Hallo,
Das sind doch gute Nachrichten.
Die sogenannten "Verhaltensauffälligkeiten" des Kindes insbesondere wenn es "vom anderen wiederkommt“ sind ein wohlbekanntes Phänomen. Schlechtes Einschlafen/Durchschlafen in der darauffolgenden Nacht ist so ein Phänomen, aber nicht das Einzige.
Schnell konstruiert sich aus dieser Beobachtung die Idee, der Kontakt mit dem anderen Elternteil müsse in irgendeiner Form belastend oder sogar schädlich für das Kind sein. Meist unbegründet.
Kinder müssen die Situation Trennung erst verarbeiten und insbesondere wieder Sicherheit finden, dass beide Eltern nach wie vor erreichbar sind, dass niemand verschwindet, niemand verloren geht.
Deshalb sind sinnvolle, zeitgemäße Umgangsregelungen hierbei ebenso hilfreich wie bindungstolerantes Verhalten der Eltern gegenüber dem jeweils anderen Elternteil und eine kooperative Elternebene, auf der Mutter und Vater im Sinne des Kindes trotz Trennung konstruktiv miteinander umgehen können. Konflikte zwischen den Eltern, Abwertungen des anderen Elternteils, Vorwürfe oder auch stete Bekundungen, wie sehr man das Kind doch vermisse, wenn es fort ist, erschweren dem Trennungskind die Situation erheblich und halten es in steter Sorge und Unsicherheit.
Die wichtigste Erkenntnis ist jene, dass solchen Verhaltensauffälligkeiten, die vornehmlich durch Verlustängste entstehen, auf gar keinen Fall mit einer Reduktion des Kontaktes zu einem Elternteil ( also in diesem Fall zu Dir) begegnet werden darf. Oft wird hier projeziert, dass die Belastung des Elternteils durch die Auffälligkeit des Kindes auch eine Belastung des Kindes durch ein "zu viel" sein müsste, denn dem Elternteil ist es "zu viel".
Oft ist das Gegenteil der Fall, grade bei Auffälligkeiten immer nach Rückkehr zum betreuenden Elternteil. Gerade dann kann oft eine konkrete und zeitnahe Ausweitung der Kontakte mit dem anderen Elternteil zu einer deutlichen Entspannung des Kindes führen, weil Verlustängste (also Dir gegenüber) abgebaut werden.
Wie könnt Ihr Eurem Kind helfen ? - umfangreiche Betreuung durch Dich - ein sogenanntes Übergangsobjekt, also ein Gegenstand, welches das Kind daran erinnert, dass beide Eltern da sind : z. Bsp. ein Teddybär, den Ihr gemeinsam mit dem Kind genau zu diesem Zweck kauft und das mit dem Kind wechseln kann oder auch ein in diesem Fall von Dir gertragenes Kleidungsstück zum Kuscheln und Schnuppern.
Das Umgangsbuch ist meiner Meinung nach sehr wichtig und sollte weitergeführt werden.
Wie @totoHH schon schrieb, ist das Beratungsgespräch eine Vorgabe des Gerichtes und diese Möglichkeit einer Verbesserung der Kommunikation sollte von Euch beiden wahrgenommen werden. Eltern, welche sich verstehen sind gut für das Wohl des Kindes (siehe oben). Das sollte die KM im Blick haben.
VG,
Tsubame.
Die KM betrachtet das Buch als alleiniges Kommunikationsmittel zw den Eltern.
Und ihre Nachträge sind eher als Anklage zu deuten als ein Hinweis für mich. Das kommt schon mit der Anzahl der Ausrufezeichen rüber.
Nach dem Motto: seht was hier schief läuft wenn das Kind nicht bei mir ist.
Ist zwar totaler Quatsch, aber was solls.
Gestern stand etwas drin, das sein Hintern entzündet sei u ich nicht eingecremt habe.
Unter Zeugen fand ich eine kleine Rötung. Man kann aber auch echt nen Elefanten aus ner Mücke machen.
Nach dem Motto: seht was hier schief läuft wenn das Kind nicht bei mir ist.
Ist zwar totaler Quatsch, aber was solls.
Gestern stand etwas drin, das sein Hintern entzündet sei u ich nicht eingecremt habe.
Unter Zeugen fand ich eine kleine Rötung. Man kann aber auch echt nen Elefanten aus ner Mücke machen.
Lass Dich nicht ärgern.
Cremst Du noch ein bisschen ein. Und gut ist.
