Also ich hab auch öfter 'ne 6-Jährige zu Besuch und die nennt das Gästezimmer auch IHR Zimmer. Schlicht und egreifend deshalb, weil sie da von mir ein paar Kuscheltiere und Bilder von sich und ihren Lieben drin hat. Ich besitz auch nicht viele Spielsachen aber Buntstifte, Papier und 2 Spielesammlungen genügen ihr eigentlich, da sie die meiste Zeit eh am liebsten draussen verbringt.
Sprich: Eine wohnliche Ecke mit ein paar Sachen, die einfach IHR gehören und die immer da sind reichen oft schon, um ein heimeliges Gefühl zu bekommen.
Wie wäre es denn, wenn sie zu Papas Next ein Schmusekissen oder ein Kuscheltier mit nimmt, dass dort bleibt und immer auf sie wartet? Oder ein bestimmtes Spiel, was sie gerne hat? Oder sie bekommt Bettwäsche für dort oder nen Bilderrahmen oder oder oder...
Wobei das natürlich alles nichts nutzt, wenn sie sich nicht angenommen fühlt und der Papa sich in der Zeit nicht um sie kümmert aber es wäre ein Versuch...
LG, das Schwarzwaldmädel
Schwarzwaldmädel hat immer so schöne praktische und zielorientierte Vorschläge 😉
Ja es stimmt, man sollte viel weniger darüber nachdenken warum oder ob es ihr nicht gefällt, sondern sich Gedanken machen WIE es ihr gefallen könnte.
Und vor allem immer Ideen entwickeln die man selbst umsetzen kann, denn dem KV kannst du nur Vorschläge machen aber du weißt nicht ob er es als Gängeln empfindet und nicht darauf reagiert (Elternebene < --- > Paarebene). Und dem Kind ein Kuschelkissen o.ä. stets auf Reisen mitgebenwas ein Wohlfühlen ausdrückt, das ist etwas wozu man den KV nicht braucht.
ligr ginnie
Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
Moin,
naja, die Frage ist ja auch, warum kann sie akzeptieren, dass Mama nen Neuen hat, aber nicht, dass Papa eine Neue hat? Sind das nur persönliche Vorbehalte des Kindes oder was spiegelt sich da wieder?
Grundsätzlich bin ich ja der etwas "robustere" Typ, der die Interessen des eigenen Kindes nicht überordnet. Ich würde mir nie von meinem Sohn das "Okay" für eine Partnerschaft holen. Das Leben ist kein Ponyhof, da muss er durch 😉 Freilich achte ich darauf, dass mein Partner auch eine gute Art mit meinem Sohn umzugehen hat. Täte er das nicht, wäre er nicht mein Partner. Nicht, weil man meinen Goldjungen selbstverständlich lieben muss, sondern weil ich finde, man kann von einem Erwachsenen erwarten, dass er mit einem Kind vernünftig umgeht, selbst wenn es keine Liebe auf den ersten Blick ist und das Gegenteil dann irgendwie ein schlechtes Bild auf denjenigen werfen würde.
Ich würde daher dem Kind ganz klar vermitteln, dass Papa nicht "entweder-oder" haben kann, sondern auch beides gleichzeitig. Den Wunsch, mal mit Papa was allein zu machen halte ich für legitim. Aber ich würde dem Kind schon vermitteln, dass die Neue eben dazugehört. Wenn Papa und sie mal zusammenziehen, kann sie dagegen auch nix tun. Anregen könnte man, die Patchwork-WE-Treffen dann auch mal beim Papa stattfinden zu lassen und ab und zu mal Exklusivzeit einzuplanen.
Aber es ist und bleibt ein "KANN" und wenn Papa die Freizeit mit der gesamten Patchfamilie verbringen will, dann ist das eben so.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Huhu,
erstmal danke für alle eure Beiträge!
Mal sehen ob ich alles zusammenbekomme.
Thema Kinderzimmer: Sie hat wie gesagt beim Papa eins in der Wohnung wo sie aber faktisch nie sind. außer eben Sonntag zu Montag.
Bei der Freundin hat die Tochter ein Zimmer und unsere Tochter ein Zimmer mit Schlafcouch nichts weiter.
