Vater soll aus der ...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Vater soll aus der Konfirmationsfeier ausgeschlossen werden

Seite 2 / 4
 
(@steve611618)
Zeigt sich öfters Registriert

Zur Feier an sich...
Ich würde an deiner Stelle durchaus am kirchlichem Teil teilnehmen, aber ich würde die private Feier mit dem Sohn für Dich und deinen Teil der Familie auf Deine nächste Gelegenheit verlegen.

Für die ertse Kommunion meine Zwillingen:

Es war an meinem Umgangs-WE.
KM ist zu Kirche gekommen, mit Gefolge (Next, ihre Eltern, uzw.)

Wir sassen auf den gleichen Bank, Kinder in der Mitte, Eltern auf beide Seiten.
Danach, bin ich mit meine Kindern und meine Familie zu Feier weggefahren.

Ich hatte die KM einen Extra-Umgang gebopten, die sie umbedingt erweitern wollte. Am Ende, hat sie die Kinder für 1 1/2 Stunde bei sich gehabt am Kommunionstag.

Ich habe diese Feier ohne Störfaktor genossen.

Sollten die Kinder die Konfirmation wünschen, werde ich genauso machen: Getrennt. Egal ob es mein oder ihr Umgang-WE ist.

Ich feiere lieber nach, aber entspanter, als umbedingt mitfeiern.
Und das machen wir so, auch am Weihnachten und an Geburtstagen.
Ich habe die Kurzen bei mir vom lätsten Schultag bis zum 2ten Weihnachtstag, alle 2 Jahren. Die anderen Jahren, feiern wir nach, genauso wie in Russland und in der Ukraine. Die Kinder akzeptieren das ohne Problemen.


AntwortZitat
Geschrieben : 14.04.2013 18:40
(@sternchen67)
Rege dabei Registriert

Hallo Ulibach,

ich habe hier von Anfang an mitgelesen und bisher nicht kommentiert, da ich befürchte in mein eigenes Thema abzuschweifen. Tatsächlich ist es wohl so, dass diejenigen die wollen nicht dürfen und anders herum...

Auch mein Jüngster hat nächste Woche Konfirmation. Vor zwei Jahren wurde unser Große konfirmiert und hatte eine tolle Feier mit der gesamten Familie - auch die Familie meines Ex war anwesend. Alle haben sich für diesen Tag zusammen gerissen und dem Jungen damit die größte Freude bereitet. Die Kosten habe ich allein getragen!

Leider ist dies jetzt wohl nicht mehr möglich. Mein Ex und Familie haben 1,5 Monate vor der Konfirmation abgesagt - mit mir könne man nicht feiern, da ich ja so schlecht über seine Familie denke, aber in einem Restaurant auf meine Kosten und selbstverständlich mit dem Trennungsgrund wäre es möglich gewesen. Bereits vor Monaten bzw. schon letztes Jahr habe ich bemerkt, dass die Absage vorbereitet wird - eben am Verhalten meines Ex...

Der Konfirmand ist ziemlich enttäuscht, obwohl der Vater ausgiebig "seine" Gründe dargelegt hat. Kinder in diesem Alter haben ihre eigene Meinung, gehen vielleicht den Weg des geringsten Widerstandes, aber vergessen tun sie nicht!!!

Gehe in die Kirche, gratuliere deinem Sohn und wünsche ihm eine schöne Feier! Danach nimm deine Mutter und besuche ein Restaurant - auch für sie ist es schwer von der Feier ihres Enkelkindes ausgeschlossen zu werden. Und denke immer daran „Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.”

LG
Sternchen


AntwortZitat
Geschrieben : 14.04.2013 20:06
(@biggi62)
Nicht wegzudenken Registriert

Leider ist es heutzutage verpönt, sich gegen eine Frauenquote und für den Einsatz von mehr männlichem Personal in Behörden und Betrieben auszusprechen.

Das ist Unfug, Ulibach!

Sehr viele - nicht alle - Männer überlassen ganz unabhängig von der Bezahlung "menschelnde" Jobs in Pflege, Erziehung, Bildung und ähnlichem "Gedöns" am liebsten Frauen. Lieber stochern sie auf Abruf, als Tagelöhner oder Zeitarbeiter an kalten, dunklen, staubigen und/oder lauten Orten knietief im Dreck, als die Haut, die Haare, die (frischen, körperwarmen) Exkremente oder gar die Gefühle eines fremden Menschen zu berühren. Ausnahme: Der Mensch liegt narkotisiert in grüne Tücher gehüllt vor ihnen. Dann schaffen es auch Männer, mit Handschuhen die Haut eines Mitmenschen abzutasten - bevor sie den ersten Schnitt einer Operation machen.   

Zugleich werden männliche Fachleute in allen diesen "menschelnden" Bereichen händeringend gesucht. Allerdings sehe ich nicht, wie man Männer dazu zwingen kann, solche Jobs zu übernehmen.

Wenn männliche Medizinstudenten lieber Chirurgie und weibliche eher Pädiatrie als Fachrichtung wählen ... was willst du dagegen tun? Wenn männliche Juristen lieber im Wirtschafts- oder Strafrecht und weibliche lieber im Jugendstrafrecht oder Familienrecht tätig sind ... wie willst du das verhindern? Wenn männliche Schulabgänger lieber in der Autowerkstatt schrauben und weibliche lieber Haare färben ... willst du das verbieten?  Wenn männliche Mitarbeiter in fast jeder Stadtverwaltung eher auf dem Bauhof und weibliche eher im Jugendamt zu finden sind - willst du ihnen zwangsweise einen Stellentausch zumuten?

Dass Männer absolut nicht in der Lage sind, bei Mädchen über das Kindeswohl zu urteilen, wurde schon vor Jahrzehnten von aktiven Feministinnen wie Alice Schwarzer festgestellt.

Die Quelle deiner absurden Behauptung würde mich brennend interessieren.
Das kann ich mir eigentlich überhaupt nicht vorstellen.
Zumal Alice selbst von ihrem Großvater aufgezogen wurde und solange ich sie kenne immer gesagt und geschrieben hat, dass einfühlsames, fürsorgliches, verantwortungsvolles Verhalten gegenüber Kindern nicht vom Vorhandensein eines X- oder Y-Chromosoms abhängt und ganz sicher nicht von der biologischen Mutterschaft, sondern von der individuellen Persönlichkeit jedes einzelnen Menschen - ganz unabhängig vom Alter, vom Geschlecht oder von der sexuellen Orientierung. Ein siebenjähriger Knabe oder ein 70jähriger Mann können ein besseres Gespür für die Bedürfnisse eines Babies haben, als dessen 27jährige Mutter. Dass es in unserer Gesellschaft üblicherweise weder dem alten Mann noch dem männlichen Kind zugetraut, dafür aber von der leiblichen Mutter zwingend verlangt wird, ist eine Ungerechtigkeit, an der Alice sich seit Jahrzehnten abmüht.

