Hallo zusammen.
Nachdem es nun möglich ist, dass mein Sohn bei mir übernachtet ist zwar das Thema erstmal vom Tisch.
Leider gibt es immer wieder Aktionen der Km, wo ich nur mit dem Kopf schütteln und in die Tischkante beissen kann.
Es geht um eine Regelung der Weihnachtstage, wobei ich ihr eine Email (einzig konstruktives Kommunikationsmittel) vor 3 Wochen zusandte.
Es gab keinerlei Reaktion von ihr. Nun bekomme ich 5 Tage vorher eine Nachricht, dass sie zum diesem Zeitpunkt mit dem Sohn bereits verplant ist.
Ich empfinde es persönlich als Frechheit und Respektlosigkeit.
Aber wie reagiert man nun elegant um sich sowas nicht gefallen zu lassen?
Moin,
setzt Euch einen festen Termin im Jahr (z.B. Oktober) an dem ihr Euch künftig den Umgangsplan für das komplette nächste Jahr gegenseitig zukommen lasst und verbindlich abstimmt (incl. Abholuhrzeiten). Nur so könnt ihr solchen Streitigkeiten entgehen. Gruß Ingo
Hallo,
du solltest das persönliche Gespräch mit der KM suchen und erklären, dass Kind ein Recht auf Umgang mit dir hat und du entsprechend die Pflicht dazu hast. Und das die Rechtsrprechung jedes 2. Wochenende, die hälftigen Ferien und von den Feiertagen Ostern und Weihnachten jeweils den 2. als Umgangstag vorsieht.
So nach dem Motto, ihr könnt das ja gerne auch einvernehmlich regeln, es wäre aber gut, wenn diese Regelung als Minimum zu verstehen sei. Denn das könntest du auch gerichtlich klären lassen, auch wenn du das nicht vorhast.
Und deswegen schlägt du der KM folgendes vor: jedes gerade oder ungerade Wochenende ist Kind bei dir. Und entsprechend am Ostermontag und 2. Weihnachtsfeiertag.
Und legst ihr einen Plan dazu.
Wir haben das damals lange so gemacht. Das hatte den Vorteil jeder wusste lange im voraus an welchen Wochenenden die Kinder da sind oder auch nicht und konnte entsprechende Verwandtenbesuche oder Aktivitäten planen.
Sophie
Ich werde den Vorschlag mit der Jahresplanung auf jeden Fall aufgreifen. Allein schon, weil ich nächstes Weihnachten mit meinem Sohn feiern möchte u nicht nur den 2. Feiertag.
Aber das schließt ja nicht aus, dass die KM kurzfristig die Termine so schiebt wie es ihr passt.
Servus!
Allein schon, weil ich nächstes Weihnachten mit meinem Sohn feiern möchte u nicht nur den 2. Feiertag.
1. Vorsichtige Korrektur: Euer Sohn
2. Die "übliche" Rechtsprechung sieht vor, dass an den hohen hohen Feiertagen (Ostern und Weihnachten) die Kids bei KM verbleiben ... insofern könntest Du mit Deinem Ansinnen auf Granit beissen, wenn KM nicht mitspielt.
In diesem Fall würd ich aber kein Fass aufmachen, sondern entspannt bleiben: dann wird halt eben am 26. noch mal beschert, ist eh´ viel doller fürs Kind, wenn´s Christkind zwei Mal kommt. 😉
Grüßung
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Moin
Allein schon, weil ich nächstes Weihnachten mit meinem Sohn feiern möchte u nicht nur den 2. Feiertag.
Auch von mir: Versuch doch ersteinmal überhaupt einen lfr und verlässlichen Umgangsplan zu vereinbaren. Heiligabend wird überbewertet, wenn Du stattdessen zB ab dem 26.12.17 die ganze Folgewoche inkl. Silvester bekommst, dann ist das deutlich mehr als sich in diesem Jahr abzeichnet und als darüber solltest Du und Euer Kind Euch freuen können. Und wenn Du dann wirklich in 2018 Heiligabend haben willst, dann würde ich in die Umgangsvereinbarung den zweijährigen Wechsel reinschreiben. Aber wie gesagt, damit würde ich Verhandlungen über eine Umgangsvereinbarung nicht emotional belasten... Viel wichtiger ist es, einen solchen überhaupt hinzubekommen.
