Ich brauche mal dringend Rat.
Unser Kind war bereits wegen massiver Auffälligkeiten in der Schule Anfang des Jahres stationär in der Psychiatrie. Dnach gab es überhaupt keine Probleme mehr, alles lief, schulisch gesehen, rund.
Es hatte vor 14 Tage ein verlängertes, aber sehr chaotisches Umgangs-WE bei seinem Vater, welches es zunächst voller Vorfreude startete. Es war das erste Wochenende in der neuen Wohnung des Vaters.
Wir haben am Donnerstag noch zusammen Sachen eingepackt, und alles war gut.
Am Freitag morgen wurde ich dann aus der Schule angerufen und musste dort erstmalig seit nahezu 11 Monaten antreten. Dafür musste ich meine Arbeit unterbrechen. Das Kind war ein Häufchen Elend, verweint und übernächtigt. Die Situation bzgl. der Unterrichtssituation war rasch geklärt.
Auf meine Nachfrage, was los sei, sagte das Kind: ich habe Papa gestern nur 2 Stunden gesehen. Am Abend war ein Babysitter da.Papa musste noch etwas für die Waschmaschine organisieren. (Abends um 20.00 Uhr?) :puzz:
Freitag erwartete das Kind, dass es nach der Schule zu Papa ging. Es wurde dann aber spontan, ohne dass es das wusste, vom Papa zu einem Schulfreund verabredet und wurde nach Schulschluss von Schulfreunds Mama abgeholt. Er wusste von nix.
Freitag abend um 18.00 Uhr wurde es vom Papa dort abgeholt und zur Mutter der neuen LG verfrachtet. Dort verweilte es bis 23.30 vor dem Fernseher, ohne Papa.
Ergo: Er hat Papa den ganzen Freitag nicht gesehen.
Samstag war er am Nachmittag, wie abgesprochen und ihm bekannt, bei mir und übernachtete auch hier, da Papa arbeiten musste.
Am Sonntag sollte er, laut Absprache vormittags wieder zum Papa. Der rief jedoch um 9.00 Uhr an und sagte ab. :note:
Das WE war demnach so gut wie gelaufen. Er beschwerte sich, war enttäuscht, teilweise aggressiv.
Am Montag hat er sich in der ersten großen Pause dann aufgrund einer wirklich unmöglichen Aktion eine Ordnungsmaßnahme eingehandelt:
Ausschluss vom Schulunterricht für einen Tag.
Ich musste in die Schule, zur Rektorin, habe den sanktionierten Schultag mit ihm zu Hause verbracht, wo er selbstverständlich seine Aufgaben machen musste.
Mein Mann hat sich nicht in der Schule gemeldet, obwohl auch er telefonisch von der Ordnungsmaßnahme in Kenntnis gesetzt wurde. Er hat sich auch hier nicht gemeldet und gefragt, wie ich diesen Tag organisiere. Ich bin berufstätig.
Termin in der EB wurde gemacht und von mir und dem Kind wahrgenommen. Auch dort hieß es, dass so eine Gestaltung des WE's nicht gut ist und zu solchen Reaktionen führen kann.
Jetzt meine Fragen:
Ich möchte dem Kind den Vater nicht vorenthalten, bin jedoch der Meinung, dass so ein "Umgang" schädlich ist. Da der Vater auf mich momentan sowieso nicht hört, ist es aber zwecklos, dazu etwas direkt zu sagen. Ehrlich gesagt bin ich dazu auch zu wütend. Ich hoffe jetzt auf die Zusammenarbeit mit der EB. Das dauert aber lange.
Das nächste Umgangs-WE steht vor der Tür. Das Kind sagt schon: "Papa kümmert sich eh nicht um mich."
Was soll ich zu sowas sagen? ich soll doch Umgang fördern und das Kind "positiv einstimmen" oder wie heißt das so schön. Muss ich dafür dann lügen?
Ich habe das ganze Zeug meiner Anwältin übergeben, die jetzt ein Schreiben aufsetzt, in dem steht, dass so ein Umgang für's Kind und dessen schulische Laufbahn nicht gut ist und er diesen bitte verantwortungsbewusster gestalten soll.
