Zur Vorgeschichte, getrennt lebend, zwei Kinder 3 und 6 Jahre. Wohnen im gleichen Haus aber in getrennten wohnungen.
Umgang habe ich jeden DO und FR und alle zwei Wochen das WE. Meine Noch EHEFrau fühlt sich gestresst und ärgert sich jeden Tag, dass ich ausschlafen kann und sie nicht. Kinder werden so gegen 6 Uhr wach...
Dieses Wochenende ist wieder Mama WE gewesen. Das sie "endlich mal wieder ausschlafen möchte" hat sie eine freundin organisiert, bei der die Kinder übernachten sollten. Problem war nur, 6 jährige Tochter wollte nicht bei der freundin meiner Frau übernachten. die Tochter kam zu mir und hat bitterlich geweint und mit die Sache erzählt. Daraufhin habe ich zu meiner Ex gesagt, lass doch die Kinder bei mir schlafen. Das wollte sie aber auch nicht, weil Sie "Ruhe" haben möchte und evtl. noch besuch bekommt und die Möglichkeit bestünde, daß die Kinder zu ihr hoch gehen könnten und sie stören könnten.
Natürlich ist die Situation eskaliert und meine Frau ist wieder ausfällig geworden und hat lautstark geschrien. Kinder haben alle beide sehr geweint. Ich habe wechselseitig versucht, meine frau davon zu überzeugen, die Kinder doch bei mir zu lassen und andererseits versucht, meine Tochter zu überreden, doch zur Freundin zu gehen. Es half alles nichts, irgendwann hat meine ex dann meine Tochter "geschnappt" und ins Auto getragen und dort festgehalten. Ich stand draussen und konnte nur mit ansehen was passierte. Meine Tochter schrie immer, Papa Papa, hilf mir und ich sah wirklich grosse Angst in Ihren Augen.
Was hätte ich tun sollen ? Fühle mich jetzt total elend und habe natürlich riesigen Hass auf meine Ex, weil sie so mit den Kindern umgeht und nur, um mir eines auszuwischen und mich als verlierer dastehen zu lassen. Natürlich war sie heute abend nicht weg und auch kein Besuch war da.
Das ganze passierte schon öfters. Habe die Streiterein per Handy aufgenommen, weiss natürlich, daß mir das nichts bringt. Möchte nur mal andere erleben lassen, wie sie mit den Kindern umgeht.
lg Michael
hey michael,
tja vor so einer ähnlichen ohnmacht stehe ich auch oft, was soll man da machen? das frage ich mich auch oft...
was ich mich aber mehr frage ist, ausschlafen?!?!?!?!?! mit kindern?!?!!? dat weiss man vorher naja egal.
was man sich noch fragt oder zumindest ich oft genug warum wollen die km´s die kinder wenn sie eh ewig abgeschoben werden....man ist so oft hilflos und ohnmächtig in der situation...
halt durch und bleib ruhig
gruss der zahltag
Hey Michael,
Kopf hoch; dickes Fell kriegen.
Meine Ex-Frau hat nur 1 Kind zu betreuen. Die Sprüche und das Jammern klingen aber ähnlich.
Sie hätte ja eine Arbeitstag von 06:00 - 22:00 Uhr; könnte auch nie ausschlafen und überhaupt.
Das ich von 08:00 - 18:00 Uhr arbeite, um unter anderem den Unterhalt für das Kind zu zahlen (KEIN THEMA !!) wird nicht gesehen. Was davon finanziell für mich bleibt, brauche ich nicht extra zu erwähnen, da gehts anderen hier im Forum noch schlechter.
Wenn ich dann aber anrufe, sitzt das Kind vor der Glotze / Konsole und die KM schläft.
Ich denke mal, die lieben "EXE'en" haben sich das alleine Leben halt einfach anders vorgestellt und
sind nun gefrustet.
Leider endet das bei mir immer in Streitereien, die immer den gleichen Inhalt haben: "Du bist 30 min zu spät gekommen; du musst ja keine Überstunden machen; Berufsverkehr; Stau und Baustellen kann man einplanen".
