Hallo,
ich möchte mal darstellen, wie schwierig es doch ist, eine Beziehung mit einer Zweitpartnerin zu führen.
Vielleicht interessiert es ja den/die ein oder andere/n oder er/sie findet sich hier selbst wieder.
Trennung von Ex in 03/2005 (Sie war das 2.te mal fremdgegangen)
1.neue Partnerin in 07/2005 kennengelernt + in 02/2007 wieder getrennt
2.neue Partnerin ab 03/2007 + derzeit in großer Krise
Ob ihr nun wohl denkt:
"Ganz schön flott der Papa. Ob er ein Beziehungsproblem hat?"
Meine 1.neue Partnerin seit der Trennung hatte ich im Internet kennengelernt. Nach kurzem Hin- und Herschreiben trafen wir uns. Attraktiv dachte ich. Toller Mann dachte Sie. Sie 1 Kind, alleinerziehende gelernte Erzieherin, ich 2 Kinder. Tolle Konstellation dachte ich. Attraktive Frau, mit der man toll reden kann, die Kinder liebt und mit ihnen umgehen kann. Wir kamen zusammen. Sie wohnt 50 km von mir entfernt. Von Anfang an habe ich gesagt, dass ich an meinem bisherigen Wohnsitz wohnen bleiben werde, weil ich in direkter Nähe der Kinder bleiben möchte. Akzeptanz bei Beginn der Liebe, jedoch nach und nach bröckelnd. Nach 1 Jahr Beziehung wurde ständiger Druck ausgeübt, wie prima es doch wäre, wenn ich zu ihr ziehe. Mehrmals wurden mir verschiedene Berechnungen vorgelegt, was ich alles an Treibstoff, Miete usw. spare und wie toll das alles doch wäre, wenn ich zu ihr ziehe. An "NichtPapaWochenenden" wollte sie mich "mit Haut und Haaren" :). Gemeinsame Unternehmungen ohne Kinder. Für eigene Interessen verblieb mir kein Zeitfenster. An den "PapaWochenenden" wollte sie, dass wir immer bei ihr sind. Gemeinsame Unternehmungen mit Kinder. Dass Oma/Opa nach den Enkeln jammerten war ihr ziemlich egal. - Letztendlich nach vielem Hin- und Her (und vielen vielen Gesprächen + Streitereien) beendete ich die Beziehung, weil es keine Zukunftsperspektive für uns gab.
Meine 2.neue Partnerin kenne ich schon lange (ehemalige Arbeitskollegin), lebt seit 03/2006 getrennt von ihrem (bald) Ex (Scheidung läuft). Keine Kinder. Selbst Scheidungskind. Fand Sie immer schon sehr sympatisch und wir kamen uns näher durch Gespräche wegen unserer beider Trennungen. Nun sind wir seit über ein Jahr ein Paar. Vor kurzem wurde das Haus (Eigentümer: Ex + Sie) verkauft in der sie bis dahin wohnte. Sie musste umziehen. Ich bot ihr an eine gemeinsame Wohnung zu beziehen. Sie lehnte ab. I.O. von meiner Seite, da sie nun erstmal zur Ruhe kommen will (neuer Job, Scheidung steht bevor usw.). Es kristallisiert sich nun immer mehr heraus, dass sie zwar "mich" möchte aber nicht "mich + meine 2 Jungs". Sehr oft an den "PapaWochenenden" kann sie plötzlich nicht und lässt sich überhaupt nicht bei uns sehen. Auch an den "PapaTagen" kann sie nie. Zum Fußballspiel der Jungs zum Zuschauen kommt sie schon gar nicht hin (O-Ton: "Fußball interessiert mich nicht."). Zum Ski-Urlaub mit den Jungs wollte sie nicht mit (O-Ton: "Berge hasse ich. Außerdem bekomme ich keinen Urlaub" - Beim Arbeitgeber nachgefragt, ob sie nicht doch Urlaub bekommt, hatte sie natürlich erst gar nicht. Sie machte dann 1 Woche nach meiner Ferienwoche Urlaub und richtete während dieser Zeit ihre neue Wohnung ein oder traf sich mit Freundinnen.).