Und dabei immer wieder auf Beharrungskräfte wie den oben beschriebenen stereotypen Verhaltensweisen bei der Berufswahl stößt.

Insofern halte ich deine Behauptung für eine fantasievolle Unterstellung und bezweifle sehr, dass du jemals selbst ein einziges Wort von Alice gelesen hast. 

Dadurch ist die finanzielle Situation meiner Ex nicht mehr die Beste.
Der Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle für beide Söhne (17 und 13) wird monatlich bezahlt. Meine Ex hätte gerne mehr Unterhalt, kann ihn aber nicht rechtlich durchsetzen.

nachdem die Mutter kaum in der Lage ist, ihren eigenen Unterhalt zu erwirtschaften (Anspruch auf PKH, Befreiung von der Lohnsteuer, usw.).

Soweit ich weiß, ist die finanzielle Situation meiner Ex absolut besch..., es würde mich nicht wundern, wenn sie sich am KU bedient, um selbst satt zu werden.

50 Euro zu Weihnachten, 20 Euro zu Ostern, 50 Euro zum Geburtstag - auch hier wird Einladung seit Jahren verweigert - , Leistungsbonus bei den Schulzeugnissen - je nach erzielten Noten - , zur Konfirmation waren 200 Euro geplant

Die Jungs leben beide bei ihrer Mutter, obwohl sie es bei dir finanziell gesehen besser haben könnten. Auch den Umgang mit den beiden jungen Männern beschreibst du als "holprig":

Der Umgang wurde schon vor einigen Jahren per Beschluß festgelegt. Allerdings wird dieser Beschluß immer wieder mißachtet.
Erst die Androhnung von Ordnungsgeldern und die Forderung nach einem Umgangspfleger bringen seit einem halben Jahr eine Besserung.

Umgangspfleger? Ordnungsgelder?!?! Gegenüber einem 17jährigen und einem 13-Jährigen?!?!?!
Sag mal, merkst du noch irgendetwas?

Offenbar gibt es in deiner Persönlichkeit einen ganz erheblichen Mangel an Einfühlung, Fürsorge und Verantwortung, den eure Jungs sehr genau wahrnehmen und der sie den persönlichen Kontakt zu dir eher meiden lässt. Auch scheinen beide jungen Männer auch durch persönliche und heimliche Geldgeschenke nicht korrumpierbar. Sie erleben die finanzielle Not im Haushalt ihrer Mutter tagtäglich am eigenen Leib.

Dich (und Oma?) sehen sie als Urheber dieser Not, denn während der Ehe werdet ihr vier - wie alle intakten Familien - gemeinsam mehr Geld zur Verfügung gehabt haben, als seit der Trennung bzw. Scheidung in zwei Haushalten.

Hallo,
ich habe zwei unterhaltsberechtigte Söhne (15 und 11), für die ich auch monatlich die vorgeschriebenen Unterhaltsbeträge zahle.

Allerdings werde ich immer so behandelt, als hätte ich damals die Familie einfach so im Stich gelassen und würde heute nichts mehr bezahlen und hätte somit die finanzielle Not der KM verursacht.

Diese Ausladung deines Jüngsten hast du dir über die Jahre selbst sehr zielstrebig erarbeitet - ebenso wie den "schwierigen" Umgang.

Teenager - männliche ebenso wie weibliche - sind sehr, sehr rigide in ihren Moralvorstellungen und haben ein sehr ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden. Sie sehen vieles nur in "schwarz oder weiß". Welche Gründe dich bewogen haben, deine Söhne und deren Mutter zu verlassen und den nachehelichen Unterhalt gerichtlich komplett abzuwehren, wirt du selbst am Besten wissen. Deine Söhne, die die mit den Folgen deiner Entscheidungen leben, bewerten diese Gründe offenbar anders als deine Mutter und du.

Familienleben - auch in Familien, die in zwei Haushalten leben - sieht anders aus, als das, was eure Jungs seit vier Jahren erleben. Die Quittung bekommst du bzw. bekommt ihr jetzt.

Ich wiederhole  Totos Frage:

Welche Rolle spielt Deine Mutter in dem Spiel?

Hatte sie bei deinem Entschluss, deine Familie vor vier Jahren im Stich zu lassen, ihre Finger im Spiel?
Für solche unschwelligen Animositäten und Intrigen haben Kinder und Jugendliche meist ein sehr feines Gespür. Diese Konstellation (Schwiegermutter gegen Schwiegertochter) ist nicht selten - und wird von den wenigsten Heranwachsenden gebilligt. Von Söhnen so wenig wie von Töchtern.
Wobei Töchter eher geneigt sind, die Schuld für alles Mögliche bei ihrer Mutter zu suchen und den Vater zu entschuldigen.
Ebenso, wie heranwachsende Söhne eher ihre Vätern verurteilen und ihre Mütter schützen - auch in intakten Familien.

So wie du deine eigene Mutter wertschätzt und liebst und sie vor der Kränkung durch die entsorgte Schwiegertochter und die entfremdeten Enkel schützen möchtest, so wertschätzen und lieben eure Söhne ihre eigene Mutter. Ganz genauso. Auch und gerade dann, wenn sie ihre Mutter als Opfer deiner Entscheidungen wahrnehmen. Insofern tun die Jungs dir nichts anderes an, als du ihnen antust: Du kränkst die Mutter deiner Söhne - sie kränken deine Mutter.

Quid pro quo.  Volltreffer. Kluge Jungs.

Ich sehe deinen bzw. euren Anteil aus der Ferne sehr klar. Siehst du ihn auch?

Mit Geld kann man vieles kaufen - einige Dinge sind unbezahlbar und nicht käuflich.

Zu den nicht käuflichen Werten im Leben von Eltern gehört die Wertschätzung der eigenen Kinder.
Mit 13 bzw. 9 Jahren waren deine Söhne vor 4 Jahren jung und verletzlich genug, um unter der Trennung, der Scheidung und den Folgen ganz entsetzlich zu leiden. Zugleich waren sie auch damals schon alt genug, um zu erkennen, wer mit welchen Folgen aus der Katastrophe hervorgegangen ist. 