Und wenn es extrem kommt, dann kann natürlich das Buch (zunächst) eine weitere mdl. Kommunikation ersetzen Aber das soll dann bitte schön die Beratung entscheiden.
Denn dies
Dort wird dann auch das Thema Übernachtung, Urlaub u Feiertage thematisiert.
Sollte bis 30.06. kein spürbarer Fortschritt zu sehen sein, gehts zurück zum Richtertisch.
kann ja wohl kaum über das Buch geregelt werden.
Ich wäre an deiner Stelle recht entspannt und gute Miene zum Spiel machen 😉
.
Toto
Ja, mittlerweile seh ich das auch entspannter. Auch wenn die Anschuldigungen weh tun.
Ich setze große Hoffnung in die Beratung. Die Dame dort ist Psychologin und wird schon im Sinne des Kindes aktiv werden. Und somit auch in meinem Sinne.
Die KM betrachtet das Buch als alleiniges Kommunikationsmittel zw den Eltern.
Und ihre Nachträge sind eher als Anklage zu deuten als ein Hinweis für mich. Das kommt schon mit der Anzahl der Ausrufezeichen rüber.
Nach dem Motto: seht was hier schief läuft wenn das Kind nicht bei mir ist.
Ist zwar totaler Quatsch, aber was solls.
Gestern stand etwas drin, das sein Hintern entzündet sei u ich nicht eingecremt habe.
Unter Zeugen fand ich eine kleine Rötung. Man kann aber auch echt nen Elefanten aus ner Mücke machen.
Ich habe schon verstanden, dass die KM das Heft als Anklageschrift gegen Dich ansieht und ihre Fähigkeit mit Dir zu kommunizieren sich darauf beschränkt. Das ist aber ihr Problem, welches Du dann in dem Beratungsgespräch thematisieren wirst. Dann wird man sehen, ob sie in der Lage ist, ihr Defizit zu erkennen, es sich einzugestehen und sich zum Wohle des Kindes zu ändern. Der Richter hat ihr/Euch hier eine Chance gegeben, welche vernünftige Eltern ergreifen. Ergreift Sie diese Chance nicht, ist das ihr Pech. Du gehst Deinen Weg mit Sohn weiter.
Du wiederum musst an Dir arbeiten und Dein Selbstbewusssein und Selbstvertrauen aufbauen. Es ist völlig egal, was die KM von Dir denkt und was sie schreibt. Im Ernst, ihr Verhalten ist doch lächerlich. Du siehst doch, wie Dein Sohn jetzt beginnt, eine gesunde Bindung zu seinem Vater aufzubauen und zu leben. Zieh Dein Ding durch und denke nicht daran, was die KM dann wieder schreiben wird. Wenn Du mit Deinem Sohn zusammen bist, gibt es KM nicht.
VG,
Tsubame.
Moin Sams.
Du schriebst in einem anderen Thread:
So ein Exemplar an KM habe ich auch. Die ist extrem übervorsichtig. Da kommt man mit vernünftigen Argumenten nicht weit.
Ich würde Dich gerne darauf aufmerksam machen, dass "Deine KM" nicht übervorsichtig sonder besitzend ist.
Führe Dir das bitte vor Augen! Du musst nicht auf sie Rücksicht nehmen. Selbst bei eigener Vorsicht und dem Versuch das Kind in Watte zu packen, wirst Du sie nicht gewinnen.
Sie will das Kind und die Macht besitzen! 😡
Und ja, auch da werden Dir die vernünftigen Argumente sie zu überzeugen ausgehen.
Aber deshalb umso wichtiger:
Du wiederum musst an Dir arbeiten und Dein Selbstbewusssein und Selbstvertrauen aufbauen. Es ist völlig egal, was die KM von Dir denkt und was sie schreibt. Im Ernst, ihr Verhalten ist doch lächerlich. Du siehst doch, wie Dein Sohn jetzt beginnt, eine gesunde Bindung zu seinem Vater aufzubauen und zu leben. Zieh Dein Ding durch und denke nicht daran, was die KM dann wieder schreiben wird. Wenn Du mit Deinem Sohn zusammen bist, gibt es KM nicht.
Kleiner Gedankenanstoß zur Wochenmitte 😉
Gruß. toto
Dann will ich hier mal den aktuellen Stand übermitteln.
Es gab ein erstes gemeinsames Gespräch bei der Beratungsstelle.
Jeder sollte die Punkte ansprechen, die in der Beratung angegangen werden sollen.
