Moin,
ich bringe jetzt mal einen anderen Aspekt ins Spiel, in der Hoffnung Deine 😡 etwas zu lindern.
Natürlich ist es für Dich nicht toll, dass sie ihr Voraberbe wieder haben will. Natürlich könnte man meinen, dass ja auch niemand das wiederbekommt, was er in Kleidung, Nahrungsmittel, Urlaube, usw. investiert hat, weil es verbraucht ist.
Aber stell Dir doch mal vor, Deine Elten hätten Dir 120.000 Euro geschenkt oder als Vorerbe ausgezahlt. Du steckst das in den Hausbau und das Haus wird aus irgendeinem superblöden Grund nur auf Deine Frau eingetragen. Das bereitet Dir in dem Moment gar keine Schmerzen, weil Du ja denkst, Du wirst ja eh irgendwann mit 80 in der Holzkiste da rausgetragen, also wo ist das Problem. Das Problem ist, dass Du nicht mit 80 in der Kiste, sondern mit 40 auf eigenen Füßen da raus gehst und die 120.000 Ocken gut anders verbraten könntest.
Würdest Du sagen: Pech gehabt? Ja, gib mir einen Zugewinn von 10.000 Euro? Oder würdest Du erwarten, dass Dich Deine Ex anstandshalber auszahlt, wenn vielleicht auch nicht in Höhe von glatt 120.000 Euro, aber sagen wir zB 100.000?
Ich weiß, dass Du rein rechtlich "auf der sicheren Seite" bist. Wenn man aber mal nachdenkt, dann weiß man auch, dass Recht nichts mit Gerechtigkeit und Fairness zu tun hat. Ich jedenfalls könnte nicht in den Spiegel sehen, wenn ich in einem Haus leben würde, für das mir mein Ex 120.000 Euro quasi "geschenkt" hätte.
Meine Lösung würde daher so aussehen, dass ich entweder den Kredit so aufstocken würde, dass ich ausbezahlen könnte. Wenn das mangels Zustimmung der Bank nicht geht, würde ich verkaufen. Geht das nicht von heute auf morgen zu einem anständigen Preis, muss man eben Geduld haben, welcher tatsächliche Erlös dabei rauskommt, ist natürlich eine Frage.
Aber auf keinen Fall würde ich mich im Recht fühlend in dem Kasten wohnen bleiben und sagen: Ätschbätsch, Pech gehabt, hier haste Deine 10.000 Euro Zugewinn. Auch hier fehlte schon Männern der Humor, wenn sie 10.000 Euro in ein Auto investiert haben, mit dem die Ex dann fröhlich ihre Kartoffeln durchs Dorf gekarrt hat.
Wie würde Malachit schreiben? Nix für ungut!
LBM mit ihren 2 Cent.
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Wenn man aber mal nachdenkt, dann weiß man auch, dass Recht nichts mit Gerechtigkeit und Fairness zu tun hat. Ich jedenfalls könnte nicht in den Spiegel sehen, wenn ich in einem Haus leben würde, für das mir mein Ex 120.000 Euro quasi "geschenkt" hätte.
Hi LBM,
sowas wollte ich bereits hiermit andeuten, blieb aber unbeachtet.
/elwu
Hi Elwu,
vielleicht funktioniert es ja "in Summe" 😉
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallöle,
Meine Lösung würde daher so aussehen, dass ich entweder den Kredit so aufstocken würde, dass ich ausbezahlen könnte.
Ein Darlehen über 120.000 kostet im Monat ca. 1.000 zusätzlich.
Wenn Ex KU zahlen könnte/würde, wäre das ne Option. (siehe Thread bei Unterhalt)
Aber quasi über die Kinder bzw den KU etwas zu finanzieren halte ich für problematisch.
Also müsste neben den jetzigen Tilgungen (-1800) und den Mieteinnahmen (+725) nochmal 1000 aufgebracht werden. Das geht bei mir nicht.
... würde ich verkaufen.
Das Anwesen hat einen Verkaufswert von 300.000.
Schulden bei der Bank von 260.000. Aus meinem Bausparvertrag (-10.000) hab ich sie rechtlich schon entlassen. (Ich böser)
Ergo sind von ihrem Erbvorschuß 80.000 weg. Die 40.000 Gewinn würde sie ja bekommen (ich verzichte auf Zugewinnberechnung [sie hat aber nebenher ein ganz gutes Vermögen gespart, ich stehe auf Null bzw im Minus])
Aber das wollen wir beide nicht. Ja, ich auch nicht (moralisch).