Was du von euren Söhnen verlangst

kann man wohl auch verlangen, daß Sohnemann für seine Entscheidung und daraus entstehende Folgen die Verantwortung übernimmt.

mutet er wohl auch gerade euch zu "für seine Entscheidung und daraus entstehende Folgen die Verantwortung" zu übernehmen.

Es war deine (eure?) Entscheidung, das Elternhaus der Kinder vor vier Jahren zu zerstören.
Die Folgen fallen dir (euch?) jetzt auf die Füße.

Schönen Sonntagabend noch!  🙂 Biggi


Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
(J. W. von Goethe)

AntwortZitat
Geschrieben : 14.04.2013 23:58
(@malachit)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Biggi,

wortgewaltig wie du bist, wird dir doch sicherlich bekannt sein, wofür in der deutschen Sprache der Konjunktiv II verwendet wird, nicht wahr?

ich habe zwei unterhaltsberechtigte Söhne (15 und 11), für die ich auch monatlich die vorgeschriebenen Unterhaltsbeträge zahle.

Allerdings werde ich immer so behandelt, als hätte ich damals die Familie einfach so im Stich gelassen und würde heute nichts mehr bezahlen und hätte somit die finanzielle Not der KM verursacht.

Diese Ausladung deines Jüngsten hast du dir über die Jahre selbst sehr zielstrebig erarbeitet - ebenso wie den "schwierigen" Umgang.

Dann finde ich es aber ziemlich abenteuerlich von dir, dass du die Unterstellungen und Behauptungen der KM, die Ulibach hier im Irrealis wiedergibt, als unumstößliche Tatsache hinzustellen versuchst, um ihm auf diese Art und Weise die alleinige Schuld in die Schuhe zu schieben. Wie du dem zwei Jahre alten Thread, den du hier zitiert hast, entnehmen kannst: Zumindest die Behauptung, er würde keinen Unterhalt bezahlen, hatte er seinerzeit per Kontoauszug widerlegt - was die KM dann umgehend zum Anlass für einen sauberen Umgangsboykott hergenommen hatte!

Eine mindestens genau so wahrscheinliche Erklärung für den derzeit vorliegenden Sachverhalt lautet folglich: Wir könnten es hier durchaus mit einer Mutter zu tun haben, die mit Freuden jedes noch so schmutzige Mittel einsetzt, um den Kindern eine ihr genehme Gehirnwäsche zu verabreichen.

Nix für ungut,

Malachit.


Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.

AntwortZitat
Geschrieben : 15.04.2013 03:18
(@malachit)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo zusammen,

Zumal Alice selbst von ihrem Großvater aufgezogen wurde und solange ich sie kenne immer gesagt und geschrieben hat, dass einfühlsames, fürsorgliches, verantwortungsvolles Verhalten gegenüber Kindern nicht vom Vorhandensein eines X- oder Y-Chromosoms abhängt (...).

Passendes Zitat, um die einfühlsamen, fürsorglichen und verantwortungsvollen Absichten solcher Betonfeministinnen im Hinblick auf Y-Chromosom-Kinder zu illustrieren: "Wenn wir wirklich wollen, daß es unsere Töchter einmal leichter haben, müssen wir es unseren Söhnen schwerer machen" (EMMA, 1986).

Nix für ungut,

Malachit.


Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.

AntwortZitat
Geschrieben : 15.04.2013 03:29
(@Ulibach)

Hallo Malachit,

vielen Dank für Deinen Einwand.
Wie ich schon geschrieben habe, bin ich für jeden Ratschlag in diesem Forum dankbar.
Allerdings bei solchen Antworten wie von Biggi62 mache ich mir schon Gedanken, mit wem man es da tun hat und ob es sich wirklich lohnt, Ratschläge von solchen Leuten zu beherzigen.
Es ist schön, zu erfahren, daß es außer mir immer noch Menschen gibt, die begriffen haben, daß auch Väter nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte haben.
Nochmals vielen Dank.

Gruß Ulibach


AntwortZitat
Geschrieben : 15.04.2013 15:11
(@Ulibach)

Umgangspfleger? Ordnungsgelder?!?! Gegenüber einem 17jährigen und einem 13-Jährigen?!?!?!
Sag mal, merkst du noch irgendetwas?

Offenbar gibt es in deiner Persönlichkeit einen ganz erheblichen Mangel an Einfühlung, Fürsorge und Verantwortung,

Hallo Biggi62,

sag mal, merkst Du eigentlich auch noch irgendwas?

Glaubst Du, es macht mir Spaß, mein ganzes Geld ständig zum Anwalt zu tragen oder ständig für - meiner Meinung nach überflüssige - Gerichtsverfahren auszugeben?

Der Gesetzgeber hat schon vor Jahren auch die Rechte von Vätern festgelegt.
Offensichtlich gibt es Frauen, die das nicht kapieren.

Ich weiß mir einfach nicht mehr anders zu helfen.

Bei der Forderung vom KU, Sonderbedarf, Nachteilsausgleich Anlage U, usw. - egal, ob berechtigt oder nicht - scheut eine KM auch keine Mühen und kennt alle ihre Rechte.
Aber ich soll klein bei geben und auf alle meine Rechte verzichten? Das kann ja wohl nicht wahr sein!

Aus Deinem gesamten Schreiben entnehme ich einen ausgeprägten Zorn gegen die Männerwelt.
Daher weiß ich jetzt wirklich nicht, was ich von Deiner Meinung und Deinen Ratschlägen halten soll.

Gruß Ulibach


AntwortZitat
Geschrieben : 15.04.2013 15:54
(@united)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Ulibach,

Der Gesetzgeber hat schon vor Jahren auch die Rechte von Vätern festgelegt.

... das Recht, bei der KM am Kaffeetisch zu sitzen, gehört eindeutig nicht dazu.

Zumindest in puncto "Einfühlung" möchte ich Biggi hier deutlich zustimmen (den Rest ihres Romans habe ich mir zugegebenermaßen wieder einmal erspart) !

In der Tat denke ich, Du solltest Dir das von #Sternchen67 zitierte Gelassenheitsgebet tatsächlich nochmal zu Gemüte führen ...