Okay, von ihr kamen letztlich nur Vorwürfe, die nur in die Vergangenheit führten. Das war nur eine erneute Abrechnung bzw. der Versuch davon.
Ich habe Sachen angesprochen, wie
- Kind wurde mal von ihrem neuen LG übergeben, ohne mich vorher zu informieren. (sie hatte sich den Fuß geprellt) Sie sah es nicht für notwendig, mich zu informieren. Ich kenne weder den Typ noch will ich Infos an sie über ihn übermitteln.
- Kind sagt Papa zu LG und sie unterbindet es nicht
- Gesundheitsanfragen meinerseits werden ignoriert oder stark zeitversetzt beantwortet
Das erste Gespräch war ein Schlagabtausch, aber ich denke, dass man dort im Gespräch etwas erreichen kann.
In den letzten Wochen ist es recht ruhig und ich traue nicht so recht dem Frieden. Manchmal ist sie sehr freundlich und es kommt ein kleiner Smalltalk zustande.
Das macht mich misstrauisch.
Aktuell gab es ein Vorkommnis, da brauch ich eure Einschätzung.
Gestern konnte ich den Umgang nur nachmittags wahrnehmen, aufgrund eines betrieblichen Lehrgangs.
Sie war bereits seit 2 Wochen darüber informiert. Zuletzt haben wir am 21.06. vereinbart, dass ich ihn nach dem Mittagsschlaf abhole. Sie schickt ne SMS wenn er wach wird.
Okay, soweit gut.
Laut ihrer Aussage legt sie ihn Punkt 12.00Uhr hin und er schläft i.d.R 2-2,5h. Manchmal ein bissel länger. Geht aber dafür um ca. 18Uhr schon ins Bett.
Also fahre ich zu ihrem Haus und schreibe ihr 14.50 das ich bereits vorm Haus stehe. Kurz nach 15Uhr kommt per SMS die Antwort, dass er noch schläft und es ca. 20min noch dauert.
Zudem war er vorher im Zoo und war knülle/fertig.
Kurz vor 15.30 kommen ihre Großeltern mit dem Kind angefahren. Er hat gar nicht im Haus geschlafen, sondern bei denen.
Wäre auch alles nicht so relevant, aber ich muss ihn ja 17.00 bereits zurück bringen.
Man hat also mit ihm etwas anstrengendes unternommen, worauf er länger schläft und ich habe somit weniger Zeit mit ihm.
Das hat mich masslos geärgert.
Kind wollte natürlich nicht mit mir mit, weil ihn die Situation überforderte. Er wollte von den Großeltern direkt zu Mama. Er weigerte sich richtig und weinte.
Einen dummer Satz von Oma habe ich ignoriert. Aber als die KM zum Kind sagte, dass er "mit muss" und dann mich nicht Papa nannte, sondern nur meinen Rufnamen, war ich kurz vorm austicken.
Ich habe ihn dann auf den Arm genommen und zu ihm gesagt, dass wir jetzt Ball spielen und ein Eis essen könnten. Hab ihn verabschieden lassen und als er bei mir im Auto saß, hat er sich schnell beruhigt.
Dass er den Neuen Papa nennt würde ich klären.
Den Vorfall aber würde ich nicht hoch hängen. Du warst zum regulären Umgang verhindert und diese Zeit hat jemand Anderes abgedeckt. Da jetzt eine Absicht zu unterstellen, dass die Beschäftigung des Kindes bewusst so gestaltet wurde, dass er a) zu platt war und b) seine Schlafzeit manipuliert wurde, finde ich etwas weit her geholt.
Oder anders: es kann auch dir passieren, dass KM nach deinem Umgang den Zustand des Kindes ausbaden muss. Zumal viele Kinder in dem Alter nicht wie ein Uhrwerk schlafen.
Klär das mit "Papa" und vergiss den Nachmittag.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Das wäre ein Fall für die nächste Beratung Anfang August. Ich hatte es ja beim Erstgespräch bereits auf die Agenda gesetzt.
Hallo,
es tut mir leid für Dich. Das war ganz großes Theater. Du hast aber abolut richtig gehandelt und den Umgang durchgeführt. :thumbup:
Du kannst aber sicher sein, dass die KM das auch thematisieren wird.
Den Rest würde ich auch erst einmal abhaken. Wer hat Dich beim Vornamen genannt? Die KM? Was sagt denn Dein Sohn?
VG Susi
Die KM sagte, dass er mit XXX mit gehen solle.
Sie hat nicht Papa gesagt.
Das Kind sagt ausschließlich Papa zu mir.
