Hallo liebe VS-Gemeinde,
am Mittwoch ist vor dem AG hier in Berlin die Verhandlung bzgl der Übertragung des endgültigen ABR auf meinen LG (siehe anderer Thread). Der Bericht des JA ist sehr positiv für den Vater ausgefallen, sie empfehlen sogar die Übertragung des ASR auf meinen LG.
Die beiden Mädels haben sich sehr gut eingelebt, auch in der Schule. Sie haben Freundinnen gefunden, unternehmen viel mit uns und denen, wir freuen uns alle auf unsere neue, größere Wohnung und die Kinder besonders, dass sie komplett neue Möbel bekommen!
Wir denken, und auch aus der Heimat der KM hört man das, dass sie wohl nicht zum Termin erscheinen wird. Sie hatte ja schon in der Vergangenheit erzählt, sie würde jetzt endlich ihr Leben genießen können. Ein weiteres Indiz ist, dass sie auf ihrem FB-Profil einen Nachmieter für ihre große Wohnung sucht. Den hat sie sogar schon (ein Bekannter der Kinder). Auf ihrem Profil gibt es einen Fotoordner (Ich und meien Liebsten), in dem keines ihrer Kinder auftaucht. Nun ja...Es gab weder ein Schreiben ans Gericht von ihr, noch anwaltliche Bewegung, noch ein Anruf oder Sonstiges.
Der nächste Schritt, den mein LG gehen wird, ist die Beantragung des ASR. Außerdem will/muss er Unterhalt einklagen. UHV wurde bereits abgelehnt, da die Kinder bereits 72 Monate lang bezogen haben.
Das Kindergeld haben wir übrigens erst ab Juli bewilligt bekommen, der Juni Anspruch würde noch geprüft? Naja, die KM hat das KiGe für Juni bekommen, wir hoffen die Fam.kasse zahlt es uns aus und holt es sich von der wieder.
So, nun meine eigentliche Frage: Wie seht ihr die Erfolgschancen, mind. den Mindestunterhalt vom Gericht zugesprochen zu bekommen? Die KM arbeitet seit Mai, genauen Verdienst wissen wir nicht. Es gibt aber in der Branche einen Mindestlohn, den sie als Ungelernte wohl bekommen wird. Damit läge sie netto zwischen 900 und 1100 Euro. Ihr LG (keinen Kommentar zu dem :mad:) verdient ein bissel mehr (selbe Firma). Sie hat übr. vorher nur mal schwarz gearbeitet. Sie arbeitet auch nur, weil das JC sie gesperrt hat (u.a. wegen Nichterfüllung der Bewerbungspflicht, versäumte Termine, Handgreiflichekeiten ggü SB usw). Soweit ich weiß hat sie auch keinen Schulabschluss. Sie ist 31 und hat im Grunde nichts zustande gebracht.
Keine guten Voraussetzungen, ich weiß...
Liebste Grüße von Romy
Hi Romy
Alles was über den SB von 950,-Euro verdient wird, wird zur Verteilung des KU verwendet.
Da sie mit einem LG zusammen wohnt, kann ihr der SB gekürzt werden.
Sie ist verpflichtet Auskunft über ihr Einkommen zu geben, notfalls Auskunftsklage einreichen.
Gruss Wedi
Hallo wedi,
danke für deine Antwort. Soweit ist die Theorie ja klar...wie ist eure Erfahrung, wenn es zur Gerichtsverhandlung bzgl des KU kommt: Wird ein Richter wohl eher feststellen, dass sie nicht zahlen muss, oder dass sie den Mindest-KU aufzubringen hat: egal wie?
Ich weiß schon, dass man das nicht vorhersehen kann, aber mir geht es um eure Erfahrungen in dieser Sache...
Hi Romy,
die Erfahrung zeigt, dass es sich besser lebt, wenn du nicht darauf hoffst Unterhalt zu bekommen. Versuchen würde ich es auf jeden Fall, aber es gibt hier im Forum doch leider recht viele Beispiele, dass KM oft um die Zahlung drum rum gekommen sind, oder aber nur sehr wenig Unterhalt zu zahlen haben.
Da sie ja recht wenig verdient müsst ihr auch damit rechnen das nur sehr wenig Unterhalt anfallen würde. Blöde Situation, aber ihr schafft das trotzdem!
LG
Nadda
Hallo nadda,
schaffen werden wir es, es ist nicht so, dass wir unbedingt auf den KU angewisen sind (Gott sei Dank!). Es geht hier doch aber ums Prinzip. Sie hat alles getan, um uns das Leben schlecht zu machen, jeden Cent rausgepresst. Mit dem Ergebnis, dass die Kinder nix, aber auch gar nix, davon hatten!
Sie soll nun erleben, wie es ist. Wir wissen auch jetzt schon, dass sie keinen Umgang haben wird. Viel zu bequem. Außerdem müsste sie ja dann etwas von IHREM Geld investieren, auch noch für ihre Kinder. Das geht ja nun gar nicht, ne? Selbst wenn wir die Kinder die 350 km bringen würden, würde sie sie nicht sehen. Ihr Sohn lebt in derselben Stadt, 10 min mit dem Fahrrad, und den hat sie das letzte Mal im April gesehen, und auch nur, weil der KV sie gezwungen hat!