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Passt ziemlich gut auf Deinen Fall ... Unterscheidungshilfe hast Du nach meinem Dafürhalten in ausreichendem Maße erhalten ...

Gruß
United


AntwortZitat
Geschrieben : 15.04.2013 16:06
82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Servus Ulibach,
ergänzend zu

... das Recht, bei der KM am Kaffeetisch zu sitzen, gehört eindeutig nicht dazu.

könnte ich mir vorstellen, dass Euer gemeinsamer Sohn relativ unentspannt wäre -wenn icht sogar zwischen zwei Stühlen sässe-, wenn seine Eltern, die sich nicht wirklich grün sind, an "seinem" Tag an einem Tisch sitzen.
Insofern schliesse ich mich dem mehrheitlichen Rat an: lass KM feiern und Du feierst bei nächster Gelegenheit noch mal, entspannt und ungestört...

Grüssung
MArco


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!

AntwortZitat
Geschrieben : 15.04.2013 16:18
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin ulibach,

Der Gesetzgeber hat schon vor Jahren auch die Rechte von Vätern festgelegt.
Offensichtlich gibt es Frauen, die das nicht kapieren.
[...]
Bei der Forderung vom KU, Sonderbedarf, Nachteilsausgleich Anlage U, usw. - egal, ob berechtigt oder nicht - scheut eine KM auch keine Mühen und kennt alle ihre Rechte.
Aber ich soll klein bei geben und auf alle meine Rechte verzichten? Das kann ja wohl nicht wahr sein!

im konkreten Kontext stellt sich die Frage: Was haben Deine Söhne mit der "rechtlichen Situation" zu tun? Die haben sich die Trennung ihrer Eltern nicht ausgesucht; sie interessieren sich keinen Deut für Paragraphen und Familienrecht. Sie kriegen nur die Folgen ab und machen sich ihr eigenes Bild. Und das muss nicht rechtskundig und objektiv sein. Ja, möglicherweise gehen sie auch den Weg des geringsten Widerstandes - aber warum sollten sie sich verhalten wie lebenserfahrene, weitsichtige Erwachsene - oder das tun, was Du in ihrer Situation (angeblich) tätest? Warst Du mit 13 oder 17 schon so abgeklärt?

Dein beleidigtes

2. KM überläßt Entscheidung dem Sohn und der geht den Weg des geringsten Widerstandes, ganz egal, ob irgendjemand dadurch persönlich verletzt wird.

Letzteres hätte zur Folge, dass wir (meine Mutter und ich) doch überlegen müssen, wie wir damit umgehen.
Eine separate Nachfeier sollte es dann ebensowenig geben wie Konfirmationsgeschenke.

kann Deine Ex Euren Söhnen gegenüber jedenfalls ganz leicht umdeuten in ein "da seht Ihr mal, was Euer Vater für ein Geizhals ist; selbst eine Nachfeier und ein Geschenk ist ihm zu teuer!" Und sie werden es gerne glauben, zumal Du keine Gelegenheit zu einer Richtigstellung haben wirst. Nennt sich "die normative Kraft des Faktischen".

Wenn Du hier lieber Wunschantworten ("Ex böse, ich gut") lesen möchtest als Dein eigenes Verhalten zu reflektieren, ist das Deine Entscheidung. Du wirst nur feststellen (bzw. hast bereits in der Vergangenheit festgestellt), dass Du damit in der Sache nicht weiterkommst. Your choice.

Dein Tonfall gegenüber hilfsbereiten Usern dieses Forums lässt übrigens stark zu wünschen übrig.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 15.04.2013 16:43




(@annasophie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

mach es so wie die anderen vorschlagen: gemeinsam Kirche und dann verabschieden.
Geschenk gibt es dann beim nächsten Umgang. Da kannst du dir ja was nettes einfallen lassen. Im Zweifelsfall ein Männerwochenende mit Besuch Nürburg-Ring Formel 1 oder ähnliches, was dein Sohn mag und toll findet. Ein Erlebnis nur für euch beide.

Und ich habe ihnen das Schmuckstück geschenkt was ich von meiner Ex-Schwiegermutter anläßlich der Geburt erhalten habe, mit dem Hinweis, dass es von ihr ist....

Sophie


AntwortZitat
Geschrieben : 15.04.2013 16:59
(@Ulibach)

Zitat von Dir:

//Soweit ich weiß, ist die finanzielle Situation meiner Ex absolut besch..., es würde mich nicht wundern, wenn sie sich am KU bedient, um selbst satt zu werden.//

Redest Du auch so von Deiner EX vor den Kindern????

Hallo Engel211

um Gottes Willen! Ich vermeide es mit aller Kraft, vor meinen Kindern negativ über meine Ex zu reden, das darf ich auch gar nicht (siehe BGB).
Allerdings würde ich auch entsprechend reagieren, sollte ich erfahren, daß meine Ex oder deren Eltern in Gegenwart der Kinder negativ über mich reden.

Was Deine Kostenaufstellung angeht, das ist mir nicht neu.
Ich habe selbst jahrelang die Einkäufe erledigt und weiß schon, welche Kosten Kinder "verursachen".
Ich weiß aber auch über die finanziellen Verhältnisse meiner Ex bescheid, das hatte ihr Anwalt schon vor Jahren genauestens geschildert. Durch die Verwendung der Anlage "U" bekomme ich auch einmal pro Jahr den Steuerbescheid meiner Ex zu sehen und weiß, wie es finanziell heute um sie steht.
Meine Anmerkung über "sich vom KU sattessen" hast Du wohl falsch verstanden.

Dazu ist mir aufgefallen, daß in Deiner Auflistung auch einige Posten als Sonderbedarf geltend gemacht werden können, hier gibt es klare gesetzliche Richtlinien.
Du hättest das Recht, diesen Sonderbedarf einzufordern.
Außerdem schreibst Du, daß Du keinen KU mehr bekommst. Sind Deine Kinder schon in der Lage, ihren Unterhalt selbst zu erwirtschaften?
Ich kenne einige Mütter, die zwar KU einfordern könnten, aber es einfach nur leid sind, ständig bei dem KV "betteln zu müssen".
Schön dumm, wer einfach nur aus Bequemlichkeit oder mangelhafter Courage auf seine Rechte verzichtet.

Ansonsten danke für Deine Ratschläge.

Gruß Ulibach


AntwortZitat
Geschrieben : 15.04.2013 18:24
(@Ulibach)

Dein Tonfall gegenüber hilfsbereiten Usern dieses Forums lässt übrigens stark zu wünschen übrig.