... muss man eben Geduld haben, welcher tatsächliche Erlös dabei rauskommt, ist natürlich eine Frage.
Sie hat keine Geduld. Sie will jetzt das Geld sehen, vielleicht sogar haben, mit Zinsen, um vielleicht was neues zu kaufen.
Vielleicht auch nur um es gesichert zu sehen. ES IST ABER NICHT DA.
Ätschbätsch, Pech gehabt, hier haste Deine 10.000 Euro Zugewinn.
Ein paar Posts vorher habe ich geschrieben, das ich ihr vorgeschlagen habe auf Zugewinn zu verzichten.
Und wenn das Haus am Ende der Zinsbindung (in 10 Jahren) 120.000 oder mehr beim Verkauf erbringt, soll sie die haben.
Tilgung bis dahin übernehme sogar ich.
Daher verstehe ich Dich, liebe LBM, nicht. Beim besten Willen.
Woandes hab ich schon geschrieben, das sie ihr Geld haben soll, wenn es denn da wäre, und bin deshalb schon "belächelt" worden.
Soll ich mir das Geld schnitzen oder malen?
Ich hab ihr vorgeschlagen notariell festlegen zu lassen das bei einem Verkauf sie zuerst ihre 120.000 bekommen soll. Die wären also quasi sicher.
Menno, vielleicht sollten wir doch alles zerschlagen. Dann bekommt sie den Verkaufserlös (40.000) und ich brauch mich nicht mehr krumm machen. Könnte woanders billiger wohnen.
rechtlich geht z.B. dass du auf Zugewinn verzichtest und ihr deine Haushälfte überschreibst und sie im Gegenzug die Resthypotheken ganz übernimmt.
Da hab ich nicht drauf reagiert, sorry, weil ich nicht weiß wie das bezahlt werden soll. OK soll dann ja nicht mein Problem sein, aber Du kennst die Zahlen, rechne mir das mal vor. Ausserdem spielt da, bei ihrem Einkommen keine Bank mit.
Ihr Vorschlag war ähnlich, also das ich ausziehe, sie rein, ich bleibe ich im Grundbuch und zahle die Tilgung anteilig weiter.
Mmmmh, ihr Einkommen ist 1200 - 1500 Netto. Mit den Mieteinahmen verrechnet muß sie an die Bank ja ca 1100 zahlen.
Bisher hab ich alle Wartungen und Reparaturen alleine bezahlt, weil ich ja sooo nett bin. Dann macht sie das halt dann alleine (1000 qm und drei Wohneinheiten). Achja da sind ja auch noch Nebenkosten, na das bezahlt sie ja locker auch noch.
Also will sie, so sagt sie, mit vielen Kindern einziehen. Dann fianziert sich das ja über KG und KU. Ach ne da werden ja bald welche 18. Also wie denn nun?
Die "Problem" Kinder kann ich aber behalten. Tolle Wurst.
Das meint ihr funktioniert? Geht nicht z.B. auf Kosten der Kinder?
Ach so das könnte mir ja egal sein.
Dann noch
Wenn man aber mal nachdenkt, dann weiß man auch, dass Recht nichts mit Gerechtigkeit und Fairness zu tun hat. Ich jedenfalls könnte nicht in den Spiegel sehen, wenn ich in einem Haus leben würde, für das mir mein Ex 120.000 Euro quasi "geschenkt" hätte.
Toll, ich dachte ich bin der jenige der versucht ihr Geld zu retten. Mein Spiegelbild war bisher klasse.
Ich weiß nicht warum ihr mich an den Pranger stellt.
Aber vielleicht habt ihr recht und ich sollte ihr doch den Sch*** vor die Füsse werfen, ausziehen, umschreiben, billiger wohnen.
Sorry, aber ich bin leicht enttäuscht.
Trotzdem
LG
Papa4Five
Wenn ein Mann sich von seiner Frau trennt, ist er ein Schuft.
Wenn eine Frau sich von ihrem Mann trennt, ist er auch ein Schuft, denn sonst hätte sie sich ja nicht von ihm trennen müssen.
