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Dringend Hilfe,weiß nicht weiter!

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(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi,

du machst eine Ausbildung im Bereich Pädagogik? Ich hoffe du wirst nie auf Kinder losgelassen.

Ich bin für Gleichberechtigung! Dh auf kurz oder lang soll der Jung beim Vater aufwachsen,was ja eher die Seltenheit ist.

Gleichberechtigung heisst in diese Zusammenhang aber nicht "Kind lebt bei KV", sondern "Kind lebt gleichberechtigt bei beiden Elternteilen"

Der Jung kann mit der Mutter nichts anfangen,außer das er Liebe bekommt.

Du verkennst anscheindend, dass Kinder in verschiedenen Entwicklungsphasen mal mehr Mama und mal mehr Papa brauchen.

Bei mir erhält der Junge Liebe,Erziehung und Bildung.

Das wird er auch bei der KM erhalten. Die Erziehung wird vielleicht anders als bei dir aussehen, aber er wird auch dort erzogen.

Der Junge findet Mädchen nicht so toll. Wenn der Junge mit Mutter bei Oma war,dann war ihm bereits nach zwei Tagen langweilig.

Ja und? Ist Langeweile etwas schlimmes? Es ist sogar wichtig, das Kinder auch lernen mal Langeweile auszuhalten und kein RUNDUMDIEURHSPAßPROGRA haben. Ja, Jungen finden in nem bestimmten Alter Mädchen doof. Umgekehrt ist es genauso. Ist das dann auch eion Argument, dass Kinder grundsätzlich bei Mama aufwachsen sollen ,weil sie Jungs doof finden und mit Papa nix anfangen können, weil der nicht so gern Barbie spielt oder kein rose Zimmer mag?

Anstatt ehr Beispiele zu nennen soltest du dich mal mit dem Begriff Bindungstoleranz auseinandersetzen. Im Streitfall könnte das nämlich auch eine Rolle spielen, wenn die Frage auftaucht "welcher Elternteil ist besser geeignet den Kontakt zu Umgangselternteil zu fördern.

Und nochmal: Je besser du dich ohne Anwälte und Gericht mit deiner Ex einigen kannst, umso besser. Sobald ein Gerichtentscheiden muss gibt es nur Verlierer


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 17:50
(@fruchteis)
Registriert

Warmmiete ohne STROM!

Für den Fall, daß Du Leistungen nach SGB II beantragst, könnten Größe und Miete für einen 2-Personen-Haushalt (Du zeitweilig mit Kind!) über dem liegen, was Euch zusteht. Es kommt auf den örtlichen Mietspiegel und auf das Ermessen des Jobcenters an.

Da Du nicht Vollzeit studierst, könnten Dir - zeitweilig mit Kind -, könnten Euch Leistungen zustehen.
Such Dir einen angenehmen Teilzeitjob im zukünftigen Bereich, Aushilfe in der Kita, beteutes Wohnen oder so.
Das stimmt die Ämter gnädig.

Der Verdienst hätte zudem den Vorteil, daß Du den Kindesunterhalt zahlen könntest, von daher nicht auch noch über diese Kante Druck bekommst. Freibeträge stehen Dir dann auch zu.
Soweit zur finanziellen Sicherung Deiner Familie(n).

Laß das mit den Spießen besser. Mütter haben idR die weitaus bessere Karten, wenn sie sich gepiekst fühlen. 😉

W.
 


AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 17:52
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Was dann nicht heißt,das die Mutter ihn nicht sehen soll. Nur mal den Spieß einfach umdrehen.

Wach mal auf.

Es geht nicht darum einen Spieß umzudrehen oder der Ex eins auszuwischen (wofür auch immer).

Es geht um das Wohl eures Kindes. Und daran solltest du dich orientieren.  Und das WOhl bedeutet bei Kindern immer, das sie auch nach einer Trennung beide Eltern brauchen.

Wo ist das Problem mit der KM sich auf eine 50/50 Regelung zu einigen.


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 17:53
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Ich bin für Gleichberechtigung! Dh auf kurz oder lang soll der Jung beim Vater aufwachsen,was ja eher die Seltenheit ist. Der Jung kann mit der Mutter nichts anfangen,außer das er Liebe bekommt. Bei mir erhält der Junge Liebe,Erziehung und Bildung. Der Junge findet Mädchen nicht so toll. Wenn der Junge mit Mutter bei Oma war,dann war ihm bereits nach zwei Tagen langweilig. Ich könnte noch mehr Beispiele nennen.

