Guten Abend,
mein Sohn (Grundschulalter) hat sehr mit dem folgenden Fehlverhalten der KM zu kämpfen:
Sämtliche Freizeitaktivitäten redet die KM ihm schlecht. Egal welchen Verein er - mit kindlicher Begeisterung - besucht, nach wenigen Wochen wird dieser Verein von der KM schlecht geredet. Dieses führt zwangsläufig zu schmerzhaften Interessenkonflikten bei meinem Sohn.
Gerne würde ich meinem Sohn ein psychologisches Werkzeug reichen, damit er mit diesem Interessenkonflikt besser umgehen kann.
Welche Idee habt ihr ?
Ich ziehe nicht aus.
Guten Abend hamburg2000,
ich weiß zwar nicht, ob das folgende alles so rechltich möglich und in wie weit das tatächlich umsetzbar ist, aber ....
.... was hältst du davon zu einem Kinder- und Jugendpsychologen zu gehen und das dort mal vorzutragen, mit dem Ziel, dass dein Junge mit dem Psychologen reden kann.
Und zwar so, dass die Unterhaltungen nicht euch Eltern mitgeteilt werden. So kenne ich das jedenfalls.
Das hat den Vorteil, dass sich der Junge frei und unbefangen äussern kann. Passiert dann vielleicht nicht direkt beim ersten Gespräch aber sicher später. Gut wäre das auch, da der Junge sich dann auch später mal an den Psychologen wenden kann, wenn es Probleme gibt die er vielleicht nicht mit euch Eltern bereden mag oder kann.
Musst du dir nur zusammen mit dem Psychologen eine gute Strategie einfallen lassen, wie du die KM dazu bekommst den Jungen auch dorthin gehen zu lassen. Wenn möglich begleite den Jungen dann dorthin und lass es nicht die KM tun, damit sie nach dem Gespräch nicht direkt die Möglichkeit hat den Jungen doch auszuquetschen.
Sollte der Psychologe dann bei deinem Jungen was feststellen, dann wäre es vielleicht auch sinnvoll das Jugendamt darüber zu informieren, falls das bei euch sowieso schon involviert ist. Ziel bei JA wäre es dann, die Besuche des Jungen beim Psychologen zu erhalten, da die KM ja sicher versuchen wird auch denn Psychologen schlecht zu machen, wenn der seine Arbeit gut macht.
Hoffe mit der Idee kannst du was anfangen.
LG Ralf
Moin,
auch wenn ich vom JA aus meiner Erfahrung nicht sonderlich viel halte (von meinem JA), würde ich diesen Weg
als erstes gehen.
Die sollen die KM dann zu einem Vermittlungsgespräch mit dir einladen um den vorgebrachten Punkt, bzw. die
Punkte zu besprechen. Scheitert dies, hast du ein Problem. Denn, von sich aus wird die KM nicht zustimmen, das
das Kind zum Psychologen kommt.
Es gibt z.b. sehr gute Familientherapeuten, die einen guten Job machen. Prinzipiell gibt es Werkzeuge und Insti-
tutionen zur genüge. Die Frage ist nur, wie die KM dazu steht, bzw. ob sie es zulässt.
Gruss
Agent
Mantra:
NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.
Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
Hallo Hamburg 2000
Ich weiß nicht in wie weit du mit der KM reden kannst.Aber dies würde ich als erstes versuchen
so über Umwegen rauszu bekommen warum sie sich dagegen stellt.Vielleicht gibt es da eine
einfache Erklärung.
Machen wir uns mal nichts vor,Kinder erzählen nicht immer alles richtig.Sehe das auch bei meiner
Tochter. Da wird ein Verbot im sehr theatralisch dargetsellt.
Ansonsten,wenn dem so ist würde ich zuerst zum JA gehen.Übrigens hat das JA,zumindestens bei
uns,auch eine psych.Abteilung,vielleicht gehst du dort gleich hin.
jenpa
..dem Kind beide Eltern
