Hallo liebes Forum !
Ich bin froh dieses Board gefunden zu haben. !
Mein Anliegen:
Meine Frau ist Ende Mai überraschend ausgezogen, mit den Kindern und Ihrem neuen
Freund, in eine neue Wohnung.
Nach 10 Jahren Ehe, hervorgegangen ist ein Sohn 9 Jahre und eine Zochter 6 Jahre.
Zur Art und Weise des Auszuges gäbe es noch einiges zu berichten aber es soll ja kurz werden.
1.5 Wochen später wurde ein Umgangsrecht von jedem Wochenende vereinbart.
Das ist mir zu wenig.
Wenig später beanspruchte meine Frau den Ku.
Durch die Trennung mißtrauischgeworden, erst Mal von meinem Ra prüfen lassen.
Bis auf ein paar Euro OK.
Ra verfasst Stellungnahme und fixiert schriftlich meinen Wunsch nach Wechselmodel 50 /50.
Die Rahmenbedingungen passen. Brief ist zugegangen am 24.06.
An diesem Freitag Abend warte ich vergebens auf meine Kinder. Ans Handy ging keiner dran,
habe Ihr eine Nachricht auf Band gesprochen. Nur gefragt wann sie den kommen ich würde warten.
Bis jetzt keine Antwort.
Wie würdet Ihr weiter vorgehen.
lg
michi
Als Mann ausgetauscht, meinetwegen, als Vater niemals.!
Hallo gandalf,
ist es denn bisher möglich gewesen mit ihr über das was Eure Kinder betrifft zu reden oder waren die Vereinbarungen immer schon nur per RA Schriftwechsel möglich?
Hast Du ihr das 50/50 Modell schon mal persönlich vorgeschlagen?
Das Schreiben hat sie gestern erhalten gib ihr erst mal ein paar Tage um das zu verdauen um eventuell selbst zu reagieren.
Sollte keine Reaktion kommen würde ich wenn ich an Deiner Stelle wäre nochmal den RA fragen wie weiter vor zu gehen ist.
Aber da können Dir die Väter hier vielleicht noch was anderes raten! 😉
Gruss Delphin
[Editiert am 25/6/2005 von Delphin]
[Editiert am 25/6/2005 von Delphin]
EINE/R ALLEIN kann ein WIR NICHT ZUSAMMENHALTEN
Hallo, Gandalf,
willkommen erstmal bei Vatersein.de.
Ich habe dein Posting gleich gelesen, weil ich selber ein Wechselmodell praktiziere.
Zunächst muß ich aber über deine Problematik noch genauer nachdenken.
Abger klar ist: Sie sieht Ihre (Unterhalts-)Felle davonschwimmen und reagiert darauf mit Bestrafung! Das scheint klar.
Machen kannst du heute und morgen nichts dagegen.
Außer: Versuche halt weiter in Kontakt zu kommen - und wenn du sie drankriegst frage ruhig und sachlich (und schneide es mit) und habe am Besten einen Zeugen dabei. Jetzt am Anfang wird sie sich evtl. zu Aussagen hinreißen lassen, die sie später lieber nicht mehr tätigt - weil von Anwältin geeicht.
Erst am Montag kannst du richtig handeln.
Kopf hoch, du bist hier nicht allein!
Haddock
Hi,
Schönen Dank @haddock und Delphin.
Das Handy bleibt abgeschaltet nur AB.
Wenn gesprochen wurde dann nur über Geld.
Von der Absprache das die Kinder jedes Wochenende zu mir können
wissen auch die Kinder. Sollte man nicht vieleicht mit Jugendamt sprechen.
Kann doch nicht sein das ich vom Gutwill der KM und ihrem Freund abhängig bin.
:mad2: Habe auch mit Schwiegermutter gesprochen zitat: " Ja du kriegst
die Kinder doch nicht jedes Wochenende." Hab mich gefragt wer das eigentlich bestimmt.?
Na ja Montag mal mit Ra sprechen, werde dann berichten
Gruß
Michi
Als Mann ausgetauscht, meinetwegen, als Vater niemals.!
Hallo, Michi,
das Jugendamt ist mit Vorsicht zu genießen. Natürlich kannst man auch welche finden, welche sich ums Kindeswohl kümmern, aber im großen und ganzen sind das einfach Behörden, welche kaffeeschlürfend und uninteressiert ihre Fälle vom Hals haben wollen. Abgesehen davon: die können dir bei deiner Problematik nicht helfen - sie haben keinerlei Handhabe gegen Umgangsboykottösen! Die können nur zum Gespräch laden.
Dein Anwalt wird dir vermutlich raten, eine Mediation bzw. eine Beratungseinrichtung in Anspruch zu nehmen.
Würde ich auch tun. Wenn es vor Gericht geht, macht es sich gut, vorher alle außergerichtlichen Möglichleiten ausgeschöpft, oder zumindest glaubhaft versucht, zu haben.
Gruß
Haddock
moin moin Gandalf
persönlich finde ich es ein Unding, was die Mutter macht. Man weiß aber auch nicht, was Sie
den Kindern erzählt hat.
Du selber kannst wegen dem Umgangsrecht entweder dich einigen mit Ihr und das beim Jugendamt
schriftlich fixieren lassen. So haste momentan sonst schlechte Karten. versuche mit Ihr darüber zureden.
