Negativer Zugewinn
 
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Negativer Zugewinn

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(@papa4five)
Nicht wegzudenken Registriert

Moin Brille,

das mit der Gegenrechnung wäre echt witzig.
Auch könnte ich ihr sagen, das ich ihren KU (3 Kinder bei ihr, 2 bei mir) bisher alleine gezahlt habe und dies rückwirkend für 3 Jahre der Trennung zurück haben möchte. (Ich weiß das das nicht geht)
Auch würde ich ihr vorrechnen, das sie sich bisher mit Null Cent an den Tilgungen beteiligt hat.
Klappern gehört wohl zum Handwerk. *lach*

Aber im Ernst, ich trage noch alle Kontoauszüge, LV, Bausparkasse, Sparbücher, von vor über 11 Jahren zusammen, um mein Anfangsvermögen zu ermitteln. Auch Auszüge von davor, um zu sehen, wieviel ich persönlich in das Grundstück und das Projekt Ehe gesteckt habe.
Wer weiß wozu diese Zahlen und Belege mal gut sind.
Grob geschätzt komme ich in der Summe auf bereits fast 50.000€.
Die will ich dann auch wieder haben bzw an-, gegengerechnet haben.
Am Stichtag selber ist aber kaum etwas auf den Konten.
Mal abwarten.

Bis später
Gruß
Papa4Five


Wenn ein Mann sich von seiner Frau trennt, ist er ein Schuft.
Wenn eine Frau sich von ihrem Mann trennt, ist er auch ein Schuft, denn sonst hätte sie sich ja nicht von ihm trennen müssen.

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 03.06.2010 12:27
(@papa4five)
Nicht wegzudenken Registriert

Und wieder Hallo an alle,

ich bin gerade mit folgendem Vorschlag etwas überrumpelt worden.
Ex meint, das man ein Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) wegen des Grundstücks und dessen Handhabung gründen könnte.
Sie selber könne damit auch im Moment nicht soviel anfangen, hätte diesen Tip aber von unserem gemeinsamen Steuerberater.
Den werde ich später auch noch befragen.

Wollte keinen neuen Thread aufmachen und alle Daten neu dort einschreiben, wollte nur schnell fragen: was haltet ihr davon?
Kennt ihr sowas? Welchen Zweck hätte das?
Spontan denke ich, das wir das nicht brauchen. Notar Vertrag reicht völlig, oder alles geht eh vors Gericht.

LG
Papa4Five


Wenn ein Mann sich von seiner Frau trennt, ist er ein Schuft.
Wenn eine Frau sich von ihrem Mann trennt, ist er auch ein Schuft, denn sonst hätte sie sich ja nicht von ihm trennen müssen.

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Themenstarter Geschrieben : 07.06.2010 17:00
(@staengler)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

servus P45,

ohne jetzt irgendwo nachzulesen oder über Sinn und Unsinn einer GbR nachzudenken sage ich ebenfalls spontan:

NIEMALS im Leben würde ich mit meiner zukünftigen Ex ein gemeinsames Geschäft aufmachen!!!

Schon gar nicht, wenn es darum geht, evtl. 5 .- € Steuern pro Jahr zu sparen und dafür jährlich 2000.-€ an einen Anwalt zu zahlen der die unterschiedlichen Interessen der Geschäftspartner unter einen Hut bringt.

Gruß, Michael


sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle

AntwortZitat
Geschrieben : 07.06.2010 17:16
(@papa4five)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi staengler

sehe ich ja auch so, also wo liegt der Sinn darin?
Ich habe mal gegoogled, aber das ist alles ziemlich wischiwaschi.

Da steht immr nur, ja man kann, aber....

Ich sehe weder bei Ihr einen Vorteil noch bei mir einen Nachteil, ausser Kosten natürlich.

Gruß
P45


Wenn ein Mann sich von seiner Frau trennt, ist er ein Schuft.
Wenn eine Frau sich von ihrem Mann trennt, ist er auch ein Schuft, denn sonst hätte sie sich ja nicht von ihm trennen müssen.

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Themenstarter Geschrieben : 07.06.2010 17:29
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Also ganz viel positives fällt mir dazu auch nicht ein.

Einzig, dass man damit evtl. die Rechenformeln und Geldströme etwas entzerren kann. Ob das aber dafür ein geeignetes Mittel ist? Man waas es nett!

Was ich mir noch vorstellen kann ist, dass sie ihre "Vorleistungen" als Kapital in die Gesellschaft einbringen will und du dann in bar nach schießen sollst, damit es wieder ausgeglichen ist.

Wenn das ihr Plan ist, kann ich mir vorstellen, dass sie ihn gut findet.
Du musst diese Meinung in dem Fall aber nicht unbedingt teilen.

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 07.06.2010 17:37
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin P45,

mal ganz grundsätzlich: Eine Scheidung betreibt man, um die persönlichen und insbesondere wirtschaftlichen Verhältnisse zu entflechten. Der Vorschlag Deiner DEF ist jedoch das genaue Gegenteil. Sie könnte Dir genauso gut vorschlagen, dass Ihr einfach verheiratet bleibt - "wegen der Steuer" beispielsweise. Ist das ein verlockender Lebensplan?