Ich habe mit meinem Sohn (12 J.) gesprochen, wir haben uns so geeinigt, dass ich Ihn einfach abhole / zurückbringe und nicht mehr zur Exe raufgehe.
Gruß Vic
Hallo Michael
Du hast richtig gehandelt auch wenns schwer fällt.
Du und deine EX habt eine Vereinbarung getroffen was den
UG betrifft,also würde ich mich auch dran halten.
Okay du hast sie gefragt,ob die Kids doch bei dir schlafen können,
leider hat sie nein gesagt.Dies musst du so akzeptieren.
Falls dich deine Kinds das nächste mal fragen warum du nicht geholfen hast,
erkläre ihnen das eben,lass dir was einfallen.
jenpa
..dem Kind beide Eltern
Sorry, kann mir das mal einer erklären?
Die Eltern waren oder sind verheiratet, somit - meines Wissens nach - haben beide das Sorgerecht und doch auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Oder nicht? Und selbst wenn der Vater diskriminierenderweise kein Aufenthaltsbestimmungsrecht hat, wozu hat er das Sorgerecht, wenn er nicht im Sinne des Wohles seiner Kinder "eingreifen" darf?
Die Kinder wollten zu ihm. Ganz klar. Sie haben nach ihm geschrieen und geweint. Und Fakt bei diesem Vater ist wohl auch, dass die Kinder bei ihm besser aufgehoben sind als bei einer Freundin - wo die Kinder nicht einmal hin wollten. Der Willen wie auch der Wunsch der Kinder wird von der KM völlig ignoriert. Was ist denn nun mit dem Kindswohl? Die Kindern wollten zu ihrem Vater und nicht etwa Drogen nehmen, oder so.
Ich begreife das einfach nicht.
Und noch genialer finde ich die Begründung:
Weil sie ausschlafen will und eventuell Besuch bekommt. Besuch?
Sorry, aber das regt mich grad auf.
Ich hätte wahrscheinlich eingegriffen.....
Moin,
Ich hätte wahrscheinlich eingegriffen.....
ich auch. Und nicht nur "wahrscheinlich", sondern sicher.
Leider sorgen Trennungssituationen immer wieder dafür, dass zumindest einer der Beteiligten aus lauter Angst, etwas Falsches zu tun, überhaupt nichts mehr tut. Und nein: Das nützt den betroffenen Kindern nichts! Es gibt schliesslich nur ein einziges Ding, das Frauen besser (bzw. überhaupt nur) können als Männer: Stillen. Sonst nichts. Heisst im Umkehrschluss: Alles, was nach der Stillzeit kommt, kann ein (sorgeberechtigter) Vater genauso leisten.
Wenn sich solche Verhaltensweisen, dass die Mütter allein über Wohl und Wehe der Kinder entscheiden, erst einmal eingespielt haben (zum Beispiel aufgrund der väterlichen Angst), wird es mit jedem Mal schwerer, sie wieder auf Normalmass zurückzudrehen. Denn viele Menschen gehen in solchen Situationen immer so weit, wie sie können bzw. so weit, wie man sie lässt. Es ist Sache des anderen Elternteils, dann frühzeitig, laut und vernehmlich "Stopp!" zu sagen. Und es gibt eigentlich keine Entschuldigung dafür, das nicht zu tun.
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Moin zurück!
Ich gebe Dir vollkommen Recht!
Und mir ist da grad was vor die Augen gekommen:
„Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht“ (Art. 6, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland)
Zur Pflege des Kindes gehört sicher auch das Wohlergehen des Kindes. Somit kann man das durchaus auch so interpretieren, dass man sogar die Pflicht hat, dort einzugreifen, wo das Kindeswohl ignoriert wird. Und das ist in meinen Augen hier eindeutig der Fall.
Hallo NeedMyGirl
Das sehe ich nicht so. Auch wenn es für dich vielleicht krass erscheinen mag.