Grüssles
Martin

Hallo Martin,

tut mir leid, daß das so gesehen wird.
Ich wiederhole es gerne: Ich bin dankbar für jeden Ratschlag.

Allerdings fange ich bei so manchen Usern doch mal zu überlegen an, um wen es sich da so handeln könnte.
Daß meine Formulierungen und die Schilderungen meiner Probleme falsch verstanden werden, bin ich ja schon gewöhnt.
Aber daß ich mich beschimpfen lassen muß, nachdem ich meine Rechte durchgesetzt habe (Zitat biggi62: "Merkst Du noch irgendwas?"), kann ja wohl auch nicht im Interesse dieses Forums sein.
Glaubt Ihr denn, mir macht das Spaß? Ich wüßte auch mit meinem Geld was besseres anzufangen als zum Anwalt zu tragen und Gerichtsprozesse zu führen.
Jahrelang stehen die Kids mit ihren Problemen alleine da, haben keine Möglichkeit, sich irgendeiner Person anzuvertrauen. Die KM hatte auch niemals auf die Kids eingewirkt, Spaß am Umgang mit KV zu haben. Erst seit der Forderung nach Umgangspfleger scheint die Sache zu laufen. Ich hätte mir das lieber erspart, das könnt Ihr mir glauben!

Ich hätte mir allerdings auch den ganzen Sch.... mit der Trennung und Scheidung erspart. Auch wenn ich dabei wirtschaftlich "mit blauem Auge" davongekommen bin, wäre es mir tausendmal lieber, in einer Familie zu leben und regelmäßig meine Kinder zu sehen. Ich kriege kaum mit, wie meine Kinder erwachsen werden und ich würde alles darum geben, ihnen bei Problemen helfen zu können, leider wird mir das aber ständig verwehrt.

Wenn dann sog. "hilfsbereite User" nichts anderes zum Ausdruck bringen, als daß ich ja sowieso das Ar....... bin, das an der ganzen Misere schuld ist, darauf kann ich wirklich verzichten.

Ich habe zwar nicht die Antworten bekommen, die ich mir erhofft habe, aber dennoch waren sehr viel nützliche Ratschläge dabei und dafür bin ich auch sehr dankbar.
Leider waren aber auch schon zwei User (Namen werden jetzt nicht genannt) darunter, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sie sich einfach nur ungeschickt ausgedrückt haben, oder es vielleicht besser wäre, wenn sie in Zukunft aus diesem und ähnlichen Foren draußen bleiben. Allein der Name "Vater sein trotz Trennung/Scheidung" sagt doch schon einiges aus.
Wenn ich dann mein Problem schildere und dann (sogar noch von weiblichen Usern) niedergemacht werde, geht das doch am Ziel vorbei.

Wie bereits geschrieben, es gab männliche als auch weibliche User, die gute Ratschläge gaben, dafür bin ich dankbar.
Leider gibt es auch welche, die besser aus diesem Forum draußenbleiben.

Gruß Ulibach


AntwortZitat
Geschrieben : 15.04.2013 19:20
(@engel211)
Zeigt sich öfters Registriert

Hallo Ulibach!!!

Das mit der Kostenaufstellung hast Du nicht richtig verstanden. Ich wollte dir aufzeigen, dass der Naturalunterhalt meist dem geleisteten Barunterhalt in keinstem nachsteht.

Was die KM darüber hinaus mit ihrem Einkommen macht, geht Dich nichts an, egal wie viel sie über hat.

Du steckst noch viel zu sehr in der Paarebene fest. Es geht Dich schlichtweg nichts mehr an, wie, mit wem, wann und wo die KM ihr Leben gestaltet.

Du redest von Rechten, dann sag ich Dir mal ganz deutlich, dass Du absolut in keinster Weise das Recht hast, Deine EX zu kritisieren, solange es den Kindern gut geht!! Und da ist das finanzielle Gut gehen das unwichtigste!

Klar könnten gewisse Kosten als Sonderbedarf geltend gemacht werden, aber ganz ehrlich ich gehe hier nicht den Weg der dummen Bequemlichkeit oder der mangelnden Courage, sondern den Weg eines vernünftigen Erwachsenen. Ich frage meinen Ex ob und in wie weit er sich beteiligen möchte, lehnt er ab, dann ist es halt so.
Es liegt dann an mir, zu überlegen, ob ich unseren Kindern diese Dinge dann finanziell allein ermöglichen kann.
Logisch könnte ich dann klagen (mal abgesehen vom Erfolg), doch das würde für mich heißen, ihm wieder Raum in meinen Gedanken und meinem Leben zu geben.
Ich führe mein eigenes Leben. Er ist Vergangenheit.

Und nein, die Kinder sind 14 und 16 Jahre alt und erwirtschaften nicht selbst. Dafür denke ich sind wir Eltern zuständig. Auch in "normalen" Familien kommt es oft vor, dass nur ein Elternteil den gesamten Lebensunterhalt bestreite, sei es durch Absprachen, durch berufliche Aspekte oder weil man einen unverantwortlichen Partner hat. Aber lustig, ist man verheiratet sehen dies die meisten als normal an.

Klar könnte ich den Unterhalt versuchen einzuklagen, doch mein Ex ist selbständig und rechnet sich mehr als arm  :redhead:

Dann macht er es halt, shit happens!! Aber, er ist den Kindern inzwischen ein guter, liebevoller Vater, was als er noch in der Paarebene fest hing nicht der Fall war. Sie fahren inzwischen wieder total gerne zu ihn, lieben dessen Freundin, ihren kleinen Stiefbruder, bekommen meistens was zugesteckt und fühlen sich in dem nun sicheren Rahmen den wir mit viel Kriegsschauplätzen schwer erarbeitet haben, rundum wohl!

Sie besprechen gemeinsam mit dem Vater, wann sie sich sehen, mal hat er keine Zeit, mal haben sie was mit Freunden vor, aber wäre mein Ex vor Jahren, als er es sich mit seinem Verhalten gegenüber den Kindern (und mir, und das nehmen Kinder sehr deutlich wahr) selbst ins Abseits schoss, hergegangen so von wegen Umgangspfleger und Ordnungsgeld androhung, die beiden hätten und würden dicht machen.

Seh es mal so, zu jemandem der einem gut tut, geht man gerne, fühl man sich bei jemandem nicht wohl, geht man ungern hin................

