Umgangsrecht für 2j...
 
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Umgangsrecht für 2jährigen Sohn

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(@samson1978)
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Seh ich auch so. Leider hatte ich sie für intelligenter gehalten. Derzeit liefert sie einiges, aber es kommt einem Schuss ins eigene Knie gleich.


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Themenstarter Geschrieben : 21.02.2017 20:26
(@tsubame)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Samson,

Gut, dass Du alles in die Wege geleitet hast und der Gerichtstermin steht.

Die MA des JA hat völlig korrekt an dem Termin festgehalten, auch weil sie vor Gericht gehört wird und hat Dich heute kennengelernt. Wie ist das Gespräch verlaufen ?

Ich hoffe sehr, dass Gericht und JA sich nicht jahrelang von der KM hinhalten lassen werden bis sie sich zu den Terminen bequemt. Das könnte auch eine Taktik sein.

Du musst die KM nicht mehr verstehen. Die Zeiten sind vorbei. Und das ist gut so.

VG,
Tsubame.


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Geschrieben : 21.02.2017 23:12
(@samson1978)
Registriert

Gespräch bei JuA war entspannt, aber ohne KM natürlich ohne Ergebnis.

Ziel der ganzen Angelegenheit muss aber auch sein, dass eine entspannte Kommunikation u Zusammenarbeit zw den Eltern entsteht oder aufgebaut wird. Da war ich mit der MA vom JuA einer Meinung.


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Themenstarter Geschrieben : 22.02.2017 10:39
(@samson1978)
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Kurze Info zum Zwischenstand.

Der Verfahrensbeistand unseres Kindes hat sich mit beiden Eltern in Verbindung gesetzt. Nächste Woche besucht die Dame zuerst Kind/KM und kommt am nächsten Tag dann zu mir.
Vielleicht kommt da schon im Vorfeld zur Verhandlung etwas Bewegung in die Sache.


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Themenstarter Geschrieben : 01.03.2017 19:54
(@wegnachvorn)
Nicht wegzudenken Registriert

Danke für das Update.

Berichte dann mal


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Geschrieben : 01.03.2017 21:01
(@tsubame)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,

Vom VB würde ich mir nicht viel Bewegung erhoffen. Bitte denke an die vom Forum gegebenen Ratschläge, wie Du nicht argumentieren solltest.

Viel Glück.
Tsubame


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Geschrieben : 02.03.2017 12:08
(@samson1978)
Registriert

So, kurzes Update.

Die VB war letzten Mi bei mir. Am Vortag bei der KM. Natürlich hatte jeder eine andere Version der Wahrheit.
Letztlich kamen zwei Dinge zum Vorschein.
1. die Kommunikation muss schnellstmöglich stabilisert werden. Schliesslich wird das Aufgabenfeld umfangreicher und da braucht es eine gute Absprache. Mal von Notfällen ganz abgesehen.
2. die KM hat null Vertrauen in meine Person und Angst um "ihr" Kind. Ich sei vorher überfordert gewesen und sei es gewiss jetzt auch. Dabei hat sie einen Wissenstand von vor über einem Jahr und kennt viele Veränderungen (Therapie, neue Lebensgefährtin, Einstellung) nicht. Zumal ich auch mit der Verantwortung wachse, wenn der Kleine wächst.
(Mein Vater hat auch einige Jahre gebraucht, bis er mit mir was anfangen konnte.)

Es hat sie überrascht, dass ich sie vors Gericht ziehe.
Die VB hat angeregt, dass schnellstmöglich eine Beratungsstelle parallel ins Boot kommt. Darum habe ich mich auch gekümmert und sowohl KM als auch VB informiert. Mehr kann ich jetzt auch nicht machen.


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Themenstarter Geschrieben : 14.03.2017 20:01
(@tsubame)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,
Danke für das Update.

Sachliche auf das Kind bezogene Kommunikation ist gut.

Lass Dich von der Kindsmutter argumentativ nicht in die "ich muss mich rechtfertigen"-Ecke stellen. Ihr seid Eltern auf Augenhöhe. Ihr bildet eine Erziehungspartnerschaft. Das Kind hat ein Recht darauf.

Die Kindsmutter muss an ihren Ängsten arbeiten. Das ist ihr Problem. Sie hindert das Kind eine intensive Bindung zum Vater aufzubauen. Beide Eltern sind in einem Lernprozess, auch die Kindsmutter.

Aufgrund der Verweigerungshaltung der Kindsmutter muss ein Gericht entscheiden, wie der Umgang zu gestalten ist. Sie ist nicht in der Lage gemeinsam mit dem Vater in der Trennungssituation dem Kind einen ausreichenden Umgang zu ermöglichen.

