Zum Wohle des Kinde...
 
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Zum Wohle des Kindes???

 
(@julia)
Schon was gesagt Registriert

Hallo...

Es geht hier um meinen Verlobten er hat 2Kinder und ist geschieden von seiner Frau... Das Gericht Sprach Daniel (10Jahre) zu das Peter (45Jahre) daniel alle 2Wochenenden haben darf...

Sie Hilt es nie ein...

Mittlerweile hat sie Daniel eingeredet das ich die Böse bin... Er will mich nie kennen lernen na ja am Anfang war das ja zu Regeln aber mittlerweile Wohne ich bei ihm...
Petra (die mutter von Daniel und Anna (2Jahre) verbietet peter jetzt den Umgang es wird wieder vor gericht gehen jetzt kam Gestern eine E-Mail peter soll die Beiden kinder vom 15. - 16.Februar Holen 😉 ist ja schön aber drunter stand das ich aber nicht da sein darf da daniel angst vor mir hätte... (das kind hat mich noch nie gesehen weil Daniel das nciht wollte...) Ich kann mich doch nicht alle 2Wochen in Luft auflösen... Jetzt ist am 19März wieder termin vor Gericht ich werde nicht dabei sein da ich ab Ende Februar in eine Klinik sein werde da ich Psychiche Probleme habe...

Was Könnt ihr mir raten...

sorry das ich jetzt so viel geschrieben habe...

Gruß Julia


Wer Rechtschreib Fehler Findet kann die gerne behalten...

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 08.02.2003 13:48
(@butzemann)
Rege dabei Registriert

Hallo,
bin neu hier und weiß nciht ob du noch Antworten brauchst da deine Frage ja schon lange her isnd.

die Mutter darf und kann den Umgang nicht verbeiten es sei denn du bist auffällig (Drogen o.ä) Wir hatten das selbe Problem und der Anwalt riet uns es einfach zu tun, weil sie nichts dagegen in der Hand hat.
In "einzelheiten im Umgangsrecht" findest du dies auch schwarz auf weiß.

Der Vater hat schließlcih auch ein Recht auf ein neues Leben und eine neue Partnerschaft.


AntwortZitat
Geschrieben : 18.05.2003 15:06
(@Anonym)

Hallo Julia.

Ich kenne das Problem. Mein Verlobter hat auch zwei Kinder (4 und 2) aus seiner Ehe. Beide Kinder leben bei der Mutter. Am Anfang unserer Beziehung, so nach 2 Monaten habe ich beide Kinder kennengelernt und beide haben mich auch als seine neue Partnerin akzeptiert. Sie haben mit mir gespielt und der kleine hat mich immer angelächelt und war mir gegenüber ziemlich aufgeschlossen. Nun ist es so, dass ihm seit 1 1/2 Jahre der Umgang wegen mir verweigert wird. Sie will mich pardu nicht dabei haben. Doch ich sehe es nicht ein, da ich den Kindern nie was angetan habe, sie mich nicht zurückgewiesen haben und auch nicht einsehe, alle 2 Wochen für 6 Stunden unsere gemeinsame Whg. zu verlassen. Ich würde es verstehen, wenn die Kinder mich ablehnen würden. Doch dem ist nicht so. In der Zwischenzeit wurde der Umgang schon 2mal vor Gericht verhandelt und es ist zu keiner Einigung gekommen. Zur Zeit sieht er seine Beiden alle 2 Wochen für 2 Stunden unter ihrer Aufsicht auf dem Spielplatz. Ich hoffe nur, dass es nicht die Regel bleibt. Auch für meinen Verlobten, da er seine Kinder auch mal mit zu sich nehmen möchte. Sie hat ja schließlich auch einen neuen Partner, der bei ihr lebt und einen gewissen "Umgang" mit den Kindern hat.
Ich habe deswegen auch schon Depressionen, doch ich rate dir, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und bleib in der Wohnung, wenn er die Kinder hat. Den wenn er die Kinder hat, darf er auch bestimmen, mit wem die Kinder zu diesem Zeitpunkt Kontakt haben. Unsere RA sagte auch, dass sie auf kurz oder lang den es nicht verbieten darf, dass du dabei bist. Ich kämpfe auch und wenn er seine Kinder mit zu sich nehmen darf bin ich auf jeden Fall dabei und da kann sie machen was sie will.

Gruss Diana


AntwortZitat
Geschrieben : 03.08.2003 16:47
(@Giesser)

Ich versteh ja nicht, warum Menschen - Mütter wie sicher auch Väter - so reagieren.
Hier geht es doch eindeutig nicht um das viel zitierte Kindeswohl sondern vielmehr darum, dem/der Ex eins auszuwischen und "Macht" auszuüben. Nur leider sind die Haupt-Leidtragenden - wie bei allen diesen Themen - die Kinder. Sie werden früher oder später (hoffentlich) erkennen wer, wann, wie gehandelt hat.
Das mag im Moment nur ein schwacher Trost sein, aber ich halte es für wichtig mal darauf hinzuweisen, dass dies die einzige Möglichkeit scheint.
Gerichte und RA´s vermögen diese Problematik(en) nicht zu lösen - zu oft werden die dort getroffenen Entscheidungen unterlaufen - leider.