Hallo Papa4Five,
das ist kein Angriff auf Dich als Mensch. Es ist auch keine Aufforderung, ihr übermorgen 120.000 Euro in die Hand zu drücken. Aber wenn man mal auf die Situation guckt, fällt ihr ihre Gutgläubigkeit voll auf die Füße. Warum sie so doof war, sich nicht ins Grundbuch eintragen zu lassen, ist mir ein Rätsel. Bzw. vertraglich zu regeln, was im Fall der Trennung mit ihrem Geld passiert.
Denn mal ehrlich: Wäre Ex eine Bank, könntest Du jetzt auch nicht sagen: Pech gehabt, ich habs nicht. Da würde Dir die Bank schon schnell zeigen, wo der Frosch die Locken hat. Deiner Ex gegenüber hast Du keine vertragliche sondern nur eine moralische Verpflichtung. Du kannst natürlich mit Fug und Recht sagen: Ihr Problem. Aber stellt euch das doch mal als eine Art Schnittmenge vor. Sie will 120.000 zurück, Du hast die Möglichkeiten nicht. Irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit.
Daher verstehe ich Dich, liebe LBM, nicht. Beim besten Willen.
Ich denke, Du verstehst mich schon. Mir ist schon bewusst, dass Du nicht die Möglichkeit hast, 120.000 locker zu machen. Mir ist genauso bewusst, dass Deine Ex nicht mit dem Fuß aufstampfen kann und schwupps ihr Geld bekommt. Ich habe auch nicht die Patentlösung in der Tasche. Ich sage lediglich, dass es das Ziel sein sollte, dass sie einen größtmöglichen Teil ihres Geldes wiederbekommen sollte. Und da stimmst Du mir ja zu.
Niemand stellt Dich an den Pranger. Ich wollte lediglich die Richtung aufzeigen, die mir als die Richtige vorkommt. Mal angenommen, Ex würde wirklich die Bank sein und Du würdest verkaufen (müssen), auch dann würde eine Bank nicht auf Restschulden verzichten, nur weil das Haus verkauft ist und der Erlös nicht ausgereicht hat. Dadurch, dass es sich aber eben um Deine Ex und nicht die Bank handelt, driftet mir das eher so in die Richtung "Pech gehabt" ab. Das ist der Punkt, der mir nicht gefällt.
LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo Papa4Five,
ich bring mal einen anderen Aspekt rein. Wenn du im Moment davon redest, welcher Anteil von ihrem Erbvorschuss durch Wertverlust der Immobilie verlorengegangen ist, dann betrachtest du anscheinend nur die absoluten Zahlen. Wenn man mal prozentual rechnet, kommen etwas andere Zahlen raus. Nämlich:
Du hast, glaube ich, noch nirgendwo geschrieben, wie viel das Haus damals tatsächlich gekostet hat; ich habe dich aber so verstanden, dass es wesentlich teurer war als die 300.000 Euro, die es heute bei einem Verkauf einbringen würde. Ich tue jetzt einfach mal so, als wäre der von dir genannte heutige Verkehrswert von 500.000 Euro der damalige Kaufpreis, kannst die Rechnung ja mit dem tatsächlichen Kaufpreis anpassen. Die prozentuale Rechnung sieht jetzt so aus:
Von den 500.000 Euro Kaufpreis hat sie durch den Erbvorschuss 120.000 Euro eingebracht, d.h. sie hat ihren Erbvorschuss umgewandelt in einen Anteil von 24% an dieser Immobilie (ich meine das jetzt rein rechnerisch und nicht im Sinne des Grundbuchs). So - zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Bude aber nur noch 300.000 Euro wert, d.h. ihr umgewandelter Erbvorschuss ist zusammengeschmolzen auf 24% von 300.000 Euro, also 72.000 Euro. Immer noch ein herber Verlust für sie, aber nicht ganz so groß wie das, was du ihr mit deiner Berechnung anhand absoluter Zahlen vorgerechnet hat. Wäre es ein denkbarer Kompromiss, dass diese 24%, also ein Gegenwert von 72.000 Euro, ihr allein gehören, und dass ihr zusammen die restlichen 76% "wie üblich" unter euch aufteilt? Da auf diesen restlichen 76% dann allerdings die kompletten Schulden lasten, kommt bei der Aufteilung dieser restlichen 76% für euch beide ein fettes Minus raus, was ihre 72.000 Euro mindert und dich in absoluten Zahlen ins Minus katapultiert. Müsstest du in einer ruhigen Minute mal durchrechnen ...
