Moin Moin,
also in meiner Steuererklärung wird das hälftige Kindergeld als fiktives Einkommen draufgeschlagen, und somit muß ich es versteuern. Ist mir schon klar, daß ich das Kindergeld durch die "geringere" Unterhaltszahlung "erhalte". Ist mir aber im Prinzip egal, wie man sich das alles schönreden kann.
Das hat nichts mit Schönreden zu tun, du verstehst einfach deinen Steuerbescheid nicht. 😉
Bevor das KG hinzu gerechnet wird, werden dir weiter oben Kinderfreibeträge gewährt. Dadurch zahlst du weniger Steuern, als wenn man die das Kindergeld nicht hinzurechnen würde und stattdessen die Freibeträge weg ließe.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Das hat nichts mit Schönreden zu tun, du verstehst einfach deinen Steuerbescheid nicht. 😉
Bevor das KG hinzu gerechnet wird, werden dir weiter oben Kinderfreibeträge gewährt. Dadurch zahlst du weniger Steuern, als wenn man die das Kindergeld nicht hinzurechnen würde und stattdessen die Freibeträge weg ließe.
Das Prinzip verstehe ich schon sehr gut, das ist ja nicht das Problem. Aber ich finde die Argumentation mal wieder sehr erheiternd und typisch für deutsches Familienrecht. Da heißt es, daß die Freibeträge ein Ausgleich für die Kosten sein sollen, die man mit den Kindern hat. Gleichzeitig werden die Freibeträge dann durch das fiktiv aufgerechnete Kindergeld wieder weggerechnet. Sprich: Als zahlender Exmann habe ich offenbar keine Kosten mit meinen Kindern oder wie? Es ist schon bemerkenswert, wie die zahlenden Exmänner wirklich an jeder Ecke mit Pflichten auf die Mütze bekommen, um einseitig alle in Frage kommenden Rechte an die Unterhaltsempfänger(innen) zu schieben. Deshalb nur mein Einwand, sich das mit der Trennung gut zu überlegen. Zumindest finanziell ist das keine besonders gute Idee... 😉
Lieber Applefan,
Du verstehst es eben nicht. Die Regelung hat auch nichts damit zu tun, ob du zahlender Exmann oder glücklicher Familienvater ist.
Es hängt damit zusammen, dass es nur entweder oder gibt und nicht beides. Geringer verdienende Menschen erhalten keine Kinderfreibeträge. Dafür wird auch das Kindergeld nicht aufaddiert.
Ich habe keine Ahnung wie ich es noch erklären soll. Vielleicht hiermit ?
Gruß, LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Moin,
es ist sogar noch krasser, schaut mal auf Euren Einkommensteuerbescheid [...]
Diesbezüglich hat @LBM natürlich recht damit, dass hier kein Nachteil entsteht.
Der eigentliche Nachteil (bzw. die eigentliche Schweinerei) besteht darin, dass nicht das volle Kindergeld auf den Bedarf angerechnet wird, sondern nur das halbe.
Die andere Hälfte landet als Belohnung beim BET.
Und warum dieser Bonus dann wiederum bei der Berechnung des BU plötzlich unter den Tisch fällt, erschließt sich wohl nur der Logik unserer höchstrichterlichen
Justizlümmel
--
Storm
When nothing goes right - go left!
Moin.
Ich halte die Logik Freibeträge od. KG für schlüssig.
Auch die Anrechnung des halben KG auf den KU-Betrag zu Ermittlung eines reduzierten Zahlbetrags (da KM das ganze KG ja vereinnahmt hat) ist logisch.
zu hinterfragen ist die Höhe und berechnung des KU gem.. DDT - das ist aber ein anderes Thema.
toto
Moin,
Auch die Anrechnung des halben KG auf den KU-Betrag zu Ermittlung eines reduzierten Zahlbetrags (da KM das ganze KG ja vereinnahmt hat) ist logisch.
Für diese Logik bin ich zu blöd...
Nochmal:
Bei Gleichwertigkeit von Bar- und Betreuungsunterhalt wäre es logisch, das volle KG auf den KU-Betrag anzurechnen.
Durch die Rechenkünste des Gesetzgebers erhält der Betreuungselternteil aber eine Bonuszahlung vom Unterhaltspflichtigen in Höhe des halben KG, die nicht der Bedarfsdeckung des Kindes dient.
--
Storm
When nothing goes right - go left!
Für diese Logik bin ich zu blöd...
Ich auch ...
Nochmal:
Bei Gleichwertigkeit von Bar- und Betreuungsunterhalt wäre es logisch, das volle KG auf den KU-Betrag anzurechnen.
Das unterschreibe ich genauso ...
Der ganze KU wird (meines erachtens) künstlich im Bedarf hochgerechnet. Hinzu kommt, dass der KU ja auch das doppelte des Existenzminimums beträgt, da fehlt irgendwie die Begründung, wie die doppelte Betreuung ins Gewicht fällt...
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Anm. Mod.
Bitte in diesem Thread keine Grundsatzdiskussion. Sucht Euch dazu im Forum ein passenderes Plätzchen.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Moin,
kurze Statusmeldung 🙂
wir wohnen immer noch zusammen da ich noch keine Wohnung gefunden habe. Gestern haben wir kurz das Thema Besuchsrecht angesprochen und meine ex will mir meine Tochter nicht öfter als alle 2 Wochen für ein Wochenende geben.
