hallo,
haben nun schon mal alles zusammen getragen, was alles auf meinen sohn zukommen kann. leider finden wir nirgends im netz ein passendes beispiel zum wohnvorteil, was auf unseren fall im mom zutreffen könnte.
ab februar 2012 verdient mein sohn wenn alles klappt ca 1600,- euro netto und wollte dann ja eigentlich ausziehen. (ich sagte ja, es kommt immer alles anders als man denkt)
*g* dafür kann ja nun seine ex zuhause endlich mit 17 ausziehen, weil sie ein kind erwartet. da er ja dann für sie und das kind unterhalt zahlen muß, bräuchte ich mal ein beispiel oder dergleichen wie dann bei ihm der selbstbehalt berechnet wird. also von den 1600,- kann eine private rentenversicherung von 25,- eine haftpflichtversicherung (wird mit ende der ausbildung abgeschlossen), eine monatsfahrkarte von 45,- und wenn das geht noch eine rentenversicherung über seinen arbeitgeber (betrag noch offen) abgezogen werden. und nun das problem... leider sind in unserer gegend die mieten nicht so billig und daher würde er erstmal bei mir wohnen bleiben, wenigstens bis er sich soviel geld zusammen gespart hat, daß er sich seine zukünftige wohnung ordentlich einrichten kann ohne etwas auf kredit kaufen zu müssen.
sie bekommt ja nun ihre wohnung übers amt bezahlt, er muß seine allein bezahlen. im mom bekomme ich von ihm das kindergeld womit ich soweit auch hinkomme, da wir im prinzip schon immer sehr sparsam leben mußten. wenn das kindergeld dann ab 2012 wegefällt würde er mit sozusagen kostgeld geben und anteilig miete incl.nebenkosten bezahlen, was dann ca 240,- wären. kostgeld nochmal ca 150,- euro. müßte ich da irgendwas bei der steuer angeben als einnahmen, die ja eigentlich keine sind, sondern die kosten, die er auch hätte, wenn er sich allein eine wohnung leisten könnte.
dazu nun meine frage, hat er dann einen wohnvorteil oder zählt dieser nur, wenn man in eigentum wohnt, wo man keine miete zahlt. leider gibt es überall nur beispiele, wo die leute in eigenen häusern oder wohnungen leben und sozusagen fast garkeine kosten hätten. ich verdiene ja an dem geld nichts, sondern bezahle davon genau das was eben alles an miete etc anfällt. wäre im prinzip wie eine wg... da er ja hier sein eigenes ding macht und ich eben nur für ihn mit einkaufe, weil er früh 5 uhr aus dem haus muß und meistens erst nach 19 uhr von arbeit kommt.
wäre nett, wenn mir das jemand erklären könnte, wenn eben der erwachsene sohn noch bei der mutter lebt.
danke und lg
meistens kommt es anders als man denkt... leider
Hallo traurig66,
zu Deiner Frage kann ich Dir nichts sagen, jedoch habe ich diese Woche "Deine" geschilderte Geschichte aufmerksam mitgelesen.
Meinst Du nicht, all diese von Dir gestellten finanziellen Berechnungsfragen sind vorrangig von Deinem erwachsenen Sohn abzuklären?
Versteh mich nicht falsch. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern und wir unterstützen uns in vielen Belangen gegenseitig! Es gibt jedoch im Leben viele Dinge, die muss man einfach selbst(!) machen, um auch richtig(!) erwachsen zu werden, zumal wenn künftig ein Kind im Spiel ist. Das hat er ja belegtermaßen vermutlich auch ohne Deine Hilfe hinbekommen.
Es ehrt Dich, dass Du als Mutter helfen willst und ich verstehe in der geschilderten Situation z.T. auch Deine Sichtweise! Auch wenn mir Deine recht pauschalen Vorverurteilungen der werdenden KM und dem künftigen Enkelkind z.T. persönlich nicht besonders gefallen haben.
Insgesamt sind mir all Deine Fragen jedoch zu finanzlastig. Erst Vaterschaftstest, jetzt Wohnvorteil!
Kann sich Dein Sohn nicht einfach einmal selbst hier anmelden und seine(!) berechtigten Fragen stellen? Es drängt sich mir persönlich nämlich langsam der Eindruck auf, dass Du Deinem Sohn evtl. ein Quäntchen "zuviel" abnehmen willst, welche Gründe das auch immer haben mag...
