KV macht uns das Le...
 
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KV macht uns das Leben schwer

 
(@Herbstlaub)

Guten Abend zusammen,

ich bin eine Mutter von 2 Söhnen (7 und 9 Jahre) und einer Tochter von 1,5 Jahren. Meine Söhne sind aus meiner geschiedenen Ehe und meine Tochter ist aus meiner jetzigen Beziehung. Nach der Trennung von meinem Ehemann im August 2006 zog ich im April 2007 in ein anderes Bundesland, 400 km entfernt von dem KV. Seither bemühe ich mich, zum Wohlergehen der Kinder und die Beziehung zu ihrem Vater beizutragen. Das heißt unter anderem..... der KV kann jegliche Wünsche äußern bezüglich der Besuchskontakte, ich gewähre sie ihm und den Kindern. Durch die Entfernung ist es ihm nicht möglich, das er mal eben vorbeikommen kann, sodass sich die Besuchskontakte auf die Hauptferienzeiten beschränken (Ostern, Sommer, Herbst und Weihnachtsferien). Er kann auch keine konkreten Besuchskontakte angeben, alles findet auf Zuruf statt. Ich unterstütze die Beziehung der Kinder zu ihrem Vater, obwohl es mir manchmal nicht leicht fällt, da er immer wieder versucht, ein Haar in der Suppe zu finden, um mir durch seine Anwältin dann mitzuteilen, was ich doch für eine schlechte Mutter bin. Zweimal hat er schon versucht, das Aufenthaltsbestimmungsrecht für sich zu erklagen. Beide male wurde seine Klage zurückgewiesen. Immer wieder versucht er Unruhe in unser Leben zu bringen. Er hält sich nicht an abgesprochene Besuchskontakte. Als im Juli 2008 meine Tochter zu früh geboren wurde, fragte ich ihn, ob er die Jungs eine Woche eher in die Ferien zu sich holen könnte. Daraufhin meinte er, wenn ich die Jungs für mindestens ein Jahr ganz für mich bekomme, dann ja. Niemals gebe ich die Jungs für mehr als die Ferienzeiten gegen ihren Willen zu ihrem Vater. Ich verneinte sein Angebot und damit versetzte er die Jungs und verwehrte ihnen gänzlich die Ferien bei ihm. So blieben die Jungs die gesamten Ferien halt bei mir und ich konnte sie mit in die Nähe von der Kinderklinik nehmen.
Gleichzeitig laufen Unterhaltsforderungen gegen ihn. Und auch hier hat er im Herbst 2009 fast den Kontakt seiner Söhne verwehrt. Er ließ über das Jugendamt mitteilen, das er keinen Kontakt mehr zu uns haben will, da er angeblich 17.000 Euro an uns zahlen sollte. Zahlen sollen und dann müssen.... sind zwei paar Schuhe. Jeder Richter entscheidet anders. Nach 14 Tagen besonn er sich aber und wollte die Jungs doch wieder sehen. Das Verhältnis der Jungs zu ihrem Vater steht natürlich mit solchen wankelmütigen Äußerungen unter keinem guten Stern. Er handelt sprunghaft und unzuverlässig. Nun gut.... ich bin froh, wenn die Kinder den Kontakt zum Vater halten können und auch noch möchten und bekräftige die Umgangskontakte. Nun aber ist ein Punkt gekommen, wo ich einfach nicht mehr gute Mine zum bösen Spiel machen möchte. Die Kinder waren über Weihnachten für 7 Tage bei ihm. Jetzt bekam ich Post von seiner Anwältin ...... er läßt darin mitteilen, das der Besuch der Jungs "als ganzes übertrieben ausgedrückt als kleinere Katastrophe darstellte" Die ersten 5 Tage wäre eine grundweg ablehnende Haltung der Jungen an der Tagesordnung gewesen. Lediglich an den letzten beiden Tagen tauten sie auf. Er hätte wohl aus diversen Äußerungen entnommen, dass hier eine absolut unzulässige Einflussnahme durch mich auf die Jungen stattfindet. Er wäre in Zukunft nicht mehr bereit dieses hinzunehmen. Hierbei sei genannt.... ich freue mich für die Jungs, wenn sie bei ihrem Vater sein können und gleichzeitig habe ich mal ein paar Tage für mich und meine kleine Tochter. Ich brauch halt "nur mal 1 Kind zu versorgen". Warum sollte ich meine Jungs aufhetzen? Niemals wollte ich, das meine Jungs ein schlechtes Bild von ihrem Vater haben. Ich bin eine glücklich geschiedene Frau. Für mich ist das Kapitel EHE mit ihm abgehandelt. Aber scheinbar hat er ein Problem mit meiner Gelassenheit. Weiter heisst es in dem Schreiben, das ich eindeutig nicht zum Wohl der Kinder handel.
Nun schlägt er ein Gespräch beim Jugendamt vor. Wir hatten schon das Ein oder Andere Gespräch dort bezüglich der Umgangskontakte, obwohl er selten eindeutige und längerfristige Zusagen machen kann.
Er verlangt auch, das die Kinder eine dritte objektive Person als Ansprechpartner haben sollen. Er würde es wohl begrüßen, wenn das Jugendamt alle 5 bis 6 Wochen Einzelgespräche mit den Jungs durchführen, damit die Kinder ihr Erleben und Empfinden ausdrücken können. Angeblich wäre dies auch der Wunsch der Jungs. Ich weiß nicht welche Jungs er meint, "unsere" können es nicht sein, denn auf meine Frage an die Jungs, ob sie mit jemandem vom JA reden wollen verneinten sie lautstark die Frage.
Nun kommt der dickste Hund.... er lässt mitteilen, wenn ich kein Interessen zu den Gesprächen habe und mich dagegen ausspreche, wird er in Zukunft von weiteren Umgangskontakten Abstand nehmen. Er wäre nicht mehr bereit als mein Spielball zu fungieren.
Wieder eine Erpressung... wenn ich nicht mache, was er will..... dann kein Kontakt mehr zu seinen Jungs.