Letztes Wochenende dann ein weiterer für mich trauriger Teil unserer Beziehung:
Sie fuhr alleine mit 15 Arbeitskollegen (Kolleginnen hatte alle abgesagt - sie war die einzige Frau) auf Betriebsausflug + 2 Übernachtungen. Spass hat sie gehabt. Lange gefeiert hatten sie alle. Zurück kamen sie am Sonntag nachmittag um 16 Uhr. Sie schickt mir SMS. "Bin gleich da. Gehe kurz zu meinem Vater und komme dann zu Euch. Bin aber sehr müde.". Ich freue mich und rufe sie an. "Klasse dass du schon da bist" sage ich, "dann könnten wir ja mit den Jungs gemeinsam zur Flugschau gehen". "Ach nö" sagt sie. "Dafür bin ich zu müde. Dann fahre ich doch lieber gleich zu mir in die Wohnung." - Ende des Gesprächs.
Bin ich nun zu Recht sauer, eingeschnappt, enttäuscht und was man sonst noch alles für Worte dafür finden mag?
Wascht mir den Kopf oder gebt mir Recht. Aber bitte schreibt mal kurz eure Meinung. Ich bin so verwirrt. Möchte einerseits nicht erneut eine Beziehung beenden, denke aber langsam, dass sie an meinen Söhnen einfach kein Interesse hat und vor allem kein Interesse an "gemeinsamen" Unternehmungen hat. Denke ich an unseren Herbsturlaub (Ich + LG + meine 2 Jungs) letztes Jahr. Oh weh. Nach dem (m.E. tollen) Urlaub sagte sie mir, dass sie nun eigentlich erneut Urlaub haben müsste, weil dieser Urlaub doch sehr stressig für sie gewesen wäre, weil sie ja nicht gewohnt ist, dass 2 Jungs ständig um sie rumspringen und Action verlangen. - Naja. Ich dachte wir hätten einen tollen ruhigen Urlaub mit gemeinsamen Unternehmungen (Kino, Drachensteigen, Kutschfahrt, Bootsfahrt, Inliner) gehabt. Aber für sie war es wohl nur "Stress".
Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer ist, eine Partnerin zu finden, die zu mir + den Kindern steht.
Herzlichst
IchbinPapa
wegen solchjer und weiterer Inkompatibilitäten gescheiterte nacheheliche Beziehungen könnte ich Bücher schreiben... Nein, keine Zahlen zu den Dramen mit den Damen, das würde mir vermutlich als Prahlerei angekreidet *fg*
Aber man soll ja nie aufgeben. Habe ich nicht, und bin nach mehreren fehlgelaufenen Versuchen nun 'angekommen'. Meine Freundin auch. Und unsere Kinder auch. Und die gar nicht so wenigen Probleme, die es nun mal wie bei jeder Familie gibt, ob Patchwork oder nicht, gehen wir auch wie eine Familie an.
Und genauso wird das auch bei dir noch klappen, irgendwie, irgendwo, irgendwann. Ach ja: meine persönliche Erfahrung ist, dass es auf Dauer schwer bis unmöglich für kinderlose Frauen ist, die Sachzwänge und Befindlichkeiten eines Mannes mit Kind(ern) mittragen zu wollen und können.
/elwu
@elwu
meine persönliche Erfahrung ist, dass es auf Dauer schwer bis unmöglich für kinderlose Frauen ist, die Sachzwänge und Befindlichkeiten eines Mannes mit Kind(ern) mittragen zu wollen und können.
Das ist leider auch genau meine Befürchtung.
... natürlich wird es lobenswerte Ausnahmen geben (dies als nette Anmerkung an die weiblichen Leserinnen) 😉
Gruß
IchbinPapa
Guten Morgen @IchbinPapa
ich wünsche dir sehr, dass die "Richtige" kommt. Aber ich glaube auch,dass ein kinderloser Mensch, egal ob Mann oder Frau, meistens nicht verstehen kann, dass die "Einschränkungen" und Veränderungen die ein Kind mitsichbringen-in den Augen und Herzen von Müttern und Vätern keine sind.
Ich spreche aus eigener Erfahrung, ich habe mich total verändert als ich Mutter geworden bin. Denk mal an dich selber.
Es ist nicht unmöglich, aber das was du schreibst über deine LG-ich glaube sie will keine Kinder, oder noch keine Kinder. Frage sie doch am besten und suche das Gespräch. Dann kannst du entscheiden.
lg Nadine
Moin ibP,
m.E solltest du Dir mal darüber im Klaren werden, was du denn nun eigentlich tatsächlich möchtest!