Sie wird hoffentlich ihrer Verantwortung gerecht werden und an ihren Aufgaben wachsen.
VG,
Tsubame.


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Geschrieben : 15.03.2017 10:02
(@samson1978)
Registriert

So, nun liegt die Stellungnahme des VB vor.

Die Person hat mit beiden Eltern gesprochen, mit der Mutter der KM und der Krippe.
Da die Mutter der KM dem KV nicht wohlgesonnen ist, ist deren Aussage natürlich nicht ansatzweise neutral und kann auch keinerlei Bewertung der Beziehung zwischen KV und Kind treffen, weil nie dabei.

Zudem sind die aktuellen Umgangszeiten falsch angegeben. Derzeit 9h alle 2 Wochen,  VB schreibt mehrmals etwas von wöchentlichem Umgang.

Was macht man mit so einem Wisch?


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Themenstarter Geschrieben : 26.03.2017 14:24
(@samson1978)
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Gestern legte mir mein RA noch ein Schreiben von der Gegenseite vor. Datiert vom 09.03. und über das Gericht vermittelt. Ich hatte also einen Tag Zeit mich mit dem Inhalt zu beschäftigen.
Den Inhalt kann man mit einerm Wort beschreiben: Schlammschlacht.

Heute 13.00 ist die Verhandlung am FamG. Ich geh davon aus, dass die Gegenseite mit Dreck wirft und nach dem Schreiben des VB wird es nicht den gewünschten Umgang geben.


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Themenstarter Geschrieben : 28.03.2017 11:22




(@susi64)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

bezüglich der Stellungnahme der VB sollte Dein Anwalt klarstellen, dass die Umgangszeiten unrichtig sind und die Mutter der KM als nicht unabhängige Kontaktperson einszutufen ist.
Bei falschen Anschuldigungen Ruhe bewahren, nicht mehr als nötig sagen Deinen Anwalt machen lassen.
Es ist nicht klar wie das Gericht die Sache einschätzt, aber eine zu emotionale Beteiligung deinerseits macht die Sache in aller Regel schlimmer.

VG Susi


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Geschrieben : 28.03.2017 12:01
(@samson1978)
Registriert

Das habe ich gerstern mit dem RA schon besprochen. Ich halte erstmal das Plädoyer "warum wir hier eigentlich sind" und er wird dann an die Gegenseite und VB Fragen stellen bzw. deren Aussagen gerade rücken.


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Themenstarter Geschrieben : 28.03.2017 13:17
(@dat_eulchen)
Schon was gesagt Registriert

Und, wie lief es???


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Geschrieben : 29.03.2017 17:22
(@samson1978)
Registriert

Fazit

Von derzeit 9h an einem WE-Tag alle 2 Wochen wird wie folgt erhöht:
alle 2 Wochen Samstag 9h u. Sonntag 9h
und einen Tag (wenn keine Einigung möglich gibt es einen Fixtermin) in der Woche hole ich ihn von der Krippe ab und bringe ihn dann später heim. Also auch nochmal ca. 2h.

Beide Eltern (Pflichtsache) gehen zur Beratungsstelle und lernen dort das kommunizieren neu. Dort wird dann auch das Thema Übernachtung, Urlaub u Feiertage thematisiert.
Sollte bis 30.06. kein spürbarer Fortschritt zu sehen sein, gehts zurück zum Richtertisch.

Die Schlammschlacht der KM war dem Richter egal bzw. ist er nicht darauf eingestiegen. Der gegn. RA war der Knaller.
Erst sprach er das Wechselmodell unbeabsichtigt an, dann wollte er nicht davon gesprochen haben.
Zudem sagte er wortwörtlich, dass ich nicht in der Lage bin für meine Sohn zu sorgen.  :thumbdown: Meine Antwort in bester Gerichtsmanier: reine Spekulation  🙂

Mein Anwalt meinte, dass die Gegenseite ziemlich gekocht hat...

Nun ja, jetzt gilt es die Details zu besprechen und auch die Beratung nutzen um endlich Ruhe rein zu bekommen.


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Themenstarter Geschrieben : 29.03.2017 19:23
(@totohh)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin.

Finde ich eigentl gar nicht so schlecht - angesichts der Vorgeschichte. Und letztlich sehr stark in die Richtung, was wir Dir bereits im verg. Herbst geraten haben.