Die spricht schon vom Einschränken des Umgangs, aber ist das sinnvoll?
Was kann ich sonst noch tun?
Warten auf Montag und die nächste Sanktion?
Ich bin traurig und wütend und leider auch ratlos.
Das Dasein ist eine Tatsache, das Leben aber ist eine Kunst.
Moin, hast du deinen Ex deswegen mal zur Rede gestellt? Und was sagt das JA denn zu dem Vorgang? Ich hab das Ganze ja in umgekehrt....
Interessehalber: Ist das Kind in die alte Schule/Klasse zurückgekehrt? Wenn ich den Thread damit verwässere, kannst du mir auch ne PN schreiben...
Grundsätzlich finde ich es ja gut, wenn der Umgang gefördert wird, aber Umgang sollte dann auch Umgang von Kind und Kindsvater sein....
Sonst bringt das ja dem Kind nix...
Gruß Kuwe
Hallo Lavendel,
wie gestalten sich denn die anderen UmgangsWE?? Grundsätzlich ist es ja so das das Umgangselternteil bestimmen darf wie die Umgangszeit gestaltet wird.Wie alt ist Euer Kind?Hast Du mit dem KV mal darüber gesprochen wie sich das auf Euer Kind ausgewirkt hat?Sorry für den Fragenkatalog bin nicht mit Deiner Geschichte vertraut.
:redhead:
Gruss Delphin
EINE/R ALLEIN kann ein WIR NICHT ZUSAMMENHALTEN
Ja, das Kind ist in die alte Schulklasse zurückgekehrt.
Es ist notenmäßig natürlich etwas abgerutscht, da in der Psychiatrie Therapie vor Unterricht geht, was bedeutet, dass schon Lücken entstanden sind. Da er aber ein guter Schüler ist, bis auf das Verhalten, hat der Aufenthalt in der Psychiatrie die Versetzung nicht gefährdet.
Meine Zusammenarbeit mit der Klassenlehrerin läuft sehr gut, wir stehen in regelmäßigem Kontakt und ich habe auch am Dienstag vor diesem Theater noch einmal ihre Sprechstunde aufgesucht und um die neuesten Entwicklungen gefragt. Es hieß, dass ALES BESTENS SEI und von einer sehr positiven Entwicklung gesprochen werden kann.
Ich halte es nicht für gut, mit dem Vater noch über sowas zu sprechen, er will es von mir auch nicht hören, eigentlich von niemandem, weil er meint, dass er das alles ganz toll macht.
Das Dasein ist eine Tatsache, das Leben aber ist eine Kunst.
@ delphin
Das Kind ist 10 Jahre alt.
Es hat lange keine Umgangs-WE gegeben, da Ferien waren. Dies war das erste seit einem abgebrochenen Urlaub im Juli.
Ja, ich weiß, dass Umgangs-WE in die Verantwortung des Elternteils fallen, nur ist dieses WE ein Beispiel für das gegenteil von Stabilität und Strukturiertheit, welches dieses Kind laut Psychiatrie dringend braucht.
Das Dasein ist eine Tatsache, das Leben aber ist eine Kunst.
Hallo Lavendel,
könnte da nicht vielleicht ein gemeinsames Gespräch mit den Psychologen eures Sohnes und dem Vater weiter helfen?
Ich würde es vielleicht mal über diese Schiene versuchen.
Liebe Grüße
Andrea
Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
@AndreaDD,
ja, das war und ist auch meine Hoffnung.
Bisher ist der Vater zu einem Einzeltermin in der EB erschienen (nach Druck durch meine RA), ich hatte davor mit dem Kind 2 gemeinsam, da es sich weigert, mit dem Vater dort aufzulaufen und vorher ein Einzelgespräch, habe sozusagen den Erstkontakt hergestellt, da ich der Meinug bin, dass wir als Eltern nach wie vor kommunizieren müssen, gerade bei einem Kind mit der Vorgeschichte.