Viele Grüsse
hallo bagger1975,
wie ich schon schrieb (hast du sicher gelesen) hat sich mein sohn alles hier durchgelesen und ist durch seine arbeitszeiten nichts ganz so erpicht drauf die ganze zeit zu suchen. da ich eh nebenbei was im netz mache und er bei seiner suche irgendwie noch weniger weiter kam wie ich, hat er mich gefragt, ob ich dies eben mal in erfahrung bringen kann.
das meine fragen finanzlastig sind sind ist ja nun mal mein vorrangiges problem, da ich eigentlich aus dieser wohnung ausziehen wollte, sobald mein sohn im februar in eine eigene gezogen wäre.... was nun erstmal nicht machbar ist. also muß ich doch wenigstens schon mal alles klären oder eben er (wie gesagt, er findet darauf auch keine antworten im netz) um ein ungefähres bild davon zu bekommen, wielange ich nun noch in dieser wohnung bleiben muß. ich habe diese damals nur bezogen, weil ich mir alleinerziehend keine andere leisten konnte und durch meine vielen überstunden auch kein wohngeld bekommen hätte. meine traumwohnung habe ich sozusagen indirekt die ganzen jahre im blick und da die genossenschaft mehrere von dem gleich grundriss hat, hat man alle paar monate mal das glück eine vielleicht zu ergattern. hatte es mir eben schon seit einigen monaten so schön ausgemalt und gespart ohne ende, da ich mir dort alles so einrichten wollte wie ich es mir schon immer erträume.
da dies nun erstmal alles in den hintegrund treten muß... wäre es doch wenigstens schön, wenn er weiß ob es ihm angerechnet wird, wenn er bei mir wohnen bleibt oder eben nicht.
kinder sind nun mal teuer, das durfte ich ja nun viele jahre am eigenem leib erfahren und es wird nicht billiger. also wenn sie wissen will was sie bekommt, ist es doch nur sein gutes recht, daß er weiß, was ihm bleibt.
und von wegen finanzlastig... sie teilte ihm ja auch sofort mit: du darfst nun für mich und das kind sorgen... also warum wird er verurteilt, weil er an sein weiteres leben denkt, sie macht es ja auch.
er hat schon genug gesucht, nur ist er nicht der schreiber, war er schon in der schule nicht....aber er war gut in mathe *g* und im mom rechnet er eben nur, mit dem was ihm bleibt, da er ja eigentlich schulisch weiter machen wollte und das jetzt zu den akten legt.
trotzdem dankeschön....lg
meistens kommt es anders als man denkt... leider
Hallo,
bei 1600 netto kann er 5% vom Netto als berufsbedingten Aufwand absetzen und 4% vom Brutto für private Altersvorsorge, wenn er diese tatsächlich hat. Da er für zwei Personen unterhaltspflichtig wäre, bliebe es bei Stufe 1 der DDT. Er müsste also von ca. 1.450 Euro verbleibenden Einkommens 225 Euro KU zahlen, dann verbleiben noch ca. 1225 Euro. Der Selbstbehalt gegenüber der Mutter liegt bei 1050 Euro, so dass ca. 175 Euro an die ARGE zu zahlen wäre. Die verbliebenen 1050 Euro kann er dann für all seine Aufwendungen nutzen, ich denke, da ist selbst eine kleine erste Wohnung drin.
Wenn er bei Dir bleibt und Kostgeld abgibt, stellt das für Dich keine steuerpflichtigen Einnahmen dar. Du könntest mit Deinem Sohn einen Untermietvertrag machen, wenn der aber nur kostendeckend ist, würde sich auch das nicht steuerlich auswirken. Du kannst das dem Finanzamt zu Deiner Absicherung aber schriftlich mitteilen, den Untermietvertrag vorlegen und fragen, ob sie das als einkommensteuerpflichtig ansehen oder nicht. Da dabei nichts Relevantes um die Ecke kommt, würde ich mir da keine Gedanken machen.
LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
hallo lausebackesmama,
das ist doch mal eine antwort ohne irgendwelche vorwürfe. danke dir und wünsche noch einen schönen abend.
lg
meistens kommt es anders als man denkt... leider
Moin T66,
um ein ungefähres bild davon zu bekommen, wielange ich nun noch in dieser wohnung bleiben muß.
Du musst überhaupt nichts; auch keine Wohnung mit Deinem Sohn teilen. Du bist erwachsen und kannst so leben, wie Du möchtest, auch in einer eigenen Wohnung und von Deinem eigenen Geld.