Nun meine Fragen an Euch. Muß ich mir eine Anwältin nehmen? Obwohl ich dafür kein Geld habe, da wir von Hartz V leben. Muß und sollte ich überhaupt auf seinen Brief antworten? Ich bin so wütend auf ihn, seine unhaltbaren Vorwürfe und sein Verhalten. Was mache ich denn jetzt? Ich würde es so traurig und schade finden, wenn die Kinder den Kontakt zum Vater verlieren, aber unser Leben braucht Ruhe und Ordnung. Ich kann auch nicht mehr damit leben.... immer in Angst zu schweben, was macht er nun wieder, welche Vorwürfe lässt er wieder vom Anwalt mitteilen. Es fällt mir auch zunehmend schwerer, ihn als den guten Vater und Menschen den Kindern zu vermitteln. Ich brauch meine Kräfte für unser Leben, das Leben meiner Kinder. Bitte helft mir.
Ich hoffe, ich konnte mich klar genug ausdrücken und bin nicht so sehr vom Thema abgeschweift, aber es ist auch schwierig eine lange und komplizierte Zeit in wenigen Sätzen zu beschreiben.
Danke schon mal für das Lesen meiner Geschichte und auch für die evtl. Tipps, Hinweise und Ratschläge von Euch.
Herzlichste Grüße..... Herbstlaub


Zitat
Geschrieben : 15.01.2010 00:18
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Herbstlaub,

aus Deiner Schilderung vermute ich, dass sich Dein Exmann zum Umgangsclown und Zahldeppen degradiert fühlt. Von Deinen guten Absichten wird er nichts merken.

Bist Du eigentlich mit seinem Einverständnis 400 km weit weg gezogen?

Ist es möglich, dass er Deine Frage, ob er die Jungs früher nehmen kann als Forderung empfindet? Dass er das ABR zu beantragen versucht, zeigt ja, dass er an den Kindern hängt und widerspricht für meine Begriffe auch dem Gedanken, dass er mit dem Wegzug der Kinder einverstanden war.

Dein Beitrag zeigt ganz klar, dass Du der Meinung bist, es sind "Deine" Kinder. Du würdest sie nicht hergeben (ABR, Aufenthalt für ein Jahr, usw) und Du "gewährst" ihm den Umgang. Damit ist ganz klar (zumindest für mich), dass Du Elternteil 1. Klasse bist und er Elternteil 2. Klasse (oder auch von Deiner "Gnade").

Natürlich wäre es schrecklich, wenn er wirklich den Kontakt zu den Kindern abbräche. Wenn man allerdings so an den Rand gedrängt ist wie er es ist, dann kann ich verstehen, dass er diesen Schritt in Erwägung zieht. Er hat ja auch nur das eine Leben. Man muss sich überlegen, ob man das so verbringen will, dass man wie ein Nichtschimmer im Schwimmerbecken zappelt und immer kurz vor Erreichen des rettenden Beckenrandes wieder ins tiefer Wasser zurückgerissen wird.

LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 00:32
(@Herbstlaub)

Hallo Lausebackesmama,

nach unserer Trennung zog er erstmal weg, ohne das wir wußten wo ist er und wann meldet er sich bei uns bzw. bei den Kindern. Es interessierte ihn wohl weniger was wir machen. Ich hatte nicht die Gelegenheit mit ihm zu reden und ihm von meinen Umzugsplänen zu erzählen, geschweige denn zu fragen. So bin ich weggezogen ohne ihn zu fragen. Das Gesetz war wohl in diesem Punkt auf meiner Seite.... ich brauchte ihn nicht fragen, ob ich wegziehen darf. Er hat kein Recht der Welt, mir vorzuschreiben in welchem Teil Deutschlands ich wohnen darf.
Seinerzeit hatte ich ihn mal gefragt, wie es denn wäre, wenn wir wieder in seiner Nähe wohnen würden. Daraufhin sagte er, ob 400 km entfernt oder nur 40 km.... das macht keinen Unterschied. Was soll man davon halten? Ob er da wirklich an den Kindern so sehr hängt ist wohl eher fraglich.

Wenn er die Frage, ob er die Jungs eine Woche eher nehmen kann als Forderung empfunden hat, dann ist das wohl sein Empfinden. Ich kann keine Forderungen an ihn stellen, es war eine Bitte und Frage meinerseits. Ich kann doch nicht einfach zustimmen, die Jungs für ein ganzes Jahr zu ihm zu geben, nur damit ich mich um mein zu früh geborenes Kind eine Woche länger intensiv kümmern kann.

Natürlich sind es unsere Kinder. Wenn ich mal schreibe "meine Kinder".... dann rührt das wohl daher, das ich auch schon während der Ehe immer die alleinerziehende Mutter war, allein mit Entscheidungen, allein mit Problemen der Kinder ect. Daher neige ich wohl, mich im Eifer des Gefechtes, egoistisch auszudrücken und unsere Kinder als meine Kinder zu betiteln. Das es nicht nur meine Kinder sind ist mir klar und bedarf keiner weiteren Diskussion. Warum sollte ich die Kinder gegen ihren Willen zu ihrem Vater geben?

Und wenn ich von "Umgang gewähren" schreibe, dann ist es wohl so, das man in die Ausdrucksform verfällt, die Anwälte so gerne schreiben. Ich wünsche mir den Kontakt zwischen Kindern und Vater, aber ich werde darauf keinen Einfluss haben, denn ob er den Kontakt wünscht..... das darf er allein entscheiden. Wenn er von heute auf morgen sagt, ich will keinen Kontakt mehr, dann ist das alles o.k so.
Ich bin nicht Elternteil 1. Klasse, aber ich bin auch kein Sklave und Diener.

Es ist schade, das Du aus meinem Text für Dich herausliest, er wäre derjenige, der an den Rand gedrängt ist.
Er ist es wohl selbst, der sich an den Rand drängt. Ich kenn ihn nur zu gut, um sagen zu können.....das er mehr wie das Seepferdchen hat. Aber leider kann man hier nicht seine ganze Geschichte und sein ganzes Leid mitteilen und somit wohl auch missverstanden werden. Ich suche hier Rat und keine weiteren Vorwürfe. Es ist wohl auch eher so, das generell die Väter meinen, sie wären die "an den Rand" gedrückten. Es gibt aber mit Sicherheit auch Frauen und Mütter die an den Rand gedrückt werden.

Guten Abend.


AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 01:04
(@malachit)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Herbstlaub,

Das Gesetz war wohl in diesem Punkt auf meiner Seite.... ich brauchte ihn nicht fragen, ob ich wegziehen darf.

Du bist definitiv ein Teil des Problems.

Ich suche hier Rat und keine weiteren Vorwürfe.

Wenn du Wunschantworten hören möchtest, bist du hier an der falschen Adresse.

Aber wenn du offen bist für einen Rat, dann überlege dir mal: Wie würde es dir gehen, wenn dein Ex sich die Kinder geschnappt und vierhundert Kilometer weit weg gezogen wäre, und das legalerweise hätte kommentieren können mit den Worten - "übrigens, das Gesetz steht in diesem Fall auf meiner Seite"?

