Hi Kiki,
ach, das mit dem gemeinsamen Nenner kriegen wir schon noch hin. Mit Deinem jetzigen Posting zeigst Du ja auch mal eine andere Seite von Dir - was gut so ist.
Wen mir etwas auffällt, spreche ich es auch aus. Getreu dem Motto "Keine Handlung ohne Motiv" wirst Du sehr gut wissen, was Du hier erfahren möchtest und was Du erreichen willst. Ich schätze Dich als sehr intelligent ein - und ich warte jetzt einfach mal ab und werde mich aus diesem Beitrag etwas zurückziehen. Gruß Ingo
@ LBM: Ich habe wirklich großen Respekt vor dem Umgang mit solchen, offensichtlich psychisch kranken, KVs. Dein Sohn wünscht sich das, was sich viele von uns Vätern auch wünschen und zum Glück in ihren Umgängen auch so leben können.
Hallo BPM,
kannst du mir aufgrund deiner Erfahrungen ein paar Tipps für die schwierige Zeit nach den Besuchen geben? Für den letzten Termin haben wir es fast wieder geschafft. Der war Donnerstag vor zwei Wochen. Püppi schläft danach immer ganz wenig und schlecht. Sie ist extrem angespannt, anhänglich, teilweise hysterisch. Wutanfälle fallen auch extrem aus. Nach ca. 1,5 - 2 Wochen "bricht" sie zusammen und schläft sehr viel. Damit fängt es an, sich wieder zu normalisieren. Im Moment verfahre ich nach "Augen zu und durch". Da Püppi noch so klein ist, kann man da auch mit Erklären nicht viel machen.
Meine Kurze wächst auch nicht mit einer schlechten Meinung von Männern oder Vätern auf. Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern, die nur ein paar Häuser weiter wohnen. Püppi macht vieles von dem, was andere Kinder mit ihren Papas machen mit ihrem heißgeliebten Opi. Das ist bestimmt kein Idealfall, aber ich denke, es ist ein guter Kompromiss. Ich finde einfach wichtig, dass Kinder männliche und weibliche Aspekte in der Erziehung haben.
Kiki
Hallo Ingo,
es ist für mich einfach schwierig, für Dinge "ver- und beurteilt" zu werden, die nicht ich, sondern andere so machen. Vor allem, wenn ich diese Verfahrensweisen selbst mit gutheiße.
Ich habe auch eine "Bekannte", deren Verhalten ich nicht nachvollziehen kann. Da ihr Ex sich von ihr getrennt hat, bevor sie herausgefunden hat, dass sie schwanger ist, verheimlicht sie ihm die Vaterschaft komplett. Das Kind, 3 Jahre, bekommt auf die Frage nach dem Papa nur die Antwort, dass nunmal nicht jeder Mensch einen Papa hat. Fertig! Auf die Frage, wie sie verfahren will, wenn das Kind älter ist und dann vielleicht selber "forschen" will, will sie ihr erzählen: Frauen haben Bedürfnisse und denen ist sie nunmal mit einem Urlaubsflirt nachgegangen.
DAS finde ich schlimm und für die psychische Entwicklung eines Kindes grob fahrlässig.
Dass ich hier unsere Situation geschildert habe, war nicht aus dem Grund, dass ich den KV schlecht reden wollte. Allerdings musste ich ein paar Details schildern. Wenn ich nur geschrieben hätte:
"Probleme mit begleitetem Umgang, Kind dreht hinterher durch, was soll ich tun?"
hättet ihr mich noch mehr zerfleischt, oder? Ich kann es ja nicht ändern, dass die Dinge nunmal so sind, wie sie sind.
Kiki
