Hallo zusammen,
mein Exmann ist Alkoholiker. Gestern ist mir zugetragen worden, dass er wieder betrunken mit dem Kindern Auto gefahren ist. Er hat sie am Sonntag "mit einer riesen Fahne" zum Bahnhof gebracht.
Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Die Kinder lieben ihren Papa und möchten natürlich gerne hin. Und ich sitz hier und mach mir Sorgen und bin immer froh, wenn sie heil wieder Zuhause sind. Er selbst hat keinerlei Einsicht in seine Krankheit. Ich überlege, ob ich das Jugendamt einschalten soll. Ich habe mal gelesen, dass es sowas wie regelmäßige Tests der Leberwerte geben soll. Könnte das JA sowas veranlassen? Kennt sich da jemand aus?
Für Tipps wäre ich euch echt dankbar.
Liebe Grüße
Andrea
Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
Hallo Andrea!
Wenn dein Exmann Alkoholiker ist, sollte er sich entscheiden: Auto oder Alk. Mit den Kinder zu fahren, obwohl man nicht mehr geradeaus schauen kann - man sollte ihn erschlagen :thumbdown:
Schreibe ihn an oder sprich ihn an: Therapie oder nichts mehr mit den Kindern! Den Lebertest kann man bei Akli's machen. Ist ein gutes Mittel zum Nachweis. Wenn er sich dann immer noch weigert, gehst du zum JA. Vielleicht kommt dabei im besten Falle für ihn noch betreuter Umgang heraus.
Ich kann es nicht gut heißen, was da passiert ist. Welcher Vater würde das Leben und die Gesundheit seines eigenen Kindes riskieren. Für mich ein Fall für ... (ich sags lieber nicht!)
Wenn es Zeugen für seinen Zustand gibt, würde ich ihn auch anzeigen i.S.d. StVG!
Tschau
Nico
Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt.
Der andere packt sie kräftig an - Und handelt.
(Dante)
Hallo Nico,
reden mit ihm habe ich 18 Jahre lang versucht. Er stellt mich dann nur als hysterische Ziege hin oder antwortet sehr freundlich "Ja, war in letzter Zeit etwas heftig, ich gelobe Besserung".
Am allerwenigsten hört er da auf mich, weil das schon ein Grund unserer Trennung war. Die Tatsache, dass ich ihn verlassen habe, hat schon nicht gereicht, was soll ich da noch mehr sagen? Zu der Zeit war er Pegeltrinker, hat aber wenigstens das Fahrzeug stehen gelassen (oder - na klar, ich bin gefahren).
Um Nachfragen direkt zu beantworten: ich finde nicht, dass Beschwerden unberechtigt sind bei täglich einer halben bis einer ganzen Kiste Bier.
Eine Anzeige würde ihn direkt ruinieren. Er ist selbständig und auf das Fahrzeug angewiesen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was da abgeht, wenn er auch noch den ganzen Tag Zuhause sitzt. Wie soll ich das denn meinen Kindern gegenüber verantworten? Die Kinder machen mir heute schon Vorwürfe, dass es ja erst so schlimm geworden ist, weil ich nicht mehr auf ihn aufpassen würde. Die Kinder schieben immer mir die Verantwortung zu. Papa ist in ihren Augen bedauernswert.
Ich hab mir schon 1000 mal gewünscht, dass sie ihn endlich mal erwischen, aber in ländlichen Gegenden ist das wohl eher unwahrscheinlich.
Ich will ihn ja nicht fertig machen. Ich will nur, dass er endlich einsieht, dass es so nicht weitergehen kann. Vielleicht würde er wach, wenn er mal regelmäßig Blutproben abgeben müßte, dann hätte es mit dem Selbstbetrug vielleicht auch mal ein Ende.
Gruß
Andrea
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Dalai Lama
Hallo Andrea!
Deine Vorsätze sind beachtenswert. Ich find's gut, dass du ihn nicht fertigmachen willst. Aber ich glaube, auf die gute Art ist hier kein Blumentopf zu gewinnen.