Ein Darlehen über 120.000 kostet im Monat ca. 1.000 zusätzlich.
Hm. Hast du / habt ihr ein derart schlechtes Rating bei den Banken? Derzeit ist eine erstrangige zehnjährige Hypothek bei optimalen Bedingungen für deutlich unter 4% zu haben; nun ist das hier natürlich eine zweite Hypothek mit keineswegs optimalen Bedingungen, und demnach mit einem deftigen Zinsaufschlag versehen. Aber lass es 6% sein, leg noch 1% Anfangstilgung drauf, dann bist du bei einer Annuität von 7% - das sind 8.400 Euro pro Jahr oder 700 Euro pro Monat. Das Problem ist allerdings ein ganz anderes - die Bude ist deinen Angaben zufolge nur für 300.000 Euro zu verkaufen, es liegen bereits 260.000 Euro an Schulden drauf und zusammen mit dieser neuen Hypothek wären das dann 380.000 Euro Schulden ... du müsstest demzufolge die Bank erst mal überzeugen, dass das Haus in Wirklichheit deutlich mehr wert ist als diese 300.000 Euro. Von daher sehe ich das Problem weniger in der monatlichen Belastung, sondern vielmehr in der Frage, diese zweite Hypothek überhaupt zu bekommen.
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Guten Morgen,
also was soll ich denn machen??
1. Der Erbvorschuß steckte in ihrem ersten Haus mit ihrem ersten Mann, zumindetens 100.000.
2. Damals kein Trennungsausgleich, ich in die Schulden und in das Grundbuch.
3. Dann Hochzeit.
4. Dann Neubau.
5. Dann Trennung
Ich gab ihr "schriftlich" das wenn wir das jetzige Haus verkaufen, ich die Hälfte ihres vermutlichen Verlustes trage.
Wäre jetzt ca 120.000 minus Verkaufserlös von 40.000 (den sie bekommen würde) gleich 80.000.
Davon trage ich 40.000. Sie hätte dann zumindestnes 80.000.
Ja ist das denn nicht fair?
Ergibt der Erlös 120.000 soll sie den auch haben. Ergibt er mehr will ich auch was haben.
Das geb ich ihr auch notariell.
Das Grundstück ist überteuert, sie braucht nicht einen Cent zahlen, sich um nix kümmern. Dennoch .....
Machen wir jetzt eine Grundbuchveränderung, bekäme sie auch umgerechnet einen guten Znssatz. Wieviel das in 10 Jahren ist ahne ich nicht.
Warum soll ich ihre Znsen zahlen?
Investiert sie in ein Aktien Packet und verliert dieser an Wert, zahlt auch niemand fiktive Zinsen.
Ihren sonstigen Verlust würde ich zur Hälfte tragen, mehr nicht.
Ihre Eltern tun mir da mehr leid. Schliesslich haben die sich krumm gemacht um 120.000 zusammen zu kratzen.
Das Geld ist aber weg. Die hälfte des Verlustes trage ich mit. Das war es aber auch.
Wäre ein Plus da, könnte man aber auch über Zinsen reden.
Und einer Grundbuchverschiebung traue ich nicht.
Sie bekäme jetzt eh alles bis 120.000. Egal wie wer im Grundbuch steht. Danach würde sie 75/25 (oder ähnlich) mehr bekommen?
Das könnte aber ein ordendlicher Zinssatz werden. Und das wo ich immer schön mitgetilgt habe.
Und was ist mit meinem Bausparvertrag. Ich hatte schon geschrieben, das ich sie da hab rausnehmen lassen. Da sind noch 10.000 minus drauf.
Aufgenommen hatte ich, so glaube ich, 20.000 - 25.000. Damals war ja schon Guthaben drauf.
Geschenkt, ich verzichtete bisher auf eine Einberechnung.
