Umgangserweiterung ...
 
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Umgangserweiterung Kleinkind

 
(@vater1982)
Rege dabei Registriert

Hallo,

die KM und ich sind seit Ende letzten Jahres getrennt. Anfangs hatte ich Zwerg Nase (jetzt fast 3) alle 2Wochen von Freitag bis Sonntag und das lief super. Anfang diesen Jahres beschloss KM, dass es dem Kind schadet und er angeblich Mama-Verlustängste hat (hier weinte er nie, ich habe extra ein Bild von ihr mit ihm hier stehen wenn er da ist) und der Umgang wurde gekürzt von Samstag vormittag bis Sonntag abend. Mir blieb nichts als mich zu fügen...Termine bei JA fielen 3 mal aus wegen der Mitarbeiterin. Ich bat sie im Juli schriftlich darum, den Umgang zu erweitern, da es  ja gut läuft, worauf sie mir eine Breitseite verpasste und meinte, dass sich nichts gebesserte hätte. Dann fand ein Gespräch mit dem JA statt und dieser Mitarbeiter sah gar kein Problem den Umgang zu erweitern, aber KM lenkte nicht ein...Ich bin so unzufrieden...auch bekomm ich ihn an KEINEN Feiertag, egal ob Weihnachten, Silvester, Ostern, Pfingsten usw. von Urlaub im Sommer ganz zu schweigen, lt ihrer Aussage erst wenn er zur Schule geht.

Ich find das alles blöd, Zwerg kommt hier an, taut langsam auf und muss wieder weg...Kommunikation mit KM unmöglich...nun möchte ich sie erneut schriftlich fragen und notfalls auch übers Gericht eine Lösung haben. Meint ihr, die Chancen stehen gut? Ich möchte ihn gern alle 2 Wochen Freitag bis Montag früh um den Kontakt bzw. Konflikte mit KM zu vermeiden. Feiertage am liebsten im Wechsel und eine Woche im Sommer.

Wie sollte ich jetzt vorgehen???


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 21.11.2016 22:28
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin,

>hier< schreibst Du von einer Mediation. Was ist Inhalt? Wäre es auch denkbar, das Thema Umgang dort anzusprechen?

Grds. gilt der sog. Umgangs-Dreisprung: Klärungsversuch mit Mutter -> bei Nichterfolg Klärungsversuch unter Zuhilfenahme des JA -> bei Nichterfolg Klage.

Irgendwie scheint alles, was bisher gut lief, auf dem Prüfstand zu sein. Ist irgendetwas passiert in letzter Zeit?

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 21.11.2016 23:34
(@vater1982)
Rege dabei Registriert

Moin,

>hier< schreibst Du von einer Mediation. Was ist Inhalt? Wäre es auch denkbar, das Thema Umgang dort anzusprechen?

Das Besprechen von diesem Thema hat die Mutter von vorn herein ausgeschlossen


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 21.11.2016 23:41
(@vater1982)
Rege dabei Registriert

Moin,

Irgendwie scheint alles, was bisher gut lief, auf dem Prüfstand zu sein. Ist irgendetwas passiert in letzter Zeit?

DeepThought

Ja, ich habe meine Partnerin kennengelernt und bin nach nur 9Monaten mit dieser zusammen gezogen, was ich erst mit KM nach 6 Jahren vor hatte, aber gott sei Dank ist es nie soweit gekommen


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 21.11.2016 23:43
(@susi64)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

als erstes sind Deine Vorstellungen von Umgang nicht unbillig. Trotzdem würde ich die Feiertage fest vereinbaren, einfach weil schon ein Wechsel immer wieder zu Diskussionen führen kann.

Das die KM ein Problem mit Dir hat kann ich verstehen, sie hat ein kleines Kind und jede Menge Probleme und Du schwebst auf Wolke 7.
Ich denke, dass Du darüber auch mal nachdenken solltest.

Trotzdem solltest Du um den Umgang kämpfen und ggf. auch vor Gericht. Zwar kann der Gang zum Gericht die Dinge zunächst noch einmal verschärfen, aber wenn die Hauptprobleme (wann und wie oft findet der Umgang statt sowie die Übergabesituation) geklärst sind, dann kann auch eine gewisse Entspannung durch den Alltag erfolgen. Gibt es denn eine Möglichkeit die Übergabe ohne KM zu realisieren?

VG Susi


AntwortZitat
Geschrieben : 22.11.2016 01:00
(@vater1982)
Rege dabei Registriert

Sie war nicht unbeteiligt an der Trennung 😉 und meine Freundin kam erst einige Monate nach unserer Trennung , aber ja, ich verstehe es denoch etwas, jedoch stehen ihre Belange und Befindlichkeiten in keinster Weise vor denen des Kindes. Ich möchte lediglich, dass der Umgang läuft. Mir liegt es fern Krieg zu führen und da ich schon ein großes Kind habe, wo der Umgang ohne Probleme klappt, sieht man, dass es nicht an mir liegt. Ich möchte mich um meinen Zwerg kümmern und mehr nicht, denn ich liebe ihn und das weiß sie, sie hatte mir schon vor der Trennung angedroht was kommen wird und es ist noch schlimmer als das. Aber ich habe Rückenhalt, ohne den ich das niemals durchstehen würde, ich hätte längst aufgegeben. Ich werde kämpfen.

Ich hoffe darauf, dass irgendwann Ruhe einkehrt, aber an ihrem großen Kind sehe ich, dass es wohl nie Ruhe geben wird. Der Vater wird auch schikaniert wo es nur geht.

Um Konflikten/Streit aus dem Weg zu gehen dachte ich an diesen Umgang alle 2 Wochen Freitag aus der Kita, Montag in die Kita. So wäre eine direkte Konfrontation vermieden.

____________________
Edit: bitte keine vollen Zitate einfügen. Entweder "antworten" klicken oder die Zitate auf das Wesentliche kürzen.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 22.11.2016 01:19
(@mateusz74)
Nicht wegzudenken Registriert

Das die KM ein Problem mit Dir hat kann ich verstehen, sie hat ein kleines Kind und jede Menge Probleme und Du schwebst auf Wolke 7.
Ich denke, dass Du darüber auch mal nachdenken solltest.

So sehr ich deine Beiträge auch immer schätze Susi, jedoch muss hier strikt die Paar- von der Elternebene getrennt werden. Was hat es die KM zu interessieren mit wem der TE die Bettlacken zerwühlt? Richtig. Rein gar nichts.

In der Regel tragen auch immer beide ihren Anteil an der Trennung.

Zudem schätze ich den TE nicht so ein, dass er nur den Spaß Papa spielen möchte, sondern auch gerne Verantwortung übernehmen würde, bestimmt auch paritätisch. Außer stillen können Väter alles genau so gut. Und nicht jedes Kind muss bis 4 Jahre gestillt werden, geht auch mit Flasche von Anfang an.

Dein Seitenhieb ist recht übergriffig und nicht wirklich souverän.

Ich sehe hier ein weiteres Exemplar einer KM die das Machtungleichgewicht der deutschen Rechtsprechung bewusst auf Kosten des gemeinsamen Kindes ausnutzt. Nicht mehr und nicht weniger. Getreu nach dem Motto. Weil ich es kann und es mir zusteht!

Selbst ein Wechselmodell wäre nicht unbillig. Genau sowenig wie das Residenzmodell, findet sich dieses in den Gesetzten nicht wieder!


Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)

AntwortZitat
Geschrieben : 22.11.2016 12:26