Nicht alles, was legal ist, ist deswegen auch anständig.

Nix für ungut,

Malachit.


Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.

AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 01:15
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin Herbstlaub,

ich habe Dir keine Vorwürfe gemacht, sondern meinen Eindruck geschildert. Dass Dir der nicht gefällt, kann ich nicht ändern. Du hast in Deinem ersten Post ja nur einen kleinen Einblick in die Situation gegeben. Ich habe versucht zu zeigen, wie es der Vater sehen könnte, daher habe ich ja einige Dinge auch als Fragen formuliert.

Ich kann gut nachvollziehen - und das meine ich ernst - dass man sich als Alleinzuständig und somit auch entscheidungsberechtigt empfindet. Man muss es deshalb aber nicht auch tatsächlich sein. Und es hilft, auch um Konflikte zu vermeiden, wenigstens zu versuchen, in den Schuhen des Anderen zu gehen. Dann hat man doch besser Möglichkeiten, eine Schnittmenge zu finden, in der sich die beiden Ansichten treffen.

Wenn die Kinder nicht wollen, sie zu etwas zwingen? Aber ja. So wie Du sie zwingst ins Bett zu gehen, auch wenn sie nicht wollen, so wie Du sie zwingst aufzustehen, wenn sie weiterschlafen wollen, so wie Du sie zwingst zur Schule zu gehen, sich die Zähne zu putzen und sich nach dem Klogang die Hände zu waschen. Das meine ich jetzt grundsätzlich. Einen dauerhaften Wechsel zum Vater meine ich damit natürlich nicht explizit. Aber auch da sollte man sich immer fragen, WARUM wollen die Kinder nicht. Auch mein Sohn hat einen unzuverlässigen Vater. Aber wenn der ihn fragen würde, ob er Lust hat xy zu tun, dann würde er mit fliegenden Fahnen seinem Vater entgegen stürmen. Er ist ein Kind, er liebt ihn, er verzeiht "Fehler" anders als wir Erwachsenem das tun würden und er hat von mir noch nie ein böses oder negatives Wort über seinen Vater gehört.

Die Situation, dass er weggezogen ist, ohne erreichbar zu sein, stellt einiges in einem anderen Licht dar. Trotzdem, und das möchte ich noch mal klarstellen, meinte ich nicht, ob Du DEINEN Wegzug von ihm hast absegnen lassen. DU bist ein freier Mensch und kannst ziehen wohin Du willst. Nur bei Verheirateten besteht GSR, so dass der Wegzug der Kinder von beiden Elternteilen legitimiert sein muss. Wie lange war er denn nicht erreichbar? Er wird ja auch einen Arbeitgeber o. ä. gehabt haben, über den Du hättest an ihn heran kommen können? Anfrage EMA?

Ich will Dir jetzt nicht mit Macht eine Form von "Schuld" zuweisen. Aber ich denke nicht, dass es Dir hilft, wenn ich (und die Anderen) jetzt sagen: "Der ist aber wirklich blöd und Du bist schlecht dran!" Daher finde ich es schon sinnvoller, die Situation auseinander zu nehmen, zu verstehen, wo die Haken liegen um dann vielleicht auch helfen zu können.
Der Vorschlag Deines Ex einen Beratungstermin wahrzunehmen, halte ich nicht für verkehrt. Da er für diesen JA-Termin ja immerhin 400km anreisen muss, würde ich schon denken, dass er das macht, weil ihnen an den Kindern etwas liegt und nicht, weil er Stunk machen will. Was sollte ihm das auch bringen. Auch ein ABR-Verfahren leiert doch keiner aus Jux und Dollerei an.

LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 01:21
(@Herbstlaub)

Hallo Malachit,

sind wir nicht jeder für den anderen Partner das Problem?!

Ich will auch keine Wunschantworten hier lesen, denn dafür würde ich mir nicht die Mühe machen und einen Teil meiner persönlichen Geschichte hier reinstellen. Wunschantworten kann ich mir auch selber geben.

Der KV hätte sich niemals die Kinder geschnappt und wäre weggezogen. Es gibt auch Väter, denen die eigenen Kinder nicht so wichtig sind wie sie selbst. Sein Leben war ihm wichtiger als wir. Er hatte uns verlassen, weil er seinen Traumjob gefunden hatte und wir nur störten. P.S. Kurz nach der Trennung verlor er seinen Traumjob.

