Theoretische "Unterhaltsparadiese" würden mich als Vermieter nicht die Bohne interessieren. Vermutlich nicht mal ein Scheidungsurteil mit einem Unterhaltsbetrag. Einer solchen Mietinteressentin würde ich höchstens nahelegen, dass ihre Anwältin gerne eine Bürgschaft unterschreiben kann, bevor ich überhaupt weiterrede.
Das Stimmt Martin, wir beide wären auch der Typ vermieter, bei denen Mietnormaden es tendenziell auch etwas schwerer haben aber du weißt doch wie das bei maanch anderen Vermietern so läuft. Nach dem Motto, die Mite kam ja bisher auch immer pünktlich. Aber davon abgesehen spielt das Leuchturm auch alles eher in die Hände als dagegen. Oder Mr. Next zieht mit ein und deswegen soll LT schnellstens raus....
Also, die Wohnung läuft nur auf mich. Der Mietvertrag läuft bis zum 30.04. auf mich, was danach ist weiss ich weder von der DEF noch vom Vermieter.
Leider wohnen wir in einem relativ teuren Pflaster, die wenigen 2-3 Zimmer Wohnungen mit ca. 60m² fangen ab so ca. 380€ kalt an... Ein anderer Wohnort macht für mich relativ wenig Sinn, da entweder genauso teuer oder Auto notwendig. Mit der WG habe ich erstmal auf Eis gesetzt, wäre nur von Kosten und unter Leuten sein die bessere Lösung...
Moin Leuchtturm,
jetzt bewahrheitet sich, was ich eingangs vermutet hatte:
Deine Ex hat sich das alles sehr schön durchdacht und geplant. Jetzt überfährt sie dich mit einer Überrumpelungstaktik.
Ihr Plan sieht offenbar folgendermaßen aus: Ich bringe Leuchtturm dazu den Mietvertrag, der allein auf ihn läuft, zu kündigen, werde selbst Nachmieter und schmeiß ihn dann raus.
Eine mögliche Gegenstrategie wäre, mit dem Vermieter zu sprechen und zu fragen, ob du das Mietverhältnis fortsetzen kannst - ggf. auch mit neuem Mietvertrag.
Da du solventer bist, als deine Ex, hast du da möglicherweise bessere Chancen, als sie.
Gruß
Brainstormer
Von mir aus kann sie in der Wohnung bleiben und gucken wie sie die Miete gewuppt bekommt. Umso weniger Stress habe ich mit ggf. 2 Wohnungen renovieren. Theoretisch kann sie mich vor dem 01.05. nicht rausschmeissen, und sollte ich bis dahin keine adäquate Wohnung gefunden haben, kann ich temporär ersteinmal bei den Eltern oder Kumpel unter kommen und meine Möbel kommen in einen Storage.
Von mir aus kann sie in der Wohnung bleiben und gucken wie sie die Miete gewuppt bekommt. Umso weniger Stress habe ich mit ggf. 2 Wohnungen renovieren. Theoretisch kann sie mich vor dem 01.05. nicht rausschmeissen, und sollte ich bis dahin keine adäquate Wohnung gefunden haben, kann ich temporär ersteinmal bei den Eltern oder Kumpel unter kommen und meine Möbel kommen in einen Storage.
Schlecht wäre nur folgender Fall: Du mietest eine Wohnung in Sektor A eures Landkreises an und deine Ex nutzt die Gunst und siedelt sich in Sektor Z quasi am ganz anderen Ende eines Landkreises an. Dann hast du null gewonnen und wirst von den Kindern distanziert. Auch das musst du im Hinterköpchen behalten. Deine Ex wird unter Umständen zukünftig taktieren wo es nur geht.
Servus und ergänzend:
(...) und sollte ich bis dahin keine adäquate Wohnung gefunden haben, kann ich temporär ersteinmal bei den Eltern oder Kumpel unter kommen und meine Möbel kommen in einen Storage.