Hallo,
Schön, dass Du dem Kind gezeigt hast, dass es nicht seine Aufgabe ist, zwischen Mama und Papa zu entscheiden. Papazeiten sind Papazeiten. Sobald er im Auto bei Dir war, war die Welt in Ordnung.
Dass der neue Lebensgefährte das Kind übergibt, würde ich nicht kritisieren. Je entspannter Du mit der Situation umgehst, umso entspannter ist das Kind. Begrüsse den Mann mit seinem Namen (Kind lernt, dass Papa ihn X nennt), bedanke Dich und gut ist es. Habt Ihr noch das Umgangsbuch ?
Atme die Oma weg. Sie ist die Mutter von der Mutter. Du kannst den Herrschaften aber auch den Wind aus den Segeln nehmen und sie nach irgendwelchen dummen Aussagen Dir gegenüber einfach loben. So vielleicht : "Das ist ja schön, Sohni, dass Oma und Opa mit dir im Zoo waren." Auch hier gilt, sei entspannt - das Kind fühlt das - aber setze Deine Anliegen um.
Bei der nächsten Besprechung würde ich die Übergaben thematisieren. Die Kindesmutter und Du, Ihr müsst kooperieren. Das tat letztere hier nicht. Sie erschwerte dem Kind die Übergabe, da sie Dich absichtlich mit Deinem Vornamen ansprach. Das ist dem Kind gegenüber hinterhältig. Du sagst ja zum Kind auch nicht, jetzt bringe ich Dich zu Ursula zurück. Sie versucht ihn auch zu manipuliere, mit dem Wörtchen "muss".
Dass Kind den Lebensgefährten als Papa anspricht, würde ich thematisieren, in dem ich frage, warum das nicht von der KM oder dem Lebensgefährten korrigiert wird. Gibt es dafür einen Grund ? Will die KM oder der Lebensgefährte das so ? Wird letzterer dem Kind als Papa vorgestellt ? Musst Du dann darauf hinarbeiten, dass das Kind Deine Lebensgefährtin mit Mama anspricht, falls mit dem Kindeswohl argumentiert wird ?
Falls Ihr das Umgangsbuch noch habt, sollte die KM alle wichtigen Sachen notieren (Arzt etc.). Aber ich würde mich selbst bei dem Arzt vorstellen und mich regelmässig informieren. Das ist Deine Aufgabe als Vater.
Die Hauptsache aber ist, dass die Umgänge stattfinden. Und dass es bald zu den Übernachtungen kommt.
Falls die Kindesmutter in den Elterngesprächen mit mangelndem Vertrauen zu Dir argumentiert, frage zurück, ob sie glaubt, dass Du Vertrauen in sie haben kannst, was Euer gemeinsames Kind anbelangt.
VG,
Tsubame
Ich möchte euch über den aktuellen Stand informieren. Mittlerweile gibt es Neuigkeiten, die es in sich haben.
Es gab ja eine gerichtliche Einigung, worin sich beide Eltern einer Beratung unterziehen. Umgangsbuch ebenso.
Die Frist zum 30.06.2017 wurde gesetzt, damit beide Eltern sagen können wie es weitergehen soll. Entweder fruchtet die Beratung und das Verfahren kann eingestellt werden. Oder die Frist muss verlängert werden. Oder beide brechen ab und es geht zurück vor Gericht. Soweit haben das Verfahrenspflegerin (VP), Beraterin, mein RA und ich verstanden.
Da bis dato nur ein (1) Beratungstermin möglich war, haben mein RA und ich bei Gericht eine Fristverlängerung beantragt, weil keine wirkliche Aussage möglich.
Bis hierhin ist noch alles einigermaßen verkraftbar.
Jetzt kommts. :note:
Die KM hat sich eine neue RAin genommen und einen Antrag auf Abänderung des Vergleichs eingereicht. Der Antrag ist vom 27.6.
Darin wird einerseits die zeitliche Begrenzung des Vergleichs angenommen (der wurde erst vor 3 Monaten getroffen) gleichzeitig die Beratung als überflüssig angesehen und die Kommunikation der Eltern als sehr gut bezeichnet.
Man beruft sich also auf einen Vergleich, der im selben Schreiben als nicht mehr gültig angesehen wird.
Aber es geht noch besser. In dem 23-seitigen Antrag plus Fotos wird im Grunde behauptet, dass ich das Kind schlagen würde und ihn so einschüchtern würde, dass er teilweise stottert.