Im ersten Fall hättest Du
An "NichtPapaWochenenden" wollte sie mich "mit Haut und Haaren" :). Gemeinsame Unternehmungen ohne Kinder. Für eigene Interessen verblieb mir kein Zeitfenster.
? Na und? mal provokativ frag: was hast Du erwartet? Folglich hast du die Beziehung abgebrochen, weil Dir Zeit für Dich fehlte?
Das ist natürlich absolut in Ordnung!
Also, suchst du anderweitig und findest jemand ohne Kinder. Prima,....... scheint aber auch nicht zu klappen.
That's live 🙂
Mein Tipp:
WEITERSUCHEN 😉
Und versuch mal rauszufinden was du möchtest!!!
Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer ist, eine Partnerin zu finden, die zu mir + den Kindern steht.
Da bist Du nicht alleine 🙂 (hat bei mir ja auch nicht im ersten Anlauf geklappt, ABER DANN 🙂
Gruß
jo
*doppelposting* :redhead:
Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
Guten Morgen IBP,
ich schließe mich dem Tenor der vorhergehenden Antworten an. Es wird schon irgendwann klappen, oder eben auch nicht. Es ist nicht leicht, scheint aber nicht unmöglich zu sein. Einige Positivbeispiele geistern ja auch durch dieses Forum. Lebende Beweise sozusagen, dass den Gebrauchtmännern mit Kindern beim Halten und Pflegen neuer Liebesbeziehungen nicht unbedingt die Quadratur des Kreises aufgegeben zu sein scheint. Und den Nexten ebenfalls nicht. Die wirklich wertvollen Tipps für den Umgang mit der/dem Next dürften von den Neuverbandelten und deren Nexten hier kommen. Besonders gehaltvolle Hinweise vermutlich von denen, die wieder im sicheren Hafen einer Zweitehe gelandet sind. Ich bin auf deren Antworten gespannt.
Deine Frage, ob Du über ihr Verhalten zu recht sauer, eingeschnappt oder ähnliches bist, ist anhand Deiner Schilderungen nicht zu beantworten. Dazu müßte man wissen, was Deine jetzige Freundin und Du sich in der Anfangsphase so ins Ohr gesäuselt haben. Welche Pläne gesponnen wurden, und welche davon tatsächlich nur gesponnen, besser herbeigeträumt waren und wie ernst Deine Freundin solche Nebensächlichkeiten genommen hat. Du weißt ja als sturmerprobter Ex-Mann, Frauen suchen das Wesentliche zumeist in den Nebensächlichkeiten. (Die 5 Euro kriegt wer?)
Aus Deiner Schilderung mit der Zwoten lese ich heraus, dass ihr beide schon vor einiger Zeit in eine emotionale Endlosschleife der gegenseitigen Verletztheit gerutscht seid. In dem Stadium muß alles als Mäkelgrund herhalten, das irgendgearteten Anlass liefert. Für Sie: Die Ansprüche und das Verhalten der Kinder, Deine Erziehungsmethoden und die daraus entstehenden Schwernisse und Unwägbarkeiten im Umgang mit Ihr bieten Deiner Partnerin als Dritter im Familienbunde in ihrer ganzen Erfahrungslosigkeit mit Kindern genug Alltagsvorfälle, in denen sie sich zurückgestellt, ausgenutzt oder mal wieder Deinen Unzuverlässigkeiten ausgesetzt sieht. Das hat sie vermutlich irgendwann als verletzendes Verhalten empfunden. Dann wird eben "zurückverletzt". Dieses "Zurückverletzen" würde ich so interpretieren, wie es ganz offensichtlich gemeint ist - ihr paßt nun mal leider nicht zusammen.
Was kann man raten? Verbieg Dich nicht mehr als Dir gut tut für Deine und vor Deinen Partnerinnen. Dazu mußt Du wissen, was Du willst und was Dir sicher nicht bekommt oder möglich ist. Setze Deine Kinder bei der Suche nicht zu häufig wechselnden Partnerinnen aus, sonder klär für Dich erstmal ab, ob die Frau auch wirklich da reinpassen könnte und das auch will. Das verlangt eine gute Portion emotionaler Distanz und Selbstkontrolle am Anfang, was es für Dich möglicherweise auch nicht einfacher macht. Selbst dann können sich die Vorzeichen mit der Zeit noch ändern.