Hallo, jemand zuhause? Liest Du eigentlich, was man Dir schreibt? Und kommt davon irgendwas bei Dir an?

Deine persönlichen Ansichten über Erziehung interessieren kein Schwein. Du kannst sie einer Parkuhr erzählen; die wird Dir sicher nicht widersprechen. Für den künftigen Lebensmittelpunkt Eures Kindes sind sie jedenfalls vollkommen Banane! Währenddessen wird Deine Partnerin Möbel, Koffer und Kind einpacken und gehen.

@Wildlachs: die Wohnung ist 83qm,kosten=790 warm,Heizkosten mein ich 70 euro

die wirst Du Dir von H4 weder leisten können noch brauchst Du sie. Deine Partnerin muss ihre bisherige Alimentierung Deines Lebens ebenfalls nicht fortsetzen. Es wäre deshalb sinnvoll, Dich mit Deiner Partnerin einvernehmlich über eine gemeinsame Wohnungskündigung zu unterhalten - ansonsten hast Du demnächst eine Zahlungs- und eine Räumungsklage Deines Vermieters an der Backe.


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 18:23
(@fruchteis)
Registriert

Au mann.

Es gibt gewisse Richt- und Erfahrungswerte, was Wohnungsgröße und zugestandene Miete betrifft im Falle der Bedürftigkeit.

Größstädte machen dazu recht genaue Angaben. In Hamburg etwa hättest Du für einen 2-Personen-Haushalt Anspruch auf ca. 60qm mit etwa 550€ Warmmiete (OHNE Strom!). 

Du solltest Dich also zügig auf die Suche nach angemessenem Wohnraum für Euch machen. Besser aber zuvor den Umgang regeln, weil der bei Ämtern zugrunde gelegt wird, auch was mögliche Sozialeistungen des Kindes betrifft, wenn es sich bei Dir umgangstechnisch aufhält.

Mein recht ernster Rat:
Laß die Mutter mit Kind ziehen und handle eine gute Umgangsregelung mit ihr aus:
"Uschi, ich habe nachgedacht und ..." usw.  und sortiere Deine Familie neu.

Ich kann Dir derzeit auch nicht raten, den Umgang allzuweit auszubauen. Dazu fehlen Dir einfach die zeitlichen Ressourcen.

Sieh zu, daß Du Handelnder bleibst/wirst und nicht zum Getriebenen verkümmerst - und womöglich noch selbst in Depression verfällst. Entscheide!

W.


AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 19:01
(@jenpa)
Nicht wegzudenken Registriert

Moin,
Sonst alles klar bei dir?

Vielleicht ruft man sich mal kurz seine eigene Trennung in Erinnerung und stellt dann fest, dass man zu diesem Zeitpunkt durchaus etwas neben der Spur stehen kann.

Gruß
Brainstormer

Ich habe meine eigene Trennung und den damit verbundenen Problemen noch ganz gut in Erinnerung
Klar war ich auch am Boden zerstört,war enttäuscht,aber das Leben geht weiter.
Gerade in schwierigen Situationen sollte man deKirsche im Dorf lassen und sich überlegen was der weitere Weg sein soll.

Der TS hat zwar geschrieben,was er möchte,ist auch okay so,aber dazu gehört auch das man Rahmenbedingungen schaft um sein Ziel erreichen zu können. Das kann ich aber nicht erkennen.
Vielmehr schimpft der TS hier über die KM, das sie nix auf die Reihe bekommt, vergisst aber dabei,
das sie die Rahmenbedingungen erfüllt.

Schlieeslich ist Betreuung eines Kindes kein Freizeitbeschäftigung, die man an seinen freien Tagen
macht,sondern wenn dann richtig mit allen Vorteilen und Nachteilen. Das erste ist,das man sich um das Finazielle kümmert, unabhängig davon ob dann Unterhalt gezahlt wird oder nicht.

jenpa  


..dem Kind beide Eltern

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Geschrieben : 03.12.2013 19:06
(@fruchteis)
Registriert

Na ja,

man könnte hier Rollenverteilung und Betreuung auch noch ganz anders aufziehen, entspräche auch der Kontinuität:
SIE im Job, verdient gut, trägt weiter zur materiellen Versorgung der Familien bei.
ER vorwiegend in Ausbildung, weng bis kein Einkommen, dafür mehr Betreuung des Kindes - vorerst.