Ich denke schon, dass er mal langsam einen Klapps auf den Hinterkopf braucht. Er muss doch irgendwann mal anfangen zu denken, oder? Vielleicht schreibst du mal einen Brief: Mache ihm klar, dass er sich strafbar macht, wenn er betrunken Auto fährt, dass es unverantwortlich den Kindern gegenüber ist und das es auch Konsequenzen geben wird. Es muss doch nicht erst was passieren. Du als Mutter musst was zum Schutz deiner Kinder unternehmen. Und wenn er es nicht einsieht, dann muss er es erfahren.
Wie wolltest du das mit Blutproben denn machen. Sobald du dich an eine offizielle Stelle wendest, wirst du die Welle auslösen. Dann kommt es richtig dick für ihn. Fehlende Einsicht zwingt dich nur zu solchen Maßnahmen, mir fällt nämlich auch nichts mehr ein.
Schreib mal ein paar ganz klare und deutliche Worte an ihn. Man könnte auch schreiben, dass du ihm keinen Ärger bereiten willst und dich um guten mit ihm arangieren willst. Aber wenn alles nichts nützt, bleibt dir nur noch der harte Weg.
Oder willst du deine Kinder dieser "Gefahr" aussetzen?
LG
Nico
Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt.
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(Dante)
Hallo Nico,
ich habe gerade mal einen Brief aufgesetzt:
<Hallo....,
ich habe erfahren, dass du nach wie vor an den Kinderwochenenden trinkst und sogar nicht davor halt machst, dann mit den Kindern Auto zu fahren.
Ich finde, dass das jetzt wirklich reicht.
Entweder, du machst freiwillig eine Entziehung den Kindern zuliebe, oder ich werde dich, wenn ich noch mal derartige Vorfälle an Kinderwochenenden erfahre, umgehend beim Jugendamt anzeigen.
Du bist alt genug, um dir deiner Verantwortung bewußt zu sein.
Bei mir ist die Grenze da, was ich verantworten kann.>
Klar und präzise genug so??
Gruß
Andrea
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Dalai Lama
So Andrea, ist es schon ganz gut. Ich arbeite immer gern mit Fragen, weil dann der andere ein bißchen zum Nachdenken angeregt wird. Hilft oft, wenn man Fragen stellt! Hab mal kursiv in deinem Text rumgeschmiert...
<Hallo....,
ich habe erfahren, dass du nach wie vor an den Kinderwochenenden trinkst und sogar nicht davor halt machst, dann mit den Kindern Auto zu fahren.
Meinst Du nicht auch, dass es nun langsam Zeit ist, daran was zu ändern. Ich finde, es hätte schon lange etwas passieren sollen.
Entweder, du machst freiwillig eine Entziehung den Kindern zuliebe, oder ich werde dich, wenn ich noch mal derartige Vorfälle an Kinderwochenenden erfahre, umgehend beim Jugendamt anzeigen. Oder denkst du etwa, dass es okay wäre, betrunken Auto zu fahren? Meinst du etwa, man könnte es gegenüber den Kinder rechtfertigen? Was willst du denn tun, wenn mal etwas passiert? Sag du es mir!
Du bist alt genug, um dir deiner Verantwortung bewußt zu sein.
Bei mir ist die Grenze da, was ich verantworten kann.>
Was hälst du davon? Du kennst ihn doch besser...
Tschau
Nico
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(Dante)
<Hallo....,
Meinst Du nicht auch, dass es nun langsam Zeit ist, daran was zu ändern. Ich finde, es hätte schon lange etwas passieren sollen.
Oder denkst du etwa, dass es okay wäre, betrunken Auto zu fahren? Meinst du etwa, man könnte es gegenüber den Kinder rechtfertigen? Was willst du denn tun, wenn mal etwas passiert? Sag du es mir!
Was hälst du davon? Du kennst ihn doch besser...
Das sind genau Sätze, die ich mir da verkneife. Meine Meinung ist da nämlich schon lange nicht mehr gefragt. Ich kann da nur klar Fakten sprechen lassen, je weniger Schnörkel, desto besser.