Und Geburtstag feiern mit meinem Ex.....................neeeee danke. Brauch ich nicht und muss ich auch nicht, würde ich mir auch nicht aufzwingen lassen!!!

Du bist so bedacht, auf Deine Rechte und Ansichten zu pochen, dass Du übersiehst, dass Eure Kinder ein Recht auf ein unbelastetes Leben haben, mach so weiter und Du wirst sehen, was Du davon hast.

Schön dumm, wer sich mit einem solchen Verhalten selbst ins Aus befördert!!!

Gruß Engel


AntwortZitat
Geschrieben : 15.04.2013 20:01
(@Ulibach)

Hallo Ulibach!!!

Hallo Engel211,

Das mit der Kostenaufstellung hast Du nicht richtig verstanden. Ich wollte dir aufzeigen, dass der Naturalunterhalt meist dem geleisteten Barunterhalt in keinstem nachsteht.

Doch, ich habe es richtig verstanden, ist mir auch nicht neu. Wie schon erwähnt, ich habe selbst jahrelang die täglichen Einkäufe erledigt, die KM hat sich ja nur die "Rosinen rausgepickt", daher weiß ich schon, welche Kosten beim Naturalienunterhalt so anfallen, leider glaubt mir als KV das ja niemand.

Was die KM darüber hinaus mit ihrem Einkommen macht, geht Dich nichts an, egal wie viel sie über hat.

Völlig klar, interessiert mich auch nicht, was sie mit ihrem Einkommen macht. Mich interessiert nur, ob der KU auch wirklich den Kids zugute kommt, alles Andere geht mich nichts an, ist mir bewußt!!

Du steckst noch viel zu sehr in der Paarebene fest. Es geht Dich schlichtweg nichts mehr an, wie, mit wem, wann und wo die KM ihr Leben gestaltet.

Falsch!!! Mein Interesse gilt nur meinen Kindern!

Du redest von Rechten, dann sag ich Dir mal ganz deutlich, dass Du absolut in keinster Weise das Recht hast, Deine EX zu kritisieren, solange es den Kindern gut geht!! Und da ist das finanzielle Gut gehen das unwichtigste!

Ob es den Kindern gutgeht, davon kann ich mich ja beim Umgangstermin überzeugen, leider hatte ich bis vor einigen Monaten den Verdacht, daß der Jüngste zu verwahrlosen droht! Erst mehrere Briefe an das Familiengericht brachten hier Abhilfe (Sorry, ist leider meine Erfahrung).

Klar könnten gewisse Kosten als Sonderbedarf geltend gemacht werden, aber ganz ehrlich ich gehe hier nicht den Weg der dummen Bequemlichkeit oder der mangelnden Courage, sondern den Weg eines vernünftigen Erwachsenen. Ich frage meinen Ex ob und in wie weit er sich beteiligen möchte, lehnt er ab, dann ist es halt so.
Es liegt dann an mir, zu überlegen, ob ich unseren Kindern diese Dinge dann finanziell allein ermöglichen kann.
Logisch könnte ich dann klagen (mal abgesehen vom Erfolg), doch das würde für mich heißen, ihm wieder Raum in meinen Gedanken und meinem Leben zu geben.
Ich führe mein eigenes Leben. Er ist Vergangenheit.

Und nein, die Kinder sind 14 und 16 Jahre alt und erwirtschaften nicht selbst. Dafür denke ich sind wir Eltern zuständig. Auch in "normalen" Familien kommt es oft vor, dass nur ein Elternteil den gesamten Lebensunterhalt bestreite, sei es durch Absprachen, durch berufliche Aspekte oder weil man einen unverantwortlichen Partner hat. Aber lustig, ist man verheiratet sehen dies die meisten als normal an.

Klar könnte ich den Unterhalt versuchen einzuklagen, doch mein Ex ist selbständig und rechnet sich mehr als arm  :redhead:

Mußt Du wissen, Du hast das Recht auf Auskunft über die Einkommensverhältnisse des HV (KV).

Dann macht er es halt, shit happens!! Aber, er ist den Kindern inzwischen ein guter, liebevoller Vater, was als er noch in der Paarebene fest hing nicht der Fall war. Sie fahren inzwischen wieder total gerne zu ihn, lieben dessen Freundin, ihren kleinen Stiefbruder, bekommen meistens was zugesteckt und fühlen sich in dem nun sicheren Rahmen den wir mit viel Kriegsschauplätzen schwer erarbeitet haben, rundum wohl!

Sie besprechen gemeinsam mit dem Vater, wann sie sich sehen, mal hat er keine Zeit, mal haben sie was mit Freunden vor, aber wäre mein Ex vor Jahren, als er es sich mit seinem Verhalten gegenüber den Kindern (und mir, und das nehmen Kinder sehr deutlich wahr) selbst ins Abseits schoss, hergegangen so von wegen Umgangspfleger und Ordnungsgeld androhung, die beiden hätten und würden dicht machen.

Seh es mal so, zu jemandem der einem gut tut, geht man gerne, fühl man sich bei jemandem nicht wohl, geht man ungern hin................

Sagst Du! Hast Du Deine Kids positiv auf den Umgang beeinflußt? Meine Ex tut nicht das Geringste in dieser Richtung. Ganz im Gegenteil: Da kommen so Bermerkungen wie: "Oh Gott, da müssen wir Euren Vater ja auch noch zur Konfirmation einladen." Und schon wissen die Kids, wie Mutter über die Einladung von Vater denkt. Kapiert leider in diesem Forum auch niemand.

Und Geburtstag feiern mit meinem Ex.....................neeeee danke. Brauch ich nicht und muss ich auch nicht, würde ich mir auch nicht aufzwingen lassen!!!

Du bist so bedacht, auf Deine Rechte und Ansichten zu pochen, dass Du übersiehst, dass Eure Kinder ein Recht auf ein unbelastetes Leben haben, mach so weiter und Du wirst sehen, was Du davon hast.

Schön dumm, wer sich mit einem solchen Verhalten selbst ins Aus befördert!!!

Prinzipiell gebe ich Dir absolut recht, aber irgendwie habe ich es wohl nicht mit vernünftig denkenden Menschen zu tun, das wird mir von Tag zu Tag immer deutlicher.
Aktuell mache ich wieder die Erfahrung, daß nur die Forderung nach Strafen und Sanktionen meine Ex zur Vernunft bewegt, und die Kids positiv auf den Umgang eingestimmt werden. Unglaublich, leider aber wahr. Willkommen im Leben.