Allerdings lesen sich Deine Posts immer wieder so, dass Dich eine junge Dame durch ihre "hinterhältige" Schwangerschaft und die daraus resultierenden finanziellen Folgen für Deinen Sohn zu einem bestimmten Leben zwingen würde - woraus für Dich die moralische Berechtigung zur Einmischung resultiert. Damit wirst Du nicht glücklich werden. Was hindert Dich, Deinen erwachsenen Sohn loszulassen? Du musst ihn weder beherbergen noch verköstigen noch bemuttern noch für ihn denken. Und auch nicht auf Dein eigenes Leben verzichten - es sei denn, Du willst das selbst ausdrücklich so. Daran hat dann aber auch niemand anderer Schuld.
Die finanziellen Rahmenbedingungen für einen unterhaltspflichtigen Vater hat LBM genannt; es sind dieselben, mit der auch 40- und 50-jährige Familienväter zurecht kommen müssen. Man kann keine grossen Sprünge machen, aber es geht, auch mit eigener Wohnung.
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hallo T66,
um auf die Frage nach dem Wohnvorteil zurück zu kommen:
dazu nun meine frage, hat er dann einen wohnvorteil oder zählt dieser nur, wenn man in eigentum wohnt, wo man keine miete zahlt. (...)
Schau bitte mal in den Unterhaltsrechlichen Leitlinien jenes Oberlandesgerichtes, das am Wohnort der KM zuständig ist: http://www.vatersein.de/News-new_topic-6.html
In den meisten Leitlinien wirst du etwas über "freiwillige Zuwendungen Dritter" finden, z.B. in den Süddeutschen Leitlinien heißt es unter Nr. 8: "Freiwillige Zuwendungen Dritter (z.B. Geldleistungen, kostenloses Wohnen) sind als Einkommen zu berücksichtigen, wenn dies dem Willen des Dritten entspricht" (die Hervorhebungen sind von mir).
Wenn was Vergleichbares drinsteht in den Leitlinien, die bei deinem Sohn maßgeblich sind, dann ist er aus dem Schneider: Sogar wenn du ihm den Wohnraum komplett kostenlos überlassen würdest, könnte man ihm deswegen keinen höheren Unterhalt aufgrund eines Wohnvorteils ans Bein binden. Das "kostenlose Wohnen" ist schließlich ausdrücklich als ein möglicher Fall von "freiwilligen Zuwendungen" erwähnt, der Dritte bist in diesem Fall du, und es entspricht doch ganz sicher nicht deinem Willen, dass dieser dein "Wohnkostenzuschuss" als Einkommen bei ihm berücksichtigt wird ...
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Nachtrag: Noch deutlicher als die Süddeutschen Leitlinien sind z.B. die Leitlinien des OLG Thüringen. Dort heißt es sogar: "Freiwillige Zuwendungen Dritter (z. B. Geldleistungen, kostenloses Wohnen) sind regelmäßig nicht als Einkommen zu berücksichtigen."
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
hallo malachit,
tausend dank, genau sowas habe ich gesucht. wußte leider nicht wie ich es noch formulieren sollte um bei google oder dergleichen auf ein ergebnis zu stoßen.
und @ brille007 was du schreibst liest sich zwar alles sehr schön sieht aber hier in der praxis leider ganz anders aus.
die wohnung dich ich gerne beziehen würde, wäre dann ca 18 qm kleiner (kinderzi fällt ja weg und küche etwas kleiner), aber sie wäre sogar etwas teurer als die wo wir jetzt leben.
für meinen sohn sieht es hier schon besch.... aus. denn wenn er geschaut hat was wohnungen mit ca 40- 45 qm kalt kosten kommt er nur auf ergebnisse von 487,- kalt, nach oben natürlich keine grenze. da kommen ja dann noch die nebenkosten dazu, zuzügl. strom, telefon, gez etc. ich denke grob kann man dann nochmal insgesamt auf die 487,- locker 150,- bis 200,- draufschlagen. und da er sparsamkeit ja schon gelernt hat würde er eh auf vieles erstmal verzichten, womit er wohl auch keine probs hätte. der weg zur arbeit wäre dann z.b. durch bus und bahn ca 1 bis 1,5 stunden, da er schichten arbeitet und die verkehrsmittel hier so ganz früh leider nur ganz blöde fahrzeiten haben, er also automatisch länger unterwegs ist, als wenn er spätschicht hat.
näher zur firma ziehen ist leider auch keine möglichkeit, da dann wieder die miete um ein vieles höher ist. eigentlich wollte ich ihm ja mein auto geben und mir in den nächsten 1-2 jahren mal eine neues (gebrauchtes) kaufen, aber das würde jetzt auch nichts bringen, da diese kosten (versicherung, benzin etc.) den wert der monatsfahrkarte übersteigen. also auch keine echte alternative.