Ich habe das Wechselmodell vorgeschlagen und sie hat sofort abgeschmettert mit entweder alle 2 Wochen oder garnicht. Ich war dann Still und habe nix mehr gesagt denn die kleine hat schon geschlafen und ich wollte nicht das es eskaliert.
Ich werde heute noch einmal mit ihr reden. Jemand paar Tipps für mich ? Wenn wir uns nicht einig werden wer entscheidet dann ? Das JA ?
Ich habe das Wechselmodell vorgeschlagen und sie hat sofort abgeschmettert mit entweder alle 2 Wochen oder garnicht. Ich war dann Still und habe nix mehr gesagt denn die kleine hat schon geschlafen und ich wollte nicht das es eskaliert.
Warum? Hat sie Argumente genannt?
Ich werde heute noch einmal mit ihr reden. Jemand paar Tipps für mich ?
Bereite Dich vor, warum das WM, also gleichberechtigter Zugang zu Mutter und Kind das Beste fürs Kind ist! (Forumssuche oder Google: Prof. Sünderhauf)
Entscheiden tut, wenn ihr Euch nicht einigt im Zweifelsfall das Gericht. Eine Vermittlung vorab durch das JA ist Pflichttermin (sog. "Umgangs-Dreisprung")
Ein WM wird idR nicht ausgeurteilt.
Alles was mehr als "Standardumgang" ist (alle 2 WE von Fr. bis Mo; einen Tag unter der Woche; hälftige Ferien) wird idR nur in gemeinsamer Absprache zustande kommen.
toto
Warum? Hat sie Argumente genannt?
Bereite Dich vor, warum das WM, also gleichberechtigter Zugang zu Mutter und Kind das Beste fürs Kind ist! (Forumssuche oder Google: Prof. Sünderhauf)toto
Yup Sie meinte Sie will nicht das das Kind 2 Wohnsitze hat, und Sie will nicht das die Kleine hin und her gerissen wird, meine ex ist der Meinung unsere Tochter wird es nicht verkraften aber ohne es zu probieren kann man es ja nicht wissen :/. Ich will aber auch kein party dad sein der nur alle 2 Wochen ein Ausflug macht und das Wars.
Yup Sie meinte Sie will nicht das das Kind 2 Wohnsitze hat,
1, 2 oder 3 rechtliche Wohnsitze ist für das Kind irrelevant
Sie will nicht das die Kleine hin und her gerissen wird, meine ex ist der Meinung unsere Tochter wird es nicht verkraften
genau dazu sollst Du Dich mit Argumenten aufmonitionieren, warum das eben nicht schlecht, sondern sogar positiv fürs Kind sein kann (und unter welchen Voraussetzungen). Ich hab keine Lust, dass alles hier runterzuschreiben. Die Stichworte für die Suchfkt bzw Google hab ich Dir genannt. Brich das Gespräch mit der KM nicht übers Knie. Mach Dich erstmal schlau zum WM.
Ich will aber auch kein party dad sein der nur alle 2 Wochen ein Ausflug macht
Auch den zwei-wöchentlichen Wochenendumgang kann man anders leben. Sich von einem Spaßdad zu unterscheiden, dazu braucht es gar kein WM.
Weisst Du, wie ich Euch wahrnehme?!
Du forderst ein Wechselmodell, weil mehr immer besser ist als weniger Umgang, hast Dich aber (noch) nicht schlau gemacht, warum ein WM besser fürs Kind ist.
Und die KM blockt ab, weil WM bedeutet, dass sie was hergeben muss, ihr wahrscheinlich mal jmd ohne weitere Argumente gesagt hat, niemals sich auf ein WM einlassen, aber auch sie weiß gar nicht, welche positiven Effekte ein WM fürs Kind hat.
Aus meiner Geschichte: Das erste was die Mutter meines Kindes sagte, war "niemals WM" - weil genau das ihr eingeflüstert worden war. Nun leben wir seit Anbeginn mit unterschiedlichen Intensitäten ein flexibles WM. Ja, iT habe ich es mir erkauft, da ich einen Großteil der Kosten für das Kind trage, obwohl es "nur" 50% in meiner Betreuung ist.
toto
TotoHH, du hast vollkommen recht ! Ich habe mich zu wenig Informiert gehabt. Dies habe ich nachgeholt, vorgeschlagen alle vorteile genannt und auch die paar nachteile. In allem und ganzem ist ein Wechselmodell für das Kind das beste wenn beide Parteien mit machen.
Ich wurde aber abgeschmettert, meine Ex will nicht das falls ich in der Zukunft eine neue Freundin haben soll, dass Sie dann so viel Zeit mit unserer Tochter verbringt. :againstwall:
Ich werde Sie alle 2 Wochen für ein WE haben oder garnicht. Also ich komme nicht mehr weiter. Ich kann es einfach nicht glauben.
Gestern war eine Bekannte von Ihr bei uns ( Die Bekannte ist auch getrennt hat 2 Kinder von 2 Vätern). Sie redet meiner EX ständig wirres zeug ein. Ich dachte ich werd nicht mehr, Sie haben gestern meine Lohnabrechnungen fotografiert und es kam ein Spruch wie du muss beim Auszug dein Auto hier lassen O_o . Ich habe jetzt erstmal alle Unterlagen und Dokumente eingepackt und Fahre es in Kofferraum rum.
Ich werde die Betreuung erstmal nicht ansprechen. Hoffe immer noch auf das WM.
Grüße
