Hallo zusammen,
ich möchte Euch hier kurz das Erlebte der vergangenen Papa-WE´s schildern und Eure Meinung dazu wissen:
Stand der Dinge bisher: die Tochter meines LG darf seit Ostern 2005 am Papa-WE bei uns schlafen. 🙂 (Hat sehr lange gedauert, eh wir die KM dazu überzeugen konnten) Aber nur eine Nacht. :knockout: Je nachdem, wie er Schicht hat, schlief sie eben von Fr. auf Sa, oder eben von Sa. auf So. bei uns. Nun hat die Kleine (5 Jahre) sich sehr gut daran gewöhnt. Sie fragt nun immer öfter, ob sie nicht das ganze WE bei uns schlafen könnte. Da auch ihre Mutter merkte,dass es ganz gut klappt, haben wir uns nun ein Herz gefasst, und sie gefragt, ob wir denn nun (endlich) die Kleine das ganze Papa-WE zu uns nehmen könnten.
Die Reaktion war vorherzusehen: kein Wort dazu, Tränen in den Augen, schnappen der Tochter und rein ins Haus. Auf Nachfragen am Telefon wurde sie hysterisch. Alles würde doch jetzt so gut klappen. Warum wir das jetzt plötzlich wollen? (Hallo???? :mad2: ) Sie ist total über die Tatsache ausgeflippt, dass mein LG das mit ihr in meiner Anwesenheit besprochen hat. Als Trotzreaktion kam dann auch noch, dass ich die Kleine jetzt nicht mehr abholen darf. :knockout:
Es war manchmal der Fall, der der KV noch gearbeitet hat, wenn wir die Kleine hatten, so habe ich sie eben geholt. Die überbrückte Zeit war kaum mehr als eine Stunde. Es gab auch bisher nie Probleme damit. Nur nun darf ich das eben nicht mehr. ;(
Da meine Freund in Schichten arbeitet, sieht er von der Kleinen trotz bei uns schlafen recht wenig. Meiner Meinung nach ist es das Mindeste, dass sie die zwei Nächte bei uns schlafen könnte.
Nun aber das nächste: Mein LG will keinen großen Streß mit der KM und will es nun erst mal dabei belassen, und die Kleine weiterhin nur für eine Nacht zu uns holen. :question:
Doch ich denke auch, wenn die KM das mitbekommt, weiß sie doch erst recht, dass sie (mal wieder) gewonnen hat. Klar, es geht nicht um gewinnen oder verlieren, es geht um das Kind, aber 14 Tage können auch für eine Kleine sehr lang werden . ..
Ich weiß mir langsam keine Rat mehr.
Was denkt ihr darüber?
Danke und LG
Hallo Zweitmama,
du beschreibst leider nicht, wie die Umgangsregelung vereinbart wurde. Gibt es eine gerichtliche Umgangsvereinbarung oder haben die Eltern die Vereinbarungen selbst getroffen?
Ich denke dein LG sollte noch einmal versuchen mit der Km allein zu sprechen. Bei solchen Gesprächen sollten die Kinder nicht dabei sein.
Er kann ihr erklären, daß der Wunsch deutlich vom Kind geäußert wurde und dass das Kind auch mit 5 Jahren schon ein Wochenende bei euch bleiben kann.
Wenn er seine Schichtsituation noch einmal deutlich schildert , wird der Km evtl. klar, daß ja gar nicht viel Zeit für Papa und Kind bleibt.
Die Trotzreaktion, daß du das Kind jetzt nicht mehr holen darfst, ist leider nicht selten. Auch wenn es für euch zeitlich besser hinkommen würde, müsst ihr das jetzt erstmal anders organisieren.
Es kann gut möglich sein, daß die Ex sich einfach überrumpelt gefühlt hat. Ihr bringt das Kind zurück und im Beisein des Kindes, möchtet ihr den Umgang erweitern.
Ich würde es noch einmal mit einem Gespräch versuchen. Die Eltern allein sollten sich noch einmal ohne Kind treffen und über die Erweiterung sprechen.
Stellt sie sich aber danach auch noch quer, bleibt noch die Möglichkeit einer Beratungsstelle oder dannd er Weg zum Anwalt.
Da du aber schon geschrieben hast, daß er keinen Streß möchte, wird er den Weg wohl nicht gehen.
Sage ihm mal, daß das Kind das Recht auf entsprechenden Umgang hat. Die Km will nicht erweitern und Kv will keinen Streß.