Die RAin nimmt einfach etwas an, spekuliert und konstruiert etwas hinein und schwups wird da ne Wahrheit darauf. So ist ihre Argumentation.
Absoluter Müll wird da konstruiert. Und die Fotos zeigen ein weinendes, nacktes Kind, wo ein roter Fleck am Arm mit Zollstock vermessen wird. Darauf stützt die ganze Gewaltargumentation. :knockout:
Einfach nur Wahnsinn.
Meine LG ist bei fast jedem Umgang dabei und kann 100% bezeugen, dass ich mit meinem Kind korrekt umgehe. Es gibt keinerlei Anlaß für so eine Unterstellung.
Der Richter hat den Antrag bereits kommentiert und schrieb sinngemäß " wenn die Kommunikation ja so toll ist, wozu dann der Antrag?".
Auch das JuA hat Mitte Juli Stellung genommen und fragt "Wenn die Sache so wichtig ist, hat denn die KM die Sache in der Beratung angesprochen? Die Kommunikation ist ja so toll."
Aufgrund weil das Kind natürlich gestresst ist und Angst vor diesem Wechsel hat, zeigt er das natürlich auch und will nicht zu mir.
Klar, der neue LG der KM wird als Papa installiert und damit ist seine Welt sauber. Und logisch will er nicht hin und her gerissen werden. Das verkraftet er einfach nicht. Er will nicht unterscheiden müssen ob er Papa oder Mama lieber hat. Oder den neuen Papa. Er will nicht Angst haben müssen, warum der eine/ die eine mal da ist und mal nicht. Das ist einfach alles zu viel für ihn.
Nur leider sieht die KM nicht die wahren Hintergründe. Sie sieht nur: Kind kommt von KV zurück, ist aufgelöst, in sich gekehrt. Schläft schlecht, hat Albträume usw.
Daher hat sie in ihrem Antrag den Umgang deutlich reduziert. Sa u So jeweils von 8-12. Noch mehr Wahnsinn.
Und wenn ich mich nicht ihren neuen "Vorschlag" zustimme, bekomm ich ihn nicht.
Aber für mich zählt der immer noch gültige Vergleich und daran halte ich mich.
Das bedeutet nun auch, dass bereits seit Androhung der Sanktionen der Umgang zweimal ausgefallen ist, weil Kind und KM nicht da.
Es gibt nun einen (letzten) Versuch der VP und des JuA. Am nächsten Dienstag gibt es einen Termin zwischen VP, JuA, KM und mir. Sollte es zu keiner Einigung kommen, geht der Spaß zurück vor Gericht.
Ich habe heute mit der VP telefoniert ( zweiter Umgang ausgefallen). Sie ist mittlerweile nicht mehr so neutral, weil sie die Aussagen der KM nicht mehr für bare Münze nehmen kann.
Einerseits sagt die KM der VP Dinge zu um dann durch ihre RAin eine andere Version verlauten zu lassen.
Die RAin nimmt einfach etwas an, spekuliert und konstruiert etwas hinein und schwups wird da ne Wahrheit darauf. So ist ihre Argumentation.
Absoluter Müll wird da konstruiert.
Hi,
es kommt gerade genauso, wie ich es Dir vor einem halben Jahr unter Beitrag Nr. 99 geschrieben habe...
Deine KM will NICHT!
Also musst Du jetzt schwerere Geschütze auffahren...
Dazu hatte ich Dir einen Formulierungsvorschlag unter Beitrag Nr. 100 geschrieben.
Worauf wartest Du.
Ich würde jetzt Vollgas geben - sonst hast Du bald keinen Umgang mehr!
Alle einschalten!
Gruß
WNV
Also wenn der Richter, das JuA und die VP die Argumentation der KM befremdlich finden, wird doch wohl die KM nicht völlig frei agieren können. Das die RAin einen großen Sprung im Keks hat, ist ja eindeutig.
Meine Hoffnung legt sich auf eine zielgerichtete Diskussion am Dienstag, wobei die Ergebnisse schriftlich fixiert werden. Nicht das die KM oder deren verrückte RAin im Nachhinein wieder was anderes interpretieren.
Nur mal der Vollständigkeit halber der Wortlaut der gerichtlichen Vereinbarung vom 17.10.2017.
Dem Vater wird ein Umgang mit dem gemeinsamen Kind wie folgt gewährt.