Aber wir Männer können ja mhmhm und mhmhm so gut trennen, heißt es. Dann sollte es aufgrund Deines Geschlechts eigentlich kein Problem sein, den Hormontiter kontrolliert zu senken, ohne gleich in den Malstrom einer festen Beziehung zu stürzen, wenn die Passende nicht gleich anklopfen will. Und schließlich werden Deine Rangen ja auch älter. Die Zeit arbeitet für Dich.
Grüße
Till
Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
Guten Morgen zusammen,
in der Problematik habe ich ja auch mal gesteckt. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass Partnerschaft mit meinen Kindern funktionieren kann. Außerdem bin ich davon ausgegangen dass ich (damals 38) inzwischen so meine Macken habe, wie ebenso Männer im passenden Alter ja auch, und ich habe gar nicht geglaubt, dass das funktionieren kann. Andreas und ich haben uns überhaupt nur kennengelernt unter dem Hinweis, beide garantiert völlig beziehungsunfähig zu sein. Ich wollte eigentlich gar nicht.
Dann hat der Blitz eingeschlagen und wir standen da mit unseren gebackenen Birnen. Meinen Hinweis, dass ich zwei Kinder habe und das bestimmt nicht einfach ist, beantwortete Andreas mit "eine Frau in deinem Alter hat eben Kinder, sonst stimmt was nicht". Das hat in mir die Hoffnung geweckt, dass ein geschiedener Vater doch mehr Verständnis für die Situation haben kann, als ich vorher für möglich gehalten habe. Mich gab es nur im Dreierpack mit meinen Kids, da habe ich nie den leisesten Zweifel aufkommen lassen.
Wenn ihr mich heute fragt ist die Voraussetzung dafür, dass es klappt, dass beide die gleiche Gewichtung für Familie haben und respektieren, dass die Kinder dazu gehören wie ein Arm oder ein Bein.
Liebe Grüße
Andrea
Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
@alle
Ich bin erstaunt, über die rege Teilnahme an meinem Beitrag hier. Toll.
Danke für eure moralische Unterstützung. :thumbup:
Ich sehe, dass ich gar nicht so alleine da stehe mit meinen Problemen.
Und ich sehe, dass es nicht so aussichtslos ist als ich derzeit so denke.
Gruß
IchbinPapa
Hallo IchbinPapa,
also aussichtslos ist es ganz sicher nicht 🙂
Ich tendiere ebenfalls zu der Ansicht, dass man egal ob Männlein oder Weiblein, mit Kindern am besten mit einem Partner leben kann, der ebenfalls Kinder hat.
Es ist einfach eine Menge Verständnis für verschiedenste Dinge da, das Kinderlose erst mühsam erlernen müssen.
Zusammenraufen muss man sich immer erstmal.
Ich gebe Papajo recht, dass man sich zuallererst darüber klar sein muss, was man will.
Ich ergänze, dass du klar definieren solltest, was du NICHT willst.
Im Grunde merkt man ziemlich schnell in einer neuen Beziehung, ob es grundsätzlich passt oder nicht.
Kompromisse muss man immer machen.
Zuviele davon bedeuten imo, dass einer (oder auch beide) sich zu sehr verbiegen müssen.
Ich bin ein großer Befürworter, dass ein halbes Jahr (oder auch länger) allein mal ganz gesund und zielfördernd ist.
Denn wann hat man denn sonst schon mal die Zeit und Gelegenheit, sich selbst kennen zu lernen?!
Schließlich entwickelt man sich in 10 Jahren (oder so) auch ganz schön, egal in welche Richtung.
Und wann hat man Zeit und Gelegenheit, das mal zu realisieren.... und entsprechend seine Zukunftsvorstellungen zu formulieren und planen...
Grüßchen, Lesemaus (die das hoffentlich geschafft hat... 🙂 )
Getretener Quark wird breit, nicht stark
Moin IBP,
ich war - genauso wie papajo - durchaus erstaunt darüber, dass Du bei Dir selbst das Fehlen von "Zeitfenstern" beklagst; von einer Partnerin andererseits erwartest, dass sie alles mitträgt, was mit Deinen Kindern zu tun hat.
