Hallo allerseits,
hier ist meine Geschichte: http://www.vatersein.de/Forum-topic-31100.html .
Wir haben das gemeinsame Sorgerecht.
Die KM und ich sind vollkommen zerstritten. Bei bisherigen Gesprächen zu zweit stimmt sie einem Wechselmodell nicht zu. Sie sagt, dass der ständige Wechsel nicht gut für unsere Tochter wäre.
Ich hatte sie am Freitag, um einen Termin bei einer Beratungsstelle des JAs gebeten. Einen gemeinsamen Termin hat sie abgelehnt. Ich werde dann am Montag selber dort anrufen und einen Termin ausmachen. Sie sagt, dass sie sich schon telefonisch vom JA hat beraten lassen. Keine Ahnung, ob das stimmt und was sie dort erzählt hat.
Mir gegenüber lässt sich jedenfalls durchblicken, dass ich nicht in der Lage wäre, mich gut um "ihre" Tochter zu kümmern. Dabei haben wir uns immer gemeinsam um unsere Tochter gekümmert. Während der Elternzeit haben wir wirklich alles gemeinsam gemacht. Jetzt, wo wir beide arbeiten, wechseln wir uns ab, so gut es geht. D.h. die KM war in letzter Zeit öfters alleine beim Hausarzt und hat unsere Tochter öfters zur Kita gebracht und abgeholt. Dafür war ich öfters alleine mit unserer Tochter zuhause, wenn sie krank war, so dass die KM weiter arbeiten konnte. Ich habe unsere Tochter auch wenigstens 1x die Woche zur Kita gebracht und abgeholt. Alle Augenarzttermine haben wir gemeinsam wahrgenommen. Wir bringen unsere Tochter immer abwechselnd zu Bett.
Ich glaube, dass ein Wechselmodell vorteilhaft für unsere Tochter sein kann. Und ich möchte sie auch nicht aufgeben. Die KM droht jetzt von unserem jetzigen Wohnort weiter weg zuziehen, wenn ich nicht aus dem Haus ausziehe. Bisher habe ich nicht das Feld geräumt, weil ich weiterhin für unsere Tochter dasein will. Das gefällt der KM gar nicht. Ihre Familie / Freundinnen beraten sie so, dass sie meint, dass der Mann bei einer Trennung ausziehen "muss". Im Haus selber leben wir getrennt mit gemeinsamen Bereichen, wie Küche und Wohnzimmer. Absprachen, wer wann etwas alleine mit unserer Tochter machen kann, werden nicht eingehalten.
Ich werde mich am Montag gleich um einen Termin bei einer Beratungsstelle des JAs bemühen (oder besser direkt zum JA?).
Zusätzlich werde ich mich auch durch eine Anwältin beraten / vertreten lassen. Ich hatte mich bereits einmal vor ca. zwei Jahren beraten lassen.
War es richtig trotz der Konflikte nicht auszuziehen? Die KM fängt an vor unserer Tochter schlecht über mich zu reden und sie zu manipulieren. Ich will meine Tochter nicht verlieren, aber sie soll auch nicht leiden.
Wie verhalte ich mich am besten?
Moin Vater,
wer auszieht verliert in der Regel alles.
Wir raten betroffenen Vätern daher nicht auszuziehen. Wenn die KM ausziehen will, soll sie das tun.
Dann wird sie recht schnell merken, dass man dafür:
- Geld für Miete und Mietkaution braucht
- Jemand, der ihr die Möbel schleppt
- Jemand, der die Lampen aufhängt
Daher wird im Regelfall eine Trennung gut vorbereitet und ein passender Next steht dann schon in den Startlöchern. Ansonsten wird das Ganze ganz schnell ins Stocken geraten. Insbesondere da ihr nicht verheiratet seid, fallen die beliebten Leistungen wie Trennungsunterhalt weg.
Denk daran, dass JAs zum Teil immer noch mütterfreundlich sind. Wenn Du dort erstmal zur Abgabe eines Titels aufgefordert wirst, solltest Du aufpassen. Frag vor jeder Unterschrift die Du bei einer Behörde / Anwalt leisten sollst, immer VORHER hier im Forum nach. Du bist jetzt in der Phase, wo die teuersten Fehlentscheidungen entstehen. Gruß Ingo
Hallo Ingo,
danke auch nochmal hier.