Ich bin auch nicht weggezogen, weil ich unanständig sein wollte.... es hatte einfach andere persönliche Gründe. Wir lebten dort 4 Jahre, weil er es wollte..... weil er dort seinem Traumjob leben wollte. Nun ja Traumjob weg..... Familie auch...... weil er es so wollte.
Gruß Herbstlaub


AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 01:38
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Herbstlaub,

es ist grundsätzlich so, dass wir auf ihn keinen Einfluss haben.

Jeder Rat, den wir dir geben können, bezieht sich auf dich und deine Sicht der Dinge und deine Handlungsweise.

Die Vorredner haben dir schon mal einige Hinweise gegeben, was du tun könntest, um das Verhältnis zwischen dir, ihm und den Kindern zu verbessern.

Hinweise, was er tun könnte, wären sinnlos, denn sie kämen nicht an.

Sie gäben dir nur die Genugtuung, dass er ein Schuft ist und du alles richtig machst.
Ändern würde sich nichts.

Wenn du also etwas von dieser Seite etwas anderes mitnehmen möchtest, als Schulterklopfen, so solltest du die Aussagen der Anderen auf dich wirken lassen.

Viel Erfolg.

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 01:48
(@Herbstlaub)

Hallo Beppo,

ich erhoffe mir auch aus diesem Forum keine Schulterklopfer. Ich bin einfach nur etwas ratlos, wie kann ein Mensch immer wieder versuchen, jemandem möglichst viele Steine in den Weg zu legen. Womöglich müsste ich hier mehr aus meiner geschiedenen Ehe schreiben, damit man erkennt... es gibt auch echt kranke Menschen.

Zum Beispiel: Meine Ehe war keine Paarbeziehung. Ich war für meinen geschiedenen Mann immer nur die Mutter seiner Kinder. Es gab keine Mann-Frau Beziehung, es gab für ihn nur die Mutter und Vater Beziehung.
Ich stellte ihm irgendwann mal die Frage, was er denn eigentlich an mir liebt. Seine Antwort war: Du bist die weltbeste Mutter und ich wünschte, ich wäre dein Sohn.
Danach stellte ich keine weitere Frage mehr. Ich hatte die Antwort gefunden für das Scheitern unserer Ehe.

Ich wollte nach der Trennung dann auch einfach nur noch die Mutter und Vater Beziehung leben. Wollte, das wir für unsere Kinder die Eltern sind. War und bin kompromissbereit, alles zum Wohle der Kinder. Aber ich denke, das meine Art, der freundliche, ruhige und konstruktive Part..... ihm nicht recht ist. Vielleicht braucht er Stress, Stunk und eine Frau, die rumzickt. Aber ich bin keine Frau die zicken liebt oder lebt. Ich bevorzuge da eher die harmonische Art. Und deswegen suche ich hier nach weiteren Ratschlägen. Womöglich gibt es keine weiteren Ratschläge, weil ich schon vieles versucht habe. Selbst von Informationen, die unsere Jungs betreffen..... distanziert er sich. Er will manches garnicht hören oder nimmt es nicht so wichtig. Der Kleine besucht die 2.te Klasse, er hatte schon in der 1.ten Klasse starke Rechenschwierigkeiten. Er wird momentan getestet auf Dyskalkulie. Ich laufe von A nach B, um Hilfe und Unterstützung zu bekommen, damit ihm geholfen wird. Der KV sagt nur: "Ach, das ist was ganz anderes. Der hat keine Rechenschwäche" Aber ich laufe gerne weiter für den Kleinen. Ihm wird geholfen, weil es mir wichtig ist.

Gruß Herbstlaub


AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 02:33
(@nichtplatt)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Herbstlaub,

ich persönlich habe immer ein Problem damit wenn ich ausschließlich Schuldzuweisungen lese, während die schreibende Person sich als fehlerfrei darstellt. Ich glaube nicht, dass der KV keine Fehler gemacht hat, aber genauso wenig glaube ich, dass Du fehlerfrei bist.

LBM hatte sehr einfühlsam ihre Sicht der Dinge dargestellt. So zusagen von Frau zu Frau. Beppo hatte es nochmals auf den Punkt gebracht.

Statt ganz einfach diese Einschätzungen in Ruhe auf sich wirken zu lassen, passiert genau das, was sehr oft, auch hier bei vs. dann an der Tagesordnung ist. Die Schuldzuweisungen werden immer mehr und das eigene Verhalten wird noch besser.