Merkzettel an mich:
1. Nächste Woche prüfen, wer vor 13 Jahren die WFA mit 40.000DM ausgezahlt hatte bzw wo das Geld herkam.
2. Beim Neukauf eines Autos wurden 30.000DM Bar angezahlt. Wo kamen die her?
3. Meine Sparbücher, Gehaltsnachzahlung und Bausparverträge von damals nachprüfen.
Meine LV (10.000) mußte ich auszahlen lassen, um nach der Hausratsaufteilung Möbel, TV, HiFi, Geschirr, Laptop zukaufen, Konto auszugleichen und ihr 1.000 für den Rest zu geben.
Ich bekam auch ein Erbe von 10.000.
Das ging wieder für Konto Ausgleich drauf.
Wir machen keine großen Sprünge, ich hab ne PS3 gekauft und Blu Rays.
Kein Urlaub, keine Partys, keine Kneipe, kein neues Auto (wie sie), kein sonstiges, einfach laufende Kosten. Ich rutsche monatlich ins Minus.
Oh ich vergaß, ich Rauche, habe SKY und habe ne Haushaltshilfe für 120 im Monat. Klar da ist Einsparpotetial, sagt sie. Für was denn? Für ihre Zinsen?
Auch Raparatur-, Wartungskosten trug ich bisher alleine.
Also, alles in allem steckt von mir auch der ein oder andere Euro drin.
Sie häuft aber nebenher noch Vermögen an.
Dennoch erkannte ich ihren Erbvorschuß ja komplett an, auch als besonders zu schützendes Gut.
Ich hatte ihr auch nur gezeigt wo es hinläuft, sollten Anwälte einen Zugewinnausgleich berechnen.
Ich verzichtete bisher aber darauf, auch das schriftlich.
Jetzt hat sie wahrscheinlich Panik. Der kam aber nicht von mir. Sie fing ja Anfang des Jahres damit an, die Scheidung zu beantragen.
Was war der Auslöser? Sagte ihr jemand (ihr neuer?), mach schnell, bring deine Schäfchen ins trockene?
Aber langsam reicht es mir mit ihr.
Irgendwo muß sie mir auch entgegen kommen.
Mich nicht nur bedrängen, mir Vorwurfe machen oder gar beleidigen. Mich zum zahlen und mehr arbeiten zwingen wollen.
Langsam kommt Verbitterung rein.
Sie muß verstehen, das von ihrem Geld jetzt in diesem moment viel weg ist und erst in x Jahren wieder da.
@LBM
Wahrscheinlich würde ich auch um mein Erbe kämpfen, bei der Summe. Ich verstehe sie da voll und ganz.
Und wie Du so schön sagtest liegt aber die Lösung dazwischen. Und das ist der eigentliche Knackpunkt.
Bei Deinem Beispiel mit Ex ist Bank, würde ich der Bank auch sagen, das sie von mir die Hälfte des Verlustes bekommt.
Die andere Hälfte soll sie sich bei dem holen, der ebenfalls das Risiko eingegangen ist.
Ich trage nicht den gesamten Verlust. Die Hälfte, von mir aus. Gegen den Rest wehre ich mich mit Macht.
Was anderes wäre es, wenn mir das Grundstück alleine gehören würde. Womit wir wieder beim ausbezahlen wären.
@ Malachit
Deinen Vorschlag muß ich mal nachrechnen. Dank schonmal für die Mühe.
Ich schieb ihr jeden Monat bis zu 1.000 rüber. Wenn das erheblich weniger wäre, würde ich sie ausbezahlen können. Aber dafür muß sie KU zahlen können bzw müssen.
Z.B. nach der Rechnung oben. Sie bekäme 80.000 von mir. Das heißt sie verliert 40.000 ich verliere 40.000 (da Erlös ja auch 40.000 wäre)
Nicht fair?? Ich hätte dann bei der Bank die alten 260.000 Schulden plus 80.000 neue. Bei einem Wert von 300.000. Also den gleichen Verlust.
Das ist gerade.
Später würde ich sie mit 120.000 ausbezahlen. Wenn das Grundstück soviel Wert wäre. Bis dahin trägt sie das Risiko mit, oder läßt sich mit weniger auszahlen.
Wenn ich jetzt 120.000 aufnehme hätte ich bei der Bank 380.000 Schulden, bei einem Verkaufswert von 300.000, macht das 80.000 alleinige Miese.
Sie hätte ihr Kohle und ich sitze da mit mächtig nassen und müsste lange stricken bis ich auf Null bin.