Über die recht lange Zeit bis 30.6. kann man sich aufregen - lohnt aber vermutlich nicht.
Aber es geht dabei ja nicht um ein Ausprobieren für das Kind, sondern das die Eltern lernen miteinander zu kommunizieren und Übernachtungen, urlaub und Feiertag selbst auskaspern - was natürlich besser ist, wenn es denn klappt. Ansonsten gehe ich davon aus, dass der Richter es (im Sinne des Kindes und Deiner Wünsche) festlegen wird. und dies auch unmissverständlich klar gemacht hat. Vielleicht hat KM es ja kapiert... ansonsten wirst Du vermutlich feststellen, dass KM im Sommer mit allerlei Dreck schmeißt. Cool bleiben...

toto 


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Geschrieben : 31.03.2017 09:48
(@tsubame)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,

Ich bin auch der Meinung, dass das ein gutes, ausbaufähiges Ergebnis ist.
Jetzt muss dieser "Umgang" so schnell wie möglich umgesetzt werden. Gab es einen Zeitpunkt, ab wann das so laufen soll ?

Der Richter gibt Euch in einem zweiten Schritt die Möglichkeit, Euch ohne Gericht zu einigen. Hoffentlich kommt die KM zur Vernunft. Lass Dich nicht über den Tisch ziehen und bleibe immer ruhig und freundlich.

VG,

Tsubame


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Geschrieben : 31.03.2017 14:59
(@samson1978)
Registriert

Die zeitliche Umsetzung der Vereinbarung wurde leider bei Gericht nicht besprochen. Ich habe aber bereits eine Lösung mit der KM gefunden um die Vereinbarung in den bisherigen Rhythmus einzufügen.

Ansonsten setze ich halt viel Hoffnung auf die Beratung.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.03.2017 16:51
(@tsubame)
Nicht wegzudenken Registriert

Das ist doch schon ein Fortschritt, wenn ihr hier gemeinsam eine Einigung gefunden habt.
Das wird schon.
VG,
Tsubame


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Geschrieben : 31.03.2017 18:40
(@samson1978)
Registriert

Hier mal ein kleiner Zwischenbericht.

Die Erweiterung der Umgangszeiten haben eine deutliche Verbesserung der Vater-Sohn Beziehung bewirkt. Er taut viel schneller auf und wirkt insgesamt entspannter.

Das Info- Buch wird von beiden Eltern geführt. Auch wenn die KM Infos rein schreibt, die erst nach Rückgabe am So geschehen. Also seh ich sie erst beim nächsten Umgang. Aber es sind eh wieder nur indirekte Anschuldigungen ala "schläft schlecht", "isst nur wenig"...

Was eher ein Problem ist: sie sieht das Buch als Dauerzustand an und zweifelt den Sinn des Beratungsgespräches an.
Der erste gemeinsame Termin ist in 2 Wochen.


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Themenstarter Geschrieben : 02.05.2017 14:44
(@totohh)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin.

sie [...]zweifelt den Sinn des Beratungsgespräches an.
Der erste gemeinsame Termin ist in 2 Wochen.

Naja, zweifeln kann sie ja. Aber das war doch Vorgabe des Gerichts. Also mach Dir zunächst keine Gedanken darüber was sie wohl denkt. Sei bereit das Gespräch zu führen. Wenn KM sich dem Gespräch entzieht oder nicht konstruktiv mitarbeitet, sollte das festgehalten werden.

sie sieht das Buch als Dauerzustand an

Ist doch nicht schlimm. Ich führe mit der KM von unserem Kind im WM seit 7 Jahren oder so ein solches Buch. Das hilfrt auch mal Infos dem anderen mitzugeben, die trotz guter Kommunikation bei Übergabe oder zwischendurch via Email/ WA auf der Strecke bleiben! Natürlich darf in Deinem Fall das Buch nicht das Beratungsgespräch ersetzen!

Auch wenn die KM Infos rein schreibt, die erst nach Rückgabe am So geschehen. Also seh ich sie erst beim nächsten Umgang. Aber es sind eh wieder nur indirekte Anschuldigungen ala "schläft schlecht", "isst nur wenig"...

Das verstehe ich jetzt nicht  :puzz:
Die Info, dass das Kind schlecht geschlafen hat oder nur wenig gegessen hat, ist doch genau so etwas, was dort festgehalten werden. Dann weisst Du, dass Du darauf achten sollst, wenn das Kind bei Dir ist. Und umso schöner, wenn Du dann reinschreiben kannst, dass beides bei Dir nicht aufgetreten ist, das Kind viel Spaß mit und bei Dir gehabt hat und nun gesund und propper und frisch gebadet zurückgegeben wird.

Die Erweiterung der Umgangszeiten haben eine deutliche Verbesserung der Vater-Sohn Beziehung bewirkt. Er taut viel schneller auf und wirkt insgesamt entspannter.

:thumbup: :thumbup:

toto


AntwortZitat
Geschrieben : 02.05.2017 15:55




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