Gruß Engel

Gruß Ulibach

P. S.: Mit Dir macht es wirklich Spaß, Erfahrung auszutauschen (halte jetzt von mir, was Du willst!)


AntwortZitat
Geschrieben : 16.04.2013 01:02
(@eskima)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Leute,

es ist der Urkonflikt zwischen betreuenden und zahlenden Eltern.

Mein Mann war Kirchen-Zaungast auf der Konfirmation seiner Kinder, hat nach der Kirche einen Umschlag mit Obulus gegeben und wurde danach ausgesteuert, weil den Kindern suggeriert wurde, das sie nun groß sind und ihren Vater nicht mehr brauchen. Unterhalt wurde natürllich trotzdem gezahlt und genommen, aber da sind die Kinder ja außen vor.

Ich verstehe, dass Mann lieber gibt, wenn er auch eine persönliche Beziehung hat. Ich verstehe auch, dass Frau mehr als KU fürs Kind aufwendet, eben weil eine lebendige Beziehung mit all den Gefühlen und Bedürfnissen besteht.

Aber ich würde niemals einem Vater einen Vorwurf machen, wenn er nur noch das geben will, was dem Kind (!) zusteht, weil er an Zuwendung weniger bekommt als das, was er sich von der Beziehung erhofft.

Eine Wochenendbeziehung ist für viele Pärchen zu wenig, wieviel weniger ist denn erst eine 14tägige Beziehung zu den eigenen Kindern?

Auch die Beziehung zu den eigenen Kindern ist auf Dauer keine Einbahnstraße! Und dies sollten auch alleinerziehende Mütter endlich (?) mal schnallen, eine Beziehung lebt vom Gegen und Nehmen.  Wenn Vatta KU zahlt, dann tut er seine Pflicht. Alles darüber hinaus ist Kür und sollte auch so gesehen werden.

LG

eskima


Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit
21dbc1b8a029e54556e0e8e32d0b6d64

AntwortZitat
Geschrieben : 16.04.2013 02:47
(@engel211)
Zeigt sich öfters Registriert

Guten Morgen!!

@ Ulibach

Was mich bei all dem Erfahrungsaustausch brennend interessiert ist, wie ist inzwischen Dein Verhältnis zu den Jungs. Wie erlebst Du diese beim Umgang mit Dir??

Zur Konfi nochmal, wenn Du es schon mit einer mehr als unvernünftigen KM zu tun hast, dann zeig den Kindern, dass du vernünftiger bist und ihren inneren Konflikt nicht noch schürst.
Geh in die Kirche, aber feier mit den Söhnen und Deiner Verwandtschaft zu einem späteren Zeitpunkt ein schönes Fest, an dem Eure Konfigeschenke überreicht werden.

Fang an, Dich durch vergangene Dinge, nicht weiterhin aufreiben zu lassen.
Umgang ist geklärt, also ab mit dem schlechten Nachgeschmack in die Schublade und den Umgang ohne Verbitterung im Hinterkopf genießen.
Der Verwahrlosung des 13 Jährigen hast du erfolgreich entgegengewirkt. also ab in die Schublade und genießen, dass es dem Bengel wieder besser geht.
Den Unterhalt bezahlst Du, hast es den Kindern durch Vorlage der Kto-Auszüge nachgewiesen, also ab mit dem Thema in die Schublade.
Du weißt über das Einkommen der KM Bescheid, schön und gut, aber ab in die Schublade, weils unnötig ist sich darüber nen Kopf zu machen.
Die KM beeinflusst dem Umgang nicht positiv, ab in die Schublade, denn Du machst ja alles positive dafür.

Ulibach, meine Schublade quillt inzwischen über, aber dadurch kann ich das heute und jetzt viel freier und beschwingter genießen!

@eskima

Im Großen und Ganzen gebe ich dir Recht. Aber in wie weit eine persönliche Beziehung zu den Kindern möglich ist, liegt da eindeutig im Verhalten des betreuenden Elternteils.
Viele Umgangselternteile, leben mit ihren Kindern eine lebendige Beziehung, allerdings werden diese Kinder auch meist im alltäglichen Leben nicht negativ auf den Umgangsberechtigten geprägt und können sich ohne Beeinflussung ihr eigenes Urteil bilden.
Da kommt es auch nicht drauf an, wie oft Kinder das Umgangselternteil sehen. Bei uns sind es ca. alle 6 Wochen von Freitag Spätnachmittag bis Sonntag Mittag (liegt an der Fahrzeit von 4 Stunden mit dem Zug), wobei hier ihr Vater Freitagabends um 21 Uhr nach Hause kommt und Samstags bis 16 Uhr arbeitet.

Zum KU habe ich eine eindeutige Meinung. Der steht den Kindern ohne wenn und aber, auch ohne Bedingungen an ihr Verhalten bzw. an das des betreuenenden Elternteils zu!! Ansonsten hieße dies ja im Umkehrschluss, das Betreuungselternteil macht den Kühlschrank nur voll, wenn ihm das Verhalten des Umgangsenlternteil zusagt???
Du schreibst, "der Unterhalt wurde gezahlt und genommen, aber DA sind die Kinder ja außen vor". Verstehe ich das richtig, weil die KM eine Schreckschraube ist, steht den Kindern nun der KU nicht mehr zu???
Ich verstehe es, dass wenn man TU, BU usw blechen muss und abkotzt, weil sich der Ex-Partner aufführt wie Scheiße (sorry für meine Direktheit), aber immer wieder den KU in die Waagschale zu werfen, ist lächerlich.

Das Alles was zusätzlich zum Unterhalt gezahlt wird Kür ist, wird unter normal funktionierenden Trennungseltern auch so gesehen.
Ich weiß nicht genau wie ich es ausdrücken soll. Ich versuchs mal an einem Beispiel. Bedankt sich Dein Mann bei der KM, wenn diese den Kindern oben drauf etwas ermöglicht?
In wie weit die Kinder sich beim Umgangselternteil für eine solche Kür bedanken bzw ob diese es als eine Kür erkennen können, liegt einzig allein an der Prägung durch das Betreuungselternteil.

Dass leider zu viele Betreuungselternteile hier ihre Postion ausnützen (auf dem Rücken der Kinder, ohne Rücksicht auf die Seele) ist schlimm genug, aber wenn Umgangselternteile hierfür die Kinder auch noch büßen lassen, ist nicht weniger schlimm.