Das ist schief. Da muß man mir und der Bank aber Honig ums Maul schmieren.
Aber wie gesagt werde ich mal Deine Grundbuchänderungsberechnung 🙂 aufarbeiten.
LG
Papa4Five
Wenn ein Mann sich von seiner Frau trennt, ist er ein Schuft.
Wenn eine Frau sich von ihrem Mann trennt, ist er auch ein Schuft, denn sonst hätte sie sich ja nicht von ihm trennen müssen.
Moin,
ich sehe, solange das Haus da ist, keinen Bedarf, sie in bar auszuzahlen.
Vor Allem nicht solange noch die Unterhaltsfrage so offen und strittig ist.
Ich habe in meiner obigen Rechnung durchaus so getan, als ob ihr die Hälfte des Hauses gehören würde und ihr Mieteinahmen sowohl vom TO als auch vom Untermieter zugerechnet.
Das ist schon mehr als ihr, juristisch, zusteht und vom Ergebnis trotzdem wesentlich weniger als er heute zahlt.
Eine Gerechtigkeitslücke gibt es bisher also nicht.
Wenn man das Haus verkauft, ist der TO ja durchaus bereit, sie zu entschädigen und am Erlös zu beteiligen.
Wenn nicht, fällt das Haus eben den gemeinsamen Kindern als Erbe zu und da sollte es auch wurscht sein, ob einer ideell mehr vererbt als der Andere.
Auf jeden Fall sehe ich keinen Grund für vorauseilenden Gehorsam, solange sie ihm mit unanständigen Unterhaltsforderungen an der Gurgel hängt.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Moin,
ich werfe mich auch noch einmal in die Diskussion. Denn meine persönliche Ansicht ist: Ein "Erbvorschuss" oder ein Erbe ist auch nichts anderes als Geld. Hätten der Opener und seine Ex davon ein teures Auto gekauft, es zwei Jahre gefahren und dann wieder zu einem deutlich geringeren Preis verkauft, hätte die Ex auch keine Möglichkeit, zu sagen: "Da steckt mein Erbe drin, das muss ich auf Heller und Pfennig wiederkriegen; der Wertverlust ist somit allein von meinem Mann zu tragen!" So wenig, wie ein Alleinverdiener sagen kann: "Ich habe während der Ehe jedes Jahr 60.000 EUR verdient und in die Familie investiert; dieses Geld muss ich bei einer Trennung natürlich wiederbekommen!"
Der casus knaxus ist, dass das Geld in einem Haus steckt, das heute einen geringeren Marktwert hat als es in Summe gekostet hat. Damit ist eben auch ein Teil des Erbes futsch. Insofern finde ich die Überlegungen von P45 alles andere als unfair. Auch Malachit hat in #25 eine ganz gute Musterrechnung aufgemacht, wie man in diesem Fall verfahren könnte. Denn wie gesagt: Ein ererbter Euro ist nicht mehr wert als ein selbst verdienter Euro: Genau 100 Cent. Man kann ihn auf die hohe Kante legen oder ausgeben - im zweiten Fall ist er einfach weg.
Grüssles
Martin
(dessen "ersteheliches" Haus bei der Zugewinnberechnung auch weniger wert war als die Summe aus Kaufpreis plus Investitionen)
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hallo,
ich glaube Ex schießt sich gerade selber ins Beinkleid.
427.000 hat das Anwesen gekostet. Davon
120.000 von ihrem Erbe (=30%) und
307.000 von der Bank (=70%)
Jeder zahlt zur Hälfte an die Bank.
Ihre Rechnung daher 30% (ihr Erbe) + 35% (Hälfte der Bankanteile) = 65%
Soweit kann ich es eventuell nachvollziehen. Ist eigentlich das was Malachit vorgerechnet hat, oder??
Jetzt aber, damit sie bei 65% ihre 120.000 wieder hat, müßte beim Verkauf, das Anwesen ca.185.000 abwerfen. Da
65% = 120.000
35% = 65.000
Das dauert aber noch x Jahre, wenn nicht mehr.
Mein Angebot war bisher, das sie bei einem Verkaufserlös von 120.000 bereits ihr komplettes Erbe wieder haben könnte.
Das wäre schon ein paar Jahre früher.
