Tag zusammen,
ich möchte meine Tochter gerne gegen den HPV Virus impfen lassen, muss die KM (gemeinsames Sorgerecht) vorher gefragt werden?
Gruß
DH
Hi dh,
imo muß sie ihre Zustimmung geben. Es ist ein Eingriff, der mögliche Nebenwirkungen haben kann und bei dieser Impfung besteht keine Impfpflicht.
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Ok, vielen Dank 🙂
Gruß
DH
Hallo,
außerdem ist diese Impfung derzeit noch sehr umstritten. Zum Nachlesen:
Viele Grüße
sina
Genau so ist es.
In Fragen von wesentlicher Bedeutung haben die Erziehungsberechtigten immer gemeinsam zu entscheiden und zu handeln.
Und eine Impfung ist ein "wesentlicher" Punkt, wenn man bedenkt was es für Folgen haben kann.
grüße
Jörg
PAPA-YA – DAS MAGAZIN
Das Magazin für mehr Fairness im deutschen Familienrecht
c/o Jörg Mathieu
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ich möchte meine Tochter gerne gegen den HPV Virus impfen lassen
Hallo,
darf ich fragen: warum?
/elwu,
lässt seine Tochter weder gegen HPV noch gegen H1N1 impfen.
Hi Elwu,
aus gegebenen Anlass, meine jetzige Frau hat sich mit diesem Virus infiziert, musst auch schon operiert werden, war kein Krebs.
Hatten uns beim Gyn informiert, es gibt halt für und wieder, dass es keine Vorsorge ersetzt ist auch klar..
Gruß
DH
Moin,
ob eine Impfung durchgeführt wird oder nicht ist immer eine freie Entscheidung, weil es eine Impfpflicht nicht gibt. Es wäre Körperverletzung, wenn gegen den Willen eines Sorgeberechtigten geimpft wird. Ihr solltet euch als Eltern darüber einigen (Gesundheitsfürsorge ist Teil des SR). Da jede Impfung Vor- und Nachteile bzw. Risiken und Nebenwirkungen haben kann, muss man sich eben klar werden, ob Vor- oder Nachteile überwiegen.
Gruß, LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hi,
@LBM da gebe ich dir Prinzipiell recht. Was machst du aber, wenn der GSR Elternteil jegliche Kommunikation mit Dir verweigert und es einfach macht?
LG
Agent
Mantra:
NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.
Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
Moin,
das ist doch wie immer: Theorie und Praxis.
Nur wenn ich es richtig verstehe, obliegt hier Dirty Harry der Schritt auf die Mutter zuzugehen und mit ihr über die Impfung zu sprechen. Wir sind doch hier die, die es "besser" machen wollen. Also sollte DH mit seiner Ex darüber sprechen.
Was Du jetzt tun könntest, wenn Deine Ex die Kinder einfach impfen lässt, weiß ich nicht. Ehrlich gesagt habe ich mit meinem Mann auch nur 1x darüber gesprochen und lasse jetzt auch die Untersuchungen und Behandlungen durchführen, die eben nötig sind. Sind bei uns auch andere Voraussetzungen. Ich würde vielleicht überlegen, ob Ex jetzt irgendwelche Dinge macht, die Du bedenklich findest oder ob es Dir "nur" ums Prinzip geht. Natürlich ist es nicht in Ordnung. Wenn es hart auf hart kommt, vielleicht beantragen, die Gesundheitssorge vom GSR abspalten zu lassen.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hi,
habe gerade mit Ex gesprochen, ist alles geregelt, sie hat nichts dagegen. Wollte meine Mittlere auch impfen lassen, mal sehen ob sie es dann auch wirklich macht.
Diese Impfung ist nicht mit MMr o.ä. zu vergleichen, die Impfung besteht aus hauptsächlich leeren Virusähnlichen Hüllen..
http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/vorbeugung/hpv-impfung.php#kinder
Man muss noch dabei sagen, dass seit dem Gerichtsurteil mit KM auch wieder besser reden ist 😉
Jeder weiß nun woran er ist...
Hi DirtyHarry
Das ist schön für mich zu hören - ähm lesen. Und wenn es diesmal geklappt hat so knüpfe daran an (informieren, nachfragen, erklären usw.) - einfach miteinander reden, fokussiert auf eure Tochter.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