Naja jedenfalls ist sie wieder da, war wohl alles soweit ganz ok, sie hatte einmal Heimweh, als die kleine Tochter der Freundin
ihr Essen im Auto bekam und unsere Tochter nicht, immer unter dem Deckmantel: Du bist die Größere.
Kuscheltiere nimmt sie jede Woche mit und diesmal hatten wir weil sie so gut malt eine Schlampermäppchen mit Stifte, Schere etc. mitgegeben, welches
bei der Freundin beiben sollte - kam wieder mit nach Hause.
Was mir momenten viel mehr Sorgen macht ist, daß sie seit letzte Woche tagsüber ab und an einnässt, also nicht komplette aber Ihre Blase wohl nicht 100% kontrollliert, allerdings war sie auch erkältet. Aber in Summe hat sie wohl derzeitz schon einen seelischen Konflikt und ich weiß einfach nicht, wie ich ihr helfen kann :exclam:
Katja
@Lausebackenmama, die Wochenenden bei meinem EX, das möchte sie ja aber da die Freundin wohl Haus und Garten hat,
werden eben die WE dorthin verlagert.
Vorhin meinte sie nur, das nächste Mal bleiben wir endlich zu Hause, da ist die Freundin im Urlaub...
Hallo Vaka,
das ist jetzt grade eine ungute Situation, an der du aber leider nichts ändern kannst, wenn KV kein "Problem" sieht.
Wir hatten hier bei einem ähnlichen Problem mal den Versuch gestartet ein gemeinsames moderiertes Elterngespräch bei der Beratungsstelle zu haben. Prinzipiell war das Gespräch nicht schlecht, KV wurde auch klar, dass die Kinder vielleicht echt ein Problem haben. Geändert hat sich nichts.
Für mich hatte die Sache den Vorteil das ich es abhaken konnte. Meine Pflicht ist erfüllt, ich habe ihn drauf hingewiesen, habe ihn gebeten eine Kleinigkeit zu ändern - es kam nix. Und jetzt steht es nicht mehr in meiner Macht.
Klar bin ich nicht grade begeistert wenn ich meine Kinder jedesmal motivieren muss zum KV zu gehen, aber es ist so. Dir bleibt als Mutter da einfach dann die Hoffnung das sich das Problem mit der Zeit erledigt und der Versuch positive Vorschläge zu bringen.
Selbst wenn die Dinge die du mitgibst (und die bleiben könnten) zurückkommen, dann gib sie wieder mit wenn das Kind sie haben möchte. Frag das Kind was es persönliches mitnehmen möchte, frag ob es etwas "tolles" dem anderen Kind zeigen möchte usw. Vielleicht könnt ihr ja auch ein Spiel das dein Kind total gerne mag dem anderen Kind schenken, schon ist es im Haushalt angekommen und deine Tochter kann zeigen wie es spielen geht. Die Anschaffung eines neuen Spieles kann man meistens auch einfach verkraften.
Auch wenn ein Kind beim Umgangselternteil sicher nicht unbedingt sein eigenes Zimmer braucht, bin ich der Meinung, es braucht das Gefühl dazuzugehören. Da reichen Kleinigkeiten, eine Schublade wo es weis, dass es seine Dinge wieder findet. Eine eigene Zahnbürste die im Bad wartet, ein eigener Handtuchhaken im Bad usw. Aber bis ein Kind wirklich in einem neuen Haushalt ankommt vergeht auch einige Zeit, vielleicht hatte deine Tochter noch nicht genügend Zeit um sich an den Haushalt der Lebensgefährtin zu gewöhnen?
LG
Nadda
Hallo Vaka,
ich denke, es ist normal, dass Kinder mit einigen Konstellationen beim Umgangselternteil "Probleme" haben. Auch bei meinem Mann ist es so, dass Stöpsel einige Sachen stören, weil er es von Mutti nicht gewöhnt ist, z.B.: haben wir ein Haus mit Garten, wo man auch gut mal einen ganzen Samstag mit Arbeit verbringt. Wenn Stöpsel nicht mithelfen will, "muss" er sich halt langweilen. Das gab lange Zeit immer wieder Anlass zu Kritik seitens der KM.
