angebot auf 400 EUR-Basis und einem Praktikum, das Du 10 Jahre nach dieser Trennung gerade machst; Kindesunterhalt bezahlst Du keinen. Auch das hört sich nicht nach einer Form von Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit an, in der man über die Qualität der Beziehung des Ex-Partners zu seiner Freundin richten sollte.
In Summe (auch wenn Du es nicht gerne hören wirst): Die Lösung Eures Problems liegt nach 10 (!) Jahren Trennung nicht in einem Umzug Eures Sohnes zu Dir, sondern darin, dass Ihr als Eltern eine Kommunikationsebene findet, in der die Vergangenheit tatsächlich und endlich ruhen kann. Zumindest Du scheinst aktuell hierzu noch immer nicht in der Lage zu sein; Deine Schilderungen sind vornehmlich geprägt von dem, was DU alles NICHT tun kannst oder was DIR nicht zugemutet werden kann. Das ist keine Lösung; es verlagert die (vermeintliche) Lösung auf die schmalen Schultern eines Kindes, das die Verantwortung für Dein persönliches Wohlergehen übernehmen soll.
Wäre es nicht sinnvoller, überhaupt erst einmal Dein eigenes Leben in den Griff zu kriegen, bevor Du über den Umzug eines angehenden Teenies in Deinen Haushalt nachdenkst? Der braucht nämlich stabile emotionale (und auch wirtschaftliche) Verhältnisse und keine Ansammlung von Baustellen.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Danke Martin deine Anregungen.
Schade, dass hier keiner von seinen persönlichen Erlebnissen mit seinen
Kindern berichtet oder auf bestehende Beiträge hinweist.
Das würde mir wirklich helfen.
Und eigentlich wollte ich inhaltlich gar nicht so viel diskutieren,
sondern halt Erfahrungsberichte und Antworten auf konkrete
Fragen, wenn ich sie dann stelle.
Macht Euch nicht so´n Kopf und fahrt Euch mal wieder runter.
Ist für mich etwas schwierig gerade, wenn ich ständig Dinge gesagt
bekomme, die ich schon weiß.
Mhhhh..?! - danke trotzdem.
t.
Schade, dass hier keiner von seinen persönlichen Erlebnissen mit seinen
Kindern berichtet oder auf bestehende Beiträge hinweist.
Mandina, das Forum besteht aus Zig-Tausenden von Beiträgen, in denen Väter oder Mütter von ihren persönlichen Erlebnissen berichten.
Es gibt kaum eine Möglichkeit, hier einen Beitrag zu finden, in dem es nicht genau darum geht.
Aber was genau suchst du denn?
Beiträge, in denen es ein Elternteil geschaft hat, sein Kind vom anderen Elternteil zu holen?
Die gibt es hier auch, wenn auch nicht so oft aber mir ist kein Fall in Erinnerung, in dem das Jemand mit deinen Argumenten geschaft hätte.
Wir alle können Gefühle und sogar deine Irritationen verstehen, die sich auch aus dem gefühlten Verlust des eigenen Kindes ergeben aber eine Zauberformel, die deine Wunden heilt ohne woanders neue Wunden aufzureissen gibt es nicht.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Sagt mal, habe ich hier irgendwo geschrieben, dass es unserem Sohn bei
seinem Vater so schlecht geht und er dermaßen Schaden nimmt, dass er
unbedingt zu mir Super-Mama in meine schützenden Arme muss? Ja, er
hat diesen Trennungsschmerz und die Schlafstörungen, aber ich gebe doch
nicht dem Vater die schuld.
Hallo, ich würde gerne an dem Lebensmittelpunkt des Kindes festhalten
u.a. eben weil ich dann alleinerziehend und kein Schwerverdiener wäre.
Ich glaube auch nicht, dass unser Sohn sich realistisch genug vorstellen
kann, was so ein Wechsel alles mit sich bringt. Seine Vorstellung ist
momentan mit mir im großen Bett schlafen, im Wald spielen und immer
Lieblingsessen.
Ich denke, ich bin da mit individueller psychologischer Beratung auf dem
richtigen Weg. Gesetz den Fall, dass bei der ganzen Problematik Erlebtes
aus den letzten 10 Jahren oder auch nur 5 eine erhebliche Rolle spielt,
kann ein Forum das wohl kaum leisten. Das war mir von Anfang an klar
und ist der Grund, warum ich gar nicht so viel schreiben und diskutieren
wollte.
Ich habe mich in den letzten Tagen durch die Äußerungen unseres Sohnes
in den letzten Monaten
dazu verleiten lassen, mich mit der Thematik eines Wohnungswechsels zu
befassen, eben weil er diesen Wunsch nun schon länger hegt und sich das
eher steigerte statt sich wieder zu legen.