Ich werde also weiterhin standhaft bleiben und nicht ausziehen. Ich nehme an, dass sie weiter Druck machen wird und weiter verrückte Dinge tun wird. Sie hat jetzt z.B. den Briefkastenschlüssel an sich genommen und gibt ihn nicht mehr her.
Aber das halte ich aus. Ich weiß nur nicht, wie ich damit umgehen soll, dass sie sich nicht an Absprachen hält, die unsere Tochter betreffen. Wenn ich eigentlich an der Reihe wäre, etwas mit unserer Tochter zu unternehmen, dann redet die KM solange auf sie ein bis unsere Tochter dann "freiwillig" mit zu den Großeltern fährt. Ich bin darüber nicht glücklich, stelle mich dem aber auch nicht in den Weg. Ein Gespräch mit der KM hat nicht geholfen. Jeder Versuch eskaliert nur in einem Streit.
Geld ist / wird zukünftig ein Problem für die KM sein. Möbel schleppen und die Lampen aufhängen kann auch ihr Vater erledigen. An einen Next glaube ich noch nicht. Dafür ist sie nicht gut genug vorbereitet. In ca. zwei Wochen hat sie wohl einen Anwaltstermin.
Ich habe folgendes vor:
- Ich werde Montag einen Termin bei einer Beratungsstelle des JAs machen. Die KM möchte nicht mitkommen bzw. möchte sie einen eigenen Termin. Ich möchte über die Situation mit meiner Tochter sprechen und fragen, ob man in Bezug auf das angestrebte 50:50 Wechselmodell eine Mediation bekommen könnte. Macht vor dem Auszug der KM samt Tochter Sinn? Oder ist das keine gute Idee?
- Ich werde mir auch einen Anwalt nehmen (müssen), da die KM das Auto, das ich gekauft (und sie größtenteils genutzt hat), nicht rausrückt. Ich möchte das Auto verkaufen. Die KM weigert sich mir den Schlüssel und die Fahrzeugpapiere auszuhändigen.
Moin.
Die nicht herausgerückten Schlüssel sind albern. Allerdings solltest Du bei dem Verhalten dieser Frau aufpassen, dass Dein Wagen nicht irgendwann "ausversehen" und unerklärlich Dellen und Schrammen aufweist und schlicht weg Wert vernichtet wird. Ich würde versuchen, möglichst schnell Kontrolle über das Auto zu bekommen, zB Ersatzschlüssel über die Werkstatt?
Ansonsten solltest Du Dir vor Augen führen, dass ein echtes WM - also annähernd gleiche Betreuung des Kindes durch beide ET - nur im Konsens erreicht werden kann. Dh das du oder Dritte die KM von den Vorteilen für das Kind und für sie selbst werden überzeugen müssen. Echte Argumente für das WM findest Du hier im Forum und wenn Du nach Prof. Sünderhauf googlest. Beim Gespräch beim JA würde ich an Deiner Stelle vorsichtig vorfühlen, wie die Mitarbeiter dort einer erweiterten Betreuung durch den KV gegenüberstehen. Bei der KM befürchte ich, das sachliche Argumente so gar nicht verfangen werden, wenn sie überhaupt in der Lage ist rationale Entscheidungen zu treffen, dann befürchte ich, dass ihre Angst den (vollen) KU -Anspruch zu verlieren, jedweden Zugeständnissen in Richtung WM entgegenstehen. Allerdings glaube ich angesichts Deiner Schilderungen nicht, dass KM in der Lage und willens ist, rational darüber nachdenken zu wollen.
toto
Hi,
versuche mit ihr gemeinsam einen Termin bei einer Familienberatungsstelle zu bekommen - sinnvollerweise bei einem Mann!
Erkläre ihr, dass es jetzt darum geht schnellstmöglich Lösungen zu finden wie ihr eure Beziehung beenden könnt ohne
großen Schaden anzurichten.
In diese Beratung bringt dann jeder mit was er geklärt haben muss, Finanzen, Kleinkram... und natürlich vor allem: wie geht es als Eltern weiter.
Ihr könnt euch dann gemeinsam beim Notar eine Trennungsvereinbarung aufsetzten lassen, den Umgang kann man dort gemeinsam festlegen.