Aber: Umgang ist ja nicht dazu da, dass der KV sein Leben für die zwei Tage völlig auf den Kopf stellt und zu 100 % an das Kind anpasst. Umgang ist dazu da, dass das Kind mit dem Vater Alltag erlebt. Und Alltag ist bei uns eben, dass wir ein Haus mit Garten haben und dass da eben auch mal gearbeitet werden muss. Wir versuchen darauf achten , dass es dann z.B. Sonntags einen Ausgleich gibt, in dem wir ins Kino oder schwimmen gehen.
Alltag bei Deinem Ex ist eben, dass er eine Freundin hat, die er am Wochenende besucht.
Allerdings hört es sich für mich so an, als wenn die Freundin Deines Ex nicht besonders gut auf die Kleine eingeht. Da sie selbst ein Kind hat, kann ich das ehrlich gesagt nicht verstehen.
Ich würde vielleicht versuchen, dem KV einen - wertfreien - Brief zu schreiben, in dem Du die Problematik darstellst. Vielleicht schaffst Du es so, dass der KV sein Verhalten reflektiert. Auch den Vorschlag, dass alle zusammen was unternehmen finde ich gut (sofern man sich einigermaßen versteht).
lg
sleepy
Sleepy
Guten Morgen,
neuer Tag, neues Glück 🙂
Töchterchen war ja gestern im Grunde ganz gut drauf, hatten heute morgen auch nochmal ein sehr schönes Gespräch, indem ich ihr
glaube ich auch vermitteln konnte, daß ihr Leben im Grunde gar nicht so schlecht ist. Daß Mama + Papa da sein werden und daß
wir schon irgendwie versuchen, das Beste aus dem neuen Leben zu machen.
Ich denke ich muss akzeptieren lernen, daß sie eben oder gerade 10 Monate nach der Trennung nochmal Probleme hat,
das hatte ich zugegebenermaßen so nicht erwartet. Aber das weiß man eben vorher nicht.
Teil des Problems mit ich sicher auch selbst, weil ich gerade wieder dazu neige, jede noch so kleine Veränderung an ihr auf die Trennung
zu schieben, mir damit Schuldgefühle mache etc... das hilft bestimmt auch keinem weiter.
Eine Beratung hatten wir, haben wir aber auf Wunsch meines EX "abgebrochen" oder zumindest meinte er, er sähe keinen Grund das weiter zu machen.
Ich überlege jetzt, ob ich das für mich nochmal aufnehme.
Ich denke mal im Grund merkt sie auch, daß Papa immer noch sehr traurig ist ( phasenweise ist er echt ein labiler Mensch, am nächsten Tag absolut arrogant mir gegenüber).
Was mir trotzdem Sorgen macht ist das Einnässen tagsüber 🙁
Katja
Hallo
also insgesamt finde ich sehr gut wie du mit dem Thema umgehst. Es wird schon werden :thumbup:
Du tust eurem Kind einen Riesengefallen, wenn du da auch über deinen Schatten springst und entgegen einer (auch irgendwie verständlichen) inneren Meinung (ooch muss ich mit dem wieder was zu tun haben...) immer das Große Ganze - nämlich ihr als Eltern - siehst. Und toll, wenn das Kind fröhlich und unbefangen mit den neuen Partnern umgehen kann, sowas kann nur ein Gewinn sein, je mehr Menschen es gibt denen was an dem Kind liegt, desto schöner ist es doch. Sei also auch froh wenn eure Tochter nun auch noch zur Familie der Freundin dazugehört, so wie sie sicher auch zur Familie deines Freundes dazugehört...
Vielleicht hilft dir so eine Beratung wirklich weiter. Was mit auffällt dass du sehr viel über die Lebensverhältnisse deines Ex Gedanken macht, also über seine Freundin, und was er für Möbel hat, wer wo schläft, usw. das zeigt m.E. dass du da noch nicht richtig "losgelassen" hast, allerdings wenn ein Kind erst 6 ist, kann man es auch nicht nur locker sehen, sondern muss schon mehr dran bleiben.