Bei weniger, also "Verlust", trage ich die Hälfte (obwohl ich es rechtlich nicht muß)
Nein, sie möchte lieber das ich ihre 30% anerkenne, die aber jetzt kaum was Wert sind. Ich kann nur einen Kuchen teilen, der auch da ist.
Sie sagt, das das Geld aber im Haus steckt.
Oh Mann, ich kann ihr da kaum noch helfen, es sei denn das da noch irgendwas heftiges im Busch steckt, das ich jetzt nicht sehe.
Ich werde in dieser Sache weiter mit ihr reden und halte Euch auf dem laufendem.
LG
P45
Wenn ein Mann sich von seiner Frau trennt, ist er ein Schuft.
Wenn eine Frau sich von ihrem Mann trennt, ist er auch ein Schuft, denn sonst hätte sie sich ja nicht von ihm trennen müssen.
Guten Morgen,
EX eröffnet Nebekampfplätze.
-Die Leistungen ihrer Eltern beim Hausbau, möchte sie sich alleine gutschreiben.
-Brandflecken im Teppich, Schäden am Parkett, Loch in der Wand sind in Abzug zu bringen. Klar muss das von mir gerichtet werden, aber dies im Zusammenhang mit dem Wert des Hauses zu bringen ist Kleinkram, ja dient eigentlich nur dazu mir Druck zu machen. Nur werde ich langsam sauer und steige bald aus den Gesprächen aus.
Vorher werfe ich meinen Bausparvertrag (10.000+ damals, 10.000- jetzt), Sparbücher (10.000 damals, Null jetzt), Lohnnachzahlung (15.000) uswusw mit in den Ring.
Bisher hatte ich darauf verzichtet.
Oh mann, die Fronten verhärten sich.
Keep you postet
Gruß
P45
Wenn ein Mann sich von seiner Frau trennt, ist er ein Schuft.
Wenn eine Frau sich von ihrem Mann trennt, ist er auch ein Schuft, denn sonst hätte sie sich ja nicht von ihm trennen müssen.
Es gibt eine weitere Wendung.
Der Erbvorschuß wird nun Darlehen der Eltern genannt.
Da ich zur Hälfte Nutzniesser davon bin, denkt man darüber nach, mir für 50.000€ Zinsen aufzuerlegen.
Rückwirkend bis 2007 (Jahr der Trennung)
Das ist wie bei den Marktschreiern. Vielleicht geht ja jemand drauf ein.
Was haltet Ihr davon?
Gruß
P45
Wenn ein Mann sich von seiner Frau trennt, ist er ein Schuft.
Wenn eine Frau sich von ihrem Mann trennt, ist er auch ein Schuft, denn sonst hätte sie sich ja nicht von ihm trennen müssen.
Gugg da. Boah, was ne Anwältin *schieeel* Halt, das ist ja noch altes Zugewinnrecht. Nach neuem steht den Schwiegis tatsächlich eine Rückforderung der Darlehen zu. Von Zinsen habe ich bisher aber noch nichts gehört.
@Elwu
Sehr interessanter Link, wo ergibt sich nach dem neuen Recht da ne Änderung?
Ansonsten hat ja mein Bauchgefühl irgendwo recht. Hab immer gesagt sie solle ihr Erbe wieder bekommen. Nur mischen sich schiefe Töne unter die Verhandlungen, so das ich bald alles nur noch über den Anwalt laufen lassen will. Hurra, da können die was verdienen.
Aber das nun so genannte Darlehen ist ja garnicht verfügbar/frei. Erst werden Banken ausgezahlt und dann alle anderen.
Da bleiben von dem 125.000 (oder jetzt 100.000) nur 40.000 ca. übrig. Die sollte sie ja auch haben.
Nun setzt man fiktiv mir die Hälfte des "Darlehens" also 50.000 vor die Nase, ich soll zusätzlich dafür Zinsen berappen und sie bleibt 50/50 im Grundbuch.
Wenn beide Eheleute einen gleich hohen Verlust durch die Ehe hatten, finde ich das fair Das war Teil meines Angebots. Aber Zinsen zahlen, wäre wie Zinsen auf dem Girokonto bekommen, was permanent im Minus steht.
Langsam fühle ich mich über den Tisch gezogen. Aber bitte korrigiert mich wenn dem nicht so sein sollte.