Hier geht es vor allem darum von Anfang an klarzustellen, dass ihr gemeinsam Eltern bleibt und wie das auszusehen hat. Es ist tödlich in so einer Situation
der Mutter die Entscheidungen zu überlassen, mach ihr klar das du Mitspracherecht hast! Keine Eingeständnisse und schnell sein ist wichtig. Wenn du
zögerst macht sie Nägel mit Köpfen und überrennt dich mit ihren Handlungen.
Wenn du mich persönlich fragst finde ich die Idee mit einem Wechselmodell super, aber wir sehen hier immer wie schwer es ist das zu bekommen.
Die Männer die es schaffen sind meistens sehr überlegt an die Sache rangegangen. Lass dir mal von unseren Rechenkünstlern den KU berechnen.
Den gibt es im echten Wechselmodell nicht mehr, weshalb viele KM strikt dagegen sind. Für deine Ex ist gerade enorm wichtig planen zu können
und dazu braucht sie Geld.
Überleg dir also gut kannst du unter Umständen deiner Ex schmackhaft machen wie super es ist immer eine Woche zu betreuen und eine Woche
kinderfrei zu haben? Überleg dir was sie gerne macht und ob sie das mit Kind allein noch kann. Ich habe in meiner Zeit als Alleinerziehende
sehr drunter gelitten gar keinen Freiraum zu haben, einmal abends lange weggehen war ein Traum den ich mir nicht so einfach ermöglichen konnte.
Wenn sie z.B. irgend einen ihr wichtigen regelmäßigen Termin hat (Sport oder was auch immer) könntest du ihr anbieten eure Umgangszeiten so zu legen
das sie das weiterhin problemlos tun kann.
Und wenn du es finanziell stemmen kannst ist es auch eine Option ihr finanziell entgegenzukommen und das Wechselmodell sozusagen zu "erkaufen". Für sie
fällt dann der finanzielle Vorteil weg und sie gewinnt Freizeit.
Auch der Punkt Betreuung im Krankheitsfall ist so eine Sache, vor allem wenn euer Kind öfter mal krank ist, kann das massiv schwer werden solche Zeiten allein
zu stemmen.
Es kann auch Sinn machen ihr zu helfen eine schöne Wohnung im Umkreis eures Hauses zu finden.
Ganz wichtig ist es natürlich auch ihr klarzumachen das die wichtigste Person jetzt eure Kind ist. Und die Bedürfnisse des Kindes sind klar: möglichst wenig Veränderung (Kindergarten der gleich bleibt, Freundeskreis der gleich bleibt), und logischerweise: Beide Eltern bleiben präsent! Das klappt mit Wechselmodell am Besten und es gibt auch
irgendwo Studien die sagen das Kinder im Wechselmodell am wenigsten unter der Trennung leiden. Such mal hier durch die Seite du wirst fündig werden.
Drück dir die Daumen, und bitte frag immer hier nach bevor du etwas entscheidest, unterschreibst oder versprichst.
LG
Nadda
Moin Vater,
Du musst mit Deiner DEF ganz schön aufpassen. Der Briefkasten ist wichtig, da hier gerade in der Trennungszeit wichtiger Schriftverkehr eingehen kann. Ggf. will die KM nicht, dass Du bestimmte wichtige Post siehst oder sie bekommst. Herausgabe des Schlüssels fordern oder Briefkasten aufbrechen / auswechseln.
Das Geld gibst Du der KM nicht heraus. Egal was Du versprochen hast. Du kannst ihr gerne sagen, dass Du dieses Geld für Sie gerne im Rahmen der Findung einer Mietwohnung / Bezahlung einer Mietkaution einsetzen wirst. Dann ist der Verwendungszweck aber von Dir gesteuert. Sie soll sich mal umschauen für eine geeignete Wohnung.
Wie Nadda sehe ich das mit dem 50:50 Modell kritisch. Denk daran, dass Du Deine finanzielle Leistungsfähigkeit erhalten musst. Jetzt auf Teilzeit zu machen bringt Dir nichts. Du hast Deinen Unterhaltsverpflichtungen für KU und auch BU nachzukommen, ansonsten wird Dir fiktives Einkommen angerechnet.