W.


AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 19:20
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

ER vorwiegend in Ausbildung, weng bis kein Einkommen, dafür mehr Betreuung des Kindes - vorerst.

WO GENAU liest Du was von "mehr Betreuung"? Er schreibt selbst, er ist von 6-23 Uhr aus dem Haus. Mehr Betreuung klappt bei dem Pensum nicht, dafür muss er die Ausbildung/Umschulung schmeißen. Genau das würde ihm aber auf die Füße fallen.

Gruß, LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 19:54
(@fruchteis)
Registriert

Weite mal den Blick, LBM!

'Betreuende' Mütter hocken auch nicht ständig neben dem Kind, sondern geben ab an Schule, Kita .... Vater usw. usf.
Alles eine Frage der Organisation. 🙂

W.


AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 20:00
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Weite mal den Blick, LBM!

ich glaube, das ist der richtige Rat an die falsche Person - der Blick von LBM ist weit genug. Andere - allen voran der TO - sollten aber tatsächlich den Blick über den Tellerrand ihrer persönlichen Befindlichkeiten heben.

'Betreuende' Mütter hocken auch nicht ständig neben dem Kind, sondern geben ab an Schule, Kita .... Vater usw. usf.
Alles eine Frage der Organisation. 🙂

natürlich. Vor allem wenn offensichtlich ist, dass sie das über Jahre erfolgreich hingekriegt haben. Trennungen der Eltern sind nicht die Spielwiese, auf der plötzlich all das möglich wird, was die ganzen Jahre zuvor nie möglich war. Was im Interesse der betroffenen Kinder auch durchaus sinnvoll ist; das sind ja keine Versuchskarnickel für irgendwelche Experimente, nur weil ein Elternteil plötzlich sein Faible für elterliche Gleichberechtigung erkannt hat.

Paritätische Rollenmodelle beginnen frühzeitig. Jedenfalls nicht erst bei Trennungen.


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 20:24




Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Wildlachs, mein Blick ist weit.

Ich habe mein Kind bei Vollzeitarbeit auch betreut. Und das war in handelsüblichen Zeiten zwischen 6/7 bis 16/17 Uhr auch nicht mit der Kita / dem Hort allein zu wuppen, da hat mich meine großartige Mutter sehr unterstützt. Ansonsten hätte ich mich nämlich Doublen müssen. Aber 6-23 Uhr kriegt kein Mensch allein mit einer Kita gebacken, zumal man sich dann gerade mal abends zum Gute-Nacht-Sagen ans Bettchen schleichen kann.

Für den Opener gibts aber nur entweder - oder, und das nicht mit Blick auf das Kind, sondern mit Blick auf sein eigenes Schwarz-Weiß-Denken. Eine praktische Lösung wie "Job suchen, der die Existenz sichert und eine Kinderbetreuung möglich macht", lese ich hier nicht. Ich lese: Ex ist eine blöde Milchvieheinheit, ich behalte das Kind und damit lege ich ich in die soziale Hängematte. Eine Haltung, für der ich JEDER Mutter die Hammelbeine langziehen würde. Und da ich da sehr emanzipiert bin, verlange ich von beiden Geschlechtern schlicht das Gleiche.

Hier ist ein quengelnder Opener, der seine Ex für die Dreistigkeit bestrafen will, dass sie sich trennt. Hier ist kein lösungsorientierter Ansatz. Jedenfalls nicht, solange er sich so überhöht und der Ex ihre Fähigkeiten abspricht, eine normale Mutter zu sein.

Das Problem ist, dass er vollkommen auf der Paarebene klebt mit dem innigen Wunsch, der Ex eine richtig fett zu verbrezeln. Und solange das so ist, ist er alles, aber sicher nicht der "bessere Elternteil". Der "bessere Elternteil" akzeptiert, dass ein Kind beide Eltern UND materielle Sicherheit braucht und überlegt, wie er das am besten gemeinsam mit der Mutter verwirklicht bekommt.

