Aha ... jetzt bin ich schlauer :puzz:
http://www.welt.de/data/2005/11/12/802148.html
Mich würde echt Eure Meinung interessieren ...
Gruß
babbedeckel
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Hi,
das ist für mich eigentlich nicht neu...
Wenn bei allen heimlichen Fremdgängern jetzt der PC abstürzen würde ?
Gute Nacht !!
LG Jochen (ja, ich auch - aber nicht zu Ehezeiten)
Die Wahrheit kann man 1000mal erzählen, Lügner brauchen soooon Gedächtnis
Hi,
das ist für mich eigentlich nicht neu...
für mich war das mit dem "Genshopping" neu :rofl2:
Gruß
babbedeckel
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
für mich war das mit dem "Genshopping" neu
Das ist Asbach uralt und wird von Zeit zu Zeit wieder neu aufgekocht. Artikel zum Thema Sexualität üben auf beiderlei Geschlecht eine unglaubliche Affinität aus und sorgen so für den garantierten Umsatz!
Uli
Hi Babbedeckel!
Uiuiui ... als eingefleischten Darwinisten provozierst Du mich zu einer Antwort. Und da ich heute eh blau mache ....
Monogamie, Familientreue und ewiges Zusammenbleiben sind Menschheitserfindungen die dazu dienen die Pseudogesellschaft zusammen zu halten und dem Einzelnen das Überleben zu sichern. Evolutionstechnisch ist der Einzelne nichts wert und jederzeit entbehrlich. Es geht um das Ganze.
Im evolutionären Sinne ist die einzelne Familie wenig bis gar nichts wert, denn die Welt "denkt" in anderen Zeitspannen, die sich über 100e und 1000e Jahre zieht. Vielleicht sogar bis zur Endlosigkeit. Es geht um die Erhaltung der gesamten Art und nicht um die traute Zweisamkeit für ein paar wenige Jährchen.
Nun ist es so, daß die Natur es so eingerichtet hat, daß nur die Besten sich vermehren dürfen. Denn das "verbessert" die Art, macht sie widerstandsfähiger und sichert das Überleben derselbigen. Zumal die anderen, konkurrierenden Arten demselben Schema unterworfen sind und ihrerseits auch immer "besser" werden.
Schwache Individuen gehen unter in dem täglichen Kampf. Wer untergeht vermehrt sich nicht. Kampf ist dafür da die Spreu vom Weizen zu trennen. Jene Individuen mit den größten Stärken geben diese über ihre Gene an die Nachkommen weiter. Dort beginnt erneut die Auslese. Langfristig führt das dazu, daß die Art immer "besser" wird und sich im Kampf gegen andere Arten behaupten kann und somit ihr eigenes Überleben sichert.
Die besten Gene müssen also so viel wie möglich weiter gegeben werden und demnach gilt es für die Besten, daß sie so viele Nachkommen wie möglich zeugen. Davon die Besten zeugen dann wieder so viele wie möglich. Die Besten passen sich neuen äußeren Umständen an, verankern das in ihren Genen und geben diese weiter, so daß die gesamte Art sich successive an die neuen Umstände anpasst.
Dieser Mechanismus führt dazu, daß immer wieder Arten aussterben, durch neue ersetzt werden oder eben ihren Lebensraum an die Stärkeren abtreten. Ein gutes Beispiel hierfür sind sämtliche Herdentiere. Denn die Rangniederen -also die Schwachen- werden sich niemals fortpflanzen, da dies die gesamte Art schwächen würde.
Wir Menschen sind Steinzeitmenschen mit Schlips und Krawatte. Die Instinkte schlummern weiterhin in uns und treiben uns mit einem latenten Sexualtrieb durch unser Leben. Aufgrund der sozielan Gesamtgefüge der modernen Menschheit wurde dieser Mechanismus aber ausgehebelt, da bei uns die Starken den Schwachen helfen zu überleben und ihnen die Fortpflanzung erst ermöglichen. Genau genommen ist das wider die Natur. In der Wildniss gibt es kein Sozialsystem. Das haben die Menschen erfunden.
Vorläufiges Ergebnis ist eine massive Überpopulation und die -nun nicht mehr von der Hand zu weisende- Vernichtung der Umwelt und der eigenen Lebensgrundlage.
Faktisch gesehen ist der Mann eher dafür verantwortich als die Frau, die andere Aufgaben inne hat. Tierzüchter wissen das und die Vaterschaft ist dort ausschlaggebend für den Zuchterfolg. Der Hengst ist verantwortlich, ob das Fohlen ein gutes Rennpferd wird. Die Stute spielt keine unwichtige aber eine untergeordnete Rolle - was die Gene anbetrifft.