Bzgl. des Autos würde ebenfalls die Herausgabe der Schlüssel und Papiere fordern. Ansonsten biete der KM an, dass Sie das KFZ auf sich / ihre Eltern gerne anmelden kann, wenn sie es Dir abkauft. Ansonsten würde ich das KFZ zwangsweise stilllegen lassen bzw. auch die Versicherung kündigen.
Aus meiner eigenen Erfahrung passiert nämlich gerne im Trennungsstress folgendes: Deine DEF baut einen schweren Verkehrsunfall, dass KFZ ist aber auf Dich zugelassen. Du bekommst mächtig Spass mit Anwaltspost und Behördenpost, kannst als Halter und Versicherungsnehmer alles klären. Hier würde ich also auch drigend raten, ihr diese Möglichkeiten zu nehmen. Gruß Ingo
Hallo allerseits,
ich werde morgen beim JA anrufen und um eine Beratung über die Trennungsfolgen für unsere Tochter bitten. Die KM hatte ich bereits gefragt, ob sie zu einem solchen Termin mitkommt. Das hat sie abgelehnt.
Den Zweitschlüssel für das Auto habe ich notfalls außer Haus deponiert. Ich könnte also an den Wagen rankommen.
Wenn ich heute den Briefkastenschlüssel nicht zurück erhalte, dann werde ich morgen den Briefkasten auswechseln.
Überleg dir also gut kannst du unter Umständen deiner Ex schmackhaft machen wie super es ist immer eine Woche zu betreuen und eine Woche
kinderfrei zu haben?
Ich würde ihr gerne eine 50:50 Betreuung schmackhaft machen. Leider ist sie momentan nicht gesprächsbereit. Ihre Hobbies hat sie leider nach und nach aufgegeben. Das Angebot 1 – 2 wöchentlich zum Sport zu gehen während ich auf unsere Tochter aufpasse, hat sie nach anfänglichem Interesse auch ausgeschlagen (vor der Trennung).
Sie muss wohl erstmal für sich selber sehen, was es bedeutet, wenn sie sich größtenteils alleine um unsere Tochter kümmert. Evtl. würde unsere Tochter dann auch öfters zu den Eltern der KM gebracht werden.
Es kann auch Sinn machen ihr zu helfen eine schöne Wohnung im Umkreis eures Hauses zu finden.
Ich hatte gestern bereits ein paar mögliche Wohnungen hier in der Nähe rausgesucht. Ich habe der KM die Liste aber noch nicht geschickt. Das werde ich aber dann heute noch nachholen.
Ich denke, dass die KM und ich uns ohne fremde Hilfe momentan nicht einigen werden können. Alle Versuche bisher haben nichts gebracht. Evtl. könnte man sie über das Thema Geld ein wenig kompromißbereiter machen. Aber einmaliges Entgegenkommen hatte aber leider nur zur Folge, dass sie mich danach versucht hat, mit dem Wegzug in die Nähe ihrer Eltern zu erpressen.
Inzwischen überlege ich, ob ich mich nicht doch von dem Haus trennen sollte. Jedenfalls für den Fall, dass wir uns nicht einigen können, unsere Tochter größtenteils bei ihr leben sollte und die KM mit unserer Tochter aus der bisherigen Gegend wegzieht. Dann wäre ein Neuanfang wohl besser.
Gruß Vater76
Moin Vater,
- Das JA kannst versuchen. Denk dran, dass hier oftmals mütterfreundlich agiert wird. Das kann von "Ja, lassen sie ihr Kind mal zur Ruhe kommen, am besten 3 Monate mal keinen Umgang" bis zu "lassen sie die KM mal schön umziehen, hier ist gleich mal ein Titel für Sie zur Unterschrift" gehen. Sei wachsam, ich würde mir hier nichts versprechen von. Einziger Vorteil ist: Du hast damit schon mal die Punkte durch, falls es auf dem gerichtlichen Weg weiter geht.