Ich bleibe nach wie vor bei meiner Einschätzung, dass ein nicht unwesentlicher Teil des von ihr eingebrachten Anfangsvermögens/Startkapitals genauso verloren ist als hättet Ihr es damals nicht in ein (zu teures) Haus gesteckt, sondern in ein New-Economy-Aktienpaket (oder in griechische Staatsanleihen): Weg ist weg. Und genauso, wie Ihr einen Erlös teilen würdet, wenn Euer Haus heute eine Million wert wäre (und sie nicht nur ihr Startkapital wiederbekäme) ist es jetzt eben so, dass Ihr den Verlust teilt, auch wenn sie das aufgrund eines höheren Anfangsvermögens mehr schmerzen wird als Dich. Such ist life.

Von irgendwelchen neuerlichen wirtschaftlichen Verflechtungen kann ich Dir nur dringend abraten; sie lösen keines Deiner Probleme, sondern vertagen sie nur in die Zukunft. Da würde ich lieber heute mit mir streiten lassen als in 5 oder 10 Jahren.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 07.06.2010 19:21
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin,

eine GbR IST man dann, wenn man die gemeinsame Immobilie zusammen vermietet. Dann müsstet ihr als GbR gemeinsame Steuererklärungen machen (einheitliche und gesonderte Feststellung der Einkünfte). Solange ihr jedoch keine Einkünfte erzielt, habt ihr keinen gemeinsamen Zweck, den ihr in einer GbR sinnvoll umsetzen könntet.

Eine GbR "ist" man, zB schon dann, wenn man eine Fahrgemeinschaft gründet. Aber eine Folge hat das erst, wenn man in irgendeiner Form im Außenverhältnis auftritt. Und dieses Außenverhältnis sehe ich nirgends.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 08.06.2010 01:05
(@papa4five)
Nicht wegzudenken Registriert

Dank Euch für die Antworten,

Sinn und Zweck für die Aktion, soll wohl sein, die eingebrachten Kapitalflüsse schriftlich zu fixieren.
Dabei geht es ihr hauptsächlich um meine Anerkennung des von Ihr eingebrachten Erbvorschusses.

Aber was eine GbR genau macht, welche Auswirkungen dies hat, z.B. gemeinsame Steuererklärung, ist mir zu nebulös.

Die neueste Vorstellung von ihr ist, das der Stichtag der Zugewinnsberechnung nun der Tag der Trennung sein soll, da wir ja ab da getrennt gewirtschaftet haben.
Da ich ins Minus gerutscht bin (jaja, auch durch Rauchen, Nachbarschaftshilfe usw), sieht sie es nicht ein meine Verluste event. mit auszugleichen.

I Keep you postet

LG
P45


Wenn ein Mann sich von seiner Frau trennt, ist er ein Schuft.
Wenn eine Frau sich von ihrem Mann trennt, ist er auch ein Schuft, denn sonst hätte sie sich ja nicht von ihm trennen müssen.

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Themenstarter Geschrieben : 10.06.2010 17:01
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Die neueste Vorstellung von ihr ist, das der Stichtag der Zugewinnsberechnung nun der Tag der Trennung sein soll, da wir ja ab da getrennt gewirtschaftet haben.
Da ich ins Minus gerutscht bin (jaja, auch durch Rauchen, Nachbarschaftshilfe usw), sieht sie es nicht ein meine Verluste event. mit auszugleichen.

Das kann man sich nicht aussuchen.

Das ist festgelegt auf den Tag des Scheidungsantrag.

Das kann man nur durch eine notarielle Änderung des Güterstandes beeinflussen und seit dem 1.9.2009 kann man den Anderen schon aber der Trennung zur Vermögensauskunft auffordern, um das verschwinden lassen von Werten zu verhindern.

Dass du rauchst sollte dabei kein Problem sein, Nachbarschaftshilfe, die dich verarmen lässt aber evtl. schon.

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

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Geschrieben : 10.06.2010 17:15
(@papa4five)
Nicht wegzudenken Registriert

Also nicht mißverstehen, nicht ich leiste Nachbarschaftshilfe, sondern mir hilft jemand, den ich dann dafür "honoriere".

Diesen Posten kann Sie von mir aus auch abziehen, aber das sind ja nicht die einzigsten Gründe.
Ich laß mir ja auch viel an (ab-) rechnen, bin ja zu Kompromissen bereit, aber bei Ihr geht da garnichts.
Bin gespannt wo das endet, da ich nicht alles mitmachen werde.

Das mit dem Stichtag ist ein Wunsch / eine Forderung ihrer Seite.
Hab ihr auch gesagt, das ich das von ihr neu gekaufte Auto (an dem sie aber noch etwas abzahlt) in die Endabrechnung einfliessen lasse. Wir hatten damals zwei Autos, jeder nahm eins, sie hat ihres (Altwagen für 2.000) verkauft und sich mit einem Darlehen bei Muttern ein neues zugelegt.

Habe in der Zwischenzeit auch meine LV und eine Schenkung meiner Eltern aufgebraucht, um aus dem Minus raus zu kommen und mir etwas zu leisten. Diese noch vorhandenen Gegenstände darf sie mir gerne gegenrechnen, aber halt nicht alles.

Dies lehnt sie natürlich auch alles ab, mit Bezug auf den von ihr geforderten Stichtag.

Einigung nicht in Sicht, bin gespannt wie es weiter geht.
Ich warte derzeit noch auf Kontostände vom Tag der Eheschliessung.

LG
P45


Wenn ein Mann sich von seiner Frau trennt, ist er ein Schuft.
Wenn eine Frau sich von ihrem Mann trennt, ist er auch ein Schuft, denn sonst hätte sie sich ja nicht von ihm trennen müssen.

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 10.06.2010 17:32




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