Hallo Herbart,
du musst dich zuerst einmal von dem Gedanken trennen, dass das GSR einen Umzug deiner Ex mit dem Kind irgenwie verhindern kann.
Ja, rein theoretisch dürfte sie das nciht machen, aber das interessiert absolut keinen.
In einem Eilverfahren nach dem heimlichen Umzug wird der Richter einmal "Tsts, das gehört sich aber nicht" sagen und dann fragen, ob es irgendwelche zwingende Gründe gibt, dass das Kind nicht weiter bei der Mutter leben soll, die es bisher überwiegend betreut hat (hab's selber erlebt und ich hatte sehr gute Gründe, aber das falsche Geschlecht :exclam:).
Also streich das GSR zuerst einmal aus deinen Gedanken und schau dass der Umgang vernünftig ans Laufen kommt. Am besten wäre es, wenn die Mutter merkt, dass es ganz praktisch ist, dass man auch mal freie Zeit hat :wink:. Dann kann man das mit dem GSR angehen. Aber in nächster Zeit darf dir das Wort GSR im Besein deiner Ex nciht über die Lippen kommen.
Im ungünstigsten Fall hast du dann wenigstens eine Begründung, dass eventuelle Besuchskosten zum Teil deine Ex tragen darf. :gunman:
Das hört sich jetzt alles ziemlich düster an, aber du solltest schon wissen, was auf dich zu kommen kann.
Trotzdem Kopf hoch und arbeite an dem, was du auch wirklich erreichen kannst.
PvF
PS: diskurso war schneller :redhead:
Dann kann man das mit dem GSR angehen. Aber in nächster Zeit darf dir das Wort GSR im Besein deiner Ex nciht über die Lippen kommen.
Vielleicht bin ich zu doof, aber ich raff es einfach nicht. Wenn alles prima läuft, DANN kann man das GSR angehen - bis dahin darf man nicht mucken und muss den grössten Unsinn bereitwillig über sich ergehen lassen. Wie lange? Warum? Weil sie sich dann über Umgangsblockierung rächt? Und wer legt fest, wann es prima läuft? Bei Ihrer Strategie DARF es einfach NIE prima laufen.
Dafür wird sie schon sorgen, genau wie sie das jetzt schon tut. Das ist das Allerwichtigste! Kein gutes Wort über den Vater, nirgendwo!!
Dem "Mutterwohl" wird auch das Kindswohl kompromisslos untergeordnet.
Für mich ist GSR die Grundlage von Elternschaft. Diese Ansicht muss ich irgendwie vertreten - jemand anders macht es nicht für mich.
Ich will nicht die alleinige Sorge, ich will niemandem etwas wegnehmen. Ich will gleichgestellt sein, weil ich mich kümmer. Das hat auch was mit Selbstachtung zu tun.
Was soll sein, wenn es mir das Wort GSR über die Lippen kommt? Man muss sagen, was man für richtig hält ...
Was soll mir denn passieren, wenn ich das GSR beantrage? Weniger als jetzt kann es ja nicht werden ... .
give respect
get respect
Hallo Herbart,
ich denkekeiner hier glaubt, dass das GSR nicht sinnvoll ist. Allerdings ist das auch nach dem EGMR-Urteil und mit dem kommenden Gesetz kein Selbstläufer. Wenn ihr beide euch einig wärd, wäre das ganze ein Verwaltungsakt.
Aber bei euch werden ja schon Spielchen gespielt (siehe Thread Thema). Wenn du in dieser Phase mit dem GSR winkst, liegt es nahe, dass deine Ex voll dagegen hält. Du kannst drauf wetten, dass spätestens ihr Anwalt die Strategie ausgibt mit vorgeschobener Kommunikationsunfähigkeit das GSR zu unterlaufen. Auch wenn schon ein Wegzug im Raum steht, kannst du davon ausgehen, dass dann möglichst schnell Fakten geschaffen werden.
Wenn einmal der Umgang sauber läuft und man auch einmal einvernehmlich Termine verschoben hat, fällt es schwer die Kommunikation zu bestreiten.
Lies dich einmal hier im Forum zum Thema GSR ein (vorsicht, bei der Suche nach GSR bekommst du einen Stall voll Treffer). Da wirst du auch heraus finden, dass das GSR im Zweifelsfall nur extrem selten Auswirkungen hat.
Was bringt es dir, wenn du das GSR heraus posaunst und es dann nicht bekommst. Du sollst nicht jeden Unsinn über dich ergehen lassen, sondern dich auf die Dinge konzentrieren, die wichtig sind. Vor allem beim Umgang solltest du schnell Struktur herein bringen und die Mutter aus deiner Umgangszeit heraus halten.