Vielleicht schwingt das hier oder da mit. Es war jedoch nur eine
Überlegung für den Ernstfall und ich habe nicht vor, das in die Wege zu
leiten. Schon gar nicht mit gerichtlichen Mitteln. Nun habe ich ja einen Ansprech-
partner für meine Probleme gefunden. Mir ist es einfach nicht möglich die
vielen Aussagen unseres Sohnes zu deuten. Ein Austausch mit dem Vater wäre
hilfreich. Die Not unseres Sohnes möchte ich nicht herunterspielen und heftige
Emotionen nicht der beginnenden Pubertät zuschreiben.
Wahrscheinlich bin ich in vieler Hinsicht so irritiert, dass es meinerseits wohl
keine klaren postings geben kann.
t.
Ich habe tatsächlich Mühe, den roten Faden in deinen Beiträgen zu finden.
Es würde auch schon etwas helfen, wenn du deine Texte in Absätzen schreiben würdest, statt durchgehen doppelzeilig.
So verschwimmt das alles vor meinen, schon etwas betagten Augen.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Jab, geht i.o. Beppo.
Mach dir nicht so´n Kopp.
Scheint sich ja gerade im real life ein gute
Unterstützung anzubahnen.
t.
Hi madina
Richtig, ein Forum kann solcher Art Hilfe nicht leisten. Es kann nur anregen, dass jemand solche (professionelle) Hilfe sich sucht. Hierbei sind persönliche Gespräche m.E. eine Notwendigkeit. Das Du von Dir aus diesen Schritt unternimmst finde ich gut. Denn Dein vorletzter Beitrag untersteicht, dass Du Überlegungen zu Deinem Leben anstellst, und die Tragweite selbst Dir erheblich vorkommt. Solche Situationen treffen wohl jeden mal.
Wahrscheinlich bin ich in vieler Hinsicht so irritiert, dass es meinerseits wohl keine klaren postings geben kann.
Ich vermute mal, dass beschränkt sich nicht nur auf Deine Beiträge hier. Daher gehe Deinen oben angesprochenen Weg zielstrebig und bis zum Ende weiter.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Lieben Dank, oldie.
Mal schauen, was es dann bald zu berichten gibt... :phantom:
t.
ps: könnte meinen Namen eigentlich auch ausschreiben. Ich erscheine eh mit vollem Namen in der userliste.
Das wollte ich zwar so nicht.. ach ja, ich und die Technik... :crash:aber ist jetzt auch egal
Also, bis dahin
Tanja
Hallo,
wollte mich mal kurz bei Euch bedanken, denn der Austausch mit Euch hat dazu beigetragen,
dass ich in Bewegung bleibe und nicht resigniere.
War heute bei meinem Beratungstermin, der auch superpositiv war. Zum Einen habe ich rück-
gemeldet bekommen, dass ich die Aussagen unseres Sohnes doch ganz gut deuten kann und
ich einen für die verfahrene Situation recht guten Umgang mit ihm pflege. Mir wurde geraten,javascript:void(0);
möglichst mit dem Vater direkt in Kontakt zu gehen, statt über´s Jugendamt. Das musste
mir wohl so nochmal gesagt werden.......
Es wurde sogar die Überlegung angestellt, das Sohnemann die Erfahrung mit Mama vielleicht
machen muss, zu mir zu ziehen, da er sich von seinem Wunsch nicht abbringen lässt. Naja,
Psycholgen halt. Das Jugendamt sieht das mit Sicherheit anders und mein Ex sowieso.
Und nun bin ich gespannt, wie der Umgang in Zukunft aussehen wird, denn........... ich
habe eine extrem toffe SB beim Sozialamt, die schon mal die Kosten checkt, wenn Sohnemann
alle 14 Tage zu mir käme. Unser Sohn kriegt dann zwar kurz Bedenken, ob er das packt, aber
er hat schon in der Vergangenheit mal erwähnt, dass er Lust hätte ICE zu fahren, wenn er´s denn
alleine hinbekommt.
Nun hoffe ich, dass mein Ex bereit ist, unseren Sohn von XYZ bis wenigstens abc zu begleiten,
damit er dort in den richtigen ICE gelangt. Und wenn das Sozi die Kosten für unseren Sohn
übernimmt, kann ich ja mal schauen, ob ich irgendwie die 30,00 EUR für die teilweise Begleitung
durch Papa übernehmen kann.
Jo Mensch, Sohnemann geht´s jetzt endlich auch wieder besser (8 Tage extreme Schlafprobleme und
heftige Traurigkeit) und wenn wir nun vom Papa die Weihnachtsferien nach wie vor komplett bekommen,
haben wir ja guten Grund, es Sylvester ordentlich krachen zu lassen.
Danke Euch nochmal.
tanja :dankeschoen: :dankeschoen: :dankeschoen:
sorry Beppo, der gerade online...
Hab wieder nicht in anständigen Absätzen geschrieben.... :redhead:
tanja