Insgesamt handelt es sich bei Deinem Problem aber nicht um ein spezifisches "Zweitfrauen-Problem", sondern um Abstimmungsfragen. Würde man statt "Kinder" nun "Fussball", "Hund" oder "Autoschrauben" einsetzen, wäre das Ergebnis praktisch identisch: Wenn ein Partner vom anderen ("...der/die liebt mich ja...") einfach rückhaltlose Begeisterung für seine eigenen Interessen erwartet, kommen die Interessen des anderen zwangsläufig zu kurz. Das kann nur in die Hose gehen.
Hier sind immer Kompromisse und Luft zum Atmen gefragt - für beide. Wer selbst keine Kinder hat, setzt nun einmal andere Prioritäten. Die Kinder des Partners haben da gewiss einen hohen Stellenwert - aber eben keinen, dem sich zwangsläufig alles andere unterzuordnen hat. Urlaub mit Kindern kann auch für bislang kinderlose Menschen eine tolle Sache sein - aber nur, wenn es zwischendurch auch mal "Urlaub zu zweit allein" gibt. Gleiches gilt für Wochenenden und sonstige Freizeitaktivitäten.
Stell Dir einfach mal vor, Deine Partnerin wäre beispielsweise begeisterte Hundezüchterin und würde an Euren freien Wochenenden ständig irgendwelche Hundeschauen besuchen, während Du selbst mit Hunden eigentlich nichts anfangen kannst. Und frage Dich dann ganz ehrlich: Wie lange und wie oft würdest Du sie auf solche Hundeschauen begleiten? Nicht nur Zweitpartnerschaften, sondern oft auch die vorhergehenden Ehen scheitern daran, dass (mindestens) einer der Beteiligten seine eigenen Interessen ständig über die des anderen stellt.
Betreuungsväter neigen gelegentlich dazu, in der vergleichsweise kurzen Zeit, die sie mit ihren Kindern teilen, alles "über-richtig" machen zu wollen. Das ist menschlich verständlich. Wenn eine Partnerin in dieser Zeit aber immer nur die zweite Geige spielen soll, kann man es ihr auch nicht übelnehmen, wenn sie diese Zeit lieber anders nutzt.
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Moinsen all,
Ich tendiere ebenfalls zu der Ansicht, dass man egal ob Männlein oder Weiblein, mit Kindern am besten mit einem Partner leben kann, der ebenfalls Kinder hat.
Es ist einfach eine Menge Verständnis für verschiedenste Dinge da, das Kinderlose erst mühsam erlernen müssen.
:dudiegroesste:
Dem ist, auch aus meiner Sicht, wie so oft bei Lesemausgutdurchdachtenundzusammenfassendarstellendbeiträgen, nix hinzuzufügen 😉
@ibP,
ziehe Deine Konsequenzen aus Deinen Wünschen und aus den gemachten Erfahrungen und go straight forward to other men daughters (with Kids!) 🙂
Gruß
jo
Hi IBP,
...gleich in den Malstrom einer festen Beziehung zu stürzen, wenn die Passende nicht gleich anklopfen will. Und schließlich werden Deine Rangen ja auch älter. Die Zeit arbeitet für Dich.
Das finde ich auf den Punkt gebracht.
Im Prinzip ist es doch -erstmal- so:
- man war in einer festen Beziehung....meisten zu lange ... "wir" zumindest
- man hat das Alleinsein nicht mehr drauf, dadurch fühlt man sich -oft- irgendwie verloren
- wenn man schon älter ist, dann kommen da auch so Gedanken "Jetzt muß ich schnell noch ...."
- man muß -irgendwie- alles umplanen
Als erstes ist mal angesagt, Ruhe für sich zu bekommen. Sich in neuen Gefilden bewegen; neue Hobbies,
andere Leute kennenlernen etc.
Ich für meinen Teil, genieße es mittlerweile. Allerdings, war ich auch schon, für ein knappes Jahr, in einer neuen Beziehung.
Hatte noch eine -relativ- kurze, zwischendurch.
Einmal ein Partner mit mehreren Kids, einmal ohne.
Jetzt bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich für mich weiß, daß ich mich einfach auf andere/neue Dinge, einlasse.
Aber "suchen" werde ich nicht mehr.