Es wäre für alle Beteiligten wesentlich einfacher sich Deiner Argumentation anzuschließen. Aber das wäre nicht vs.

Ich persönlich habe mit Deinen Aussagen ein ganz anderes Problem. Dieses Problem liegt in der Addition von Jahren und dem Alter Deines dritten Kindes. Vielleicht habe ich mich verrechnet. Natürlich kannst persönlich tun und lassen was Du willst. Nur ich ganz persönlich interpretiere da etwas ganz anderes rein.

KM ist sehr kurz nach der Trennung wieder schwanger, 6 Monate nach der Trennung zieht sie 400 KM weg, natürlich ohne Einwilligung des KV (angeblich rechtlich abgesichert), zieht vielleicht mit dem neuen Mann zusammen. Dann darf der KV noch 17.000€ Unterhalt zahlen, wobei macht nicht wirklich Sinn, da dieses Geld mit H4 verrechnet wird. Der KV will nicht einsehen, dass die KM doch nur das Beste für ihn und die Kinder will.

Aber irgendwie kann ich das Verhalten des KV nachvollziehen.

Liebe Grüße

Nichtplatt


AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 03:15
(@jenpa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Herbstlaub

Du schreibst dein EX ist sein Traumjob wichtiger als die Kinder !!!  Was ist da so verkehrt dran ? 

Du hast doch auch von dem Geld gut gelebt !!!!! 

Du solltest auch mal deine Denkweise überarbeiten. 
Siehe zu das der KV regelmäßigen UG mit den Jungs hat. 
Und wenn deine Jungs nicht wollen,dann mach das sie wollen,das
ist deine Pflicht.

pajens


..dem Kind beide Eltern

AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 11:50




(@buf02)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Zusammen,
Was geht hier eigentlich ab, Herbstlaub hat in ihren Eingangsschreiben ihre Bereitschaft zur Mitarbeit in Sachen umgangsrecht  klar definiert, sie ist bereit zur Zusammenarbeit es ist ihr ja wohl auch wichtig das die Kinder den Kontakt zum KV haben.
Nun wird hier aus allen Rohren geschossen alle enttäuschten Väter glauben scheinbar das recht zu haben ihren Frust hier mal gehörig abzulassen mit allen möglichen und zum Teil dämlichen Phrasen.
Wenn die Kinder nicht zu ihren Vater wollen, muß ich mich als Vater doch wohl erst selber fragen woran es liegen kann und alles mir mögliche ändern um ein besseres Verhältnis zum Kind und der KM aufzubauen; 400 km hin oder her.
Wenn ich wie hier gelesen, meine Kinder einen Urlaubsaufenthalt zusage, dann kurzfristig wieder Absage und obendrauf noch jeglichen Kontakt nicht mehr wünsche und das auch äußere, na wie bitteschön sollen sich die Kinder denn verhalten.
Unmöglich wie hier geäußert sein Kind zum Umgang zu zwingen,.
Es kann doch wohl nicht wirklich wahr sein das hier der überwiegende Teil der user wirklich der Meinung ist, daß es alleine an dem Verhalten der KM liegen muß.
So ein Bullshit.

Gruß


AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 14:08
(@staengler)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi BUF02!

Dämliche Phrasen kann ich hier nicht erkennen!!
Die User hier schreiben ihre Meinung zum Thema und dass ist ihr gutes Recht!

Natürlich haben hier in diesem Fall beide Elternteile "versagt" Sie haben Paarebene und Elternebene nicht getrennt. Ich lese hier stille Machtkämpfe heraus.
Dies sollten beide möglichst schnell abstellen und sich zusammen an einen Tisch setzen. Zum Wohle der Kinder. Die können nichts dafür und ihre Reaktionen sollten auch nicht bewertet werden.

