Hallo,
klar kannst Du alles wie üblich bezahlen. Ich würde aber ein Konto für KU einrichten und auf dieses Konto den KU einzahlen und von diesem Konto alles für die Kinder bezahlen. Wenn die KM nicht will, dass Du darauf Zugriff hast, dann muss sie alles bezahlen.
Das Problem liegt im deutschen Familienrecht, dass eine Trennung in Betreuung und Unterhaltszahlung vorsieht. Eine geniale Idee wie man das optimal gestaltet sehe ich auch nicht. Allerdings wird es schwer fallen zu behaupten, dass eine Hausfrau die Kinder nicht betreut.
Beim TU solltest Du bedenken, dass Deine DEF durchaus Anspruch auf nachehelichen Unterhalt geltend machen kann und dann spielt indirekt auch der TU wieder eine Rolle. Hier auf alle Fälle auf eine Befristung achten.
Das Problem hier ist, dass damit das Interesse an einer Scheidung Deiner DEF leicht gegen Null gehen kann, da es ja TU gibt!
Sollte Deine DEF allerdings dauerhaft mit ihrem Next zusammen leben (nach 2-3 Jahren bzw. Kauf einer Immobilie), dann ist ihr Unterhaltsanspruch verwirkt.
VG Susi
Sehr gute Idee mit dem Konto!
Allerdings wird es schwer fallen zu behaupten, dass eine Hausfrau die Kinder nicht betreut.
Da ist ja das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Sie sucht ja angeblich Arbeit.
Und da sie ja das letzte Jahr auch Vollzeit gearbeitet hat, könnte man auch davon evtl. ausgehen, dass sie das auch weiterhin machen köönte/muss.
Mal sehen.
Ich wollte jetzt kein neues Thema aufmachen, deshalb frage ich jetzt noch mal hier.
DEF möchte ja nun dass ich ausziehe. Sie begründet dass damit, dass Ruhe einkehren soll und sie ja auch wieder "leben" möchte.
Ich denke, sie wird irgendwann auch einen Antrag auf Zuweisung der Ehewohnung stellen und das mir dem Kindeswohl begründen.
Wie kann ich mich denn davor schützen?
Nochmal zur Übersicht:
Haus, 300m2 (davon 100 Keller), 2 geschossig, sie "lebt" oben, ich unten (jeweils 100m2). Die Kinder schlafen in eigenen Zimmern oben, dort ist auch ihr Schlafzimmer. Oben und unten sind Bäder vorhanden. Ich schafe im Arbeitszimmer. Küche wird mehr oder weniger gemeinsam genutzt. Im Wohnzimmer bin häufig abends ich, da sich DEF frühzeitig in ihr Schlafzimmer zurückzieht. Es gibt keinerlei Gewalt, Alkohol, Psychoterror oder sonstiges. Das liegt mir absolut fern. Nur kann ich mich ja nicht vor Verleumdung schützen. Abwarten.
Aufgrund der Haus Größe, wäre das Trennungsjahr ohne weiteres dort zu bewältigen. DEF sieht das natürlich anders. Sie hat mehr Probleme mit der Situation als ich.
Als Schutz wurde mir ja schon geraten, dass Handy mit Aufnahmefunktion zu nutzen. Echt? Jedes mal wenn wir uns begegnen?
Die Kinder und ich haben ein ganz normales Verhältnis zueinander. Natürlich haben sie Schwierigkeiten mit der Trennung an sich. Aber das Gespräch mit den Kindern ist ja auch erst 4 Wochen her.
Ansonsten ist der Umgang völlig normal. Ich übernehme Fahrten zum. Fußball Training, Schwimmen etc. Mache Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Wäsche, Haushalt. Alles mehr oder weniger abwechselnd mit DEF. Ich habe jetzt mal eine Liste aufgestellt, nach der die Zeiten auch festgelegt sind.
Was bleibt mir noch zu tun?
Welche Möglichkeiten habe ich, einem evtl. Antrag bei Gericht entgegen zu wirken?
Ich habe echt keine Ahnung mehr, wie Madame tickt.
Was bleibt mir noch zu tun?
Welche Möglichkeiten habe ich, einem evtl. Antrag bei Gericht entgegen zu wirken?
Hi,
wenn sie einen Antrag stellen will, wird sie ihn stellen...wenn der erstmal rollt, wird auf das bisherige Betreuungsmodell geschaut.
Wenn Du dort bisher deutlich weniger Anteile als Deine Frau erbracht hast, kann es schnell schwierig werden für Dich...
Du könntest Ihr anbieten, sie bei der Suche und der Einrichtung einer Wohnung in der Nähe großzügig zu unterstützen.