Wie sagt man so schön ... Es muß einfach passen 🙂
Gruß
babbedeckel
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Hallo Ich bin Papa,
Ich habe mich vor ca. 5 Jahren von meiner frau getrent danach lernte ich wieder eine neue frau kennen wurde nach einem Jahr entäuscht. Es tat sehr weh. ;(Aber meine Eltern und Geschwistern gabe mir so viel kraft, das ich weiter suchte nach einer passende frau.Heute siehe da, glücklich Verheiratet und ein kleinen Süßen J* 🙂
Durch problemme der Kinder und Ex aus ersten Ehe,leidet Finanzielle heute meine Familie die liebe ist aber so Stark, das die last getragen wird.
Dewegen es geht weiter in deinem leben 😉
Gruss Aldruper
Edit: Klarnamen entfernt
Hallo Ichbinpapa,
nun ja, ich sehe die Sache etwas anders. Zunächst mal muss ich sagen, dass man selbst, wenn man vielleicht grundsätzlich Kinder mag, manche bestimmte Kinder nicht besonders mag. Das ist von Sympathie und Antipathie getragen, wie bei Erwachsenen auch. Dazu kommt, dass sie - selbst wenn sie kinderlos ist - vielleicht Vorstellungen vom Umgang mit Kindern und deren Erziehung hat, die sich mit Deinen nicht decken.
Es gibt dann drei Möglichkeiten:
1. Man gibt eine Beziehung zu einem Mann auf, den man liebt, weil man seine Kinder nicht mag oder mit der Art und Weise nicht klarkommt, wie miteinander umgegangen wird oder die Sympathie nicht da ist.
2. Man versucht sich zu arrangieren, jedoch wird es unterschwellig zu Spannungen kommen, weil sich KV wohl nicht unbedingt in Art und Umgang verändern lassen will. Man setzt sich mit Kindern auseinander, mit denen man sich nicht wohlfühlt.
3. Man läßt dem Mann seine Zeit und den Umgang mit den Kindern, läßt ihn machen, wie er es für richtig hält und hält sich raus. Und genießt halt die Zeit miteinander, in der man allein ist.
Ich kann nicht finden, dass es jetzt eine Wahlmöglichkeit gibt zu sagen "richtig" und "falsch". Ich finde nicht, dass zwangsläufig eine neue Beziehung zu einer Stieffamilie reifen muss. Ich finde nicht, dass man auf eine schöne gemeinsame Zeit verzichten muss, nur weil man eben nicht zu einer Stieffamilie zusammenwächst.
Ich finde lediglich, dass man darüber reden sollte, wie sich jeder fühlt, was sich jeder wünscht und vorstellt und was sich jeder nicht wünscht und nicht vorstellen kann. Und sicher muss man einkalkulieren, dass die Beziehung vielleicht ein Ende nimmt, wenn sich die Wege mit jemandem kreuzen, bei dem vielleicht mehr Faktoren passen. Und genau DAS kann immer und in jeder Beziehung passieren.
Von daher wäre mein Rat an ibP NICHT: schmeiß sie raus! Mein Rat wäre: Rede doch mal mit ihr, was in ihr vorgeht, ob sie Deine Kinder nicht mag (und das ist legitim!!) und wenn ihr diese Dinge geklärt habt, könnt ihr durchaus eine Beziehung mit einer längeren Leine führen, auch wenn ihr in diesem höchstpersönlichen Bereich keine übereinstimmung erzielt.
Und nur mal eine kleine Anmerkung von mir:
Ich fühle mich mit meinem Kind am wohlsten, wenn ich mit ihm alleine bin. Das ist dann "unser Ding", wie unser Leben läuft, was ich erlaube, verbiete, wie ich erziehe oder alle Fünfe gerade lasse. Ich muss mich nicht zwischen meinen Vorstellungen, den Vorstellungen eines Partneranwärters und den Wünschen meines Kindes verbiegen und unter Stress geraten. Vielleicht ist das so, weil ich noch nicht "beziehungsbereit" bin. Aber grundsätzlich finde ich nicht, dass mein Kind und ich und ein eventuell mal kommender neuer Partner unbedingt gemeinsam Aktivitäten haben "müssen". Und das Problem ist ja bei euch minimiert, da Du ja nicht mit Deinen Kindern lebst, sondern eben leider nur Umgang hast.
