Hallo,
habe da eine Frage.
Vielleicht kennt sich ja jemand mit der rechtlichen Situation aus!
Eine gute Freundin ist gerade im Trennungsprozess!
Da ihr Mann selbstständig ist und nicht viel dabei rumkommt, er ist KFZ Meister mit einer eigenen kleinen Werkstatt, arbeitet sie mit einer 75% Stelle mit.
Sie ist Krankenschwester und hat dementsprechend Früh- und Spätdienst. Die Woche über macht sie nur Frühdienst, also von 6 bis 14:00 Uhr.
Ihr Mann will Mitte Januar ausziehen, und da er sich ganz schön quer stellt will er ihr auch die Woche über keine Unterstützung mehr zukommen lassen.
Was kann sie denn nun tun?
"Auf die Schnelle" ist sie nicht in der Lage ihre Arbeitszeiten zu verlegen.
Angehörige die einspringen können gibt es auch nicht.
Sie hat natürlich jetzt voll die Panik wie das alles schaffen soll.
Durch eine gefakte Steuerberechnung hat ihr Mann die letzten Jahre sein Jahresgehalt auf 800 € runtergerechnet, alles andere macht er (zur Bestürzung seines Steuerberaters) schwarz.
Sie arbeitet jetzt seit 20 Jahren im gleichen Krankenhaus und arbeitet nach einer Fachausbildung sogar auf der Intensivstation!
Was kann ich ihr raten?
Kann ihr Mann das einfach machen (er hat ihr auch "sein" Auto sowie "sein Handy", welches nur auf seinem Namen läuft weg genommen).
Wenn ihr Mann ihr die Unterstützung versagt, wovon soll sie denn in Zukunft leben?
Weiß jemand wie sich die Situation in einem solchen Fall darstellt?
Er hält wohl weiterhin an der Beziehung fest und das ist wohl für ihn nur ein Drúckmittel.
Hallo,
wie alt ist denn das Kind? Wenn es schon in die Schule geht, würde ich auf Selbständigkeit mit Kontrollanruf setzen.
Machen kann ihr Mann erst einmal was er will, wenn sie nicht genügend zum Leben für sich und das Kind hat, dann muss sie H4 (Aufstockung) beantragen.
Mit dem Krankenhaus kann sie nur versuchen die Arbeitszeiten zu ändern und für eine Übergangszeit Hilfe über einen karitativen Verein oder auch einen Verein für Alleinerziehnde zu bekommen. Vielleicht gibt es auch Nachbarn, die für eine kurze Zeit aushelfen können. Unter Umständen gibt es auch andere Alleinerziehende mit den sie eine Betreungsgruppe bilden kann.
Sicher hat sie Anspruch auf Unterhalt für das Kind, wenn sich der KV aber querstellt, dann kann sie nur versuchen mit Hilfe einer Beistandschaft beim JA etwas rumkommt. Dabei bin ich allerdings nicht optimistisch, dass dabei wirklich etwas herauskommt.
VG Susi
Machen kann ihr Mann erst einmal was er will, wenn sie nicht genügend zum Leben für sich und das Kind hat, dann muss sie H4 (Aufstockung) beantragen.
Mit dem Krankenhaus kann sie nur versuchen die Arbeitszeiten zu ändern und für eine Übergangszeit Hilfe über einen karitativen Verein oder auch einen Verein für Alleinerziehnde zu bekommen.
Da bleibt nur zu Ergänzen, dass sie das relativ zügig angeht. Sie hat ja schließlich tagsüber ab 14 Uhr Zeit!
Alles kann nur besser werden..immer positiv bleiben 😉