Die Antwort: jaja.. duuuu findest also wieder... hab ich so schon im Ohr. Und auf die Frage, was willst du machen, bekomme ich die Antwort: das geht dich einen Scheiß an, schließlich ist das mein Wochenende. So sieht's aus. 😡
Ich glaube, in dem Zusammenhang ist besser: Fakten, Konsequenzen, fertig. Alles andere kommt sowieso nicht an, sondern wird nur verdreht.
Gruß
Andrea
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Dalai Lama
wie gesagt: Du kennst ihn besser. und wenn du diese Reaktion schon erwartest, dann mache es lieber so! Drohe ihm mit den Konsequenzen, nenne die Fakten kurz und bündig und beim nächsten Mal geht er ab!
VIEL ERFOLG auch und gerade im Sinne der Kinder!!! Sie sind doch ernsthaft in Gefahr 😡
Adieu
Nico
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(Dante)
Vielen Dank Nico, für dein offenes Ohr!
Liebe Grüße
Andrea
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Dalai Lama
Hallo Andrea,
also ich kann Dich wirklich nicht verstehen.
Du schreibst, er braucht das Auto für Arbeit.
Es ist ja nicht so, daß NUR Deine Kinder in Gefahr sind, sondern auch andere Mitmenschen.
Ich will mir ja nicht vorstellen, was alles passieren kann.
Was würdest Du Dir für Vorwürfe machen, sollte er im Suff einen Mutter mit Kind übern Haufen fahren?
WAs würdest Du denken, wenn er einen Familienvater mit 3 Kindern in einen Unfall verwickelt, der dann seinen Verletzungen erliegt?
Unverantwortlich.
Wenn das ein Alk ist, dann muß man ihn schlicht auch hinhängen und das nicht nur zum Wohle Deiner Kinder!
Ein Anruf bei der Polizei reicht vollkommen, die werden dann ein Auge auf ihn werfen und ihn mal zur rechten Zeit aus dem Verkehr ziehen...was auch absolut sinnvoll ist.
Sowas darf schlicht nicht unterstützt werden.
Gruß
Melly 😡
Es ist so wie du es schreibst.
Aber ein Anruf bei der Polizei? Meinst du wirklich, die halten die Augen auf? Ohne eine Anzeige tun die nicht viel. Manche gehen konkreten Hinweisen nach: Mein Ex-Mann wird am Sonntag mit meinen Kindern gegen xx Uhr auf dem Weg von seiner Wohnung ...Adresse... zu mir ...Adresse... sein. Bitte dort eine Kontrolle durchführen.
Vielleicht hilft's...
Aber ich würde nicht mehr lange warten - schnell handeln, bevor irgendetwas passiert.
Nico
Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt.
Der andere packt sie kräftig an - Und handelt.
(Dante)
Hallo Melly,
habe ich mit einer Silbe gesagt, dass ich das richtig finde?
Ich muss ihn ja zwingen, den Mist zu lassen, aber noch lieber wäre mir überzeugen!
Gruß
Andrea
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Dalai Lama
glaubst Du im Ernst, Du kannst ihn dazu überreden, daß er das Trinken aufhört?
Nee das vergesse mal schnell. Du wärst wohl die Eeste, die das schafft.
Man kann einem Alkoholkranken nur dann helfen, wenn er seine Sucht zugibt, ansonsten redest gegen die Wand.
Oft hilft bei diesen Menschen nur die "Keule".
Ich finde es trotzdem unverantwortlich Andrea, daß Du weißt, daß er betrunken Auto fährt und Du nix zur Polizei sagst.
Das wollte ich damit sagen.
Es hilft nix, nach einem Unfall um die Kinder zu weinen, das kann man in diesem Fall vorher verhindern.
Gruß
Melly
glaubst Du im Ernst, Du kannst ihn dazu überreden, daß er das Trinken aufhört?
Nee das vergesse mal schnell. Du wärst wohl die Eeste, die das schafft.
Man kann einem Alkoholkranken nur dann helfen, wenn er seine Sucht zugibt, ansonsten redest gegen die Wand.