- KFZ: Würde ich mit dem Zweitschlüssel sofort ausser Reichweite der KM bringen. Bei den Eltern / Freunden in eine Garage stellen und sofort den Zugang entziehen. Sie bezahlt nichts von dem KFZ also gehört es ihr auch nicht. Ihr seid auch nicht in einer Ehe, wo ein KFZ als gemeinsamer Gegenstand angesehen wird und dem Ex-Ehepartner Nutzungsrechte entstehen können. Die Gefahr besteht, dass das KFZ durch Unfallschäden unbrauchbar bzw. an Wert verliert. Einzig um Dir zu schaden.
- Thema Geld: Nein, damit machst Du sie nicht kompromissbereiter. Wenn Du ihr helfen willst, bitte die Übernahme der Mietkaution / der ersten Mieten mit dem Geld an. Mehr aber nicht. Du hast zu steuern. Nicht die KM. Die KM wird sich für Dich KEINEN Zentimeter bewegen. Und mit Geld auch nicht. Verbrenn Deine Kohle nicht, Du wirst sie noch brauchen.
- Haus würde ich auch in den gemeinsamen Verkauf geben und neu durchstarten. Wenn die KM umziehen will, lass sie umziehen. Du schaust Dir das an und lässt dann mal durchblicken dass Du nachziehen wirst. Schau Dir einfach mal dann die Reaktionen Deiner DEF an... Gruß Ingo
Hi,
du musst jetzt erstmal versuchen zu verhindern dass sie mit dem Kind wegzieht und dich zum Wochenendpapa degradiert.
Das das nicht einfach wird ist klar. Ihr schmackhaft zu machen was das Wechselmodell bietet ist das eine, sie ausprobieren lassen
wie sie allein klarkommt würde ich nicht. Unter Umständen packt sie das ganz gut und gefällt sich in der Rolle der "ach so allein alles machenden Mutter" super....
Es gibt da Frauen die die Kunst zu jammern perfektionieren und in der Bewunderung baden was sie alles allein schaffen.
Versuch nüchtern zu denken, ich hab mich in meiner Trennungssituation finanziell völlig ruiniert, weil ich Depp ihm alles mitgegeben habe was er mal mitgebracht hatte
inklusive Auto und fast kompletter Möbel. Das wir irgendwann gemeinsam Möbel gekauft hatten und gemeinsam entschieden hatten das seine Möbel bleiben sollten hab ich da ignoriert. Ganz brav hab ich dann noch die Hälfte des Bankkontos auf ihn überwiesen und stand dann ohne Auto, ohne Möbel, und völlig pleite mit zwei Kindern da. Auch Anschaffungen die wir gemeinsam bezahlt hatten (von meinem Geld, er war in Elternzeit) hat er gefordert und ich hab ihm das alles gegeben weil ich nicht streiten wollte. Wenige Wochen später kam dann der Anwaltsbrief mit der Bitte ihn für die bei mir verbliebenen Möbel zu entschädigen, Forderung 10 000€ für eine Einbauküche und ein Bett das bei mir blieb - beides Geschenke unserer Eltern zur Hochzeit. Neuwert 9 800€..... Das war dann der Moment in dem ich kapiert habe das das Ganze unschön werden könnte.
Ende vom Lied, natürlich musste ich nix bezahlen, immerhin waren es Geschenke an uns beide und da er 80% des Hausrats schon mal mitgenommen hatte konnte er da nichts wollen. Abgesehen von Zeitwert und maximal der Hälfte des Neuwerts die ihm zugestanden hätten. Aber es war anstrengend und mein Versuch fair zu sein wurde mit Anwaltsbriefen, Unterhaltsverweigerung und mächtig viel Ärger erwidert. Du erreichst nichts wenn du allein der bist der fair sein möchte.
Einige hier haben gute Erfahrungen gemacht eine Trennungsmediation zu machen und dann notariell alles zu regeln. Dazu muss man aber schnell sein, bevor die Freundinnen ihr erklären was sie alles bekommen kann (und meist ist das so utopisch das es gar nicht machbar wäre). Probier das mit dem JA, versprich dir aber nicht viel davon. Versuche eine neutrale Beratung zu finden, Caritas und Co bieten hier etwas an.
Und ja, bring das Auto und die Unterlagen in Sicherheit. Schau das du den Briefkasten wieder für dich bekommst, Post die nie bei dir ankommt kann in der Trennungszeit ein Problem werden. Aber du hast vom Auto weder Brief noch Schein, das ist auch sehr ungünstig....
LG
Nadda
