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(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

na, da haben wir es doch:

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/03/16/unterhalt-maenner/recht-perspektive.html

Zumindest der Vorwurf der Unausgewogenheit sollte jetzt vom Tisch sein; in dieser Folge geht es auch um "gehörnte Ehemänner" und darum, dass und welche Macht Frauen mit Hilfe des Familienrechts seit 1977 über ihre Ex-Männer ausüben können.

Sogar ein gewisser Jörg Fiedler aus Kiel kommt zu Wort  😉

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 16.03.2007 03:24
 Uli
(@Uli)

Sogar ein gewisser Jörg Fiedler aus Kiel kommt zu Wort  😉

Na ja, wobei der Herr Fiedler aus Kiel ja eigentlich bei seinem Gespräch mit der Redakteurin ganz andere Punkte ansprach als den einzigen, auf den er hier reduziert wird. Ich denke mal: selbst wenn ich nur ein oder zwei Sätze habe, hätte ich darstellen können, dass Herrn Fiedler als AE-Vater insgesamt kaum mehr übrig bleibt als die hier genannte Summe. Dies hätte in der Fantasie der Leserschaft automatisch den Blick für die Wertigkeit von Kindern in unserer Gesellschaft geschärft! Schade!

LG, Uli


AntwortZitat
Geschrieben : 16.03.2007 10:30
(@Laura75)

Hi Ihrs,
die Biiiiiiiildzeitung wieder  :exclam:
Auf die ihre Meinung geb ich nichts und bilde mir durch die auch keine.
Die tun ja so, als ob alle geschiedenen Ehefrauen das ganze Geld für die Kinder, auch tatsächlich dafür, und zwar zu 100%, in selbige ausgeben.

Ich weiß nicht, das ist schon ein Dilemma. Liest man diesen Artikel sollte in der Unterhaltsreform noch ein zusätzlicher Punkt hinzugefügt werden.
- Zweitfamilien ist es, durch die unter besonderen Schutz gestellte Erstehe, grundsätzlich untersagt, eine neue Familie zu gründen. Tun sie es doch, haben Zweitfrauen, den Fehlbetrag an die Erstfrau, durch ihr Gehalt abzudecken.

Bin ich jetzt zu unfair?

Da fällt mir ein "Schutz der Ehe". Ok zur Trennung gehören immer zwei, aber Ende der Ehe, ist Ende der Ehe. Die Ehe ist zu schützen und zwar die aktuelle.

Das Problem an der ganzen Thematik ist doch, dass Frauen in dem Rollenspiel Mutter, Hausfrau, Ehefrau und Jobberin eine Menge zu bürden haben. Ich wäre dafür, dass Männer sich, nach der Geburt des Kindes, ganz genau auch an allem Beteiligen und das alte Rollenverständnis aufgebrochen wird. So kommt es erst gar nicht dazu, dass Frauen nach jahrelanger Abwesenheit auf dem Arbeitsmarkt plötzlich nicht mehr vermittelbar sind. Männer nicht persönlich nehmen... :3ertralala:  Ich weiß, dass sich das Bewusstsein bei vielen diesbezüglich schon geändert hat. 🙂
Aber ich denke auch, dass es für die Männer schwierig ist, das durchzusetzen, weil viele Arbeitgeber für  diese gleichmäßige Rollenverteilung kein Verständnis hätten. Und zum anderen, ... ich weiß..., muss ja einer den Löwenanteil an Geld mit nach Hause bringen.
Ach herjeee, wie oben schon geschrieben... es ist sooooooo schwierig. 
"Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst die niemand kann."

liebe Grüße
Laura75


AntwortZitat
Geschrieben : 16.03.2007 15:52
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

*Off-Topic*

Moin,

Ok zur Trennung gehören immer zwei,

Blödsinn. Es reicht eine(r).

Das Problem an der ganzen Thematik ist doch, dass Frauen in dem Rollenspiel Mutter, Hausfrau, Ehefrau und Jobberin eine Menge zu bürden haben. Ich wäre dafür, dass Männer sich, nach der Geburt des Kindes, ganz genau auch an allem Beteiligen und das alte Rollenverständnis aufgebrochen wird.

Und was ist mit all den Vätern nicht ehelicher Kinder? Die dürfen gar nicht erst!

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 16.03.2007 16:03
(@Laura75)

Hallo!

Und was ist mit all den Vätern nicht ehelicher Kinder? Die dürfen gar nicht erst!

DeepThought

Versteh Deine Frage nicht!  Was dürfen sie erst gar nicht??  Ich rede von allen Vätern, egal ob verheiratet oder nicht verheiratet.

Auf das Erstzitierte gehe ich jetzt nicht weiter ein, das würde den Rahmen hier garantiert sprengen. 😉 Nur eins dazu: Nobody is perfekt und ich glaube nicht, an einen perfekten Mann oder einer perfekten Frau.

Laura75


AntwortZitat
Geschrieben : 17.03.2007 18:05
 Uli
(@Uli)

Auf das Erstzitierte gehe ich jetzt nicht weiter ein, das würde den Rahmen hier garantiert sprengen. 😉 Nur eins dazu: Nobody is perfekt und ich glaube nicht, an einen perfekten Mann oder einer perfekten Frau.

Hallo Laura,

es gibt Fälle, da ist es egal wie perfekt oder unperfekt der Partner auch ist. Da will (oder kann) der/die eine nicht mehr und der andere bleibt zurück und darf sich die Wunden lecken (und im Zweifel auch noch alles zahlen).