Meine Meinung

Michael


sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle

AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 14:23
(@dantes_79)
Nicht wegzudenken Registriert

Ich denke, keiner glaubt, dass der Vater hier keine Fehler gemacht hat. Aber der Vater ist nicht hier. Was vonnöten wäre, dass beide mal die alten Vorwürfe und Geschichten über Bord werfen, ihre Anwälte feuern und sich an einen Tisch setzen und miteinander reden. Und das geht nur, wenn man mal die eigenen Argumente aus einer anderen Sichtweise sieht. Denn in der Tat sind Recht und Gerechtigkeit verschiedene Dinge, und was man in Deutschland machen kann, ist in einem anderen Land schon ganz anders geregelt. Was sein könnte ist allerdings, das sowas andere Frauen vielleicht besser und einfühlsamer vermitteln können (=LBM) und da sollte man aufpassen, denn es gibt sicherlich genug Foren, wo geraten wird "Hast recht, hol Dir, was Dir zusteht und mach das Schwein fertig".


AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 14:38
(@invasion)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Herbstlaub,

ich bin über den Umgang mit einzelnen Usern hier im Forum doch einigermaßen irritiert.
Falls Du interesse an einem Forum hast, in dem das Niveau im Umgang und der Kommunikation ein anderes ist, dann gehe doch mal hier hin (Gelöscht Forenregel 6 beachten)

Beweihräuchert wirst Du hier sicherlich auch nicht, aber wie bereits erwähnt, ist der Umgang untereinander respektvoller.

Alles Gute!


AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 15:03
 elwu
(@elwu)

Beweihräuchert wirst Du hier sicherlich auch nicht, aber wie bereits erwähnt, ist der Umgang untereinander respektvoller.

Für das seit jeher massiv zensierte Forum dieses höchst dubiosen Mandantenbeschaffungsvereins für befreundete Anwälte sollte hier keine Werbung gemacht werden.


AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 15:10
(@agent_zero)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

natürlich obliegt es jedem User, sich sein Forum selbst auszusuchen. Gezwungen wird hier niemand zu nichts.

Diskriminiert oder angegriffen wird hier, meines Wissens nach keiner. Im Gegenteil. Bisher habe ich hier nur
konstruktive Kritik erfahren.

Werbung finde ich auch nicht angebracht, denn dieses Forum lebt mit seinen Usern. Ich denke, die User, die
VS.de zu schätzen wissen und den Mehrwert, den diese Seite hat, brauchen keine alternative.

Beweihräuchert wirst Du hier sicherlich auch nicht, aber wie bereits erwähnt, ist der Umgang untereinander
respektvoller.

Es möchte sicher auch keiner "Beweihräuchert" werden. Diese Plattform soll dem Austausch Betroffener und
Ratsuchender dienen.

Man muss auch selbstkritisch sein und Kritik vertragen können, wenn man sich diese durch Fragestellungen
etc. erhofft.

Nix für ungut, aber wer nicht möchte, muss hier nicht schreiben.

Gruß
Agent


Mantra:
NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.
Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25

AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 15:33
(@adelante)
Rege dabei Registriert

Hi Herbstlaub,

was mir beim Lesen Deiner Zeilen als erstes auffiel, waren bestimmte Äußerungen, wie "der KV kann jegliche Wünsche äußern bezüglich der Besuchskontakte, ich gewähre sie ihm und den Kindern." Darauf gingen LBM und andere Forenmitglieder auch schon ein.

Ebenso hatte ich das Gefühl, dass sich durch die "Ergänzungs-Beiträge" der Faden durchzog, dass Du anscheinend die Gute bist. Wenn Du es nicht so meinst, dann ist es doch positiv, dass andere Dich darauf aufmerksam machen, wie Deine Darstellung der Geschichte auf sie wirkt.

Du schreibst zwar, was Du dem Vater alles sagst und anbietest; doch wie ist Dein Tonfall, Deine Mimik etc.? Insofern wirken hier einfach nur Deine Worte. Und die klingen, nun ja, LBM ging oben schon darauf ein.

Ganz im Gegensatz zu "invasion" sehe ich es nicht so, dass Du hier gleich weglaufen solltest in ein anderes Forum. Du wirst ja Deine Gründe haben, dass Du Dich genau in diesem Forum angemeldet hast.

Kann ja sein, dass Dir doch noch etwas einfällt, was den Vater veranlaßt, Deine "Angebote" anders anzunehmen, als Du sie vielleicht meintest. Wie er dann daraf reagiert ist dann wieder ein anderes Thema, doch soooo desinteressiert kann er doch nicht sein, dann würde er sich doch gar nicht mehr melden.

Liebe Grüße

Adelante

Ach so, wenn Du auf eine gestellte Frage von den Kinder eine andere Antwort erhälst als der Vater, wundert Dich das wirklich?


AntwortZitat
Geschrieben : 15.01.2010 15:43