Problematisch fände ich es nur, wenn der Partneranwärter anfängt zu maulen und zu nerven, weil nicht so viel Zeit zur Verfügung steht oder eifersüchtig wird und Konkurrenzgehabe entstünde. DANN wäre für mich der Moment gekommen, wo ich "die" Entscheidung treffen muss.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo,
Im großen und ganzen stimme ich euch allen zu.
Aber leider ist das Leben nicht immer so vorher zu bestimmen. Natürlich ist es wichtig, dass man von Anfang an mit einander redet und vor allem klar stellt, wie das " Verhältnis " in Zukunft sein soll.
Aber jede Frau, die eine Beziehung mit einem Vater eingeht, sollte sich von klar sein, ob oder ob sie nicht bereit ist mit seinen Kindern leben zu wollen.
Ich kann da aus Erfahrung sprechen. Als ich meine Beziehung mit meinem jetztigen LG ( dadwithouthope) begonnen habe, war absolut nicht ein Gedanke daran dass seine Kinder irgendwann einmal zu uns kommen könnten.
Ich habe ihm damals klipp und klar gesagt, dass ich zwar bereit bin, seine Kinder an den Besuchswochenenden und Ferien bei mir zu haben, aber NIEMALS bereit sein werde, die Kinder für ganz zu uns zu nehmen.
Ich begründete das auch damit, dass ich bereits selber 6 Kinder habe und meiner Meinung nach genug Erziehungsarbeit in meinem Leben geleistet habe. Mein ältester Sohn ist nun 25 Jahre alt und das bedeutet, dass ich seit 25 Jahren Kinder erziehe. Und irgendwann muss einfach Schluss sein.
Ehrlich gesagt, hatte ich auch Angst davor den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein, den so kleine Kinder mit sich bringen.
Ich war immer der Meinung, die KM hat die Kinder gewollt, und dann soll sie sich auch um die Kinder kümmern.
Und was ist geschehen ? Innerhalb eines Jahres hat sich das Bild total gewandelt und nun kämpfen wir darum die Kinder zu uns zu bekommen. Damit hatte ich niemals gerechnet.
Was ich damit sagen will, ist... Jede Zweitfrau sollte sich von Anfang an klar darüber sein, ob sie im Notfall bereit wäre die Kinder zu nehmen.
Wenn sie das nicht bejahen kann, dann sollte man auch keine Beziehung mit einem Vater eingehen. Denn man kann niemals von einem Mann verlangen, dass er sich zwischen seinen Kindern und seiner neuen Partnerin entscheiden muss. Wie er sich auch entscheidet, er wäre unglücklich.
Viele werden nun nicht meiner Meinung sein. Aber das macht nichts.
ich kann ichbinpapa, nur raten, sich nur eine Partnerin zu suchen, die auch seine Kinder lieb hat. Sonst wird es immer wieder Probleme geben. Redet miteinander, klärt eure Standpunkte und dann entscheidet so, wie es für die KINDER am besten ist.
Was ich damit sagen will, ist... Jede Zweitfrau sollte sich von Anfang an klar darüber sein, ob sie im Notfall bereit wäre die Kinder zu nehmen.
Wenn sie das nicht bejahen kann, dann sollte man auch keine Beziehung mit einem Vater eingehen. Denn man kann niemals von einem Mann verlangen, dass er sich zwischen seinen Kindern und seiner neuen Partnerin entscheiden muss. Wie er sich auch entscheidet, er wäre unglücklich.
Auch das sehe ich anders. Ich würde die Beziehung nicht deshalb nicht eingehen, weil ich im "Notfall" nicht zur Verfügung stehe. Ich finde, der Zweitpartner sollte so fair sein und sagen, dass er es sich nicht vorstellen kann und wenn dieser Notfall dann eintritt für sich entscheiden, ob
a) er bzw sie plötzlich DOCH für die Kinder mit sorgen kann und will oder
b) er sich dann (räumlich) trennt.
Wie gesagt, ich habe selbst schon genug Kinder kennengelernt, die - wie Michael Mittermaier sagen würde - die reinsten AK sind und die ich im Leben nicht 24/7 ertragen würde. Nur finde ich, sollte man dann selbst so konsequent sein und die Lösung finden bzw Entscheidung treffen zu gehen, diese aber nicht vom betroffenen Elternteil fordern.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Und das Problem ist ja bei euch minimiert, da Du ja nicht mit Deinen Kindern lebst, sondern eben leider nur Umgang hast.
@LBM
Gute Darstellung, volle Zustimmung.