Ich muß aber gestehen, daß ich persönlich sturzmonogam bin, eine einzige Frau und eine einzige Familie haben möchte. Ich bin noch nie einer Frau fremd gegangen. So gesehen bin ich ein schlechter Darwinist. Aber ich bin eben das, was die menschliche Evolution aus mir gemacht hat - ein soziales Wesen.
Das klingt alles rassistisch. Ist es auch. Denn die Evolution ist rassistisch (nicht zu verwechseln mit der Adolfschen-Interpretation derselbigen).
Gruß,
Milan
Monogamie, Familientreue und ewiges Zusammenbleiben sind Menschheitserfindungen (...)
Nein, da gibt es durchaus Konvergenzen bei anderen Arten.
(...)die dazu dienen die Pseudogesellschaft zusammen zu halten und dem Einzelnen das Überleben zu sichern.
Das geht auch mit Polygamie.
Es geht um die Erhaltung der gesamten Art und nicht um die traute Zweisamkeit für ein paar wenige Jährchen.
Genau diese traute Zweisamkeit hat wesentlich zum Erhalt der heute die Welt dominierenden menschlichen Populationen beigetragen.
Jene Individuen mit den größten Stärken geben diese über ihre Gene an die Nachkommen weiter. Dort beginnt erneut die Auslese.
Das ist, gerade in Bezug auf den Menschen, nur sehr eingeschränkt richtig. Wir unterliegen so gut wie keiner natürlichen Selektion mehr. Außerdem greift diese am Phänotyp und nicht am Genotyp an. Rezessive Erbkrankheiten werden z.B. so munter weitervererbt, daß quasi jeder mindestens eine hat. Die DNA, die wir vererben, besteht zum größten Teil aus Quatsch. Die Selektion, die bei der jetzigen Vererbung greift, ist eine kulturelle oder soziale. Sie ist so starken modischen Schwankungen unterworfen, daß eine genetische Adaption daran gar nicht möglich ist. Dazu kommt, daß kaum ein selektionsanfälliges Merkmal monofaktoriell vererbt wird.
(...) da bei uns die Starken den Schwachen helfen zu überleben und ihnen die Fortpflanzung erst ermöglichen. Genau genommen ist das wider die Natur. In der Wildniss gibt es kein Sozialsystem. Das haben die Menschen erfunden.
Der Mensch ist auch kein angepaßtes Wesen mit nischenspezifischen Stärken, deren Fehlen den Tod bedeuten würde. Und gerade dies hat ihn stark gemacht. Es gibt keine Starken und Schwachen, sondern es gibt ausschließlich Schwache, die auf irgendeinem Gebiet eine Stärke haben. Das wird ausgenutzt und machte die schwache, haarlose, langsame, wenig fruchtbare Art Mensch, die nicht mal über ein anständiges Gebiß und einen Schwanz verfügt, ja über gar kein wirklich spezialisiertes Körperteil (außer dem Gehirn) zur dominanten Art auf der Erde. Die Gemeinschaft und das gegenseitige Ergänzen ist Ursache des Erfolgs und nicht die Folge.
Und dazu gehört auch, sich derer anzunehmen, deren unmittelbarer Nutzen nicht absehbar ist. Z.B. Steve Hawkins.
Tierzüchter wissen das und die Vaterschaft ist dort ausschlaggebend für den Zuchterfolg. Der Hengst ist verantwortlich, ob das Fohlen ein gutes Rennpferd wird. Die Stute spielt keine unwichtige aber eine untergeordnete Rolle - was die Gene anbetrifft.
Das ist nun ganz falsch. Die Kern-DNA wird zu 50% vom Vater und zu 50% von der Mutter vererbt. Die mt-DNA zu 99% von der Mutter. Die embryonale Entwicklung steht unter der unmittelbaren Kontrolle mütterlicher RNAs und Proteine.
Hi,
@Milan und Scorpion,
was ihr geschrieben habt bestärkt mich in der Auffassung, dass die Menschen wohl über kurz oder lang dann doch aussterben werden.
Platt
Dat war nu aver platt.
Abseits der Evolutionsdiskussion finde ich es aber schön, daß nur 40% jemals fremdgehen. Bei der Vielzahl der Beziehungen, die man so im Leben hat, heißt das ja, daß die allermeisten Beziehungen ohne Fremdgegehe ablaufen. Das ist auch gut.