Als meiner 8 war (bei der Trennung) wollte ich gern mal die neue Wohnung meines Ex sehen: um zu sehen wie es eingerichtet ist damit ich besser verstehen kann, wenn Sohn dann mal was vom WE erzählt - und um auch dem Sohn zu zeigen, dass die Eltern sich wenigstens so gut verstehen dass sie sich nicht an der Tür abfertigen müssen...Neugierde spielte echt keine Rolle (na gut, vielleicht ein bißchen?!). Mein ex hat es allerdings als Kontrolle empfunden...und eine zeit gebraucht um zu verstehen dass es mir um die Eltern - und nicht mehr Paarebene ging.
Das ist also mein Tipp an dich, die Eltern- und Paarebene sehr bewusst auseinander zu halten. Und in die Zukunft zu schauen.
Was mir trotzdem Sorgen macht ist das Einnässen tagsüber 🙁
Katja
Das solltest du beobachten, es kan auch aufgrund der Erkältung eine schlechte Angewohnheit geworden sein und somit ein hygienisches Problem. Gegenüber dem Kind solltest du ganz lässig damit umgehen um es nicht zu verstärken. Ich erinner mich auch daran dass man Sonnen malen kann für jeden Tag der gut geht und eine Belohnung in Aussicht stellt für eine Woche mit mehr als 5 Sonnen. Klappt es trotzdem nicht, und besteht nach 3-4 Wochen noch, dann wäre der Gang zum Arzt das Richtige. Frage den Kinderarzt und lass es untersuchen. Wenn du Glück hast erledigt sich das dann schon dadurch. Manchmal sind es einfach nur Phasen...
Man sollte nicht immer gleich massive psych. Probleme vermuten...
ligr ginnie
Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
Ginnie, ich danke dir!
Ja ich werde an mir arbeiten und "loslassen" ist da sicher ein wichtiger Punkt.
Heute meinte Töchterchen " Papa hat mir am Wochenende kurze Sachen gekauft, weil die Sachen die du mir mitgibst kann man
nicht gebrauchen".
Da fällt es mir doch sehr schwer locker zu bleiben aber muss ja 😉
Katja
Ich finde es rührend, wie Du hier so ehrlich schreibst.
Die Kinder spiegel nur wieder, was wir Erwachsene tun.
Zwei Frage zum nachdenken:
1.) Warum sollte ein Kind Mama oder Papa missen wollen?
2.) Was wäre, wenn Du erfahren würdest, dass Du bald sterben müsstest?`
Kinder bügel alles glatt, was wir vergeigen. Bettnässen ist sehr wahrscheinlich ein Ausdruck dessen. Es ist nämlich für die Kids einfach zu viel und die haben doch nur alle ganz doll lieb und wollen auch nur lieb gehabt werden.
Kinder die sich entscheiden sind normaler Weise Kinder, die Angst haben beide zu verlieren.
Sag Deinem Kind, dass Du es liebst und dass es wichtig ist beim Papa zu sein. Nimm ihm die Angst und dem Papa auch. Vielleicht sollte der nach all dem Mist auchmal hören, dass es Dir wichtig ist und dass Du ihm vertraust. Er wird sich dann schon reinhängen, verlass Dich drauf. Der ganze Rest ist doch nur Zickelei am Rande ... eigentlich zu schade um damit die Zeit zu vertun.
Halte fest an Deinem Herzen. Die Liebe zum Kind wird Dir den Weg weisen, wenn Du es läßt. Papa ist Papa ... und Kinder sind und bleiben eine Sache zwischen den beiden. Wenn es möglich ist ... geht nicht zu weit auseinander ... es ist so schlimm für die Kinder!
Und wenn Du es alleine packen musst ... dann eben alleine!
Die Tränen sind ein Zeichen der Zerissenheit und der Angst von Dir nicht mehr geliebt zu werden, wenn das Kind den Papa liebt. Nimm diese Angst und alles wird gut.
Und ... macht Euch eine gute Zeit wenn Kiddi bei Papa ist ... sei einfach glücklich und wenn's geht ... mach Papa auch ein bischen glücklich, es braucht so wenig.
--
Wenn man genug Zeit hätte .. dann würde sicher alles gut werden ... die Frage ist: Hat man genug Zeit?
--
Naja jedenfalls ist sie wieder da, war wohl alles soweit ganz ok, sie hatte einmal Heimweh, als die kleine Tochter der Freundin
ihr Essen im Auto bekam und unsere Tochter nicht, immer unter dem Deckmantel: Du bist die Größere.