Aber bei dem da oben Zitierten keimt doch Widerspruch auf. Welches Problem auch immer minimiert sein mag, es gibt eben doch ein spezielles Umgangselternteil-Problem, das nicht unter den Tisch fallen sollte. Es kann gerade zu Beginn der Umgangszeiten durch die ständig fällige Neugewöhnung wiederholt zu Querelen kommen. Diese Querelen müssen in unterschiedlichem Ausmaße und unregelmäßigen Abständen ausgefochten werden, damit die Kinder sich wieder an den anderen Erziehungsstil angepassen. Nach meiner Beobachtung stößt aber genau das bei Kinderlosen selten auf Verständnis.
Bei Geschwistern scheint es auch nicht selten der Fall zu sein, dass zu Beginn der Umgangszeit erstmal um Zuwendung gebuhlt wird. Erschwerend kann in solchen Phasen noch hinzukommen, dass unter Umständen ungelöste Zwistigkeiten in den Umgang verschleppt werden. Von denen weiß man aber erstmal nichts. Somit entlarven sich die kleinen Racker plötzlich als ungeniessbare Pestbeulen und bei großem Pech geht die halbe Umgangszeit damit drauf, denen aus der Nase zu ziehen was ihnen für eine Laus über die Leber gelaufen ist.
Außenstehende kommen da leicht auf die Idee die Kinder wären schwer erziehbar und das Umgangsweichei würde sich vor lauter Rührung über das Wiedersehen auch noch von denen auf der Nase herumtanzen lassen. Die Konsequenz im Handeln sehen Außenstehende ja nicht unbedingt in den kurzen Zeitabschnitten. Und immer mit der Knute dazwischen geht auch nicht. Dann bist du als Umgangselternteil unversehens in der Verbiegung zwischen dem Partner und den Kindern gelandet, obwohl du da gar nicht hin willst.
Genug Selbstbeweinung 😉 ..... alles andere von LBM wie immer mit viel Empathie und Klarsicht geschrieben
Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
Von dir auch, Bronze :thumbup:
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hey
Auch von mir meine Meinung u meine Erfahrungen dazu..
Einfach ist es offensichtlich ab einem gewissen Alter eh nicht, warum auch immer, macht man oder vielleicht die Frauen, es zu kompliziert ?
Sind vielleicht doch die Macken bei dem ein oder anderen doch schon zu groß?
Ist es einfach nur zu kompliziert oder macht man es sich zu kompliziert, oder stellt man zu hohe Ansprüche, oder was auch immer...
Ich muß sagen ich gerate da eher immer an eine besondere Art von Frau..meist welche die grad mehr oder weniger frisch getrennt sind, u völlig perplex sind das es auch anders geht u das genießen sie dann erstmal usw. .. und dann aber, ja das aber, ..aber eben dann festellen, was nun, na sie sind grad dabei sich zu trennen, das kann bei manchen allerdings eine Phase von mehreren Jahren sein..u nicht wirklich wissen was sie eigentlich wollen..u so läuft es dahin..sie sind warum auch imemr beziehungsunfähig geworden, gewissermaßen..
Einiges geschildertetes von dir kommt mir bekannt vor..
Eins dürfte klar sein, eine Frau ohne eigene Kinder wird mit deinen meist ein gewisses Problem haben, das solltest du dir bewußt machen..u abwägen was du da erwartest..u dich dann mit dem abfinden...
Kompromisse heißt es einzugehen denke ich..allerdings auf beiden Seiten sollte das so sein..
Und viel mehr noch, offen u ehrlich über alles reden zu können .. (Frauen könenn das ja angeblich gut, allerdings vergessen sie dabei ,das der Mann doch etwas begrenzt aufnahmefähig ist, u vergessen noch viel mehr, das auch ein Mann mal etwas zu sagen hat u eine Meinung hat...*g )
U ein weiteres, lass dir mal ein wenig Zeit bei der ganzen Sache..
(manchmal dauert es eben ein wenig mehr .. kann dir da ein Lied von singen.. *sing 😉 )
Gruß
Jens
*edit
sage ich, "dann könnten wir ja mit den Jungs gemeinsam zur Flugschau gehen".
Tz, wer kann denn dazu schon nein sagen?? *g
Da gehst dann am besten mit mir u meinen Kids hin 😉 ..
