Hallo, an und für sich nur eine kurze Frage.
Da ich nicht mehr bei jeden Streit oder vermeintlichen Sauer sein der KM warum auch immer den Umgang zu meinen Sohn verboten bekommen möchte. Bzw. mein Sohn der Umgang mit seinem Vater verwehrt wird möchte ich nun den Schritt des Dreisprungs gehen.
1. Brief an die KM mit versuch zur Klärung/Einigung
2. Schriftlicher Versuch über das JA zu einer Eingung mit der Mutter (schon einmal erfolgt)
3. Familiengericht
Nun zu meiner Frage. Das JA und das Gericht wird fragen ob ich schon mit der KM versucht habe eine Einigung zu finden. Da es in der Vergangheit schon vorgekommen ist dass Gespräche oder mündliche Einigungen angeblich nie statt gefunden haben oder angeblich aus ihrer Sicht anders waren als ich es angebe, werde ich das ganze nun Schriftlich machen.
Ich sehe aber die Gefahr dass auch hier behauptet wird dass die Briefe angeblich nicht angekommen sind.
Dazu fallen mir verschiedene Wege ein:
Ich übergebe den Brief persönlich und lasse mir das von ihr unterschreiben (wird mit großer Wahrscheinlichkeit zu Streit führen und daraus wieder mal dass ich meinen Sohn nicht oder weniger sehen darf)
Einschreiben (wahrscheinlich die Beste Lösung um den erhalt quittiert zu bekommen, wird aber wahrscheinlich auf das selbe führen wie Punkt 1)
Was meint ihr wie ich da am Besten vorgehen sollte.
Im Prinzip bin ich immer an einer Lösung ohne Gericht interessiert, aber es kommt leider weiterhin vor dass mir Aufgrund von Wut mir gegenüber der regelmäßgige Umgang wie er lange Zeit stattgefunden ist verwehrt wird.
Für mich fühlt es sich teilweise nach Willkür oder gar Rache an, a la du machst nicht das was ich möchte dann tuhe ich dir jetzt weh und benutze dazu das letzte Druckmittel was mir geblieben ist.
Ich möchte das nicht Vorwerfen, aber so fühlt es sich eben manchmal für mich an.
Servus Canis!
Meines Wissens gibt es noch das Einwurfeinschreiben (gilt ebenfalls als zugestellt) oder Du wirfst mit einem Zeugen den Brief höchstpersönlich ein.
Halte Dir beim Schreiben der Umgangsvorschläge auch stets vor Augen, dass es vorrangig um das Recht der Kinder auf regelmäßigen Umgang geht. BEIDE Elternteile sind verpflichtet, diesen zu ermögliche und zu fördern.
Grüßung
MArco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Danke für die Antwort.
Ja es war bisher so dass ich den Zwerg 3 mal die Woche mit ins Bett bringen und vorher sehen konnte und am Wochenende habe ich ihn Samstags lang und Sonntags ab nach dem Mittagsschlag bis ca. 18 Uhr.
Momentan ist nur noch 1 mal die Woche mit ins Bett bringen.
Weiter möchte ich vorschlagen dass ich ihn alle 2 Wochen Sonntags länger habe als jetzt, da sagt die KM das würde vom Kleinen her nicht gehen. Samstags geht es aber auch, dazu sagt sie "Aber doch nicht 2 Tage" und dem Kleinen sei ja quasi egal ob ich 1 mal oder 3 mal die Woche da bin. Da er erst 1 Jahr und 8 Monate alt ist wird ihm das quasi egal sein solang Mama da ist, aber dass er so nach und nach von mir entwöhnt wird bzw. gar nicht die Gelegenheit bekommt auch mein Urvertrauen kennen zu lernen scheint in diesem Fall egal zu sein wenn es nach der KM geht.
Weiter möchte ich dass er bei mir schlafen kann. Sein Zimmer ist schon eingerichtet, bei der KM gibt es kein eigenes Kinderzimmer.
Der Kleine wird noch gestillt und wenn es nach der KM geht wird auch auch bis er 3 wird gestillt. Damit verpasst der Kleine in den ersten 3 Jahren dass er auch bei mir schlafen und mehr Zeit mit mir verbringen kann, dass sehe ich nicht ein.
Habe schon verschiedene Lösungsansätze vorgeschlagen. Sie ist bei mir dabei für die ersten Male, ich übernachte bei ihr und kümmere mich und und und.
Wenn wir uns verstehen wird teilweise etwas angenommen und/oder Gegenvorschläge gemacht, wenn wir uns nicht verstehen dann ist alles hinfällig.
So war es auch in der Beziehung immer. Sobald etwas nicht so lief wurden alle Pläne hingeworfen und es war Tagelang Drama...
Was meint ihr was hier eine gute Strategie ist für das weitere Vorgehen. Dass der Kleine länger bei mir sein kann, bei mir schlafen kann etc.?
Vielen Dank
Servus Canis!
Ich hatte vorhin nicht auf dem Schrim, dass Euer Kind noch ein Säugling ist.
Davon ab halte ich nicht von Umgängen in der Wohnung der KM, daher solltest Du m.E. schauen, dass Du dem Baby ein paar Stunden spazieren geht's, Dich evtl. an neutralen Orten mit KM triffst, wenn schon unbedingt in ihrem Beisein :knockout:.