Oft hilft bei diesen Menschen nur die "Keule".
Deswegen hatte ich ja überlegt, ob ich ihn zu "Leberwert-Tests" zwingen kann. Dann darf er nämlich unter keinen Umständen mehr trinken und merkt selbst, wie es um ihn steht.
Ich finde es trotzdem unverantwortlich Andrea, daß Du weißt, daß er betrunken Auto fährt und Du nix zur Polizei sagst.
Das wollte ich damit sagen.
Es hilft nix, nach einem Unfall um die Kinder zu weinen, das kann man in diesem Fall vorher verhindern.
Melly, ich wohne 100 km entfernt und habe keine Ahnung, wann er wo besoffen fährt.
Weißt du, es sagt sich so leicht daher, zeig doch an! Das ist immerhin der Vater meiner Kinder und selbst ein Gericht würde mir zugestehen, die Aussage zu verweigern. Findest du es da unverständlich, dass ich überlege, welche Möglichkeiten es gibt, anders einzuschreiten?
Liebe Grüße
Andrea
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Dalai Lama
Hallo Andrea,
wenn das ein Alkoholiker ist, dann hat er grundsätzlich einen gewissen Alkoholspiegel, der sich so schnell nicht abbaut.
Die Polizei würde ihn auf jeden Fall erwischen.
Was die Leberwerte betrifft Andrea, kann man da keinen Menschen mit schocken, da es auch andere Erkrankungen gibt, die sowas verursachen.
Da würde er schon ne Ausrede für finden. Alkis sind erfinderisch glaub das mal.
Ich hab zu oft mit diesen Patienten auf der Inneren arbeiten müssen, die sind zur Entgiftung gekommen..meist aussichtslos.
Der Wille eines Alkoholkranken muß schon sehr stark sein, stärker noch als bei einem Heroinabhängigen.
Nem Heroinabhänigen kannst schneller los bekommen, indem Du ihn von dem Zeug fern hältst...aber Alkohol ist eine gängige Droge, die überall als Genussmittel verkauft wird.
Das ist jedem zugänglich, steckt in Pralinen oder auch in Medikamenten sowie auch in einer köstlichen Soße.
Alles Gift für nen trocknen Alkoholiker.
Ich seh schwarz, daß Du Deinen Ex dazu bringen kannst, das Trinken aufzuhören, da er das selbst erst einsehen muß und da braucht man schon andere Geschütze.
Gruß
Melly
Ich seh schwarz, daß Du Deinen Ex dazu bringen kannst, das Trinken aufzuhören, da er das selbst erst einsehen muß und da braucht man schon andere Geschütze.
Genauso sehe ich das auch.
Eine Freundin war auch mit einem Alkoholiker verheiratet. Als sie das erste Mal mitbekam, dass er betrunken mit dem Kind fährt war die Sofortmassnahme, dass sie dem KV verboten hat, mit dem Kind zu fahren, sprich: sie selbst hat das Kind gebracht und geholt. Erwischt wurde er dann mal zufällig und auf Grund der medizinischen Untersuchungen und der nachfolgenden Tests war der Führerschein erst mal für ein Jahr weg. Seinen Job hat er dadurch verloren. Allerdings hörte er weder mit dem Trinken auf, noch liess er sein Auto stehen. Ich weiss nicht, wie es weiter ging, da er zeitgleich jeglichen Kontakt zu seinem Kind ablehnte und seit Jahren kein Kontakt mehr besteht.
Gruß AJA
Hallo Andrea,
hallo Melly,
ich kann das Denken schon verstehen. In meiner Familie gibt es auch jemanden, der trinkt. Da wird regelmäßig die Flasche angesetzt. Da wird auch schon mal Klarer in die Wasserflasche zur Tarnung geschüttet, weil "sie trinkt doch nicht". Es muss eben immer heimlich sein, obwohl man die Fahne 5 km gegen den Wind riecht. Die Wasserflasche hat sogar mal mein großer angesetzt und alles quer über den Tisch gepustet. Hätte ich nicht auch mal probiert, wäre Sohnemann wahrscheinlich noch mit Krach ins Bett gegangen.