Gruß
Wenn ein Mann sich von seiner Frau trennt, ist er ein Schuft.
Wenn eine Frau sich von ihrem Mann trennt, ist er auch ein Schuft, denn sonst hätte sie sich ja nicht von ihm trennen müssen.
und sie bleibt 50/50 im Grundbuch.
:question: :question: :question:
Ich denke du stehst da alleine drin?
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
@ Beppo
Uuuppps, sollte ich das irgendwo versehentlich geschrieben haben? Ich hoffe nicht. Wir stehen und standen schon immer 50/50 drin.
Sie will ja sogar mehr. 65/35 ist eine ihrer Überlegungen.
Hoffe, das dieses Missverständniss keine Auswirkungen auf alles bisher geschriebene hat.
Gruß
Papa4Five
Wenn ein Mann sich von seiner Frau trennt, ist er ein Schuft.
Wenn eine Frau sich von ihrem Mann trennt, ist er auch ein Schuft, denn sonst hätte sie sich ja nicht von ihm trennen müssen.
Ich weiß. Irgendwie hat sich das so in meinem Kopf festgesetzt.
Oder verwechsle ich dich grade?
Muss ich mal suchen.
Hatten wir das nicht als deinen großen Trumpf in den Unterhaltsverhandlungen diskutiert?
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Du verwechselst mich vielleicht mit den 50/50.
Ich habe aber den großen Trumpf bei der Zugewinnsberechnung.
EX klappert und rasselt aber nun mit allem was sie hat.
In ihrer neusten Version soll ich die Hälfte des Erbvorschusses zahlen (50.000 bis 62.500 sofort) und rückwirkend bzw ab jetzt Zinsen dafür.
Zusätzlich will sie im Grundbuch bleiben.
Auch will sie die körperlichen Leistungen ihrer Eltern (Babysitten, Tapetten abreißen, Steine schleppen usw usw) finanziell anerkannt haben und auf ihrer Seite als Investition angerechnet bekommen. Meine Eltern haben ja nicht geholfen.
Hiiilfe, mir reicht es langsam. Da nimmste Dankbar Hilfe an, im Glauben das man Dir, der Familie, den Kindern hilft, bedankt sich artig und soll nun Jahre später dafür latzen.
Naja, bin gespannt.
CU soon
P45
Wenn ein Mann sich von seiner Frau trennt, ist er ein Schuft.
Wenn eine Frau sich von ihrem Mann trennt, ist er auch ein Schuft, denn sonst hätte sie sich ja nicht von ihm trennen müssen.
Ich habe nochmal ein wenig zurück geblättert und habe das auch nicht gefunden, dass du alleine im Grundbuch stehst.
Sorry für die Verwirrung.
Dein Trumpf war einfach die Tatsache, dass ihr negativer Zugewinnsaldo, von dir auch nach neuem Recht nicht ausgeglichen werden muss.
Die Möglichkeit, dass deine Schwiegis ihr Geld zurück fordern könnten, basiert auf einem der vielen katastrophalen Fehlurteile des BGH, mit dem die alte Kindergartenweisheit "Geschenkt ist geschenkt, wieder holen ist gestohlen" ausgehebelt und auch der letzte Rest an Vertragsfreiheit und Rechtssicherheit ausgehebelt wird.
Darauf bezieht sich auch die Schnatter aus elwus Link.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Moin P45,
Auch will sie die körperlichen Leistungen ihrer Eltern (Babysitten, Tapetten abreißen, Steine schleppen usw usw) finanziell anerkannt haben und auf ihrer Seite als Investition angerechnet bekommen.
es gibt tatsächlich Leute, die glauben, bei einer Scheidung würde eine Ehe wirtschaftlich komplett rückabgewickelt. Solchen Unsinnsforderungen begegnet man am besten mit plakativen Gegenrechnungen. Beispielsweise "ich habe Dich für die Dauer von X Ehejahren monatlich mit 1.234.56 EUR alimentiert, in Summe sind das XX.XXX EUR. Die will ich jetzt natürlich ebenfalls wiederhaben. Wir können dabei natürlich gerne die Tapetenabreiss- und Babysitterleistungen Deiner Eltern davon in Abzug bringen."
Danach sollten sich diese Forderungen eigentlich von allein verflüchtigen... 😉
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