Gruß. toto
Servus!1. Vorsichtige Korrektur: Euer Sohn
2. Die "übliche" Rechtsprechung sieht vor, dass an den hohen hohen Feiertagen (Ostern und Weihnachten) die Kids bei KM verbleiben ... insofern könntest Du mit Deinem Ansinnen auf Granit beissen, wenn KM nicht mitspielt.
1. Okay, natürlich unser Sohn. Ohne Frage.
2. Diese Rechtssprechung verstehe ich nicht. Es ist jeweils ein Familienfest. Gehört der Vater plötzlich nicht mehr zur Familie nur weil sich die Eltern getrennt haben?
Das Kind am 26.12. oder so zum Vater geben ist wie der obligatorische Besuch der unbeliebten Tante am 2. Weihnachtsfeiertag. Empfinde ich so.
Die grundsätzliche Frage war aber wie reagiert man korrekt, wenn man einen Umgangsvorschlag macht und dann 3 Wochen von der KM nichts hört.
Und kurz vor dem Termin blockt sie ab und behauptet, dass sie da schon Termine mit dem Kind hat.
Mein Vorschlag war, dass der Sohn nicht um 10 Uhr am 27.12. zurück gebracht wird, sondern erst gg 15Uhr.
In den 3 Wochen habe ich mir ja auch schon Gedanken und Pläne für die Zeit gemacht. Die eigene Familie mächte den Enkel auch sehen, man geht zu Freunden usw.
Noch mal servus!
Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten zur Umgangsregelung:
entweder ihr schafft es Euch einvernehmlich zu einigen (mit der moralischen Verpflichtung, sich an die Vereinbarung auch halten zu wollen) oder
ein Gericht regelt den Umgang, dann bleibt Euch nix anderes übrig, als die gerichtlich beschlossenen Umgangsregelungen umzusetzen!
Gehört der Vater plötzlich nicht mehr zur Familie nur weil sich die Eltern getrennt haben?
Zu KM´s Familie eher nicht, zu der Eures Sohnes: klares ja! Nur das hilft Dir nicht wirklich weiter, weil KM Dich aus ihrem Dunstkreis raus halten möchte...und sie sitzt als solche einfach am längeren Hebel.
Grüßung
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
2. Diese Rechtssprechung verstehe ich nicht. Es ist jeweils ein Familienfest. Gehört der Vater plötzlich nicht mehr zur Familie nur weil sich die Eltern getrennt haben?
Das Kind am 26.12. oder so zum Vater geben ist wie der obligatorische Besuch der unbeliebten Tante am 2. Weihnachtsfeiertag. Empfinde ich so.
Nö - deshalb ja dies
zB ab dem 26.12.17 die ganze Folgewoche inkl. Silvester bekommst,
das ist doch viel mehr als der Verwandtenbesuch...
Die grundsätzliche Frage war aber wie reagiert man korrekt, wenn man einen Umgangsvorschlag macht und dann 3 Wochen von der KM nichts hört.
Und kurz vor dem Termin blockt sie ab und behauptet, dass sie da schon Termine mit dem Kind hat.
-> für dieses Jahr versuchen wenigstens etwas Zeit herauszuschlagen. Und dabei nicht auf die Feiertage beharren, dass will sie nicht und das wirst Du auch nicht irgendwie noch durchsetzen.
-> die Erfahrung aus diesem Jahr für Dich unter "Lernen" verbuchen
-> Umgang grs. regeln und fixieren; notfalls die Zeit nutzen und eine gerichtliche Regelung anstreben, falls KM so gar nicht koopertiv ist
toto