Na ja, der tägliche Umgang war immer ein Tortur für mich. Man durfte ja nichts sagen, weil sonst nur Streit entstanden wäre. Dann hängt der Haussegen schief und das sollte nicht gut sein. Ich weiß sogar, dass sie geklaut hat, um an ihre täglich Ration zu kommen. Aber ich durfte nichts unternehmen. Seit wir getrennt sind, geht es mich irgendwie nichts mehr an, außer die Kinder sind im Spiel.
Ich weiß, wie's ist, wenn man ein Familienmitglied nicht anzeigen will, aber weiß, dass es eigentlich sein müsste. Es ist eben nicht okay. Man würde sich sogar der "Mittäterschaft" schuldig machen, weil man es doch wußte. Ich glaube, ich würde heute anders reagieren und ihr die Pistole auf die Brust setzen - entweder trocken oder Knast.
Aber das must du, liebe Andrea schon selbst entscheiden. Ich weiß, wie schwer das ist. Aber was bei uns nie vorkommen ist: Besoffen Auto fahren! Hier wäre bei mir gleich der Ofen ausgewesen! Du musst was tun - es sind deine Kinder und Du für sie verantwortlich!
LG
Nico
Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt.
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(Dante)
Hallo Melly,
ist mir schon alles klar. So ist das nicht. Ich weiß, wie tief Alkoholiker sinken müssen, um die Kurve zu kriegen.
Aber erkläre das bitte mal 2 Töchtern, 13 und 17 Jahre alt, bei einem Papa, der zum Riesenbaby mutiert.
Gruß
Andrea
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Dalai Lama
Erwischt wurde er dann mal zufällig und auf Grund der medizinischen Untersuchungen und der nachfolgenden Tests war der Führerschein erst mal für ein Jahr weg. Seinen Job hat er dadurch verloren. Allerdings hörte er weder mit dem Trinken auf, noch liess er sein Auto stehen.
@Aja,
Genau das erwarte ich übrigens auch.
Gruß Andrea
Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
Hallo Andrea,
habe gerade gelesen was am letzten Umgangswochenende los war.
Wir haben über das thema ja schonmal getippert.
Deine Überlegungen und das du dich damit so schwer tust kann ich so gut nachvollziehen, da wir ja ziemlich im gleichen Boot sitzen. Nur dass das Suchtmittel bei dem Ex legal und bei meinem illegal ist.
Wir wissen beide, daß Überzeugungsarbeit nicht greift.
Ich kann verstehen, daßdu hin und hergerissen bist, was eine Anzeige angeht. Die Kinder werden wohl kein verständnis dafür haben.
Hast du mit ihnen nochmal darüber gesprochen?Vielleicht bringt dich i bezug auf die Kinder ei Gespräch nochmal weiter. Deine 17-jährige tochter müsste doch eigentlich verstehen was diese Suchtkrankheit alles anstellen kann. Versuche doch einfach nochmal mit den Kindern zu sprechen und gemeinsam zu überlegen. Mache ihnen nochmal klar, daß es dir nicht gut geht bei dem gedanken, daß sie mit ihm im Auto sitzen wenn er getrunken hat.
Erzählen denn die Kids wie das Wochenende sonst so abläuft? Ich denke er versteckt seine Sucht ziemlich gut, so daß sie das Problem gar nicht so sehen können, wie du es siehst.
Den Lebertest wirst du wirklich nur erreichen wenn du deine Bedenken offiziel machst. Damit bringst du den ganzen Stein ins Rollen und du weisst um die Konsequenzen (Job usw.).
ich habe auch schon oft überlegt, ob ich offiziell etwas unternehmen muss. Ich schcke meinen Ex damit wahrscheinlich direkt hinter die schwedischen gardinen.
Ich habe ur davon abgesehen, da sich der Umgang, wenn er denn stattfindet in unserer Wohnung stattfindet.
Dazu schreibe ich aber noch in meinem Beitrag " und wieder in das tiefe Loch".
Lieben Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