Vielleicht kannst Du dies nutzen, bis Du weisst, wo Ex sich niederlässt!
Grüssung
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Von mir aus kann sie in der Wohnung bleiben und gucken wie sie die Miete gewuppt bekommt. Umso weniger Stress habe ich mit ggf. 2 Wohnungen renovieren. Theoretisch kann sie mich vor dem 01.05. nicht rausschmeissen, und sollte ich bis dahin keine adäquate Wohnung gefunden haben, kann ich temporär ersteinmal bei den Eltern oder Kumpel unter kommen und meine Möbel kommen in einen Storage.
Nein :exclam:
Mach es ihr doch nicht so einfach. Sobald du ausgezogen bist, besteht kein Grund mehr für deine Ex, sich mit dir über Themen wie Umgang, Unterhalt etc. zu einigen. Sie hat dann alle Machtoptionen und wird diese vermutlich auch ausnutzen.
Und den Gedanken 2 Wohnungen zu renovieren vergisst du bitte auch ganz schnell - du bist für deine Ex jetzt nicht mehr verantwortlich.
Gruß
Brainstormer
Moin leuchtturm,
Schlecht wäre nur folgender Fall: Du mietest eine Wohnung in Sektor A eures Landkreises an und deine Ex nutzt die Gunst und siedelt sich in Sektor Z quasi am ganz anderen Ende eines Landkreises an. Dann hast du null gewonnen und wirst von den Kindern distanziert.
auch ich würde mit der Wohnungssuche warten, bis klar ist, wohin Ex und Kinder ziehen. Wenn Du die Möglichkeit hast, erst einmal bei Deinen Eltern oder Freunden unterzukommen: Umso besser.
Grundsätzlich solltest Du überlegen, ob ein Wechselmodell (oder zumindest etwas Ähnliches) möglich ist. Das ist unter anderem eine Geldfrage (Du würdest trotzdem einen gewissen Betrag als KU bezahlen müssen), zum zweiten eine Ortsfrage (möglichst nahe beieinander vermeidet Stres mit Kindergarten und später Schule) und zum dritten eine Frage Deiner Arbeitszeiten. Vor allem aber ist es eine Kommunikationsfrage: Es hängt massgeblich davon ab, ob Ihr als Eltern auf Augenhöhe miteinander umgeht oder ob Ihr einen Krieg anfangt, in dem jeder verbissen um das kämpft, "was ihm zusteht".
Wenn Deine DEF Eure Kinder nicht als Unterhaltsbeschaffer braucht, ist der mit einem WM mögliche Zugewinn an persönlicher Freizeit möglicherweise ganz reizvoll für sie. Es ist einfach die Frage, wie Du ihr das verkaufst. Sollte ein WM möglich sein, würde ich an Deiner Stelle der DEF sogar anbieten, ihr bei der Wohnungssuche und ggf. bei Einrichtung und Renovierung zu helfen.
Auch das musst du im Hinterköpchen behalten. Deine Ex wird unter Umständen zukünftig taktieren wo es nur geht.
das weiss hier keiner; wir alle kennen sie nicht. Natürlich ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste, aber mit ständigem Misstrauen und der Unterstellung des Schlimmsten kann man nicht auf Augenhöhe miteinander kommunizieren.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Moin,
Sollte ein WM möglich sein, würde ich an Deiner Stelle der DEF sogar anbieten, ihr bei der Wohnungssuche und ggf. bei Einrichtung und Renovierung zu helfen.
das weiss hier keiner; wir alle kennen sie nicht. Natürlich ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste, aber mit ständigem Misstrauen und der Unterstellung des Schlimmsten kann man nicht auf Augenhöhe miteinander kommunizieren.
Wenn ich Leuchtturms Geschichte lese:
Sie hat mir auch an den Kopf geworfen das es IHRE Kinder sind, nicht unsere.