Und wenn er sich gerichtlich eine Watschn holt und ohne ABR da steht, dann wird er merken, dass "ach du armes Opfer" ihm nicht geholfen hat.

Gruß, LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 20:33
(@Brainstormer)

Vielmehr schimpft der TS hier über die KM, das sie nix auf die Reihe bekommt, vergisst aber dabei,
das sie die Rahmenbedingungen erfüllt.

Rate mal, was ich 3 Tage nach der endgültigen Trennung gemacht habe. Wenn mir damals jemand erzählt hätte, ich solle Lösungen mit der Person erarbeiten, die ich zu diesem Zeitpunkt hasste wie die Pest, hätte er sich wohl einen Satz heiße Ohren abgeholt. Mit etwas Abstand sieht man vieles klarer, aber dazu ist der TO momentan noch gar nicht in der Lage. Das ist der Punkt. Und deshalb gebe ich @Wildlachs auch völlig recht, dass man ihn da abholen muss, wo er gerade steht.

Gruß
Brainstormer


AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 21:20
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

@Brainstormer

:thumbup:


AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 22:04
(@au-mann)
Schon was gesagt Registriert

@Lausebackesmama: 6 Uhr wache ich auf weil der junge wach wird dann mach ich den Jungen sein Butterbrot und seine snackbox für die Kita. Das ganze geht bis 7:30. Dann mache ich Haushalt,Hausaufgaben etc. Mittags fahre ich zur Schule.schule ist 3 Tage in der Woche. An 2 Tagen ist Frei! Ich könnte aber auch in Vollzeit wechseln,dann könnte ich den Jungen um 7 in die Kita bringen und 5 Uhr abholen. Alles möglich und frage der Organisation. Aber Geld habe ich dann immer noch nicht,es sei denn das Amt finanziert uns.Kindergeld,Unterhalt etc. Ja,was spricht dagegen,das dies nicht mal ein Mann zugesprochen bekommt. Schließlich leben wir im Zeitalter der Emanzipation.
Viele Grüße


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 03.12.2013 22:06
(@punklala)
Schon was gesagt Registriert

also du bist schon ein scherzkecks :wink:, was hat emanzipation damit zu tun, dass du dich in ein abhängige lebensverhältnisse hinein schmeißt ????
(und dazu noch ein wirklich schrecklich vorurteilslastiges "frauenbild" als grundlage dafür deklarierst)


AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 22:25
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

@ Au Mann,

ganz ehrlich: Angesichts Deiner Bockigkeit und Uneinsichtigkeit bekommt man eine Ahnung, warum Deine Partnerin gerade die Koffer packt...

"Zugesprochen" wird einem höchstens etwas vor einem Gericht - und von da versuchen Dich erfahrene User gerade fernzuhalten, weil Du da viel mehr zu verlieren als zu gewinnen hast. Wenn Du es auf eine streitige Klärung des künftigen Lebensmittelpunktes Eures Kindes ankommen lässt, hat Deine Partnerin richtig gute Karten und Du ganz schlechte: Zum einen hängt sie nicht der Ansicht an, dass ein Leben von der Sozialhilfe kindeswohlförderlicher sei als arbeitende Eltern. Zum zweiten hat sie bislang offensichtlich Job und Kind auch ganz gut gewuppt bekommen; zum dritten ist sie eine Frau. Warum sollte man das jetzt umdrehen? Weil Du irgendwo mal das Wort "Emanzipation" gehört hast?

Im Moment kriegst Du nicht mal Dein eigenes Leben auf die Kette; ohne Alimentierung durch den Steuerzahler und Deine Noch-Partnerin würde Dein Kühlschrank leer. Zeitlich würdest Du derzeit auch keinen 5-jährigen betreuen können. Dort sind Deine Baustellen; nicht im Einfordern von "Emanzipation". Such' Dir eine kindgerechte Wohnung und einen Nebenjob und bemühe Dich, mit der Mutter Deines Kindes möglichst viele einvernehmliche Lösungen und eine möglichst umfangreiche Umgangsregelung einzutüten. Dein bockiges "der nehm ich das Kind weg!" ist jedenfalls das Gegenteil dessen, was in Deiner Situation sinnvoll wäre - denn es gibt keinen einzigen Grund, den Lebensmittelpunkt Eures Sohnes in Deinen Haushalt zu verlegen. Ohne Druckmittel ist es aber ziemlich sinnlos, Druck ausüben zu wollen.

