Hallo zusammen,
ich habe da so ein bisschen meine Probleme mit dem gemeinsamen Sorgerecht. Bei den gewissen Dingen, die Weichen für die Zukunft stellen würde ich mich ja auch gerne einbringen (auch wenn meine Meinung eh nicht gefragt sein wird), aber oft erfahre ich erst gar nichts davon oder immer wieder nur zufällig.
Meine Ex (die KM) meint ich solle selbst aktiv werden ... haha, gar nicht so einfach, wenn man die Kinder nur alle 2 Wochen übers WE sieht.
Aktuell gehts um die Auswahl einer weiterführenden Schule.
Meine (Zweit-)frau meint ich solle doch jeden Monat eine Mail schreiben und fragen, ob es was besonderes in der Schule, im Verhalten oder an Terminen gibt. Das fände ich eigentlich ziemlich komisch, aber vielleicht sollte ich das mal ausprobieren.
Gibt es eine Informationspflicht der KM?
Wie läuft das bei anderen?
Zur Situation:
Patchwork-Großfamilie. Trennung vor 7 Jahren. Kinder w12, m9, m7 mit gemeinsamen Sorgerecht. Beide wieder verheiratet mit je einem Kind.
Viele Grüße, Bin gespannt ....
hi,
wenn deine ex so haben will .
GSR besteht nur auf papier deshalb schreib ihr die mail und
denk dir ist einfachst möglichkeit.
normal sollte man die infos automatisch bekommen.
meist ist das aber nicht so !
also mailen und abwarten.
Mfg ingo
Hallo Giga,
schau doch mal, ob die in Frage kommenden Schulen eine HP haben. Die allermeisten haben inzwischen eine und dann kannst du die Termine lesen. Wenn nicht, ein Anruf im Sekretariat reicht und du erfährst von Elternabenden etc.
Natürlich sollte die KM über Termine informieren, aber wenn sie es nicht tut - siehe oben.
Gruß AJA
Danke für eure Antworten.
Dann werde ich mal eine Terminregel einführen, damit ich die Mail nicht vergesse 😉
Mittlerweile habe ich in anderen Beiträgen gestöbert und mir ist klar geworden, dass ich im Interesse der Kinder besser (mal wieder) resigniere und wieder und wieder nachfrage. Mal sehen, ob ich dann Gehör finde. Zumindest habe ich es dann versucht. Dafür wird mir dann sicher etwas anderes als Vorwurf zurechtgedreht *seufz*
Über die Elternabende und -sprechtage bin ich bislang wenigstens immer ganz gut (wenn auch reichlich kurzfristig) informiert worden und war auch mindestens bei der Hälfte .. immer wenn es terminlich machbar war. Für die Schulsuche kann ich mich auf Homepages über die TOT informieren, aber ohne gemeinsames "Konzept" macht das keinen Sinn.
Außerdem sind es auch andere Dinge, wie zum Beispiel ein Kind eine Woche krank zu Hause war und ich davon nichts wusste. Sonst hätte ich doch gerne mal eine Karte geschrieben, angerufen oder (nach Absprache) besucht.
Das sind Dinge, die kurzfristig auftreten und da wird mir die Mail auch nicht helfen. Meine Hoffnung ist, dass die Kinder dann von selbst mal auf die Idee kommen anzurufen wenn sie älter sind. Zumindest habe ich es ihne gesagt ... die KM würde das leider nie. Aber immerhin würde sie die Kinder auch nicht davon abhalten. Damit schreibe ich zum Schluss wenigstens auch mal was Positives.
Viele Grüße!
Siehst Du.
Ich habe heute gelernt, daß mein Sohn in einen Kindergarten geht, der zu einer freien Gemeinde gehört. Durch Zufall. Ich habe mit ihm Popcorn gemacht und der zähle er mir, dass er das auch in der blablabla Gruppe gemacht hat.
Ich frage ihn halt nicht, weil er wohl unter Druck gesetzt wird. Danach kurz gegoogelt und ich hatte es raus.
Gefallen tut es mir nicht; die Kirche ist nicht ganz ohne. Aber mit meinem GSR mache ich da nicht viel. Ich könnte klagen und ein wenig 'Schattenboxen'.
Du siehst; es kann immer schlimmer kommen. Schreib die Mails und gut ist.
Gruss,
Michael
Hallo,
ich habe mit meinem Ex-Mann eine hälftige Regelung bei der Kinderbetreuung. Das erste Jahr haben wir uns immer über die vergangenen 3,5 Tage kleine Berichte geschrieben. Aber es war ihm dann irgendwann lästig und da mir die Zettel nicht so wichtig waren, lassen wir es jetzt.
Es ist aber auch ein viel kürzerer Zeitraum und Krankheiten der Kinder etc. würde auffallen. Ich erfahre die wichtigsten kinderrelevanten Dinge eh ("Das Barbiekleid habe ich mir von Karla geliehen" oder "Anna und ich sind wieder Freundinnen"). Bei elternrelevanten Themen schaffen wir es und abzusprechen bzw. Arzttermine etc. zu koordinieren. Anders ginge es bei einer hälfitgen Regelung auch nicht.
Ich merke aber auch, dass es schwierig ist, meinen Ex-Mann zu informieren und bin immer nicht sicher, ob es gewünscht ist. Das ich z.B. an seinem kinderfreien Tag anrufen und ihm erzähle, dass die Kleine gestochen wurde, wir auf dem Weg zum Arzt sind und ich mich melde was rausgekommen ist. Da habe ich oft das Gefühl, dass stört ihn.
Ich denke, du musst einfach nach wie vor nachfragen und die Abstände der Kontaktaufnahme nicht so lange werden lassen (zwischen den Papa-Wochenende nachfragen). Was die Hoffnung der telefonierenden Kinder betrifft.... bei uns klappt es nicht.... Ich biete es ihnen zwar an (Papa in Kur oder Urlaub), aber das paßt denen dann auch nicht.
Viel Erfolg beim in Gang bekommen des Informationsflusses.
Viele Grüße,
Sanne