Der Vater mokiert sich über die EB und stellt sich auf den Standpunkt, dass er so etwas nicht braucht.
Ich glaube, dass diese Schiene wichtig und gut ist, schätze es aber so ein, dass der Vater dort Ja,ja sagt und nein, nein macht.
Das Dasein ist eine Tatsache, das Leben aber ist eine Kunst.
Wo Dein Ex immer alles richtig macht :mad:, er sollte sich mit meiner Ex zusammen tun....die macht nämlich auch immer alles richtig...die wären vermutlich ein Traumpaar - Duo Infernale..... :zuberge:
Ne,mal im Ernst, irgendwer muß sich da doch für die Belange des Kindes mal interessieren...also ich kann mir da nur an den Kopf packen, wenn ich meine Lütte morgen abholen würde und woanders abgeben würde....dann würde ich ganz schön was erzählt kriegen - und zu Recht!
LG Kuwe
Hi,
finde ich auch nicht okay wie das We abgelaufen ist.
Ich finde es aber auch nicht okay, wie jetzt de KV dargestellt wird.
Jeder von uns findet mindestens eine Situation während der Ehe, wo genau so etwas abgelaufen ist. Kinder haben fürs We eine Erwartung und beide Elternteile können aus welchen Gründen auch immer diese nicht erfüllen. Da macht sich dann aber keiner Gedanken.
Sollte es sich hier nur um einen Einzelfall handeln, wäre dieser zwar anzumahnen, aber nur deswegen, dass es ein Einzelfall bleibt.
Und immer schön sauber bleiben
Platt der auch manchmal nicht weis wie er alles unter einen Hut bekommen soll.
Hallo, Lavendel
einmal davon abgesehen, das jegliche Kommentare und Ratschläge hier eigentlich überflüssig sind, weil du mit Übergabe der Thematik an deine RAin bereits schon die Schlagrichtung vorgegeben hast, möchte ich trotzdem anmerken:
Die Gestaltung des Umgangs obliegt dem jew. UmgangsET. Aber dieses Recht kann sich nicht über das Recht des Kindes z.B. eine Therapie optimal durchzuführen hinwegsetzen.
Sollte es zwingende medizinische (oder therapiebegleitende) Vorgaben bzgl. dieses Umganges geben, so müssen diese in geeigneter Form (z.B. Ärztl. Schreiben / Gespräch mit den Ärzten/Therapeuten) den Beteiligten (hier: dem Vater) zur Kenntnis gebracht werden, mit der klaren Aussage, das die Beachtung bestimmter Regeln in des Kindes ureigenen Intresse ist.
Sollte der Umgangs-ET das dann wider besseres Wissen missachten, könnte man Massnahmen ergreifen, wie du sie überlegst.
Gibt es diese (objektiven, also nicht nur in deinen Augen bestehenden) zwingenden Erfordernisse nicht, so setzt du dich mit einer Einschränkung oder auch nur Entgegenwirkung des Umgangs ins Unrecht.
Was sagt denn der Junge zu der Verabredung z.B. mit seinem Schulfreund?Vielleicht: Grundsätzlich ok, er hätte es halt nur wissen müssen? Dann sollte man das dem Vater sagen (entweder der Sohn oder du), damit er es das nächste Mal besser machen kann.
Warum hat eigentlich der Umgang solange nicht stattgefunden, und wie oft soller er denn stattfinden - an wem scheitert´s?
Gruß
haddock
@platt:
Ja, ich hoffe, dass es ein Einzelfall bleibt und als solcher wird er auch dargestellt.
Dass mal nicht alles so läuft, wie geplant und wie es sich das Kind wünscht, ist auch klar, aber das war anscheinend wohl doch etwas viel.
Ich will den Vater auch nicht negativ darstellen, ich wünsche mir einfach, dass das Kind einen guten Umgang mit dem Vater hat, der auch seinen Bedürfnissen entgegen kommt. Klar muss das Kind dabei nicht alle Wünsche erfüllt bekommen oder so was, das geht bei mir auch nicht und das muss es auch lernen.