Lass dich nicht unter kriegen
PvF
Hi herbart,
Für mich ist GSR die Grundlage von Elternschaft.
Das kann ich ja verstehen. Nicht verstehen kann ich, dass du das in den letzten 2 Jahren nicht angegangen bist, als ihr noch zusammngelebt habt. Das GSR hättet ihr auch schon zum Geburtszeitpunkt bim JA per Sorgerechtserklärung klären können.
Warum ist es in vielen Fällen anscheinden erst dann wichtig, wenn sich einer der beiden trennt?
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Nicht verstehen kann ich, dass du das in den letzten 2 Jahren nicht angegangen bist, als ihr noch zusammngelebt habt.
Jetzt wirst du lachen. Ich sah damals keine dringende Notwendigkeit für diese Formalie. Für mich war wichtig, dass ich der Vater bin und mich kümmere.
Auch wollte ich mich noch einmal in Ruhe informieren und besprechen.
Für mich war 100% klar, das wenn jemand sich kümmert - sich sorgt, er sich das Recht dazu quasi unanfechtbar erarbeitet. Dass es das ist, worauf es ankommt.
Andere Interpretationen erschienen mir undenkbar.
Weiterhin war ich mir sicher, dass, auch wenn die Beziehung auseinandergehen würde, die Thematik "unser" Kind sozusagen unantastbar bliebe.
Das blieb dann dann so, weil man ja ganz gut zu tun hat. Ich habs vergessen, es schien nicht wichtig.
Mit soviel Machtbesessenheit, Egoismus, Rachsucht und Niedertracht habe ich keine Sekunde gerechnet. Tja. Was gelernt ...
give respect
get respect
Du kannst drauf wetten, dass spätestens ihr Anwalt die Strategie ausgibt mit vorgeschobener Kommunikationsunfähigkeit das GSR zu unterlaufen.
Puh, ja, dazu braucht sie nicht erst einen Anwalt, das haben ihr die frustrierten Alleinerziehenden schon lange gesteckt. Die Nummer läuft ja bereits.
Und wie ich schon sagte, es wird nie, nie, nie eintreten, dass es eine gute Kommunikation gibt. Weil das gar nicht sein DARF!
Nur: Seit der Geburt beteilige ich mich hälftig an der Betreuung - ich denke das hätte mit Kommunikationsunfähigkeit wohl kaum funktioniert. Sie fährt wochenlang weg, alles kein Problem.
Und nicht jede Meinungsverschiedenheit ist gleich Kommunikationsunfähigkeit.
Der Umgang läuft, sehr gut sogar - ich bin ihr schon tausendmal entgegengekommen. Mein Sohn kennt mich und freut sich, wenn ich ihn abhole und wenn wir zusammen sind.
Voila - das ist es doch, was zählt.
Von mir aus kann sie ab jetzt einmal anrufen, das ist mir Wurst, aber ihr "Besuchsrecht" kann sie knicken - ich denke da wird mich das JA gegebenenfalls auch unterstützen.
Sicher es ist nicht mehr "die große Liebe" mit 100% wortloser Übereinstimmung, aber ich kann keine Kommunikationsunfähigkeit beim Kernthema erkennen.
give respect
get respect
Hallo,
irgendwie ist es leider immer wieder das selbe:-(
Meine versucht auch immer noch oft "meinen" Umgang zu beeinflussen. Bzw. überfordert die Kids sofort, wenn ich sie wieder zu ihr bringe.
Ich schick ihr nach langen Autofahrten immer eine kurze SMS mit einem Smily, damit sie weiß, dass wir gut angekommen sind..
Und ab und zu ein Foto, wenn wir besondere Freizeitaktivitäten machen..
Aber, in Sachen Kommunikation, ja da wünschte ich mir mehr von ihr..
Aber es ist wie bei dir herbart... Zu viele frustierte, alleinerziehende, teilweise Glucken und trennungserprobte Mutter beeinflussen meine DEF sehr...
Ja Marco, es ist verblüffend, dass für eine vermeintlich einfache und bequeme Lösung, jede normale menschliche Regung und jegliches Verantwortungsgefühl sofort in den Hintergrund tritt.
Manchmal frage ich mich: "Wie fühlen die sich dabei, diese frustrierten und verkrampften SchwanzbekämpferInnen?"
Im Falle meiner Ex sehe ich dazu noch für ihr wertvolles Karma echt schwarz. 😉
Regenwurm - allerhöchstens! Mehr wird da leider nicht drin sein ...
give respect
get respect
Hallo herbart,
Der Umgang läuft, sehr gut sogar -
Das widerspricht aber diesem Beitrag von Dir:
Dazu fällt mir noch die Argumentation gegen einen zusätzlichen Umgangstag in der Woche ein.