Und für alle, die hier jemanden im Neusprech "irgendwo abholen" wollen: Die Noch-Partnerin des TO hat bereits eine Wohnung ab Januar; sie wird nicht warten, bis der TO vernünftige Gespräche führen will oder sich darauf besinnt, dass er jetzt gerne nochmal eine Chance hätte...

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 22:42
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Au Mann,

Du scheinst wirklich noch sehr in der Trennungsphase verhaftet zu sein. Das ging uns allen so. Aber versuch einfach mal die guten Ratschläge und Gedanken auch etwas anzunehmen.

Viele von uns stehen auch jeden Tag um 06:00 Uhr und früher auf, um Kinder und Alltag unter einen Hut zu bekommen. Und dann gehen viele von uns auch einer Erwerbsarbeit und drücken dazu auch die Steuern ab, damit wirklich Hilfsbedürftige auch Unterstützung bekommen können. Und dazu zähle ich nicht gesunde Menschen im arbeitsfähigen Alter.

Ansonsten sind "Recht haben" und "Recht bekommen" immer noch zwei paar Schuhe im Familienrecht. Und ich sehe bisher überhaupt kein Fehlverhalten Deiner Ex, was einen Richter in irgendeiner Weise beeindrucken würde.
Aus der Forenerfahrung kannst Du übrigens lernen, dass selbst wenn Deine Exe zu Unterhaltszahlungen verurteilte werden würde (!), die Chance, dass sie überhaupt irgendetwas an Dich zahlen würde, gegen Null gehen würde. Gruß Ingo
Und noch mal zum Einlesen: www.trennungs-faq.de


AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 23:02
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Und in Ergänzung: Wut, Trauer, Schmerz, Hass sind alles zulässige Gefühle, wenn das Leben von heute auf morgen plötzlich in Schutt und Asche liegt. Aber die dürfen niemals den Weg leiten. Es heißt nicht umsonst "Hass ist ein schlechter Ratgeber."

Von mir aus soll Au Mann ein Foto von der Ex auf die Dartscheibe heften, Kissen boxen oder in seiner freien Zeit auch mal einen saufen gehen oder Holz hacken. Aber nicht aus Wut und der Verwechslung von Recht und Gerechtigkeitsempfinden falsche Schritte machen.

Und für alle, die hier jemanden im Neusprech "irgendwo abholen" wollen: Die Noch-Partnerin des TO hat bereits eine Wohnung ab Januar; sie wird nicht warten, bis der TO vernünftige Gespräche führen will oder sich darauf besinnt, dass er jetzt gerne nochmal eine Chance hätte...

Genau das ist der Punkt: Während wir hier bei Bananenchips und Gurkentee den Opener psychologisch feinfühlig "dort abholen wo er steht", holt Ex die Kisten ab, wo sie stehen. Und dann ist's zu spät.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 23:05
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Du scheinst wirklich noch sehr in der Trennungsphase verhaftet zu sein. Das ging uns allen so. Aber versuch einfach mal die guten Ratschläge und Gedanken auch etwas anzunehmen.

Zeit bringt vieles mehr als Gedanken und Ratschläge anzunehmen, die man in der Kürze nicht annehmen kann.Da hilft es eher Verständnis zu zeigen, bis die Zeit gekommen ist, alles zu verarbeiten.

Viele von uns stehen auch jeden Tag um 06:00 Uhr und früher auf, um Kinder und Alltag unter einen Hut zu bekommen. Und dann gehen viele von uns auch einer Erwerbsarbeit und drücken dazu auch die Steuern ab, damit wirklich Hilfsbedürftige auch Unterstützung bekommen können. Und dazu zähle ich nicht gesunde Menschen im arbeitsfähigen Alter.

Das ist ein Satz, der geht gar nicht.
Du verlangst von in /während der Trennung befangenen Menschen, die seelisch und daraus resultierend menschlich am Ende sind, das sie an Steuern denken, die Hilfebedürftigen zustehen?

Go Home  :puzz:


AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 23:15
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Oh Wedi! Jetzt ropp doch den Beitrag nicht völlig aus dem Zusammenhang......

Gruß, LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 03.12.2013 23:47




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