So bliebe sie dann in unmittelbarer Nähe der Kinder und ihr könntet so etwas wie ein Wechselmodell vereinbaren...das wäre die beste Lösung für die Kinder
Ich würde auch nicht ausziehen.
Sie hat sich getrennt - sie soll gehen. Die Kinder bleiben in der vertrauten Umgebung bei Dir im Haus
Sieh zu, dass ihr kommuniziert und über Lösungen sprecht!
Mach ihr diese Lösung schmackhaft....
VG
WNV
P.S.
Ach ja: immer freundlich und höflich sein und gut benehmen!
Sieh zu, dass auch nicht ansatzweise Situationen schaffst, die später in die Richtung verdreht werden wie "Mein Ex ist ein Psycho und bedroht mich"...
Ich wollte jetzt kein neues Thema aufmachen, deshalb frage ich jetzt noch mal hier.
DEF möchte ja nun dass ich ausziehe. Sie begründet dass damit, dass Ruhe einkehren soll und sie ja auch wieder "leben" möchte.
Ich denke, sie wird irgendwann auch einen Antrag auf Zuweisung der Ehewohnung stellen und das mir dem Kindeswohl begründen.
Ich habe echt keine Ahnung mehr, wie Madame tickt.
Auch Du kannst diesen Antrag stellen und du solltest es tun bevor sie es macht.
Ausser den Jobangeboten, welche Du ihr vorlegen solltest, such ihr auch Wohnungsanzeigen heraus.
Natürlich soll Ruhe einkehren, aber sie hat die Trennung ausgesprochen und sie soll nun auch gehen und ihr Leben gestalten, wie sie es will. Gib ihr zu verstehen, dass Du diesen Ihren Wunsch begreifst und ihn unterstützt. Aber Es gibt keinen Grund, dass Du das Feld räumst. Diesen Standpunkt solltest Du ihr klar und freundlich mitteilen. Sie muss kapieren, dass es hier nicht nach ihrem Kopf geht.
Mache dir eine Liste, welche Prioritäten Du hast ( Kinder bei dir, Du bleibst im Haus ....) und eine andere, was für Kompromisse Du eingehen willst (grosszügige finanzielle Unterstützung der KM damit sie wieder "leben" kann.
Hast Du Freunde oder Verwandte, welche ab und an, einen Abend ider Wochende mit Dir und den Kindern verbringen können ? Falls Sie gewalttätig wird, solltest Du als erster die Polizei anrufen.
Hast Du Dir den Trennungsfaq durchgelesen, wie Dir hier schon geraten wurde ?
VG,
Tsubame.
Ja. Trennungsfaq hab ich gelesen.
Und bin fast erschlagen davon.
Aber da sind auch viele nützliche Tips drin.
Freunde wären genug da.
Schwiegereltern werde ich wohl eher nicht fragen.
Wenn ich so einen Antrag stelle. Eskaliert dann nicht die Lage weiter?
Klar stehe ich doof da, wenn sie das macht. Aber ich weiß halt nicht ob sie so weit gehen würde.
Ach Mist.
Natürlich würde das zu einer Eskalation beitragen. Deshalb solltest Du alle Möglichkeiten einer friedlichen Abwicklung der Trennung nützen und auch dokumentieren (schriftliche Vorschläge).
Noch einmal mit ihr reden und Vorschläge unterbreiten.
Nur Du kannst die KM einschätzen und sehen, wann der beste Zeitpunkt für eine Beschleunigung des Prozesses eingetreten ist.
Wenn ich so einen Antrag stelle. Eskaliert dann nicht die Lage weiter?
Definitiv ja, die Lage würde weiter eskalieren...egal wer den Antrag einreicht.
Du sollstest die emotionale und psychische Belastung nicht unterschätzen, in die ihr geratet, wenn das erstmal vor Gericht ist und solche Entscheidungen getroffen werden müssen.
Deswegen würde ich den Antrag noch nicht stellen.
Aber: DU musst das Heft des Handelns in der Hand behalten.
Mach Vorschläge, kommuniziere...biete Unterstützung an.
Ich habe damals mit der Ex eine von mir vorgeschlagene Trennungsberatung - über mehrere Termine hinweg -bei einem kirchlichen Träger gemacht. Das hat viel Explosivität rausgenommen und die Themen konnten halbwegs sachlich geklärt werden.
Mach ihr doch entsprechende Vorschläge - such 2-3 Angebote raus und mache schon konkrete Terminvorschläge.
Wenn sie grundsätzlich Interesse an einer friedlichen Trennung hat, wird sie darauf eingehen.
Wenn nicht, weißt Du, woran Du bist...
Danke Leute!
Ich werde ihr mal ein paar Vorschläge machen und dann sehen wie sie reagiert!