Weiterhin war ich mir sicher, dass, auch wenn die Beziehung auseinandergehen würde, die Thematik "unser" Kind sozusagen unantastbar bliebe.
Das blieb dann dann so, weil man ja ganz gut zu tun hat. Ich habs vergessen, es schien nicht wichtig.
In diese Falle sind so ziemlich alle unverheirateten Trennungsväter hier mit GSR-Problematik getappt.
Die JÄ sind dafür sehr oft mitverantwortlich, zur Unterschrift zur Vaterschaftsanerkennung wird mann regelrecht bedrängt, die Unterschrift zur Sorgeerklärung hingegen wird mit "Damit lassen Sie sich aber noch Zeit, das sollten Sie noch gründlich überlegen (im Beisein des Vaters wird dieser Satz direkt an die KM gerichtet).
Vielleicht bin ich zu doof, aber ich raff es einfach nicht. Wenn alles prima läuft, DANN kann man das GSR angehen - bis dahin darf man nicht mucken und muss den grössten Unsinn bereitwillig über sich ergehen lassen. Wie lange? Warum? Weil sie sich dann über Umgangsblockierung rächt?
So sind leider die Tatsachen in unserem kinderfeindlichem Land.
In meinem Fall hatten meine ständigen Bemühungen für ein GSR dann Falschbeschuldigungen und eine Strafanzeige wegen sexuellem Missbrauchs zur Folge - incl. totalem Umgangsboykott, 6 Monate nur begleitetem Umgang und dem ganzen restlichen Wahnsinn mit quälenden Fragen an das Kind etc. pp.
Das GSR wurde mir übrigens nach 5 Gerichtsverhandlungen von einem OLG verweigert, Begründung: die KM hätte nun aufgrund der staatsanwaltlichen Ermittlungen (die aufgrund des fehlenden Tatverdachtes und der Negativaussagen des Kindes eingestellt wurden) kein Vertrauen mehr in mich ...
Und wer legt fest, wann es prima läuft?
Der Richter, gern auch nach den Einschätzungen eines eingetzten Verfahrenspflegers, den gewichtigen Empfehlungen des JA oder gar eines überteuerten und mutterorientierten Gutachters.
Für mich ist GSR die Grundlage von Elternschaft. Diese Ansicht muss ich irgendwie vertreten - jemand anders macht es nicht für mich.
Ich will nicht die alleinige Sorge, ich will niemandem etwas wegnehmen. Ich will gleichgestellt sein, weil ich mich kümmer. Das hat auch was mit Selbstachtung zu tun.
Alles überaus verständlich - als naiver "Neuling" wirst Du jedoch naturgemäß ohne intelligente Strategie an diesem feministischem System scheitern.
Was soll mir denn passieren, wenn ich das GSR beantrage?
Ohne Dich ängstigen zu wollen - da gibt es mehr, als Du Dir vermutlich vorstellen kannst.
Urplötzlich geschaffene Fakten durch Umzug der KM ist da noch das Geringste ...
Und ganz entscheidend: warte mit einer Klage wenigstens die Rechtskraft des neuen GSR-Gesetzesentwurfes ab:
http://trennungsfaq.de/forum/showthread.php?tid=2341&pid=85308#pid85308
Es sei denn, Du hast konkrete Anhaltspunkte - nicht Vermutungen - für einen Umzug der KM.
Weniger als jetzt kann es ja nicht werden ... .
Ich denke, der Umgang läuft nach Deiner Auffassung sehr gut ?
PS
Hast Du den von mir verlinkten Artikel im Standard gelesen ?
Ich hatte den verlinkt, um Dir über den Zustand des Familienrechtes ganz allgemein einen Einblick zu verschaffen.
Die Situation in Österreich ist der in Deutschland sehr ähnlich.
Die JÄ sind dafür sehr oft mitverantwortlich, zur Unterschrift zur Vaterschaftsanerkennung wird mann regelrecht bedrängt, die Unterschrift zur Sorgeerklärung hingegen wird mit "Damit lassen Sie sich aber noch Zeit, das sollten Sie noch gründlich überlegen (im Beisein des Vaters wird dieser Satz direkt an die KM gerichtet).
Ich würd ja gern sagen, der malt wahrscheinlich zu schwarz, aber das Obige beschreibst Du, als wärst Du bei uns dabeigewesen. Ganz genauso war es.
Den Artikel hab ich gelesen.
Ich kann nur sagen, bei mir wird gerade ein gewisses "Urvertrauen" zerstört. Klingt blöd, aber ist so. Sch ...
give respect
get respect