Danke für die Antwort.
Was meint ihr was hier eine gute Strategie ist für das weitere Vorgehen. Dass der Kleine länger bei mir sein kann, bei mir schlafen kann etc.?
Für Kleinkinder hat sich mehr und mehr die Regelung mehrere aber dafür kürzere Umgangszeiten durchgesetzt; irgendwann hört dann auch die Stillphase auf, dann ist mehr Luft nach oben. Bis dahin wirst Du Dich wahrscheinlich in Geduld üben müssen, aber wie gesagt, Du kannst auch auf kurze Umgangszeiten OHNE KM pochen, wenn DU Dir auch zutraust, das Baby vollumfänglich (bis auf Stillen) zu versorgen.
Grüßung
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Hallo Marco,
der Kleine Mann isst ganz normal. Das heißt er müsste rein theoretisch nicht mehr gestillt werden. Die KM hält weiterhin daran fest zum ins Bett gehen und zur Beruhigung. Das ist an und für sich für mich auch kein Problem bis auf dass es für mich dadurch schwierig ist den Kleinen ohne der Mutter ins Bett zu bringen, aber selbst das hat schon gut funktioniert.
Ich traue mir zu dass der Kleine bei mir schläft und auch dass ich ihn länger habe. An Samstagen arbeitet die Mutter und ich habe den Kleinen 9 Stunden. Das klappt auch alles völlig ohne Probleme.
Deshalb auch der Wunsch von mir das alle 2 Wochen auch am Sonntag für längere Zeit einzuführen. Ich sehe keinen Grund dass das nicht funktionieren sollte. Die KM sagt aber dass das 2 Tage nicht funktionieren würde. Dafür bekomme ich aber keine Begründung außer dem stillen. Da er aber wie gesagt voll isst sehe ich das anders.
Ich möchte die KM auch nicht dazu drängen dass sie abstillt, ich merke lediglich an dass es für mich und auch für sie dadurch leichter wird. Für den Kleinen ist es eine Umgewöhnung aber nichts schlimmes denke ich.
Hallo,
es ist völlig richtig, dass ein 20 Monate altes Kind nicht mehr gestillt werden muss. Wenn die KM dies aber möchte, dann ergibt sich eben das "Einschlafproblem".
Mein Vorschlag wäre zunächst an der 2 Tage-Lösung ohne Übernachtung zu arbeiten, wenn das eine Weile funktioniert und das Kind dann auch noch größer ist, gibt es auch eine reale Chance auf ein Wochende aller 14 Tage.
Das Problem besteht aus meiner Sicht weder darin, dass das Kind amit nicht klar kommtnoch das Du es nicht schaffst. Der Hauptgrund dürfte sein, dass die KM nicht ohne das Kind sein will. Wenn sie arbeiten muss gibt es keine Alternative, aber ansonsten will sie ihn einfach nicht "weggeben". Dahalb würde ich den Sonntag schrittweise angehen, erst mal nur den Vormittag oder Nachmittag, dann mit Mittag, dann den ganzen Tag und dann das Wochende und perspektivisch fängt das Wochende dann auch Freitag nach Deiner Arbeit an.
Hat die KM eigentlich andere Freunde, Bekannte, Hobbies? Irgendetwas, wo sie Zeit für sich alleine haben müsste und haben möchte?
VG Susi
Danke Susi,
endlich mal eine weibliche Meinung die das bestätigt was ich mir denke.
Nein hat sie nicht. Es gibt noch genau eine Freundin die aber recht wenig Zeit hat und seit neusten eine andere Mutter bei der sie anscheinend ab und zu mal ist. Da aber eben auch mit Kind.
Ihren alten Freundeskreis hat sie während der Schwangerschaft und davor nach und nach mit aus meiner Sicht merkwürdigen Gründen abgeschossen. Hobbys hat sie auch nicht und arbeiten geht sie seit 2 Jahren vor der Schwangerschaft auch nicht mehr. Bis auf den einen Samstag, das macht sie schon ein Weilchen.
Das einzige was sie ab und zu macht ist in die Sauna fahren, das haben wir früher gemeinsam und mit Kind gemacht, das ist aber so weder von ihr noch von mir weiterhin gewünscht. Verständlicherweise.
Ja ich habe mir gerade in der Mittagspause Gedanke dazu gemacht und ich werde vorerst versuchen unter der Woche wieder öfter kommen zu können und die Wochenende entsprechend weiter auszubauen.
Was mache ich denn aber wenn die Mutter auch in einem Jahr weiterhin stillen möchte? Sie weiß ja genau dass das der einzige Grund ist warum der Kleine weiterhin nicht bei mir schlafen kann.
Zum eine beschwert sie sich regelmäßig bei mir dass seit der Geburt nicht mehr weg war (stimmt zwar nicht ganz aber fast), zum anderen möchte sie aber weiterhin nicht dass der Kleine bei mir schläft was ihr überhaupt erst ermöglichen würde mal wieder weg zu gehen.
Familären Rückhalt hat sie leider nicht. Lange Geschichte, aber es ist auf jeden Fall besser so...