So eine ist sie...sie ist sich selbst die nächste, dann ihr Freund, dann weiter gar nichts. Außer Ihr Geld natürlich.
😡
LG Romy
Moin,
ich sehe da keine großen Erfolgsaussichten und würde vermutlich die Klagerei lassen.
1. Wird sie garantiert (unverschuldet) wieder arbeitslos.
2. Ist das oben bestimmt nicht das bereinigte Netto.
3. Könnte sie Umgangskosten geltend machen (??), man kann ihr ja nicht nachweisen, dass sie keinen Umgang haben wird.
4. Ist sie ein Mangelfall und um die max. 100 Euro die da kommen könnten, würde ich nicht klagen.
Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich zu denen gehöre, bei denen finanziell gesehen das Kind "MEIN" Kind ist und ich mich halt auch damit abgefunden habe, dass das so bleiben wird, bis er aus dem Haus ist.
Es geht hier doch aber ums Prinzip. Sie hat alles getan, um uns das Leben schlecht zu machen, jeden Cent rausgepresst. Mit dem Ergebnis, dass die Kinder nix, aber auch gar nix, davon hatten!
Sie soll nun erleben, wie es ist.
Ihr seid gebildete Menschen. Wir leben im 21. Jahrhundert. Auge um Auge ist primitiv. Seid besser. Steht drüber.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hi
Im Normalfall tendiere ich auch zu LBm's Aussage, in diesem Fall würde ich es aber trotzdem versuchen und wenn es nur ein Fünfziger im Monat ist, denn dann denkt KM wenigstens einmal im Monat an ihre Kinder.
Gruss Wedi
Hallo,
danke LBM, dasstimmt schon. ABER: Mein LG muss es tun, schon wegen der Kinder. Sie hat immer nur genommen, genommen, genommen, selbst das Taschengeld ihrer Kinder geklaut, und alle Geburtstagsgeschenke verhökert etc.
Es muss sein. Ich hoffe, ein Gericht wird sie zum Mindestunterhalt verklagen, selbst wenn sie nur 1000€ verdient. Soll sie sich doch noch nen Job suchen, oder einen, der besser bezahlt ist. Wird von den Vätern doch auch verlangt! Der Sohn von ihr würde dann auch Geld bekommen, bekommt auch nur UHV. Dem erging es nicht besser mit ihr...
Es geht ums Prinzip...
LG Romy
Hallo Romy,
ich verstehe Deinen Gedanken schon. Denke aber, dass eben die Erfolgsaussichten gering sind, euch der Kampf Nerven kosten wird und sie nachher noch triumphiert, wenn sie zu nix verdonnert wird. Bei drei Kindern kommt ja erstrecht nix um die Ecke.
Mir wäre es das nicht wert, schon gar nicht zu Lasten meines Portemonnaies (Klagekosten) und meiner Zeit und Nerven.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
HAllo LBM,
selbst wenn nix bei rum kommt und sie am Ende triumphiert: Wir können dann nicht sagen, wir hätten es nicht versucht. Und wir haben zumindest erreicht, dass sie sich verdammt ärgern wird. Und das soll sie.
Moin.
selbst wenn nix bei rum kommt und sie am Ende triumphiert: Wir können dann nicht sagen, wir hätten es nicht versucht. Und wir haben zumindest erreicht, dass sie sich verdammt ärgern wird. Und das soll sie.
ich denke, dass gerade dieser Gedanke der falsche ist. Denn dies scheint zu zeigen, dass ihr (also KV und Du) noch ziemlich emotional involviert seid. und so wird ein Gerichtsverfahren an Euren Nerven zehren, und gerade wenn ihr auch noch verliert, Euch selbst mächtig ärgern. Und gerade wenn ex "am Ende triumphiert", dann ärgert nicht sie sich, sondern ihr!
Wenn das Risiko einer finanziellen Belastung durch Gerichts- und Anwaltskosten von Euch getragen werden kann, ohne dass Ihr Euch ärgern oder sonst wie einschränken müsst, dann folge ich - gerade bei der Vorgeschichte - Wedis Gedanken
Im Normalfall tendiere ich auch zu LBm's Aussage, in diesem Fall würde ich es aber trotzdem versuchen und wenn es nur ein Fünfziger im Monat ist, denn dann denkt KM wenigstens einmal im Monat an ihre Kinder.
Und das Geld, was (vielleicht) dabei rausspringt, könnt ihr ja explizit für die Kids ansparen...
Aber das ganze wirklich nur, wenn es Euch nicht emotional belastet. Vielleicht geht das alles ja über nen guten Anwalt, der nur ab und an Input von Euch braucht und alles andere geht "von alleine"
Viel Glück und schön, dass das mit dem dem ABR so gut zu laufen scheint!
Gruß, Toto