Aber: Wenn ich doch weiß, dass das Kind bei mir ist, dann muss ich doch in etwa auch meine Planung darauf abstimmen oder beispielsweise sagen, es geht an diesem WE nicht, aber du kannst ein Oma-Opa-WE machen.
Meine Hoffnung ist, dass es ein Einzelfall bleibt, auch weil schulmäßig nicht mehr so viel Spielraum drin ist.
@ haddock:
Dies zwingenden therapiebegleitenden Vorgaben sind dem Vater in der Psychiatrie, ebenso wie mir bekannt gegeben worden. Ich habe wegen des WE's / der Ordnungsmaßnahme mit der damals behandelnden Ärztin telefoniert und die sagte, dass der Vater das doch eigentlich wissen müsste.
Auf den Abschluss-Bericht wartet man bis zu einem Jahr, wobei sie jetzt aber auf die Tube drücken.
Ich würde den Umgang auch lieber nicht einschränken, da das Kind sich auf seinen Vater freut und ihn auch vermisst. Nur ist es ja auch nicht sinnvoll, wenn das Kind nach so einem WE Dinge in der Schule tut, die den ( noch vorübergehenden) Ausschluss aus dem Schulbetrieb nach sich ziehen.
Das Kind verabredet sich auch von sich aus mit dem betreffenden Schulfreund und fühlt sich auch in der Familie wohl. Das ist für ihn schon O.K. und hat ihn auch nach der anfänglichen Verwirrung nicht gestört, wie die Mutter des Kindes berichtete. Es war nur so, dass er darauf eingestellt war, zu papa zu gehen und dann stand Schulfreund's Mama da an der Schule, um ihn abzuholen.
Da ich selbst von dieser Lösung auch nix wusste, wäre es wohl am besten gewesen, wenn der Vater es ihm mitgeteilt hätte.
Eigentlich sollte der Umgang alle 14 Tage am WE stattfinden + an Nachmittagen, die separat ausgemacht werden, wegen der unregelmäßigen Arbeitszeiten des Vaters.
Im Juli waren Ferien, wobei das Kind die letzten drei Wochen bei mir verbrachte. Es hat seinen Vater aber auch mehrfach besucht.
Ein Umgangs-WE im August ist daran gescheitert, dass der Vater aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit verhindert war.
Deswegen war die Freude auf das betreffende WE auch besonders groß.
Das Dasein ist eine Tatsache, das Leben aber ist eine Kunst.
Moin Lavendel,
ich schicke Dir heute abend oder morgen mal eine PN, weil mich die Rückkehr in die Schule sehr interessiert und ich den Thread nicht damit verwässern möchte.
Gruß und schönes WE (für alle)
Kuwe
@ all,
so, das letzte WE lief anscheinend entspannter. Das Kind war nicht "verkorkst", sondern wirkte entspannt. Er war richtig traurig, dass die Zeit mit Papa so schnell verging. Vielleicht geht's ja aufwärts. :thumbup:
Hallo, kuwe,
ich habe mich in deine Geschichte etwas eingelesen...
PN heißt wohl "private Nachricht?" Leider ist ein PORT oder sowas bei mir kaputt, so dass ich keine mails rausschicken kann, ich krieg' das nicht heile. Es kommt andauernd 'ne doofe Fehlermeldung.
Ich würde dir aber schon gerne was zur Reintegration in die alte Schule (Schulklasse) mitteilen (über unsere Erfahrungen), es könnte euch vielleicht helfen.
Viele Grüße und schönen Wochenstart.
Das Dasein ist eine Tatsache, das Leben aber ist eine Kunst.
Hallo Lavendel, hmh, ich weiß jetzt auch nicht, wie wir das gebacken kriegen. Kannst Du denn Emails empfangen? Dann gib mir doch bitte Deine EmailAddi und ich schicke meine Telefonnummer rüber. Da ich ne Telefonflat habe, könnte ich zurückrufen. Mich interessiert das daher, weil ich am Freitag einen Termin in der Schule meiner Lütten habe. Vielleicht könnten wir auch einen eigenen Thread zu dem Thema aufmachen, da mich das brennend interessiert und das Erfahrungen sind, mit denen man auch "arbeiten" kann....