Bei dem Satz musste ich schmunzeln: gibt es da etwa ein "Ich bin Prinzessin"-Problem und wenn sie sich in ihrem Gerechtigkeitssinn gestört fühlt, bekommt sie auf einmal Heimweh? 😉 Sowas ist bei Einzelkindern sicherlich häufig anzutreffen, ich habe als Next hier auch alle 2 Wochen so ein Exemplar, die "Heimweh" gerne als Druckmittel anwendet.
Vondaher kann auch einfach dieses "Ich steh gar nicht im Mittelpunkt!"-Gefühl schon Grund genug dazu sein, nicht zum Vater+Next+Anhang zu fahren, sondern im Prinzessinnenschloss bei Mama und Next bleiben.
Nur so mein Gedanke, den Zahn solltest du ihr aber sicherlich ziehen.
Grüße
NmF
Huhu,
jaja ich weiß schon 🙂
Das ist ja mein Reden, sage ich ihr auch immer, daß sie nicht der einzige Mensch auf der Welt ist.
Aber ist schon recht, sie ist schon ein echtes Einzelkind und auch ganz schön verwöhnt, weniger jetzt darauf bezogen,
daß sie alles bekommt, eher so emotional.
Gerade seit der Trennung merke ich schon wie auch mein eigener Fokus extrem auf ihr liegt und ich mir manchmal viel zuviele Gedanken um sie
und leider viel zu wenig um mich mache.
Das merkt sie natürlich und quittiert das z.B. mit Anhänglichkeit und Tränen wenn sie mal bei Oma übernachten muss, weil ich ein Meeting habe
( absolute Ausnahme 2 mal im Jahr !!). Auch meine Reden, daß dies nun mal zu meinem Job gehört sind dann irgendwie nicht mehr sinnvoll.
Aber ich bin am Arbeiten, habe mir nun auch wieder Freiheiten genommen, lese mehr und mache Sport 🙂
Katja
Aber ich bin am Arbeiten, habe mir nun auch wieder Freiheiten genommen, lese mehr und mache Sport 🙂
Katja
:thumbup: :thumbup: :thumbup:
wenn sie mal bei Oma übernachten muss, weil ich ein Meeting habe
( absolute Ausnahme 2 mal im Jahr !!). Auch meine Reden, daß dies nun mal zu meinem Job gehört sind dann irgendwie nicht mehr sinnvoll.
Ist doch gar nicht schlimm. Auch in heilen Familien, soll es vorkommen, dass beide ET beruflich mal unterwegs sind, und Übernachtungsalternativen gefunden werden müssen. Vielleicht kannst Du ja in solchen Fällen zunächst KV fragen, ob Prinzessin bei ihm übernachten kann, wenn das logistisch machbar ist!?
Gruß, Toto
Hallo Toto,
danke erstmal.
Ich muss sagen, vieles bewegt sich in meinem Leben nach der Trennung.
Nicht zuletzt aufgrund meines neuen Freundes und euch hier 😉 Beides zusammen hat mir mal die Augen geöffnet,
daß mein teils klammerndes Verhalten auch Auswirkungen auf Verhaltensweisen unserer Tochter hat..
Die habe ich nämlich sehr gerne nur auf die Trennung bezogen.
Mit den Übernachtungen hatte ich jetzt nicht extra erwähnt, ja natürlich bespreche ich so etwas zu allererst mit meinem Ex, der wenn es passt
unsere Tochter dann auch nimmt, wie letzte Woche,
Da jetzt aber 2 Termine knapp nacheinander folgen ( Budgetverhandlungen für nä. Jahr *keineLusthab* ) haben wir uns auf die Übernachtung Oma geeinigt,
die wohlgemerkt dazu auch noch in meine Wohnung kommt 🙂
Katja
Beides zusammen hat mir mal die Augen geöffnet,
daß mein teils klammerndes Verhalten auch Auswirkungen auf Verhaltensweisen unserer Tochter hat..
Die habe ich nämlich sehr gerne nur auf die Trennung bezogen.