Der/die nicht ABR-Befugte ist immer der/die Gekniffene, soviel steht mal fest.

Kopf hoch, es kommen auch wieder andere Zeiten!

LG

Torsten


AntwortZitat
Geschrieben : 03.08.2003 18:02
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

@All

Leider 'entziehen' die Mütter zu meist die Kinder dem Vater aus mehreren Gründen:
- Sie konnten mit dem Vater nicht mehr leben, warum sollten dies die Kinder können
- Sie hassen den Vater, er hat ihnen die schönsten Jahre ihres Lebens genommen, darum darf er die Kinder nicht haben
- Sie wollen den Vater finanziell ausnehmen
- Sie brauchen jemanden, der sich mit ihnen solidarisch zeigt, dies sollen die Kinder sein
- Sie betrachten die Kinder als ihr Eigentum, denn schließlich haben sie es in ihrem Bauch getragen und geboren

Dies ist meine Meinung zu 80 % der Mütter und 20 % der Väter, die ihre gemeinsamen, in Liebe gezeugten Kinden dem anderen Elternteil vorenthalten.

All dies wird durch die rechtliche Situation in unserem Land subventioniert. Viel schlimmer noch, der Staat liefert den Müttern das Werkzeug, damit sie Väter nicht nur melken, sondern auch schlachten können.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 03.08.2003 20:47
(@Anonym)

Hallo ich bin auch neu hier und gebe mal meinen Senf dazu!
Es ist sicherlich manchmal übertrieben, wie Väter und Mütter nach der Trennung mit der Regeluing des Umgangs etc. versuchen Macht etc. auszuüben. Um dem vorzubeugen, wäre es überlegenswert, wenn man und frau sich nach einer Trennung an einen gemeinsamen Tisch setzen könnten mit einer dritten neutralen Person und ihre gescheiterte Beziehung samt aufgestauten Emotionen bereinigen könnten, sofern beide dazu bereit sind. Leider ist das oft nicht der Fall, aber es wäre sicher auch besser für die gemeinsamen Kinder.
Es muss versucht werden, eine Kommunikationsbasis zu schaffen auf der man eine neue Zukunft gestalten kann.
Ich weiss dass das alles theoretisch sehr einfach klingt und praktisch außerst schwer ist.
🙁
Ich selber lebe gerade in Trennung und kämpfe sehr mit meinen Gefühlen und dem hin und her. Beide Kinder leben bei mir (5 und 1) und wir hatten eine äußerst schwere Zeit. Es ging mir während der 10 Jahre Ehe nie ums Geld - wir hatten und haben wenig. Es ist alles sehr verfahren und ich frage mich, ob wenn das Vertrauen gebrochen ist, man dies je wieder vielleicht auf einer anderen Ebene herstellen kann.
Über eine Antwort würde ich mich freuen.

kira


AntwortZitat
Geschrieben : 29.08.2003 01:32
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Liebe Kira,

Dein Anliegen wird heute über die sog. Mediation behandelt. Diese ist jedoch freiwillig und kostet Geld. Ich kann nur hoffen, dass Mediation wie in den USA zu Pflicht wird.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 29.08.2003 11:46
(@Anonym)

Lieber Deep Thought,
danke für Deine Antwort!
das grösste Problem empfinde ich ist die Angst, dass wieder solche Streits (hauptsächlich durch Missverständnisse wahrscheinlich) aufkommen und noch mehr Verletzungen entstehen. Es existiert schon genug emotionaler Ballast...
Und unter dem Ungelösten leiden, so denke ich die Kinder am meisten.
Dein Zitat von Konfuzius passt sehr gut!:cool:
Gruesse
kira]


AntwortZitat
Geschrieben : 01.09.2003 01:09
(@Giesser)

Hi Kira,
ich habe , in gleicher Situation wie Du, es mit der Mediation versucht. Leider hatten wir nur 1 Sitzung - die Ex wollte das nicht weitermachen. Ich fand es sehr schade, weil so eine weitere Chance vertan wurde die Kinder zu entlasten - und uns letztlich ja auch.

Hier mal ein Link, der Dir evt. weiterhilft um Dich bzgl. Mediation zu informieren: http://www.ehe-familien-lebensberatung-darmstadt.de/methoden.htm#scheidungsmediation

Ich könnte mir vorstellen, dass Du dort auch ne Adresse über ein entsprechendes Angebot bei Dir in der Nähe bekommst. Anbei, bei mir/uns wäre die Mediation sogar von der Stadt bezahlt worden!

Liebe Grüße

Torsten
______________________
Anm. webmaster Hab mal die Syntax für den Link korrigiert. Der Beitrag ist somit besser lesbar.

[Editiert am 1/9/2003 von DeepThought]


AntwortZitat
Geschrieben : 01.09.2003 09:05