Gruß Engel211


AntwortZitat
Geschrieben : 16.04.2013 14:17
(@gerricus)
Schon was gesagt Registriert

@ Ulibach

Ich möchte mich dann auch mal zu Wort melden.
Beim lesen des Threads entstand bei mir der Eindruck, das die Grundaussage folgende ist: Ich werde verletzt, also muss ich auch mein gegenüber verletzten. Ich hab Geld und bin trotzdem nix Wert.
Ich habe vollstes Verständnis, dass du gern bei der Konfi Feier deines Sohnes dabei sein möchtest. Leider wird dir dies nicht gestattet. Du kannst es auch nicht ändern. Es ist so wie es ist.
Wer nun die treibende Kraft ist, ist im Grunde egal, du wirst es im Zweifel auch nie herraus finden und wenn du es wüstest würde es auch nichts an der Tatsache an sich ändern.
Das du nun allein schon den Gedanken hast, wenn ich da nicht hin darf, dann muss dafür jemand bestraft werden, finde ich absolut nicht in Ordnung.
Auch der Satz, dessen Tenor ich folgender Massen deute: Wenn meine EX schlecht über mich redet mach ich das auch, zeigt mir wie sehr du hier ein einfaches Schwarz-Weiß denken entwickelt hast.
Bestraf die Kinder nicht, für Verletzungen die Sie dir zufügen, zeige Verständnis!! Und zum Thema Geld. Menschen kann man nicht kaufen und ich habe stark den Eindruck, das du versuchst über Geldgeschenke die Kinder für dich zu Gewinnen.
Geld zu haben ist zwar nicht immer von Nachteil, aber Geld kann ich nicht kuscheln. Mach dir doch mal Gedanken, was kann ich meinem Sohn zum Geburtstag schenken, was einen Wert von ca. 50,--€ hat. Geld zu schenken zeigt auch ein gewisses desinteresse an dem Kind, denn es ist einfach. Sich Gedanken zu machen und was passendes zu finden ist mit Arbeit verbunden, zeigt dem Kind aber, dass du dir Gedanken machst und an seinem Leben teil nimmst.


AntwortZitat
Geschrieben : 16.04.2013 18:26
(@eskima)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

@eskima

Du schreibst, "der Unterhalt wurde gezahlt und genommen, aber DA sind die Kinder ja außen vor". Verstehe ich das richtig, weil die KM eine Schreckschraube ist, steht den Kindern nun der KU nicht mehr zu???

Das hast du falsch interpretiert. Die Kinder brauchen Unterhalt, ohne wenn und aber. Hab ich in meinem letzten Absatz eigentlich auch näher beschrieben: Unterhalt ist Pflicht, alles was darüber hinaus geht (damit meine ich finanziell) ist Kür.

Ich verstehe es, dass wenn man TU, BU usw blechen muss und abkotzt, weil sich der Ex-Partner aufführt wie **tsts - ID 35** (sorry für meine Direktheit), aber immer wieder den KU in die Waagschale zu werfen, ist lächerlich.

Es ging hier im Beitrag rein um KU, wie du jetzt auf TU, BU kommst, verstehe ich nicht ganz.

LG

eskima


Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit
21dbc1b8a029e54556e0e8e32d0b6d64

AntwortZitat
Geschrieben : 16.04.2013 22:39
(@Ulibach)

Hallo nochmal an Alle,

ich habe mir Eure ganzen Ratschläge zu Herzen genommen und nochmal versucht, auf Sohnemann einzuwirken.

Auch der Vorschlag nach einer zweiten Konfirmationsfeier beim nächsten Umgang wurde vorgebracht. Leider alles ohne Erfolg.

Sohnemann bleibt bei seiner Meinung, er wolle seine Konfirmation mit seiner Familie feiern, und da gehört sein Vater und die Oma väterlicherseits nicht dazu.

Auch meine Mutter ist darüber sehr bestürzt, hat sich aber inzwischen damit abgefunden (Stichwort: Geldhahn zudrehen).

Wir (meine Mutter, meine Freundin und ich) werden zum Gottesdienst erscheinen und danach schön essen gehen, das haben wir am Tage des Vorstellungsgottesdienstes auch getan. Bezahlt werden diese Essen vom Geld, das eigentlich die Oma ihrem Enkel zur Konfi schenken wollte. Aber weil dieser Vater und Oma bei seiner Konfi ausschließen will, wird das Geld jetzt eben anderweitig verbraucht.

Beim letzten Umgang habe ich mein neues Smartphone präsentiert. Mein Großer (17) war richtig begeistert von dem Gerät und hat mir auch gleich diverse Einstellungen empfohlen. Der "Konfi-Sohnemann" hat dabei auch ganz interessiert zugesehen, hat aber leider kein eigenes Smartphone.

Ich habe ihm schließlich mitgeteilt, dass das Konfi- Geld, das er nicht haben wollte, gerade so ausgereicht hat, dieses Smartphone zu kaufen.

Dumm gelaufen für ihn.

Mal sehen ob "seine Familie" diesen Verlust noch ausgleichen kann. Aber man kann ja mit Geld keine Sympathie erkaufen, also versucht man (bzw. die KM) es eben mit Druck.
Ich habe Sohnemann ja bereits mitgeteilt, dass er von mir 200 Euro und von Oma ebenfalls 200 Euro bekommen sollte, was sich ja nun erledigt hat.

Wenn schon alle Welt der Meinung ist, dass der Meinung und Entscheidung eines 13jährigen starke Bedeutung zukommt, sollte es doch auch in Ordnung gehen, wenn dieser 13jährige dann auch mal die Folgen seiner Entscheidung sieht.
Ich habe keine Probleme damit meinem Sohn klar zu machen, dass ich mein neues Smartphone von seinem Konfi-Geld gekauft habe, er wollte es ja schließlich nicht haben und mit Geld kann man keine Sympathien erkaufen.

Ich bin jetzt schon auf Eure Kommentare gespannt, aber eines steht schon fest: Meine Entscheidung war einfach nur konsequent! Ich sehe es wirklich nicht ein, mir derart in die Eier treten zu lassen. Aber Hauptsache, Vater muss weiterhin KU bezahlen, sonst hat er ja keine Rechte.

Gruß Ulibach


AntwortZitat
Geschrieben : 08.05.2013 01:32




Seite 2 / 4