Davon wissen Deep und ich ein Lied zu singen!

Uli


AntwortZitat
Geschrieben : 17.03.2007 20:17
(@suffering_d)
Nicht wegzudenken Registriert

  Nach neuem Recht bekommen die zwei Kinder zusammen 555,49 Euro, die Ex-Frau 0 EURO!

Insgesamt haben die verlassene Mutter und ihre Kinder dadurch 219 Euro weniger in der Haushaltskasse!

Gewinner des neuen Unterhaltsrechts sind die neue Freundin mit dem Baby und das Finanzamt! Denn den Unterhalt für die geschiedene Frau kann der Mann steuerlich absetzen, den Unterhalt für die Kinder nicht!

Und schlimmer noch: Dadurch hat der Vater netto weniger in der Tasche und kann auch weniger an Kinder und Ex-Frau zahlen. Plus für die Staatskasse im vorliegenden Fall: über 100 Euro!

Wenn er nichts absetzen kann, so hat er auch nicht mehr an Masse die verteibar wäre. Welchen Vorteil das für die neue Freundin wäre bleibt mir schleierhaft. Den unterstrichenen Teil halte ich für Schwachsinn, weil er sich zum fett dargestellten im "fast" absoluten Widerspruch verhält.

Yours
Insgesamt haben die verlassene Mutter und ihre Kinder dadurch 219 Euro weniger in der Haushaltskasse!  :rofl2: Wie wärs mit arbeiten gehen.

PS.: Das mit der Staatskassa ist allerdings klar - krasskrass, allerdings geht es ja ums Kindeswohl und genau NUR um dieses. Man ist das alles krank veranlagt, unglaublich.


AntwortZitat
Geschrieben : 18.03.2007 14:54
(@neuesglueck)

@all:

Komisch (oder typisch?), in dem "Artikel" ist nur von verlassenen Frauen die Rede...
den anderen Fall gibts wohl nicht?

Die ausschliessliche Nennung der verlassenen Frau und Mutter hat m.E. eindeutig den Unterton
"wenn er sie schon sitzen lässt, soll er wenigstens bluten..."

Naja, BILD halt!

NG


AntwortZitat
Geschrieben : 18.03.2007 15:19
(@entsorgter-vater)
Schon was gesagt Registriert

Gäbe es fallbezogene Ent-scheidungen, dann gäbe es auch weniger Ungerechtigkeit! Damit wären aber die Gerichte endgültig überfordert! So bleibt es dabei, daß in den meisten Fällen Unrecht regelrecht zu recht zementiert wird. Wenn eine Frau sich ein Kind andrehen läßt, in der Absicht den Vater unterhaltsmäßig abzuzocken, weil sie beruflich keine Perspektiven
sieht und auf die Ausnutzung des deutschen Unterhaltsrechtes abzielt, ist sie ein Sozialschmarotzer und schlimmer noch, lernen ihre Kinder noch von ihr! Das ist keine gute Mutter,
die zudem dann eine mögliche Familie zerreißt und ihre Kinder in ungeklärten sozialen Verhältnissen aufwachsen läßt! Andererseits gibt es sicherlich auch die Fälle, wo der Mann
beziehungsunfähig ist, Abenteuer mit anderen Frauen sucht und in denen sich eine Frau letztlich zurecht trennt, oder die Fälle, wo der Mann regelmäßig besoffen ist und seine
Frau schlägt und die Frau irgendwann im Frauenhaus landet! Es gibt aber eben nicht nur "den", sondern auch "den" und 1.000.000 verschiedene anders gelagerte Fälle dazwischen!
Gäbe es mehr so weise Richter wie den Richter Rudolph in Cochem, bräuchten gar nicht so viele Menschen über so viel entstehende Ungerechtigkeit sprechen!
Die Wiedereinführung des Schuldprinzips, als oberste Prämisse bei der Frage, wie sind Kinder und Unterhalt zu regeln, wäre ein fortschrittlicher Rückschritt, in der Erkenntnis,
daß Fortschritt nicht immer etwas Positives bedeuten muß!


C

AntwortZitat
Geschrieben : 15.07.2007 19:06
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moinsen,

Die Wiedereinführung des Schuldprinzips, als oberste Prämisse bei der Frage, wie sind Kinder und Unterhalt zu regeln, wäre ein fortschrittlicher Rückschritt, in der Erkenntnis,
daß Fortschritt nicht immer etwas Positives bedeuten muß!

sorry, hier muss ich energisch widersprechen: Was hat die Schuld am Scheitern einer Ehe mit dem Sorgerecht zu tun? Was Du hier propagierst, wäre Rückschritt in Reinkultur nach dem Motto "Männe ist fremdgegangen (Das "Warum?" spielt so wenig eine Rolle wie das "stimmt es überhaupt?") und Weibi bekommt deshalb als "Entschädigung" oder "Belohnung" die Kinder.

Mag sein, dass Deine persönliche Enttäuschung über Deine persönliche Situation Dir gerade den Blick für das grosse Ganze vernebelt - aber mit dem Schuldprinzip wäre niemand geholfen; es bedient nur niedrige Rachegelüste und dient ganz sicher nicht dem Wohl der Kinder. Abgesehen davon: Eine Schuld ist schnell konstruiert...

Just my 2 cents
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 15.07.2007 19:41




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