Hi,
jo dat war so nicht gemeint. Wenn eure ausgesprochen lehrreichen Posts so zutreffen, (ich hatte Biologie Leistungskurs)
dann wird sich der Mensch in seiner jetzigen Form doch von dieser Erde verabschieden.
Im Gegensatz zur Tierwelt, nur die Stärksten kommen durch und damit die entsprechenden Gene, werden bei den Menschen, da keine natürlichen Feinde, die Gene im Laufe der Jahrtausende, immer schlechter. Die von uns geschafften Umweltbedingungen tun ein Übriges.
Alles Quatsch 😉
Nur eine Frage. Was hat fremdgehen mit Fortpflanzung zu tun?
Platt
Hallo Platt,
Nur eine Frage. Was hat fremdgehen mit Fortpflanzung zu tun?
Wie erkläre ich es Dir am besten. Also Du kennst doch Bienen, oder? Die sammeln ihren Nektar bei den Blumenblüten....
Gruss,
Michael
Im Gegensatz zur Tierwelt, nur die Stärksten kommen durch und damit die entsprechenden Gene, werden bei den Menschen, da keine natürlichen Feinde, die Gene im Laufe der Jahrtausende, immer schlechter.
"Gut" und "Schlecht" ist ja subjektiv und relativ. Ein Informatiker hätte im afrikanischen Busch wohl eher schlechte Karten, in der amerikanischen Wirtschaft hingegen wird er - wenn er denn einen Job kriegt - mit Geld=Macht gesegnet. Und ein genetisch bedingter Diabetes ist auch nur solange schlecht, wie man kein Insulin hat. Etc pp.
Nur eine Frage. Was hat fremdgehen mit Fortpflanzung zu tun?
Das Herumtreibermännchen, das in allen monogam orientierten Populationen auftritt, hat natürlich den Vorteil, daß es sich fortpflanzt ohne für die Aufzucht sorgen zu müssen. Der Anteil dieser Pappenheimer darf aber ein kritisches Niveau nicht überschreiten, da sonst der Nachwuchs nur noch suboptimal aufgezogen wird. Daher reguliert die Population das dann selbst wieder runter.
Das weibliche Pendant, die Dusch-Lampe, kann durch fremdgehen (besagtes Genshopping) erreichen, daß der Nachwuchs die genetische Ausstattung eines ihrer Meinung nach kompatibleren Männchens bekommt, welches aber kein Interesse an der Aufzucht des Nachwuchses und dem Versorgen des Weibchens in dieser Situation hat. Das erledigt dann der unwissende treue Partner.
@Skorpion:
Moooooommmmmennnnt!!!!!!
Der Mensch hat sich aus der natürlichen Evolution ausgeklingt und die gesamte (menschliche) natürliche Auslese völlig ausgehebelt und NATÜRLICH lässt sich die Evolutionstheorie nicht mehr 1:1 auf den Menschen anwenden.
Nein, da gibt es durchaus Konvergenzen bei anderen Arten.
Richtig! Weil es in der Natur GRUNDSÄTZLICH auch die Ausnahme zur Regel gibt.
Genau diese traute Zweisamkeit hat wesentlich zum Erhalt der heute die Welt dominierenden menschlichen Populationen beigetragen.
Ebenfalls richtig. Und aufgrund dieser Dominaz kam der Mensch in die Lage sich die Natur zu unterjochen, Tierarten in einem horrenden Tempo auszurotten, ganze Lebensräume zu vernichten und mittlerweile gar das gesamte Weltklima aus den Angeln zu heben.
Das ist, gerade in Bezug auf den Menschen, nur sehr eingeschränkt richtig. Wir unterliegen so gut wie keiner natürlichen Selektion mehr. Außerdem greift diese am Phänotyp und nicht am Genotyp an. Rezessive Erbkrankheiten werden z.B. so munter weitervererbt, daß quasi jeder mindestens eine hat. Die DNA, die wir vererben, besteht zum größten Teil aus Quatsch. Die Selektion, die bei der jetzigen Vererbung greift, ist eine kulturelle oder soziale. Sie ist so starken modischen Schwankungen unterworfen, daß eine genetische Adaption daran gar nicht möglich ist. Dazu kommt, daß kaum ein selektionsanfälliges Merkmal monofaktoriell vererbt wird.