Sie hatte auch schon einen Termin beim Anwalt, mit der Info für mich das ich wohl Unterhaltsmäßig bis auf den Selbstbehalt von 1000€ zahlen muss. Und das ich auf für sie Unterhalt zahlen muss, selbst wenn der Kleine älter als 3 ist. Ausserdem stellt sie sich vor, das wir das gemeinsame Sorgerecht behalten, ich die Kinder alle 2 Wochenenden oder nach Absprache sehen darf und sie in der aktuelle Gemeinde wohnen bleiben möchte.
glaube ich nicht wirklich daran, dass seiner DEF an einer Einigung auf Augenhöhe und an einem Wechselmodell gelegen ist.
Gruß
Brainstormer
Moin BS,
Wenn ich Leuchtturms Geschichte lese:
glaube ich nicht wirklich daran, dass seiner DEF an einer Einigung auf Augenhöhe und an einem Wechselmodell gelegen ist.
die Trennung ist gerade mal vier Wochen her; da schlagen die Wogen noch hoch. Und der TO wird sich - wenn er diese 4 Wochen mal selbstkritisch reflektiert - möglicherweise daran erinnern, dass er selbst auch nicht nur Wattebäuschchen geworfen hat. Eine Ehe fahren zwei Beteiligte an die Wand, und auch zu den nachfolgenden Auseinandersetzungen gehören zwei. Da sollte man wirklich nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, als Kriegserklärung für alle Zukunft betrachten und sich in der eigenen Burg verschanzen.
Nach so kurzer Zeit würde ich die Flinte jedenfalls noch lange nicht ins Korn schmeissen. Wenn sich der erste Frust gelegt hat, sollten verantwortungsvolle Eltern in der Lage sein, die Fakten zu akzeptieren und sich gegenseitig zu fragen "wie wollen wir das jetzt regeln?". Ggf. unter Zuhilfenahme eines Mediators.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Vielen Dank noch einmal für Eure Antworten und Anregungen!
Das Wechselmodell finde ich auch sehr interessant, ich habe auch schon mit meinen Vorgesetzten in der Firma geredet. Die würden mir sogar Rückendeckung geben, wenn der Betriebsrat mitspielt. Könnte dann eine Woche 25h, die andere 40h arbeiten. Würde dann in der Woche wo die Jungs bei mir sind genau mit den Betreuungszeiten passen...
Als ich der DEF von dem Wechselmodell (Schwerpunkt auf Auszeit für Sie, Möglichkeit für Ihren Wunsch nach Freiheit, Zeit für Jobsuche - alles Sachen die sie vor der Trennung vermisst hat) erzählt habe, ist sie ausgerastet. Sie ist felsenfest davon überzeugt das ich ihr die Kinder wegnehmen und dann keinen UH zahlen will und das ich mir das bloss nicht wagen solle. Dazu muss ich sagen das ich eher der ruhige, zurückhaltendende und sachliche Typ bin, sie fährt sofort auf die emotionale Ebene, daher werden die ganzen Gespräche nicht einfacher. Alles was von mir kommt wird quasi in Frage gestellt...
Dabei geht es mir darum für meine Kinder da zu sein, musste vorhin mit den Tränen kämpfen als ich die Jungs ins Bett gebracht hab. War vielleicht auch etwas emotional aufgewühlt, hatte davor einen spontanen Termin wegen einer Wohnung. Ist echt ein komisches Gefühl wenn es nach so vielen Jahren kein wir mehr gibt und dann das Kopfkino losgeht. Alleine in der Wohnung, ohne die Kids jeden Tag zu sehen etc...
Wie wäre es mit einer Mediation? Dort könnt ihr euch austauschen im Beisein einer Neutralen Person.
Ziel muss sein, vor deinem Auszug eine Einigung mit Wechselmodel oder wenigstens vernünftiger Umgangsregelung zu erreichen.
Wenn du selbst diese Reduzierung deiner Arbeitszei willst, solltest du genau das anstreben.