Wo bleibt das Kind in der Geschichte? Das Kind kommt nur zu seinem Recht wenn es Hilfe bekommt.
Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Moin Zweitmama,
Mein LG will keinen großen Streß mit der KM und will es nun erst mal dabei belassen, und die Kleine weiterhin nur für eine Nacht zu uns holen.
Gib ihm mal meine Telefonnummer, damit ich ihn falten kann. Schlichtweg unverständlich diese Einstellung.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Generell ist es so, dass GSR besteht.
Bis ich meinen LG kennengelernt hatte, war es so, dass die Kleinen nur aller 14 Tage sonntags nachmittags von 14-18 Uhr bei ihm war.
Als wir dann fester zusammen waren, habe ich mich auch mit dafür eingesetzt, dass man die Besuche verlängert, sprich erst haben wir sie halt schon vormittags geholt, damit sie auch mal bei uns mittag essen kann, Mittagsschlaf usw. und halt dieses Jahr zu Ostern haben wir bzw. mein LG abgesprochen, dass es halt nun mal an der Zeit ist, dass sie auch bei uns übernachten dürfte. Doch jedesmal gingen diese Umgangserweiterung mit großem Zank und Streit der KM von statten.
Ich denke einfach, mein LG ist selbst im Moment etwas am Boden, da ihn dieses Gestreite um die Kleine auch sehr mitnimmt.
Erschwerend hinzu kommt noch, dass wie im Moment (nur noch 4 Monate) aus beruflichen Gründen eine Wochenendbeziehung führen. Wie gesagt, für mich wäre das kein Problem, wenn die Kleine aller 14 Tage das ganze WE das ist.
Aber natürlich ist es auch so, dass die KM ganz genau weiß, was sie sagen und tun muss, damit sie ihn wieder da hat, wo sie ihn will. (Sie kennt die Situation mit den Schichtdiensten, sagt aber, dass ist nicht ihr Problem :mad2: ) Ich will mich ja überhaupt nicht bei den Beiden einmischen, aber ehrlich gesagt, wenn sie allein reden, dann kommt dabei nie was raus.
Bin ich allerdings dabei, wenn solche Dinge besprochen werden, hat man am Ende wenigstens einen Kompromiss.
Langsam weiß ich nciht mehr weiter. 🙁
Hallo Zweitmama,
du beschreibst da ein Phänomen: Wenn irgendjemand drittes bei so Gesprächen dabei ist, kommen die skurilsten Dinge daraus, die meistens in die "ich habe Recht" Richtung gehen.
Wenn man zu Zweit redet, werden die alten Spektren wieder aufgegriffen und nichts kommt dabei heraus.
Irgendwie beißt sich die Katze da in den Schwanz, oder?????
LG Solstart
[Editiert am 28/6/2005 von Solstart]
Der geistige Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null und dass nennen sie dann Standpunkt - Albert Einstein
Hallo Zweitmama,
so lange er nicht versucht die Umgangserweiterung durchzusetzen, wird daraus auch nichts.
Ich kann mich nur wiederholen. Er muss mit der Km sprechen. Ich glaube dir ja, daß du bei den Gesprächen nach Kompromissen suchst.
Es wäre aber auch nicht verwunderlich, wenn die Km irgendwann mal sagt, daß dich das eigentlich nichts angeht.
Die erste Reaktion habt ihr ja nun schon: du darfst sie nicht mehr abholen.
Ich sehe es weiterhin so, daß dein LG einlenken muss und wenn ein Gespräch unter 4 Augen nicht möglich ist, muss er die offiziellen Wege gehen, die ich oben schon geschildert habe.
So lange er immer einen Schritt zurückgeht, um Streß aus dem Weg zu gehen, wird sich an der Situation nichts ändern. Zudem gibt er der Km immer wieder die Handhabe nach "Gutdünken" zu entscheiden. Sie muss für sich ja auch überhaupt keinen Anlass sehen mit ihrer Willkür aufzuhören. Sie kommt ja damit durch!
Auf der Strecke bleibt das Recht des Kindes.
Vielleicht legst du ihm die Antworten mal vor, könnte sein daß diese ein Anstoß für ihn sind umzudenken.
Ist schon klar, daß du nicht mehr weiter weisst. Du würdest wahrscheinlich anders handeln und aktiver sein. Das ist aber sein Part, somit musst du mit der Situation zurecht kommen wie sie ist.
Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