Die Eltern habe eine UG Reglung. Und wie und was die KM in der Zeit wo das Kind bei
ihr ist macht ist ihre Sache.der KV kann höflich nachfragen und muß eben ein nein
auch akzeptieren. Schliesslich möchte er ja auch nicht das sich seine EX bei seinem
UG mit dem Kind, einmischt und ihm irgendwelche Regeln auferlegt.
So sehe ich das.
Er hat diese Situation mit verschuldet.
jenpa
..dem Kind beide Eltern
Hallo jenpa!
Als krass empfinde ich das nicht. Jeder hat ein Recht auf eine eigene Meinung. Die gilt es grundsätzlich zu akzeptieren, aber nicht zwangsweise zu respektieren.
Gut, okay. Sagen wir mal, dass Du Recht hast, was die UG-Regelung angeht: Ich darf als KV nicht eingreifen.
Wenn ich aber das Kindeswohl irgendwie gefährdet sehe, habe ich dann nicht sogar die Pflicht, dem Jugendamt dies mitzuteilen?
Und was Regeln etc. angeht, nun gut, am besten wäre es natürlich, wenn man da ähnliche Meinungen hat und diese gleichsam konsequent durchsetzt, aber naja, das ist wohl nur Wunschdenken.
Was ich aber nicht verstehe ist Dein letzter Satz. Wieso bist Du der Meinung, dass er die Situation mitverschuldet hat?
Hallo NeedMyGirl
Das sehe ich nicht so. Auch wenn es für dich vielleicht krass erscheinen mag.
Die Eltern habe eine UG Reglung. Und wie und was die KM in der Zeit wo das Kind bei
ihr ist macht ist ihre Sache.der KV kann höflich nachfragen und muß eben ein nein
auch akzeptieren. Schliesslich möchte er ja auch nicht das sich seine EX bei seinem
UG mit dem Kind, einmischt und ihm irgendwelche Regeln auferlegt.So sehe ich das.
Er hat diese Situation mit verschuldet.jenpa
Hi Jenpa,
das verstehe ich allerdings jetzt auch nicht. Bitte doch um erklärung, warum ich die Sache mitverschuldet habe. Hätte ich mithelfen sollen, die Kinder ins Auto zu schaffen, damit sie zu jemanden kommt, zu dem sie gar nicht will ?
Im übrigen war dies ja nicht das erste mal, daß meine Ex ausflippt. Ich habe dies auch schon im JA angesprochen. Irgendwie habe ich das Gefühl, daß es dort niemanden interessiert.
Was macht man am besten in einer solchen Situation wenn sich die Gemüter nicht mehr beruhigen lassen.
lg Michael
Die Sache hat Michael mitverschuldet,bzw,die Situation,in dem er sich da erst eingemischt hat.
Fragen ist okay,aber bitte nicht im Beisein der Kinder.
So mache ich es jedenfalls.Und was meine EX an ihren UG-Tagen mit unserer Tochter macht,ob sie
z.b. zu ihren LP fährt oder bei ihrer Freundin übernachtet,das passt mir zwar auch manchmal nicht,
aber geht mich nichts an.
Mal noch ein Beispiel,mein Töchterlein schwärmt immer so von Muttis neuen LP,das wäre ihr
2 Vater.Im ersten Moment war ich schon etwas geschockt,aber ich habe mich für sie mitgefreut.
Und heute hat sich ihre Meinung geändert,ist doch nicht mehr so cool !!!!!!
Eins kannst du machen,mit der KM reden und ihr deine Hilfe bei der Betreuung der Kinder anbieten.
Ob sie mal drauf zurück kommt weiß ich nicht. Aber wenn du ihr die Nase lang machst so auf die Art
" naja dann hättest du mal Zeit für dich und kannst al ausschlafen " lass dir was einfallen und
schmeichle ihr. Klingt vielleicht doof aber funktioniert.
jenpa
..dem Kind beide Eltern
Tut mir leid, aber das Mitverschulden kann ich dennoch nicht sehen. Die Kinder sind ja nicht doof und wären doch so oder so selbst auf die Idee gekommen. Meinst Du nicht? Schließlich wohnt der Papa im gleichen Haus.