Alle 14 Tage von Sa 8-15Uhr und am So von 9-16Uhr, in den geraden Wochen
Zudem jeden Mittwoch nach Kita bis 17.30Uhr
Darüberhinaus besteht die Möglichkeit, diesen Umgang auch für den Fall, dass sich der KV ggü der KM dahingehend äußert, ausgedehnt werden kann und der Vater das Kind als Mittagskind von der Kita abholt.
Hierfür wird ausdrücklich eine Verständigung zw den Eltern erfolgen (mind 1 Woche vorher).Die Eltern sind einig, dass perspektivisch die ÜN des Kindes beim KM spätestens ab April 2018 ins Auge gefasst wird.
Eine konkrete Ausgestaltung wird zw. den Eltern vorgenommen werden. Die Eltern werden hierzu enstprechende Gespräche führen.
Das Thema Beratungsstelle wurde ja vehement von der KM verweigert. Die Ausredenliste ist länger als das Vorstrafenregister von Al Capone.
Nachdem es nun aufgrund der Verschiebung von ungerade zu gerade Woche Terminschwierigkeiten bei mir gab, musste ich den Umgang am letzten WE ausfallen lassen, weil ich einen lange gesetzten Termin nicht verschieben konnte.
Diese Info und auch die Ankündigung zur Abh als Mittagskind liegen ihr seit 19.Okt per Email vor.
Nun kam diese Email am 5.11. und letztlich wollte ich ihn heute abholen, aber er ist nicht in der Kita.
bei meinem Einverständnis für die Mittagsabholung am 08.11.17 bin ich davon ausgegangen, dass Du den Umgang am vergangenen WE wahrnimmst.
Da Du den Umgang (4.11./5.11.) hast ausfallen lassen, würde es für eine große Umstellung bedeuten, die nicht seinem Wohl entspricht. Er hätte Probleme damit, sich von null auf hundert auf einen außerplanmäßigen GanztagsUmgang einzustellen, zumal er sich in letzter Zeit des öftern äußert, von Dir nicht abgeholt werden zu wollen.
Daher kommt keine Einigung hinsichtlich der Mittagskindabholung gemäß Gerichtsprotokoll vom 25.10.17 zustande. Du kannst jedoch gern am Mittwoch 16:00 Uhr von uns zu Hause abholen.
Hier dreht doch jemand völlig frei und interpretiert die gerichtliche Vereinbarung nach eigenem Ermessen. Hier werden Sachen zusammen geworfen, die nicht zusammenpassen und auch kein Grund sind den Umgang eigenmächtig zu gestalten.
Hallo,
Dokumentieren und wegatmen. Hol das Kind heute ab. KM ist ... wie sie ist. Bindungsintolerant.
Ich würde diese Mittagsabholung so oft es geht wahrnehmen. Bei dreimaligem nicht kooperativen Verhalten der KM dann die notwendigen Stellen anschreiben.
Die Mittagsabholung ist nicht ausserplanmässig, so wie ich sie verstehe. Du äusserst dich dementsprechend und KM sagt ja, es sei denn sie hat mind. eine Woche vorher einen Besuch bei Tante Frieda geplant. Verständigen, Einigen, Vereinbaren sind drei Paar Schuhe.
Ich würde heute nichts sagen. Falls KM dazu etwas sagt, antworte nur, dass du dich an die gerichtliche Vereinba rung hältst und sie zeitnahe über die nächste Mittagsabholung verständigen wirst. Sagt sie irgendeinen Quatsch, dass Kind sich über das Abholen oder über sonstiges, was dich betrifft, äusserst, teile ihr freundlich mit, dass du sehr gerne mit ihr darüber bei einer Beratungsstelle, wie es der Richter wünscht, sprichst.
Was die Übernachtungen anbelangt, würde ich Gespräche darüber schriftlich ab Januar mit ihr vereinbaren.
VG,
Tsubame.
P.S. Es sollte dir immer bewusst sein, dass dein Sohn dich liebt und braucht. Er hat ein Recht zu lernen, dass er ausser seiner Mutter einem anderen Menschen völlig vertrauen kann ; dass er einen anderen Menschen ausser letzterer innig lieben kann und der ihn innig liebt. Für seine Entwicklung ist das 1000mal wichtiger als das Geschwafel der KM über "ausserplanmässig".
Danke für deine aufbauenden Worte.
Mit solchen Aktionen bestärkt sich nur das Gefühl, dass die KM Vorgaben macht und diese von ihr als Gesetz angesehen werden. Weder habe ich dabei eine Möglichkeit um einen Hebel anzusetzen, noch ist der Richter gewillt ihr Einhalt zu gebieten.