Merci für solch ein Posting, kannst du soviel Einsicht nicht auch an "unsere" Ex abgeben?? 😉 :thumbup:
Grüße
NmF
Moin,
Ist doch gar nicht schlimm. Auch in heilen Familien, soll es vorkommen, dass beide ET beruflich mal unterwegs sind, und Übernachtungsalternativen gefunden werden müssen.
nur mal der Vollständigkeit halber: Es sind nicht nur berufliche Verpflichtungen, deretwegen gelegentlich "Übernachtungsalternativen" gefunden werden müssen. Eine heile Familie ist vor allem deshalb heil, weil die beteiligten Erwachsenen ihr(e) Kind(er) nicht auf einen Sockel stellen und dem Umstand "wir haben Kinder!" zwei Jahrzehnte lang alles unterordnen, sondern sich auch Zeit für sich selbst als Paar nehmen - mit einem schönen Abend im Kino, im Konzert, im Restaurant, bei Freunden oder auch mal für ein Wochenende zu zweit.
Viele Trennungen, von denen wir hier lesen, hätte es möglicherweise gar nicht gegeben, wenn sich die betroffenen Paare nicht vor lauter "Elternsein" schon vor Jahren aus den Augen verloren hätten, sondern sich ganz bewusst Auszeiten für sich als Paar genommen hätten. Meine eigenen Eltern haben das schon vor 40 Jahren regelmässig getan; keines von ihren 6 Kindern ist daran gestorben, mal für einen oder auch mehrere Tage auswärts untergebracht zu werden; wir fanden es eher spannend. Auch bei meinen eigenen Kindern hat das später hervorragend funktioniert.
Aber ja: In den 60er und 70er Jahren wurde um das "Kinder haben" auch nicht so ein Bohei gemacht wie heute. Insbesondere der Irrglaube "nur ich allein als Vater/Mutter weiss, was für mein Kind gut ist" war längst nicht so ausgeprägt.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Es sind nicht nur berufliche Verpflichtungen, deretwegen gelegentlich "Übernachtungsalternativen" gefunden werden müssen. Eine heile Familie ist vor allem deshalb heil, weil die beteiligten Erwachsenen ihr(e) Kind(er) nicht auf einen Sockel stellen und dem Umstand "wir haben Kinder!" zwei Jahrzehnte lang alles unterordnen, sondern sich auch Zeit für sich selbst als Paar nehmen - mit einem schönen Abend im Kino, im Konzert, im Restaurant, bei Freunden oder auch mal für ein Wochenende zu zweit.
Viele Trennungen, von denen wir hier lesen, hätte es möglicherweise gar nicht gegeben, wenn sich die betroffenen Paare nicht vor lauter "Elternsein" schon vor Jahren aus den Augen verloren hätten, sondern sich ganz bewusst Auszeiten für sich als Paar genommen hätten.
Liebe Katja, Martin schreibt mir aus der Seele.
Danke, Martin, dass du mein subtiles Unbehagen beim Lesen dieses Threads so prägnant in Worte gefasst hast.
LG 🙂 Biggi
Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
(J. W. von Goethe)
Gebe dir wiedermal zu 100% Recht Martin.
Ok unsere Ehe ist definitiv nicht daran zerbrochen, eher an dem Umstand daß wir in zwei Welten gelebt haben.
Auch vor unserer Tochter schon, aber ich gebe dir recht, daß es mit dem Kind nicht einfacher wurde.
So bitter es ist und ich weiß daß mein Ex leidet, für mich war die Trennung eine "Befreiung", weil keiner von uns mehr vorwärts gekommen ist
und weil ich mich speziell jahrelang seinen psychischen Leiden untergeordnet habe ( du musst nun mal verstehen, daß ich krank bin).
Aber wie wichtig Auszeiten sind merke ich jetzt oft, mein neuer Partner "erhebt da schon öfter mal den Zeigefinger" und meint "Schatz, es gibt auch neben unseren Kindern noch ein UNS".
Ja und daran habe ICH zu arbeiten aber ich merke, je mehr ich mich da öffne umso besser geht es allen dabei 🙂
Gruß,
Katja
Katja, ich muss dir mal meinen großen Respekt vor deiner Einsichts- und Selbstkritikfähigkeit aussprechen. :thumbup:
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