Noch richtiger als richtig. Aber DAS ist nicht mehr das, was die natürliche Evolution ist. Das st eine manipulierte Evolution. Im natürlichen Sinne würde jeder Mensch sterben, der eine schlimme Erbkrankheit hat. Doch durch sein Eingreifen führen z.B. Krankheiten, Behinderungen und stärkste Einschränkungen nicht mehr zum Tod und werden weiter gegeben. Ich will das nicht verurteilen, wenn mein Kleiner mit schlimmen "Fehlern" auf die Welt gekommen wäre, hätte ich auch alle Fachkliniken aufgesucht. Im evolutionären Sinne aber müsste jede Lebensform, die nicht "allein" lebensfähig ist, sterben.
Die Gemeinschaft und das gegenseitige Ergänzen ist Ursache des Erfolgs und nicht die Folge
Ich denke das geht Hand in Hand und bedingt sich gegenseitig. Die Gemeinschaft war ja nicht plötzlich da, sondern hat sich langsam zu einem Konzept entwickelt. Das hatte Erfolg und in Folge entwickelte es sich weiter. Die Evolution funktioniert -ohne Eingriff- immer nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung und nach dem Try and Error Prinzip.
Das ist nun ganz falsch. Die Kern-DNA wird zu 50% vom Vater und zu 50% von der Mutter vererbt.
Hm, erzähl das mal nem Rennpferdezüchter. Der wird schmunzeln (ob gerechtfertigt oder nicht, lasse ich mal offen). Aber ich gebe zu, daß ich im medizinischen Sinne nur ein Halbwissen habe und von dem schöpfe, was die Menschen um mich herum (ne Menge Züchter) an Erfahrungswerten weiter geben.
@Platt:
dann wird sich der Mensch in seiner jetzigen Form doch von dieser Erde verabschieden.
Wenn es so weiter geht wie bisher - JA! Die Natur wird sich "wehren" bzw hat damit bereits begonnen. Der Mensch wird die Welt niemals zerstören können. Dafür sind wir zu schwach ... und dumm. Selbst wenn wir den letzten Baum abholzen, das Klima völlig ruinieren und fast alles ausrotten. Die Welt wird davon nicht untergehen. Vielleicht gibt es 1000e Jahre kein erkennbares Leben mehr, vielleicht kommen brutale Naturkatastrophen. Hatten wir ja alles schon (nicht durch den Menschen verursacht). Und irgendwann wird sich dann wieder irgendwas neues entwickeln.
Aber wenn wir mal das schwärzeste Szenario annehmen - wovon (und wo) soll der Mensch leben, wenn alles kaputt ist? Wir sägen uns den Ast ab, auf dem wir sitzen. Das MUSS sich rächen. Und wer sich etwas damit befasst, der erkennt schnell, daß es bereits viertelvorzwölf ist.
@ Weisnich:
Wie erkläre ich es Dir am besten. Also Du kennst doch Bienen, oder? Die sammeln ihren Nektar bei den Blumenblüten....
HAHAHAHAHAHAHAHAHA .......... :rofl2: :rofl2: :rofl2: :rofl2: :rofl2:
Grüße,
Milan
Es ist Nacht und ich schleiche mich mal in diesen Männerthread :rofl2:
Als Mensch habe ich die freie Wahl, ob ich treu sein will oder nicht, denn ich bin nicht von meinen Trieben abhängig, sondern kann sie beherrschen, zumindest, wenn ich ein gewisses Alter und eine gewisse Weisheit erreicht habe *g*
Fremdgehen ist für mich in erster Linie ein ONS und so prickelnd diese Erlebnis auch sein kann, es ist nichts gegen das schale Gefühl am nächsten Morgen. Oder aber gegen die Enttäuschung, dass die Versprechungen höher waren als die Erfüllung...
Fremdgehen kann auch die Flucht vor häuslichen Problemen sein - aber dann würde ich lieber die Probleme lösen wollen als mir neue zu schaffen.
Bleibt noch der Swingerclub zum kontrollierten Fremdgehen? Naja, wers mag...
In dem Sinne ist mein Motto: was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu. Da können mich die ganzen Biologen mal 🙂
Gruß
eskima
Manchmal ist mit wenigen Worten "sehr viel" gesagt.
Und darum ist dem
was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu. Da können mich die ganzen Biologen mal 🙂
nicht viel hinzuzufügen.
Ich hab nchts gegen Swingerclubs, wenn beide Partner es wollen.
Aber eben auch nur dann.
Die Evolutionstheorie und ihre Ursachen als Ausreden für Seitensprünge
zu bemühen, finde ich dabei langweilig bis anstrengend.
Gruß
Marina

