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Weihnachten ohne Kinder

 
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Es ist mein erstes Weihnachten ohne meine Kinder.

Seit sie auf der Welt sind habe ich für sie gesorgt. Mit ihnen gespielt, gekuschelt und auch mal geschimpft, Bücher vorgelesen, Gute-Nacht-Lieder gesungen, geschwommen, und und und.

Jetzt läuten die Glocken das Weihnachsfest ein, laden ein zum Fest der Liebe. Doch meine Kinder, die ich liebe sind nicht bei mir. Gerade jetzt träumen sie bestimmt aufgeregt von den Geschenken und sind voller Erwartung.

Ich werde sie dieses Jahr nicht mehr sehen können. Bedingt in meinen Unterhaltszahlungen kann ich mir weder die Fahrten noch die Verpflegung leisten. Die Geschenke hat meine Partnerin bezahlt.

Es macht sich eine tiefe Traurigkeit in mir breit und doch freue mich darauf, dass sie sich auf Weihnachten freuen.

Ich erwarte den Tag, an dem ich sie wieder sehe. Ich sehne mich nach dem Strahlen in ihren Augen, wenn sie die Geschenke auspacken, die der Weihnachtsmann 'falsch' zugestellt hat.

Diese Momente sind es, die das Erleben der gemeinsamen Zeit intensiver machen als je zuvor. Die wenigen Stunden genießen, letztendlich doch nichts voneinander zu haben. Unerbittlich rückt der Zeiger vor und es ist abermals Zeit für den Abschied.

C..., A... und G...: Ich liebe Euch so wie ihr seid und wie ihr sein werdet.


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 22.01.2003 23:02