Und beispielsweise könnte man aufgrund der Wohnungsgröße vielleicht gar nicht wirklich dafür sorgen, dass die Kinder davon nichts mitbekommen. Wobei ja sowieso die Mutter die "Gewalt" über den Aufenthalt der Kinder hat......
Ganz ehrlich, mich würde es einfach nur ankotzen, wenn ein neuer Mann mehr Zeit mit meinem Kind verbringt als ich. Und je besser dieser Mann mit meinem Kind umgeht, desto froher bin ich für mein Kind. Aber angenommen mein Kind würde mir erzählen, dass es von ihm geschlagen wird.....
So richtig zum Kotzen ist es, wenn man - so wie ich - kurz nach der Geburt rausgeschmissen wird, weil man angeblich fremdgeht. Und das Geile ist noch, dass es nicht einmal stimmt. Die Schmerzen, die ich empfinde, wären erträglicher, wenn es stimmen würde.....dann wüsste ich zumindest, warum ich das durchmachen muss.
Moin Leute!
Bevor Ihr hier über (Mit)Schuld diskutiert sollte eine elementare Frage erstmal geklärt werden:
SR scheint gemeinsam zu sein aber wie ist das ABR geregelt?
Wenn Michael KEIN ABR mehr hat, dann hat er tatsächlich auch seinen Teil zur Eskalation beigetragen. Denn in dem Fall hätte er kommentarlos schlucken müssen, wenn KM die Kids anderweitig verplant hat.
Wenn Michael aber DOCH (Mit)Inhaber des ABR ist, dann würde ich mich dem Post von Brille anschliessen. Dann hätte Michael auf den Tisch hauen sollen und u.U. Zwangsmassnahmen einleiten sollen wie z.B. die Polizei rufen oder den JA-Notdienst. Als ABR-Inhaber einfach hinnehmen und zuschauen wie die Kids weinend und gegen ihren Willen abtransportiert werden, ist unterlassene Hilfeleistung.
Wobei ich verstehen kann, dass er so reagiert hat in der Absicht noch grösseren Streit von den Kids fern zu halten. Aber so funktioniert das leider nicht. Denn das Stillhalten erfährt die KM als Erfolg ihrer Strategie und wird beim nächsten Mal noch einen drauf legen. In so einem Fall müssen ihr klare Grenzen gezeigt werden. Und wie gesagt - im Zweifel auch mit Zwangsmassnahmen die erstmal sehr brutal scheinen. langfristig helfen sie aber etwas Ruhe reinzubringen.
Greetz,
Milan
Edit:
Das ganze passierte schon öfters. Habe die Streiterein per Handy aufgenommen, weiss natürlich, daß mir das nichts bringt. Möchte nur mal andere erleben lassen, wie sie mit den Kindern umgeht.
Handyaufnahmen ohne OK von KM sind illegal. Aber eine fest installierte Überwachungskamera in Deiner Wohnung, die das "zufällig" aufzeichnet, ist meines Wissens sogar rechtlich verwendbar.
Hallo Milan,
okay, rein rechtlich magst Du ja vielleicht recht haben, aber mir kommt das irgendwie so vor wie folgendes: "Ein Baby im abgeschlossenen Auto in der knalligen Sonne am japsen. Und man darf nicht helfen. Und wenn man es tut, muss man auch noch die eingeschlagene Scheibe bezahlen".
Geht es denn dabei nun um das Kindeswohl oder um irgendwelche Rechte?
Sorry, ich krieg das einfach nicht in meinen Schädel.
@needmygirl:
"Ein Baby im abgeschlossenen Auto in der knalligen Sonne am japsen. Und man darf nicht helfen. Und wenn man es tut, muss man auch noch die eingeschlagene Scheibe bezahlen".
Ja, so in etwa ist der Beigeschmack. Aber so isses halt - unser vollkommen unlogisches, kindesfeindliche Familienrechtssystem.
Milan
Alles, was ich jetzt am liebsten schreiben würde, schreibe ich lieber nicht.
Ich halte einfach meine Klappe und schlucke.