PS: Wenn es für dich geht, versuche doch mit dem Vermieter eine Einigung zu finden und erstmal da wohnen zu bleiben.
Als ich der DEF von dem Wechselmodell (Schwerpunkt auf Auszeit für Sie, Möglichkeit für Ihren Wunsch nach Freiheit, Zeit für Jobsuche - alles Sachen die sie vor der Trennung vermisst hat) erzählt habe, ist sie ausgerastet. Sie ist felsenfest davon überzeugt das ich ihr die Kinder wegnehmen und dann keinen UH zahlen will und das ich mir das bloss nicht wagen solle.
Naja, ne Reduzierung deiner Arbeitszeit um 20% kann von deiner Exe, die dich ja eh bis auf den Mindestbetrag ausnehmen will, schon als Bedrohung angesehen werden. Die 20% gingen ja voll zu "ihren Lasten", selbst wenn du trotz WM noch KU zahlen würdest.
Ich würde drauf wetten, dass die Frau klare Zahlen im Kopf, nen klaren Plan in der Tasche und nen Next in der Pipeline hat. Dich zur Kündigung der Bude zu bewegen, war schonmal ein kluger Schachzug...
Daher nochmal: Nimm die Kündigung der Wohnung zurück.
Noch ne Anmerkung: Was wäre denn, wenn Frau und Kind nach Leuchtturms Auszug einfach in der Bude bleiben? Ergo, keine Übergabe, keine Entlassung aus dem Vertrag. Lässt Leuchtturm dann räumen??? Seine Frau mit seinen eigenen Kindern???
@ Ocean: Ich werde die Wohnung nicht halten können.
Wie funktioniert denn das mit einem Mediator? Obwohl ich wenig Chancen sehe sie dahin zu bekommen. Wie gesagt, sie blockt alles ab was von mir kommt.
Entweder recherchierst du oder fragst beim örtlichen Jugendamt nach.
Wenn die Frau alles von dir abblockt, könntest du auch 3. zur Hilfe bitten, auf deine DEF einzuwirken.
Moin Leuchtturm,
Als ich der DEF von dem Wechselmodell (Schwerpunkt auf Auszeit für Sie, Möglichkeit für Ihren Wunsch nach Freiheit, Zeit für Jobsuche - alles Sachen die sie vor der Trennung vermisst hat) erzählt habe, ist sie ausgerastet. Sie ist felsenfest davon überzeugt das ich ihr die Kinder wegnehmen und dann keinen UH zahlen will
das ist es, was ich meinte: Der eine unterstellt dem anderen, es nur auf den Unterhalt abgesehen zu haben, und der andere dem einen, keinen Unterhalt bezahlen zu wollen.
An diesem Punkt kommt man nicht weiter; zumindest zu zweit allein oft nicht. An dieser Stelle kannst Du - vor allem, wenn Du eher der ruhige und besonnene Typ bist - aber einhaken und sinngemäss sagen "Lass uns mal mit einem Blatt Papier an einen Tisch setzen und überlegen, wie wir unser aller (!) finanzielle Zukunft regeln können". Dann schreibt man mal Einnahmen und Ausgaben auf einen Zettel (neue Steuerklasse für 2014 am besten gleich mit berücksichtigen) und versucht, eine faire Lösung zu finden.
An einer solchen Klärung sollte bei etwas eingehender Überlegung auch Deine DEF ein Interesse haben: Sie kann derzeit zwar Wohnungen besichtigen - aber sie kann nicht sagen, welche sie sich leisten können wird. Und einen Mietvertrag kriegt sie mit einem eigenen Einkommen von 600 EUR auch höchstens für ein Wohnklo: Kindesunterhalt ist bislang nirgends festgeschrieben; nachehelicher Unterhalt auch nicht. Da schütteln Vermieter schlicht mit dem Kopf; die sind nicht das Sozialamt.