Ich selber in meinem Falle bin gegen ein Wechselmodell, aber das liegt bei uns auch an der Streitigkeit zwischen mir und Ihr. Meine Ex hatte uns (inkl. Kinder) schonmal verlassen und alleine gelassen und ich möchte den Kindern momentan ein sicheres Standbein geben. Ein Gefühl der Geborgenheit und nicht der Abgeschobenheit. ..... ok....ich schweife jetzt ab.
Meiner Meinung nach, muss die Kindesmutter immer zu erreichen sein, oder sich wenigstens zurückmelden. Versuche erstmal mit Ihr zureden und ansonsten suche den Rechtsanwalt auf und lasse dich erstmal daraufhin beraten, was man machen kann. Gleich daraus einen Schriftwechsel zu praktizieren fände ich noch verfrüht. Immer eins nach dem anderen.
sonnige Grüße aus dem Norden vom moinmoin
Hi,
Ra in Urlaub. ! :knockout:
Werde Heute Nachmittag nochmal versuchen zu telefonieren,
unter Zeugen und mitschnitt.
gruß
michi
Als Mann ausgetauscht, meinetwegen, als Vater niemals.!
Aus eigener Erfahrung weis ich, das ein Wechselmodell nur wirklich was fürs Kind bringt, wenn die Eltern gut mit einander klar kommen. Wenn nicht, kann das Kind psychische Belastungen mit sich herumtragen, die es bei dem Elternteil zur Geltung bringt, wo der/die Lütte sich nicht wohl fühlt. (In meinem Fall bei der Mutter). Ich habe letzte Woche von der Verfahrenspflegerin meiner Tochter erfahren, das die Gerichte immer öfter jetzt zu dem Wechselmodell kommen, ob nun 9Tage/5Tage oder 50:50 oder ganz anders ist da egal. Voraussetzung nach meinen Informationen ist GSR
[Editiert am 27/6/2005 von baerliner]
www.speziweb.de - Die Seite über mich, meine Tochter (auch über den Kampf um das erhalten des Sorgerechts) und meine Hobbys
Da muß ich meinen Senf auch noch dazu geben:
Ich bevorzuge das Wechselmodell , zumindest für uns Väter. Anders haben wir ja kaum eine Chance, mehr zu sein, als nur Besuchsonkel!
Das Wechselmodell funktioniert auch, wenn die Eltern zerstritten sind. In einem solchen Fall, bedarf es im Vorfeld halt eindeutiger Regelungen.
Das Wechselmodell schadet Kindern per se nicht. Es gibt soviele Nyancen (?) von Pro-und Contra, wie es ebend Kinder gibt.
Je kleiner, desto häufiger sollte und darf der Wechsel sein. Es gilt halt das "bekömmlichste" Modell herauszuarbeiten. Wenn es denn eben das Residenzmodell ist, dann ist es eben so - aber generell sollte man das Umgangsmodell nicht negieren.
@Baerliner: die psychischen Belastungen tragen die Kinder nur mit sich herum, wenn es Unklarheiten beim Umgang gibt. Das gilt auch für Kinder, welche zum größten Teil bei einem Elter leben. Es ist eben Aufgabe der Eltern, diese Belastung zu erkennen und zu minimieren.
Das Kinder auf diese Belastungen bei dem Elter reagieren, bei dem es sich nicht so wohl fühlt halte ich für nicht nachvollziehbar. Hast Du vielleicht Quellen von Untersuchungen o. Ä., wo diese These aufgestellt und begründet wird?
Allgemein wäre ich grundsätzlich an allen Quellen von Untersuchungen und Berichten zum Wechselmodell interessiert, egal, ob pro oder Kontra.
Gruß
Haddock
@haddock
ich habe mich da ganz auf "mein" Wechselmodell bezogen, sorry wenn ich es falsch verständlich geschrieben haben :redhead:
vielleicht sollten wir mal anderweitig schreiben, damit ich mal Deine erfahrungen mit meinen vergleichen kann.
Du hast aber Recht, das es für Väter eigentlich die beste Lösung ist um nicht als "Onkel" dazustehen.
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@moin moin
>Meiner Meinung nach muss die Kindesmutter IMMER zu erreichen sein, oder wenigstens zurückmelden<
Bezieht sich das nun speziell auf die Abhol/Bringsituation bzw. wenn das Kind beim Umgangselternteil ist oder meinst Du das es generell so sein sollte :question:
M.E. lasse ich diesen Satz nur für die oben genannten Situationen gelten ansonsten gibt es auch keinen Grund ständig erreichbar zu sein...wenn etwas mit dem KV oder einem seiner Angehörigen ist gibt es denn AB und ich kann im NOTFALL darauf reagieren sollte er aus irgendeinem anderen Grund etwas wollen muss er eben nochmal anrufen!
Liegt aber wohl daran das bei uns so vieles im argen liegt.
Gruss Delphin
[Editiert am 27/6/2005 von Delphin]
EINE/R ALLEIN kann ein WIR NICHT ZUSAMMENHALTEN
Hi,
so Telefon Aktion beendet. 😉
War natürlich nur ein mißverständniss, sie meinte
nicht jedes Wochende sondern jedes 2.te Wochenende.
Aber die Zusage das die Kinder auch in der Woche zu mir
können 🙂
Und es wird über das Wechselmodell gesprochen.
Ist doch schon mal was.
Gruss
michi
Als Mann ausgetauscht, meinetwegen, als Vater niemals.!