und das jeder für den anderen in der familie alles gibt ist bei uns normal.meine eltern haben es mit meiner schwester und mir auch so gemacht und alles für uns getan, was in ihrer macht stand, aber sie hatten sich für diese kinder freiwillig entschieden und sind finanziell zeit ihres lebens allein für diese kinder aufgekommen. dafür tun wir nun alles für unsere eltern und unterstützen sie wo es nur geht.
ich finde, wenn man in der familie sich nicht total aufeinander blind und zu 100% verlassen kann ist irgendwann etwas falsch gelaufen. ich meine damit keine finanziellen dinge, da es meine eltern auch nicht dicke hatten... ich meine einfach, daß jeder sich auf den anderen verlassen kann egal was passiert.
daß dieses mädel (mit vater und mutter und geschwistern) nicht so aufgewachsen ist, dafür kann ich nun wirklich nichts. ich bin bestimmt nicht für das leben das sie führten und wohl auch führen wolllten und immer noch wollen, nicht verantwortlich. ich bin bestimmt die letzte die nicht hilft auch anderen, also freunden arbeitskollegen etc. aber doch nicht, wenn ich sehe der andere macht danach gleich wieder irgendwelchen sch.... und alles ist eigentlich umsonst. das ist ja wie mit einem kleinen kind, was immer wieder ans heiße bügeleisen greift und einfach nicht merken will, daß es sich immer und immer wieder verbrennt. sie ist 17 und aus dem was sie im mom schreibt, lese ich daß sie ganz genau weiß was sie macht, bzw. gemacht hat.
sie wollte spätestens mit 18 ausziehen, hat aber eben bis jetzt keine ausbildungsstelle gefunden... also mußte eine andere lösung her. und ich unterstelle ihr sowas nicht... das hat sie im ansatz genau so geschrieben nur war da dummerweise von einer schwangerschaft noch keine rede. hätte mein sohn nicht so ein blindes vertrauen in die menschen (glaube das hat sich jetzt erledigt) wäre er bestimmt nicht so blöd gewesen und hätte sich von ihr bequatschen lassen, das kondom nicht zu nehmen... so vonwegen ohne ist es schöner.
ganz ehrlich, er hatte ja keine vergleichsmöglichkeit, da es eben sein erstes mal war und bestimmt erstmal sein letztes mal.
also nochmals danke für die hilfreichen antworten... er oder auch wir ( einmal mutter- immer mutter) werden das schaffen... so wie wir bis jetzt alles geschafft haben. und ja er hat auch das gelesen und findet, daß ich das ganz gut rüberbringe. er sagte, daß ich ja schon immer gern geschrieben habe und er eh nicht wüßte wie er sowas fremden mitteilen kann... zumal er es bis heute nicht geschafft hat es seinen allerbesten freund zu sagen... er findet einfach keine worte oder hat angst vor was auch immer. mädels sind da um ein vieles anders...sie postet alles aber auch alles bei facebook und läßt sich dort feiern, so von wegen... ich denke jetzt nur noch an mein kind und saufe erstmal nicht mehr. hallo sie ist 17, wenn ich das als ihre mutter (die auch bei facebook ist) lesen würde, der würde ich aber ne predigt halten.
so nun haut mal wieder auf mich drauf... allen noch einen schönen sonnnigen sonntag.
lg
meistens kommt es anders als man denkt... leider
Hi,
es geht absolut nicht darum hier auf dich "draufzuhauen", es geht darum dir eine andere Sichtweise zu vermitteln. Ja, das macht keinen Spass und wir haben das wohl fast alle schon durch. Aber wichtig ist in solchen Situationen ruhig und besonnen zu reagieren und die Beziehungen zur anderen Seite nicht komplett kaputt gehen zu lassen.
Dein Sohn hat gemeinsam (und ja gemeinsam mit der Mutter des Kindes) mindestens 18 Jahre lang Verantwortung für ein Kind zu tragen. Glaub mir, das geht einfacher wenn die beiden vernünftig miteinander sprechen können. Man kann es auch verkomplizieren, noch mehr Geld kaputt machen und am Ende nur noch mit Hilfe von Gerichten Lösungen suchen....
Wie dieser Weg geht ist noch nicht klar, aber wenn einer im Familiengefüge gegen den anderen Stimmung macht sind die Chancen auf vernünftige Lösungen deutlich kleiner. Und in diesem Fall weis ich sehr genau wovon ich spreche.
LG
Nadda