Eine möglicher Vorschlag Deinerseits für ein Wechselmodell könnte grob so aussehen (Steuerklasse 1 mal nicht berücksichtigt):
- 1900 € Einkommen Du
- 600 € Einkommen sie
- 368 € Kindergeld
- 2870 € Familieneinkommen gesamt
Das könnte man bei einem Wechselmodell grob halbe/halbe auf 1440 € pro Haushalt aufteilen und schon jetzt (!) in einer Scheidungsfolgenvereinbarung festschreiben, in der selbstverständlich auch stehen kann und sollte, dass Ihr beide Euren Kindern beide Eltern maximal erhalten wollt und keiner vorhat, sich in den alleinigen Besitz der Kinder zu bringen..
Die Alternativrechnung für den Fall "Kinder bei Muddi, papa kriegt ein bisschen Umgang" lautet:
Bei einem Netto von 1920 € kommst Du mit ein bisschen Bereinigung durch Fahrtkosten und Altersvorsorge mühelos in Stufe 2 der DDT. Macht 241 EUR Zahlbetrag pro Monat und Kind. Dir bleibt dann ein Netto von 1418 €; ein Unterhaltsrechner wie >>>DIESER<<< weist für den worst case dann noch einen TU/EU für Deine DEF von 323 € aus. Im Summe hat Deine DEF dann
- 600 € eigenes Einkommen
- 482 € Kindesunterhalt
- 368 € Kindergeld
- 323 € Trennungs-/nachehlichen Unterhalt.
in Summe sind das 1773 €, also maximal 330 € mehr als bei meiner obigen Wechselmodell-Rechnung. Dafür hat Deine DEF dann aber wirklich alle Kosten an der Backe, bezahlt alle Klamotten und Lebensmittel für die Kids und ist - bis auf die seltenen Umgangszeiten, die sie sich im Moment vielleicht für jedes zweite Wochenende vorstellt - 24-Stunden-Mum. Eine Ausweitung ihrer Arbeitszeit ist kaum möglich, Freizeit ist ebenfalls weitgehend Essig, und - auch das kannst Du beiläufig einfliessen lassen - Nur-Mütter, mit denen man nie allein sein kann, sind als Partnerin für die meisten Männer vergleichsweise unattraktiv.
Du siehst: Es gibt sachliche Lösungen, wenn man welche finden möchte. Notfalls mit Hilfe eines Mediators. Sicher ist: Ein Scheidungskrieg mit zwei kleinen Kindern ist nicht zu gewinnen: Mindestens die Kinder verlieren dabei eine Menge.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
@ Ocean: Ich werde die Wohnung nicht halten können.
Es geht sich hier nicht darum die Wohnung dauerhaft zu halten. Das erkennt jeder. Es geht sich um den Schachzug. Es geht sich darum am längeren Hebel zu sitzen.
Vorteile schaffen die du gut gebrauchen kannst.
in Summe sind das 1773 €, also maximal 330 € mehr als bei meiner obigen Wechselmodell-Rechnung.
.....was sich dann ab 2014 auch wieder ändert......... da Steuerklasse I 😉
Moin Leuchtturm,
Sputnik und Martin waren schneller, aber ich lass es jetzt trotzdem mal stehen...
Ich werde die Wohnung nicht halten können.
Es geht nicht darum, die Wohnung zu halten, denn kündigen kannst du immer noch. Es geht vornehmlich darum, dass du mit deinem freiwilligen Auszug signalisierst, dass du mit deiner Rolle als Umgangselternteil zufrieden bist. Ab diesem Zeitpunkt entscheidet deine DEF, ob und wann der Umgang stattfindet. Und wenn du damit nicht zufrieden bist, wirst du möglicherweise den Weg über das Jugendamt bzw. Familiengericht gehen müssen. Das muss nicht so kommen, ist aber durchaus möglich. Dieses Szenario kannst du verhindern, indem du nicht ausziehst und sie damit praktisch zu einer Einigung zwingst, die z. B. in einer Elternvereinbarung schriftlich festgehalten werden kann.
Gruß
Brainstormer