LG Kuwe
Hallo Lavendel,
das interessiert mich brennend mit der psychatrie , da wir meine Tochter für einige Monate in die Tagesklinik bringen sollen. Was passiert da? Ist das o.k.? geht es danach besser? reden die mit ALLEN?
Gruß
Monja
Hallo, monjawi,
unser Kind wurde dort stationär behandelt, daher bin ich nicht sicher, wie groß ein Unterschied zu einer Tagesklinik ist, bis auf die Verweildauer.
Ich meine, mich zu erinnern, dass bei deiner Tochter ADHS diagnostiziert wurde?
Ob das O.K. ist, mit der Tagesklinik, kann ich nicht sagen, da ich die Problematik deiner Tochter nicht kenne und auch nicht weiß, was du / ihr schon alles unternommen habt.
Bei uns war es aber O.K., wobei mir die Entscheidung auch nicht leicht gefallen ist.
Ich denke, dass in der Tagesklinik, ähnlich wie in der stationären Psychiatrie eine umfangreiche Diagnostik ( Tests, Beobachtungen) stattfindet.
Mit dem Kind werden überschaubare und verständliche Therapieziele erarbeitet und an der Umsetzung gearbeitet, wobei das Kind diese auch reflektiert, also eine Selbsteinschätzung abgibt.
Ja nach Diagnose kommen evtl. auch Medikamente in Frage, was bei uns aber nicht der Fall war.
Das wird aber dann auch mit den Eltern besprochen. Bei ADHS steht ja Ritalin recht hoch im Kurs. Aber das entscheidet Ihr dann gemeinsam mit den Ärzten. Zu Medikationen kann ich auch nichts schreiben, das überlasse ich denen, die sich auskennen.
Ganz wichtig ist nach meiner Erfahrung, dass man gut mit dem Klinikpersonal zusammmen arbeitet.
Es finden Elterngespräche, usw. statt. Du lernst den Umgang mit "schwierigen" Situationen im Erziehungsalltag.
Bei uns war es so, dass mit beiden Elternteilen gesprochen wurde, einzeln und auch gemeinsam, Visiten im Beisein der Eltern durchgeführt wurden, etc.
Insgesamt wurde viel Wert auf die Zusammenarbeit mit beiden Elternteilen gelegt. Da waren wir gerade frisch getrennt, was nicht unbedingt einfach war, aber eben auch sehr wichtig.
Auch gibt es die Möglichkeit, die Klassenlehrer in Form von "Schulgesprächen" zu involvieren. Das hat den Vorteil, dass Eltern, Lehrer und behandelnde Ärzte direkt miteinander in Kontakt sind.
Es kommt aber auf die Kooperationsbereitschaft der Lehrer an.
Ich meine, dass es unserem Sohn viel gebracht hat und mir auch.
Mein Nochmann ist noch immer nicht entzückt und war auch während des Aufenthaltes eher zurückhaltend, hat sich aber involviert.
Unser Sohn ist nach dem Aufenthalt in die alte Schulklasse zurück gekehrt und hat seit dem Aufenthalt deutlich weniger Probleme.
Kommt es zu Schwierigkeiten, kann ich besser damit klar kommen, ich weiß, wie ich mit ihm umzugehen habe, und er hat dort auch gelernt, wie er sich verhalten kann, wenn mal wieder problematische Situationen auftreten.
Ich glaube, es kann nach einer Behandlung in der Psychiatrie besser gehen, wenn man offen und interessiert ist und sich auch mal Sachen anhört, die man besser nicht hören wollte. Wichtig ist, die Empfehlungen / das Gelernte auch im Alltag umzusetzen. Auch ist es wichtig, dass ein guter Austausch unter allen an der Erziehung Beteiligten da ist und erhalten bleibt.
Insgesamt ist meine Erfahrung positiv, wobei man das bestimmt nicht verallgemeinern kann.
Gruß: Lavendel.
Das Dasein ist eine Tatsache, das Leben aber ist eine Kunst.