Ich halte einfach meine Klappe und schlucke.
So oft, wie ich mir auf die Lippen beisse, hätte ich eigentlich schon längst zum Schönheitschirurgen gemusst. Oder wenigstens was Botox rein. Keine Ahnung. Bin jetzt seit über 4 Jahren "dabei" ... als Opfer des Familienrechts ... und komme aus dem Kopfschütteln einfach nicht mehr raus.
Sicher gibt es viele einzelne Leute (JA, GA, VP, RA, etc...) die tatsächlich am Kindeswohl orientiert sind. Aber auch die scheitern meistens am System. Ich weiss auch nicht so recht, was das System eigentlich will. Wahrscheinlich geht es primär um Kohle. Aber sicher nicht um das Wohl der Kinder.
Greetz,
Milan
Hallo zusammen,
Ich weiss auch nicht so recht, was das System eigentlich will.
Das, was jedes System "will": Sich selbst am Leben erhalten. Oder, noch direkter gesagt: Es will die Macht haben.
Wer oder was dabei auf der Strecke bleibt - das ist und war dem System zu allen Zeiten so ziemlich egal.
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Hallo Zusammen,
eine ähnliche Situation gab es auch mal bei mir. Als ich meine 4 Kinder ins "Papa-Wochenende" abholen wollte fragte die KM, was wir denn unternehmen würden. Da machte ich ihr klar, dass ich das noch nicht weiß und dass ich es ihr auch nicht sagen würde (man merkt schon, wir haben ein herzliches Verhältnis...) Ihre Reaktion war die, dass sie die Kinder, die schon parat standen, wieder ins Haus zurück schieben wollte. Ich fing sofort verbal an zu kontern und versuchte sie zu beruhigen. Die Kinder schrien nach mir und es war einfach fürchterlich. In meinem Kopf hat es dann "Klick" gemacht und ich versuchte als erstes, ihr unsere Tochter (damals 3) vom Arm zu nehmen. Die schrie auch nach mir. Es gab ein Gerangel. Plötzlich taucht ihr Lover im Bademantel auf, kommt aus dem Haus gerannt und schlägt auf mich ein. Grotesk!! Was für eine besch... Situation - auch von mir! Am Ende schafft KM und Lover es, die Kinder ins Haus zurück zu drängen und die Türen zu verschließen.
Ich irre zunächst in der Gegend rum, bin traumatisiert. Komme in meine Wohnung, da sitzen die beiden älteren Kinder dort. Der ältere Sohn hatte einen Wohnungsschlüssel von mir. Die beiden sitzen am Küchentisch und der große Sohn (damals 13) hatte 4 Küchenmesser (von klein bis ganz groß und sehr scharf) vor sich liegen. Zum Schutz vor dem Lover der Mutter, der mich soeben noch versucht hat, zu verprügeln...
Das JA hat mir später Vorwürfe gemacht, ich hätte meine Kinder nicht wieder zurück gehen lassen dürfen, auch nach Ende des Papa-Wochenende nicht!!!!! Das tat einerseits gut, andererseits hatte ich´s nicht geblickt. So viel zu den Rechten des Vaters. Mein Fehler, dass ich das im Vorfeld nicht erkannte und die Kinder mit einem fürchterlichen Gefühl im Bauch wieder zur Mutter brachte.
Was ich sagen möchte ist, dass Du Dich sicher hättest durchsetzen "dürfen" oder vielleicht sogar "müssen". Ich weiß, es ist schlimm, viele Dinge erst hinterher besser zu wissen. Trennungsfolgen haben wir nicht in der Schule gelernt und man wird immer wieder vor neue, unbekannte Situationen gestellt, wo rasches Reagieren und Handeln angesagt ist.
Seitdem sage ich mir "Niederlagen machen uns stark" und versuche, nach vorne zu blicken. Geht nicht immer, aber manchmal...
Gruß
Les Paul
"Es ist doch besser eine Kerze anzuzünden, als ständig über die Dunkelheit zu fluchen" Jacques-Yves Cousteau
